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Christian Reinboth

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Christian Reinboth hat geschrieben 119 Beiträge für Walkenrieder Nachrichten

Das „Harz-Kursbuch“: Ein Begleiter für das 9-Euro-Ticket

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat die Sommer-Ausgabe des „Harz-Kursbuchs“ fertiggestellt. Das zweibändige Werk, welches alle Bahn- und Busverbindungen am und im Harz und darüber hinaus Fernverbindungen aus allen Ballungsräumen und den Niederlanden in den Harz und zurück enthält, kann ab sofort beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar, bei den Tourist-Informationen Osterode und Herzberg und direkt bei Michael Reinboth in Walkenried bestellt werden.

„Als wir an die Neuauflage gingen, war vom 9-Euro-Ticket noch keine Rede. Aber nun wäre das Harz-Kursbuch an sich ein idealer Begleiter für die kommenden drei Monate, denn alles, was da drinsteht, kann – mit Ausnahme der Brockenbahn – auch mit diesem Ticket genutzt werden. Wer mit dem 9-Euro-Ticket reisen möchte, sollte ja wissen, was alles an Bahnen und Bussen am und im Harz unterwegs ist, welche Linien es gibt und welche Ziele man erreichen kann. Wen aus dem Harz hinauszieht, der kann ersehen, welche Verbindungen es in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen und darüber hinaus in zahlreiche Großstädte gibt.“ Und das sind, bei aller Kritik an fehlenden direkten Fernverbindungen, eine ganze Menge. Mancher dürfte auch vom Umfang des Bahn- und Busverkehrs überrascht sein. „Das Angebot des ÖPNV wird gern unterschätzt. Es geht aber eine ganze Menge, und an den Lücken muss man eben arbeiten. Hierzu tut das Land Niedersachsen erkennbar leider viel zu wenig, und auch der Bund fängt schon wieder an zu knausern, obwohl der ÖPNV die wichtigste Antwort des Verkehrssektors auf die Klimakrise ist. Unser ZVSN hingegen ist ganz gut unterwegs – hoffentlich werden ihm die Mittel nicht gekürzt.“

Das „Kursbuch-Lesen“ ist freilich ein wenig aus der Mode gekommen. Als besonderen Service bietet „Höchste Eisenbahn“ daher auch eine telefonische Anleitung für alle die an, die in jüngerer Zeit nicht mehr mit Bahn oder Bus unterwegs waren und nun mit dem Buch im Gepäck losziehen wollen. Ein Anruf bei Michael Reinboth genügt.

Das ehrenamtlich erstellte und von der Initiative komplett finanzierte Kursbuch kostet 5 Euro (beide Bände zusammen), 4 Euro (Band 1, Schienenverkehr mit Busanschlüssen) oder 2 Euro (Band 2, Busverkehr am und im Harz und HSB), beim Versand kommt das Porto obendrauf.

Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Am 13. Mai fand die Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried statt. Tom Täubert, Vorsitzender der Ortsgruppe, konnte neben den Mitgliedern auch den Bürgermeister der Gemeinde Walkenried, Lars Deiters begrüßen. Dieser freute sich mit Blick auf die Mitgliederzahlen, einen solch großen Verein in der Gemeinde zu haben. Auch wenn die Kassenlage der Gemeinde nicht besonders gut ist, bot er seine Hilfe für Kreative Lösungen an. Der Vorstand brauche nur auf ihn zukommen.

Ebenso konnte Täubert den Ortsbürgermeister Michael Reinboth begrüßen. Dieser ging in seinem Grußwort auf die Situation am Priorteich ein. Die vorhandene offene Badestelle müsse erhalten bleiben. Für den dort vorhandenen Kiosk muss ein neuer Pächter gefunden werden. Altersbedingt steht hier ein Wechsel an. Es geht dabei nicht nur um den Betrieb des Kiosks, sondern auch darum, regelmäßig jemanden vor Ort zu haben der oder die nach dem Rechten sieht.

Tom Täubert (Vorsitzender der Ortsgruppe), Monika Klank, Rolf Stange, Renate Reichelt, Jozo und Marija Grgic, Herbert Degenhardt, Gabriele Miche (2. Vorsitzende der Ortsgruppe), Hans Jürgen Lenfert.

Im Bericht des technischen Leiters/Leiterin konnte Jaqueline Gleitz auf Besonderheiten der Wiederaufnahme des Schwimmtrainings nach Corona-Pause berichten. Einige Kinder hatten das richtige Schwimmen in der langen Zeit des Lockdowns verlernt und es musste zunächst noch einmal Grundlagen wiederholt werden. Trotz des verspäteten Starts im Juni 2021 konnten im vergangenen Jahr bei den 47 Übungsabenden 193 Seepferdchen und 225 Schwimmabzeichen in Bronze, 17 in Silber und sechs in Gold abgenommen werden.

