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Gedichte

„Verlorene Träume“ (von Meike Bestert)


Verlorene Träume
Zersplittert in tausend Einzelteile

Einzeln hebe ich sie auf
jedes einzelne Stück

Manchmal fällt mir eine herunter
und ich habe Mühe sie wieder zu finden

Nur selten passen die Stücke genau zusammen
einige Teile scheinen zu fehlen

Dann muss ich die Lücken mit anderen Materialien füllen
Splitter, die nicht von meinen Träumen stammen

Doch ich gebe sie nicht auf,
meine Träume, Hoffnungen und Wünsche

Wenn ich diese aufgebe,
gebe ich ein Teil von mir auf

Meine Tage verlören an Farbe
wären eintönig und grau

Meine Träume und Gedanken gehören zu mir
Niemand kann sie mir stehlen

Sie sind es, die den Tag versüßen,
die Phantasie beflügeln und den Alltag bunt färben

Alle Teile gehören an ihren Platz
Splitter, für Splitter werden zusammengesetzt
Zu einem Bild – dem Bild meiner Träume.

(vielen Dank an Meike Bestert, die dieses Gedicht für die “Walkenrieder Nachrichten” beisteuerte)

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Über Michael Reinboth

Schatzmeister und Vorstandsmitglied des Vereins "Wir Walkenrieder e.V."

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