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Kulturrevier Harz

Ballettgenuss im Busdepot auf höchstem Niveau


(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Der Verein Kulturrevier Harz um den Künstlerischen Leiter Janek Liebetruth zieht ein größtenteils positives Resumee zur TANZ / REVIER / HARZ Ballettgala im Betriebshof der Harzer Verkehrsbetriebe in Benneckenstein. Neben einer erstklassigen und bis dato einmaligen Galavorstellung des Balletts im Revier Gelsenkirchen, welche beim Publikum nicht endeden Applaus, Begeisterungsstüme und Standing Ovations auslöste, wurden vor allem Ambiente und Professionalität der Veranstaltung gelobt.

Evelyn Edler (MdL Harzkreis)
„Die Tanzgala des Ballett aus dem Revier war ein großartiges kulturelles Erlebnis für mich. Auch im Hinblick auf die herausragende Professionalität des Tanz-Ensembles aus Gelsenkirchen im Zusammenwirken mit der Kulisse des Benneckensteiner Busdepots. Für das Festival im August wünsche ich mir noch ein groesseres Interesse bei den regionalen MandatsträgerInnen im Harz.“

Bjoern Smith (Geschäftsführer Harzer Verkehrbetriebe GmbH)
„Für die Harzer Verkehrsbetriebe war es ein Novum, Spielstätte zu sein. Wir haben sehr gerne mit dem Verein Kulturrevier Harz und dem Ballett im Revier zusammengearbeitet. Dem Kulturverein Harz ist es hier gelungen, Ballett von Weltklasse in den Oberharz zu bringen und mit unserem Busbetriebshof als Spielstätte ein besonderes Ambiente zu bieten.“

Tanzprobe

Frank Damsch (Bürgermeister Oberharz am Brocken)
„An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank dafür, dass der Kulturrevier Harz die große Kunst in die höchste Stadt Sachsen-Anhalts gebracht hast. Beeindruckend war, wie die Tänzerinnen und Tänzer musikalische Schwingungen und Bewegung des Körpers in Einklang gebracht haben. Vor allen Dingen dieses alles vor dem Hintergrund der doch ungewöhnlichen Kulisse des Benneckensteiner Busdepots. Vielleicht ist es dem Verein möglich, ebenfalls den Sponsoren für diese Veranstaltung Dank zu sagen. Denn ohne deren Engagement wäre sicherlich die Organisation eines solchen Events in einem doch begrenzten Einzugsbereich (was das Publikum betrifft) nicht möglich gewesen. Schön, dass es Leute gibt, die immer wieder dabei sind, wenn es gilt Kunst und Kultur auch im ländlichen Bereich zu bewahren und wie in diesem Fall neu zu etablieren. Weiter so auf diesem Weg, wenn möglich natürlich auch mit Unterstützung der Stadt Oberharz am Brocken!“

Carola Schmidt (Geschäftsführerin Harzer Tourismusverband)
„Diese Gala im Ambiente des Busdepots war einzigartig, das Programm sehr hochwertig, abwechslungsreich und kurzweilig. Ein besonderer Kulturgenuss und ich hoffe, es wird bald mehr davon geben.“

Uwe Lowin (Herausgeber Korn Magazin, Osterode)
„Ballett in einer nüchternen Fahrzeughalle, noch dazu „live“ von einer renommierten Compagnie vorgetragen. Zumal in Benneckenstein, im tiefsten Harz, wo ansonsten allenfalls einmal im Jahr die Buchfinken beim traditionellen „Finkenmanöver“ um die Wette trällern. Ein verspäteter Aprilscherz? Keinesfalls! Mit der Verpflichtung des preisgekrönten und international besetzten „Balletts im Revier Gelsenkirchen“ entzündete der Verein „Kulturrevier Harz e.V.“ unter der Leitung von Janek Liebetruth ein in dieser Konzeption im Harzgebiet bislang einzigartiges kulturelles Glanzlicht. Ein ebenso verständiges wie begeisterungsfähiges Publikum erlebte an zwei Abenden einen überaus reizvollen und kurzweiligen Mix aus klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz, ergänzt durch überraschende und humorvolle Überraschungen. Um ein Ballettereignis dieser Qualität und Kreativität genießen zu können, müssen Ballettfreunde aus dem Harz und dem Vorharz normalerweise weite Fahrten auf sich nehmen. Ein großes Kompliment an das Kulturrevier Harz für diese Initiative und bitte mehr davon!“