Schatzmeisterin Carmen Eicke konnte über eine ausgeglichene Kassenlage berichten. Es wird in den kommenden Jahren jedoch schwieriger, da durch den Wegfall des Spendenmailings hier keine Einnahmen mehr erzielt werden.

Horst Danneberg ergänzte den Bericht mit der Mitgliederstatistik. Hier ist ein Zuwachs von 100 Mitgliedern zu verbuchen. Dieses führte zu „positiven Ärger“ mit dem Bezirk, der zunächst von falsch übermittelten Mitgliederzahlen ausging.

Die zweite Vorsitzende Gabriele Miche konnte auf Grund der Einschränkungen der Pandemie nur auf wenige Veranstaltungen zurückblicken. Hier konnte ein Erste-Hilfe-Kurs durchgeführt werden und die Jährliche Weinprobe, welche 2020 ausfallen musste konnte mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden. Betont werden muss, dass das Schwimmtraining massiv ausgeweitet wurde. Es fand 2021 in zehn Gruppen an vier Tagen pro Woche statt. Dadurch gibt es derzeit keine Wartezeiten bei Neuanmeldung. Besonderer Dank gilt hier Carin Keijzers vom Knaus Campingplatz. Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dies so nicht möglich.

Sven Ludwig, Leiter der Verbandskommunikation gab einen Rückblick auf die Pressearbeit des Vorjahres. Positiv war hier, dass ein längeres Interview mit dem Vorsitzenden im Harz Kurier erschienen ist. Ausfühlich konnte er darin die Vorzüge des Schwimmen Lernens in der DLRG darlegen. Weniger positiv musste über illegale Müllentsorgung bei den Altkleider-Containern der Ortsgruppe berichtet werden.

Die Jugendvertreterin Jaqueline Gleitz als Jugendvertreterin nur über Ausfälle von Veranstaltungen berichten. Außer Schwimmtraining hat auf Grund der Pandemie nichts stattgefunden. Sie blickte jedoch positiv in die Zukunft. Das traditionelle Pfingstcamp wird beispielsweise wieder stattfinden, wozu bereits 10 Anmeldungen aus der Ortsgruppe vorliegen.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es einen Wechsel. Melanie Meister folgt Horst Danneberg als stellvertretende Schatzmeisterin. Weiter scheidet Sven Henning als Beisitzer aus. Für ihn wurde Silke Krieghoff in dieses Amt gewählt. Aus persönlichen Gründen möchte die amtierende Schatzmeisterin abgeben. Aus diesem Grund sucht die Ortsgruppe dringend einen neuen Schatzmeister (m/w/d).

Einen wichtigen Antrag hatte der Vorstand in die Versammlung eingereicht. Aus organisatorischen Gründen soll hier ein Wechsel vom Bezirk Braunschweig in den Bezirk Göttingen erfolgen. Auch die anderen drei Ortsgruppen des Altkreises Osterode werden diesen Schritt vollziehen.

Im Ausblick wies der wiedergewählte Vorsitzende unter anderen auf den Familientag am Priorteich am 19. Juni hin. Weiter wird es neben dem Schwimmtraining auch wieder eine Weinprobe und eine Zusammenkunft der Aktiven zum Jahresabschluss geben, sofern dies nicht durch behördliche Auflagen unterbunden wird.

Der neu gewählte Vorstand

Vorsitzender – Tom Täubert
Stellvertretende Vorsitzende – Gabriele Miche
Schatzmeisterin – Carmen Eicke
Stellvertretender Schatzmeister – Melanie Meister
technischer Leiter Ausbildung – Tom Täubert
technische Leiterin Einsatz – Jaqueline Gleitz
Leiter der Verbandskommunikation – Sven Ludwig
Beisitzer – Monika Klank und Silke Krieghoff

Revisoren

Ulrike Steckhan-Sohns
Ingrid Junski
Marija Grgic (stellvertretende Revisorin)

Die Delegierten für den Bezirkstag

Gabriele Miche
Monika Klank
Jaqueline Gleitz
Sven Ludwig
Melanie Meister

Geehrte Mitglieder:

25 Jahre:
Christoph Apel
Fabian Dechant

30 Jahre:
Jozo Grgic
Marija Grgic
Renate Reichelt
Maike Franke
Nadine Schmidt

45 Jahre:
Monika Klank
Ralph Latus

50 Jahre:
Herbert Degenhardt
Rolf Stange

65 Jahre:
Hans Jürgen Lenfert

Vom Geiersberg bis zur Wieda – Ortsrat Walkenried befasste sich mit vielen Themen

