//
Archiv

Michael Reinboth

Schatzmeister und Vorstandsmitglied des Vereins "Wir Walkenrieder e.V."
Michael Reinboth hat geschrieben 637 Beiträge für Walkenrieder Nachrichten

„Ellrichblick“ wieder in Ordnung – aber neue Infotafel bereits beschädigt

Am 27. Februar konnte bei im Grunde unglaublichen Temperaturen und bestem Frühlingswetter der „Ellrichblick“ runderneuert werden. Leider mussten wir dabei feststellen, dass die im Oktober 2018 montierte Infotafel bereits von Vandalen mit übertrieben Walkenrieder Heimatgefühlen beschädigt worden ist. Eine vollständige Reparatur ist aufgrund der Schwere der Beschädigung kaum möglich.

Aus Anlass der Aufstellung dieser Tafel wurde beschlossen, die Bank zu erneuern und das völlig desolate Geländer mangels Bedarf zu entfernen. Außerdem sollte das Dach der Infotafel zusätzlich mit Dachpappe geschützt werden, da es uns doch arg einfach hergestellt schien. Und so machten sich am 27.2. um 10 Uhr Claus Eggert, Steffen Blau, Dietmar Langer und der Berichterstatter auf den Weg nach oben. Dem Transport von Material und Geräten diente unser Multicar, der die Steigungen hinauf ins Himmelreich dank der trockenen Wege und der Fahrkunst von Dietmar Langer gut meisterte.

Gelber Lastwagen

Ist doch ganz gut, dass wir ihn haben, auch wenn er einiges mehr an Reparaturgeld verschlungen hat als ursprünglich geplant. Aber: Er funktioniert gut. Zunächst wurden die drei noch intakten Halbschalen umgesetzt und dann die alte Bank ausgegraben und demontiert. Danach ging es an das Eingraben, Ausrichten und Beplanken der neuen Bank, die so vandalismusfest wie möglich gestaltet worden ist. Während hiermit zwei der vier Beteiligten gut ausgelastet waren, konnten die beiden anderen ein umgebrochenes Harzklubschild instandsetzen und mit viel Mühe neu eingraben. Auch dieses Schild sollte allen Stürmen trotzen, ist aber gegen Attacken von beknackten Zeitgenossen natürlich auch nicht gänzlich geschützt. Und die gibt es, wie man gleich sehen wird, auch hier oben.

Da beide Arbeiten rasch vonstattengingen, konnte noch das abgängige Geländer demontiert werden, und anschließend blieb noch Zeit für die Ausstattung des Infoschild-Daches mit wetterschützender Dachpappe, bevor um 13.30 Uhr zum Rückzug geblasen werden konnte.

Bankumsetzung

Sitzprobe

Sitzprobe: Alles ok. Die Wanderer können kommen! Leider sind nicht alle so produktiv…

Vandalismus

Schmiererei

Das ist schwere Sachbeschädigung und überdies völliger Unsinn, da auf der Tafel nur der offizielle Begriff für das hiesige FFH-Gebiet aufgeführt wurde. Wer es gut mit Walkenried meint, sollte solchen Blödsinn unterlassen. Mal sehen, wie wir das wieder sauber bekommen. Die Zerkratzung ist auf keinen Fall reparabel. Ich wiederhole gerne: Der Täter ist ein Vollpfosten. Sein Handeln beschädigt unser Image massiv, nutzen tut es niemand. Gut, dass die Aussicht nicht zerkratzbar ist…

Aussicht

Werbeanzeigen

WeltErbeBilder aus dem Harz von Alexander Calvelli

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Sonderausstellung | 31. März – 27. Okt. 2019 | ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Die Klosteranlage Walkenried gehört seit 2010 als ältester Teil mit zum UNESCO-Welterebe im Harz. Das in die historischen Mauern integrierte ZisterzienserMuseum, dessen Trägerin seit Anfang dieses Jahres die Stiftung Welterbe im Harz ist, präsentiert nach langer Zeit wieder eine Sonderausstellung, diesmal gemeinsam mit dem Weltkulturerbe Rammelsberg bei Goslar. Vom 31. März bis zum 27. Oktober 2019 sind an beiden Standorten Arbeiten des Kölner Malers Alexander Calvelli zu sehen.

Die in der Walkenrieder und Rammelsberger Schau präsentierten WeltErbeBilder aus den Jahren 2017 bis 2019 zeigen Motive aus der ehemaligen Industrielandschaft Harz, die den Bogen spannen von den Bergwerksanlagen des Rammelsberges über die Altstadt von Goslar, die Bauwerke der Oberharzer Wasserwirtschaft bis hin zur Klosteranlage der Zisterzienser in Walkenried.

Es sind auf den ersten Blick fotorealistisch wirkende Bilder, die der Künstler auf Papier oder Leinwand in Acryl malt. Die kleinformatigen Kabinettstücke regen zum genauen Hinsehen eigentlich bekannter Motive an. Beim zweiten Blick erschließt sich die Ausdruckskraft Calvellis, Bekanntes auf subtile Art malerisch zu verfremden. In seinen WeltErbeBildern zeigt der Künstler zudem eher unbekannte Perspektiven auf höchst unterschiedliche Motive aus der ehemaligen Industrielandschaft Harz auf, die er auf zahlreichen Reisen selbst erkundet hat.

Kuratiert hat die Sonderausstellung mit zwei Standorten das Weltkulturerbe Rammelsberg gemeinsam mit der Kölner Maler, der sich als einer der wenigen seiner Zunft von vergangener Industriekultur und der dadurch geprägten Landschaft faszinieren lässt, in Walkenried auch von der mittelalterlichen Klosterarchitektur und ihren hochaufragenden Überresten. An beiden Standorten der Sonderausstellung besteht die Möglichkeit, die Bilder von Alexander Calvelli zu erwerben.

Der Eintritt zur Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten.

Weitere Infos:

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried
www.kloster-walkenried.de
Steinweg 4a
37445 Walkenried
– Besucherservice Telefon: 05525 – 95 99 064

Alexander Calvelli

Alexander Calvelli, Ruine der Klosterkirche Walkenried, Acryl auf Papier (Foto und Rechte: Alexander Calvelli, Köln).

Feinste Harzer Spezialitäten

Zugriffsstatistik

  • 215.478 Besucher
Werbeanzeigen