Nora Bowen

Ina Siegl (Angestellte im Öffentlichen Dienst, Benneckenstein)
„Ich war überrascht und beeindruckt, was man aus einer „Busgarage“ machen kann. „Hut ab“ vor den Organisatoren, die so viel Fantasie haben und sich vorstellen können, in diesen Räumlichkeiten solch eine Gala aufzuführen. Man merkte den Akteuren an, mit welcher Freude sie den Zuschauern ihre Kunst gezeigt haben. Besonders die Spannung beim Solo von Direktorin Bridget Breiner war beeindruckend, die Stille, die herrschte, als die Musik aus war. Es hat sich niemand getraut, auch nur zu husten. Sehr beeindruckend diese Vorstellung – und das in unserem „kleinen“ Benneckenstein. Ich hoffe, Janek Liebetruth lädt die Company auch im nächsten oder übernächsten Jahr wieder ein. Ich werde auf jeden Fall dasein – vorher aber auf der Waldbühne im August!“

B. Wedler (Benneckenstein)
„Wir durften einen beeindruckenden Ballettabend voller Energie, Ausdruck und Leidenschaft erleben.Es war schwer vorstellbar wie das im Depot der HVB umgesetzt werden sollte aber das ist perfekt gelungen.Bei dem geringen kulturellen Angeboten in unserer Region sind wir sehr dankbar, dass es gelungen ist, eine derartige Veranstaltung auf die Beine zustellen. Wir freuen uns schon auf das Festival der Darstellenden Künste im Sommer und warten auf mehr.“

Martina Liebetruth (Rentnerin, Benneckenstein)
„Ein herzliches Dankeschön an das Kulturrevier Harz sowie an Bridget Breiner und Company für ein Balleterlebnis der Extraklasse. Und das eben nicht auf großer Showbühne, sondern an einem dafür sehr ungewöhlichen Ort: im Busdepot der Harzer Verkehrsbetriebe in Benneckenstein. Beeindruckt, begeister, ja verzaubertz von den tänzerischen Darbietungen klingt dieser Abend noch lange nach.“

Inge Ananias (Rentnerin, Benneckenstein)
„Es war eine wunderschöne Aufführung. Die jungen Tänzer und Tänzerinnen boten ein ausdrucksstarken Programm. Besonders haben mir die Szenen aus ‚Othello‘ und ‚Aschenputtel‘ gefallen. Auch das Ambiente im Busdepot mit den Bussen rechts und links war gut gewählt. Aber nicht jedem sind die englischen Musiktitel geläufig, so dass man den Inhalt der Musik nicht in jedem Fall in den Tanz umsetzen kann. Zuvor vielleicht eine kleine Erklärung zum Inhalt wäre schön gewesen. Außerdem habe den Benneckensteiner Ortsbürgermeister Herrn Schultess bei dieser tollen Veranstaltung vermisst.“

Das Publikum war so bunt und unterschiedlich wie das etwa zweistündige Programm der preisgekrönten Ballettkompanie. Neben vielen Oberharzern, kamen Besucher nicht nur aus ganz Sachsen-Anhalt (Magdeburg, Oschersleben, Biederritz), sondern aus dem gesamten Harz und Harzvorland (Wernigerode, Blankenburg, Goslar, Osterode, Nordhausen, Ballenstedt, Quedlinburg), jeweils zwei Zuschauer haben den Weg sogar aus dem baden-württembergischen Heilbronn und Berlin gefunden nach Benneckenstein gefunden.

Neben aller Euphorie gibt es allerdings einen Wermuthstropfen. Ein Kulturevent auf diesem Niveau und dieser Qualität verursacht natürlich auch hohe Kosten. Ohne öffentliche Förderung für dieses Event war der Verein auf Sponsoren- und Eintrittsgelder zur Finanzierung angewiesen.“Trotz gefüllter Plätze haben weniger Zuschauer den Weg ins Busdepot gefunden wie erwartet, sodass wir einen nicht ganz unerheblichen Verlust verzeichnen muss.“ teilte Liebetruth mit. Aber der gebürtige Benneckensteiner ist zuversichtlich, dass der Nutzen und die Aufmerksamkeit mittelfristig die Verluste rechtfertigen und mit Hilfe von weiteren Sponsoren, Unterstützern und Eigenmitteln des Vereins ausgeglichen werden können.

Jetzt arbeitet das Team fieberhaft an der Umsetzung des ersten THEATERNATUR – Festival der darstellenden Künste vom 07.-17.08 auf der Waldbühne Benneckenstein. Erste Informationen und Details wird der Kulturrevier Harz in den nächsten Wochen veröffentlichen.

Abendprogramm

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Über Michael Reinboth

Schatzmeister und Vorstandsmitglied des Vereins "Wir Walkenrieder e.V."

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