(von Michael Reinboth)

Auf seiner jüngsten Sitzung am 9.5. in der Walkenrieder Grundschule hatte sich der Walkenrieder Ortsrat ein umfangreiches Programm vorgenommen. Im Mittelpunkt standen einerseits eine Präsentation des VNK zur Neugestaltung des Geiersberges und die Anmeldungen für den Ort Walkenried für den Haushalt 2022 andererseits, doch wurden zahlreiche weitere Punkte behandelt. Nach zweieinhalb Stunden trennte man sich in der Gewissheit, dass noch viele Anliegen darauf warten, durch das Gremium aufgegriffen zu werden.

Die Pläne des VNK für den Geiersberg, die der Vorsitzende Jörg Köttner mit viel Engagement erläuterte, wurden einstimmig gutgeheißen. Zeitnah soll eine Präsentation für die Walkenrieder Bevölkerung stattfinden, um dann im Herbst mit ersten Arbeiten beginnen zu können. Der VNK sieht eine Aufteilung des Berges in insgesamt 10 Planungsbereiche und ein schrittweises Vorgehen bei der behutsamen, aber nachhaltigen Umgestaltung vor. Das Konzept setzt neben einem durchaus überschaubaren Mitteleinsatz freiwillige Arbeitseinsätze und hier und da auch Sponsoring voraus, bietet aber auch einen Ansatz für das Einwerben von Fördermitteln. Der Ortsrat wird entsprechende Bemühungen aktiv begleiten und unterstützen. Ortsbürgermeister Michael Reinboth bedankte sich für das Engagement des VNK und sicherte die weitere Unterstützung des Gremiums zu. Übrigens kann jeder die Präsentation in verkürzter Form auf der Homepage des VNK einsehen.

Für den Haushalt 2022 schlägt der Ortsrat die ersten Umstellungen der Straßenbeleuchtung auf LED vor, wobei jeweils ganze Straßenzüge berücksichtigt werden sollen. Besonders der Klosterweg wird wegen des maroden Zustands einiger Lampen, an denen auch die Klosterbeleuchtung hängt, für eine erste Maßnahme empfohlen, wobei der Rat durchaus die Möglichkeit sieht, noch intakte Lampen u.a. in den Bürgerpark umzusetzen, um Kosten zu sparen. Daneben werden Maßnahmen für den Hochwasserschutz im Bereich der Wieda (Kupferberg- und Schäferbrücke) sowie Schritte zur Unterhaltung der Ortsgewässer dritter Ordnung, vor allem an der Breitenbach und am Mühlgraben, gefordert, wobei für letzteres auch eine Ortsbegehung vorgesehen wird. Insgesamt müsse man, so die Ortsräte Steffen Blau und Tobias Mielke, auch in der Bevölkerung mehr Bewusstsein und Akzeptanz für das Thema Hochwasserschutz schaffen, wozu auch Informationen über die Zuständigkeiten der Anrainer entsprechender Gewässer gehören.

Mit Genugtuung nahm der Ortsrat die zunächst mündliche Bewilligung der Wiedereinrichtung des Fußgängerüberwegs Bahnhofstraße / Turmstraße zur Kenntnis, um hernach umgehend zur Kenntnis nehmen zu müssen, dass nunmehr über die Kosten gestritten wird, da, so Bürgermeister Lars Deiters, laut zuständiger Behörden „die Zahlen ja nur eben so erreicht werden und das alles mithin keine zwingende Angelegenheit sei“. Man werde, so der Ortsbürgermeister, hier in keinem Falle lockerlassen, sieht sich hier aber auch durch das Engagement der Verwaltung bestätigt.

Mit Sorge sieht der Ortsrat, dass es bei einigen Projekten wie der Sanierung des Freizeitzentrums und der Einrichtung des Klostererlebnispfades Hindernisse in Form fehlender Bescheide einerseits und extremer Kostensteigerungen bei Ausschreibungen andererseits sichtbar werden. Die Verwaltung wurde um enge Zusammenarbeit und schnelle Information bei aufkommenden Problemen ersucht, damit diese für den Ort wichtigen Themen nicht aufs Abstellgleis geraten. Kostensteigerungen in bisher nicht gekanntem Ausmaß sind auch für das „Eindampfen“ der Straßenflickarbeiten maßgebend. Es können aller Voraussicht nach in diesem Jahr neben der Sondermaßnahme „Am verschlossenen Born“ nur drei weitere, allerdings größere, Flächen repariert werden. Die globale Lage wirkt sich auch auf vermeintliche Kleinigkeiten aus: Bei der Verwaltung wartet man schon seit Monaten auf die bestellten Schilder zur Einbahnstraßen-Regelung des Lindenwegs…

Breiten Raum nahm die Diskussion um die Zukunft des ehemaligen Wohnhauses am Kindergarten ein. Hier einigte man sich schließlich mit der Verwaltung auf eine zeitnahe Ortsbegehung und ein Gespräch mit der Leitung des Kindergartens, um eine bessere Grundlage für künftige Entscheidungen zu haben.

Ratsfrau Jessica Herzberg hat derweil die den Kindergarten betreffenden Anmeldung für das Ortsbudget auf den Weg gebracht, und in Kürze werden die ersten Anträge für Walkenrieder Vereine für Mittel aus dem Ehrenamtsfonds der HarzEnergie vorgelegt werden.

Mitgliederbrief der „Wir Walkenrieder“ vom Mai 2022

Liebe Wir Walkenrieder,

nach dem typischen Aprilwetter verwöhnt uns nun die Sonne zum Mai. Unsere jüngeren und älteren Aktiven lassen sich nicht mehr bremsen. In den letzten Tagen zeigten sie intensiven ehrenamtlichen Einsatz für unseren Verein und für die herrliche, nun in der Frühlingsblüte strahlende Umgebung unseres Klosterortes.

9 junge Mitglieder haben es in 2 Tagen – nach gründlicher Vorbereitung – geschafft, die Treppe und somit den Weg von Betten’s Wiese zum Kupferberg wieder aufzubauen, damit Einwohner und Gäste sicher und bequem dort gehen können. Wie oft war der eine oder andere von uns auf den maroden Restbalken und kleinen Eisenstangen ausgerutscht oder gestürzt.

Die Arbeiten waren nur möglich mit schwerem Gerät (Danke an Thomas Traut ) und einer extra gebauten Materialrinne (Danke an Sebastian Herzberg).
Es freuen sich (von oben li. nach unten re.): Stefan Gehrig, Benjamin Abraham, Roy Stahnke, Florian Müller, Erich Müller, Philipp Fritschler, Max Renner, Jens Müller, Thomas Traut, Constantin Dyck.

Damit haben unsere Aktiven ein wesentliches Vorhaben dieser Saison realisiert, herzlichen Dank euch und den Unterstützern und Sponsoren: Landesforsten, Gipswerk Formula, Dachdeckermeister Sebastian Herzberg, Thomas Traut, Frau Sigrid Hofer, Jutta und Erich Müller und Simone Koch. Am gleichen Tag vollendete Michael Schettler , ebenfalls nach intensiver Vorarbeit, die Sanierung einer Schwachstelle am Andreasteich. Der tragende Bereich des Steges neben der Landesstrasse war völlig marode und somit nicht mehr sicher für die Spaziergänger.

Mit unserem stets einsatzbereiten Mitglied Bernd Eggert vollbrachte mein Nachbar Michael (bisher noch nicht Mitglied) aus Freude und Begeisterung für ehrenamtliche Tätigkeit eine enorme und fachlich fundierte Arbeit. Die Bohlen sind auf Spezial-Puffern gelagert und mit besonderen hochwertigen Schrauben gesichert. Die Kosten des erheblichen Materialeinsatzes spendet er mit seiner Frau Heike. Ein weiterer Steg am Andreasteich ist in Vorbereitung.

Im Oktober des letzten Jahres verstarb unser langjähriges Mitglied Heinz Kirchner. Wie uns Walkenriedern bekannt, hat Heinz sich über Jahrzehnte als Ratsherr aus voller Überzeugung und mit Tatkraft für unseren Klosterort eingesetzt. Als Vorsitzender des Friedhofsausschusses engagierte er sich besonders für dessen Gestaltung. Daher kam unser Verein gern der Bitte von Familie Kirchner nach, mit unserer Hilfe bei der Vorbereitung eine Ruhebank im Bereich der Urnengräber zu stiften. Nach Rücksprache und Genehmigung durch die Verwaltung und den Friedhofsausschuss steht diese Bank nun mit Blick auf die beschilderten Bäume und den Ort.

Unserem Bankexperten Claus Eggert danken wir für seinen unermüdlichen Einsatz, d.h. von ihm gefertigte Bänke auf Wunsch von Sponsoren an besonderen Plätzen aufzustellen. Der meist schwere körperliche Einsatz erfordert die Mitarbeit von Aktiven und der Überschuss nach Abzug der Materialkosten füllt unsere Vereinskasse für andere Aufgaben und Ausgaben. So zitiere ich gern aus einer Mail von Claus an mich nach Aufstellen einer Bank mit Tisch am Hasenwinkel:

„heute morgen haben wir den Wunsch von Walkenrieder Bürgern erfüllt und eine neue Bank mit Tisch bei einer wunderbaren Aussicht in die Harzberge umgeben von z.Zt. vieler tausender blühender Himmelschlüsselchen und Orchideen aufgestellt. In der Hoffnung, dass unser Verein weiterhin vielenWalkenrieder Bürgern und Gästen mit unserer Arbeit eine Freude in dieser tristen kriegerischen Zeit in Naturnähe bereiten kann. Wir haben nach der Arbeit noch längere Zeit dort oben verweilt, weil es da so schön ist. “

Mehr kann ich als Vorsitzender dazu nicht sagen. Danke, lieber Klaus!

Danke an die Erbauer Klaus Koch, Claus Eggert und Bernd Eggert. Danke an die Sponsoren Gerlinde und Wolfgang Probst!
Danke an Monika und Werner Preissler. Zur Erinnerung an ihre Eltern Hanna und Kurt Wernicke spendeten sie eine Bank im Lerchenfeld.

Herzliche Grüße

Ihr/ Euer Klaus Niemann

Neues Buch: „Roteisenstein aus dem Kastenthal bei Zorge und Wieda“

Mit einmaligen und unwiederbringlichen Bildern aus unterirdischen Gruben

(von Rainer Dittmann)

Am Samstag, den 7. Mai, 15:00 Uhr stellt der Förderverein des Heimatmuseums Zorge einen neuen Band über den Bergbau mit dem Titel der „Roteisenstein aus dem Kastenthal bei Zorge und Wieda“ von Klaus Pfeiffer und Manfred Dittmann im Gemeindesaal der St. Bartholomäus Kirche in Zorge vor. Autor Manfred Dittmann freut sich über ein zahlreiches Erscheinen.

Nur noch wenige Menschen in den beiden Südharz-Orten wissen heute noch, dass über 400 Jahre Bergbau die Haupterwerbsquelle der Einwohner war. Denn nach seinem Ende um die vorletzte Jahrhundertwende geriet das ganze schon nach wenigen Generationen in Vergessenheit. Und selbst für viele Fachleute scheint das Revier eher unbedeutend – Eisen eben. Der frühere Lehrer Klaus Pfeiffer aus Wieda und der Heimatforscher Manfred Dittmann, ehemals in Zorge ansässig, machten sich an die Aufgabe, die Geschichte dieses doch recht interessanten und vielfältigen Bergbaureviers endlich und akribisch aufzuarbeiten.

Vor rund 50 Jahren kletterte eine Gruppe junger Männer aus Wieda und Umgebung in verschiedene Stollen und Gruben, da sie damals noch begehbar waren. Klaus Pfeifer nutze die Gelegenheit, dort zu fotografieren, soviel er konnte. Die Bilder stellen heute unwiederbringliche Zeitdokumente von den inzwischen nicht mehr zugänglichen Gruben dar.

Nach einer geschichtlichen Aufarbeitung – erste Gruben sind bereits im 16. Jahrhundert überliefert – behandeln die Autoren u.a. folgende Themenbereiche: Die Arbeit des sog. „Alten Mannes“, der Bau von Stollen und Schächten und die damit verbundenen Arbeiten wie Abbauen, Sprengen, Fördern, „Bewettern und Wasserlösen“, Aufbereiten usw. Eine Sensation seinerzeit:  Das erste Auffinden einer Selenverbindung, die als „Zorgit“ weltberühmt wurde. Die größeren Gruben werden näher beschrieben, auch einzelne Bergleute und ihre schwere Arbeit und Lebensumstände, wenn sie täglich über Jahre in den Berg einfuhren. Alte Transportwege sind auch heute noch mit wachem Auge im Gelände zu finden.

Das Buch ist ein Versuch, die bergbauliche Vergangenheit einer bislang eher stiefmütterlich behandelten Region auch dem Nichtfachmann/der Nichtfachfrau näher zu bringen. Durch die reiche Bebilderung wird es als historisches Zeitdokument eine wichtige Erweiterung der Heimatgeschichte beider Orte und des Harzes sein. Zuletzt wird ein noch Exkursionsvorschlag gemacht, der dem interessierten Laien die rechts und links der Wanderwege die bis heute sichtbaren Spuren des alten Bergbaus näherbringt.

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