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DLRG-Trainingssaison 2021 abgeschlossen

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Sie war kurz: Am Samstag, den 6. November fand das letzte Schwimmtraining der Saison 2021 der DLRG-Ortsgruppe Walkenried statt. Dabei konnte erst am 16. Juni mit dem ersten Training begonnen werden. Davor ließen dies die Verordnungen der COVID-19-Pandemie nicht zu. Dennoch konnten durch die Einrichtung zusätzlicher Termine wieder viele Abzeichen abgenommen und aktiv Prävention gegen das Ertrinken geleistet werden. Bis nächstes Jahres ruht jetzt der Trainingsbetrieb. Der erste Termin 2022 ist für den 10. Januar geplant. Nichtsdestotrotz liegen noch einige, auch erfreuliche Termine in diesem Jahr an.

Am 21. November werden die aktiven Mitglieder der Ortsgruppe ihre Kenntnisse in erster Hilfe auffrischen. Weiter ist im Dezember ein Filmabend als Jahresabschluss geplant. Ein „Highlight“ stellt die Weinprobe dar, welche bereits am letzten Freitag (12.11.) stattfand.

Schwimmtraining im Knaus Hallenbad Walkenried: Auf über 50 Trainingstermine kann man in 2021 zurückblicken.

Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried – Rückblick auf das erste Corona-Jahr

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Am 16. Juli 2021 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried statt. Auf Grund der Beschränkung durch die Corona- Pandemie wurde der ursprünglich für März geplante Termin verschoben, um ihn in Präsenz stattfinden lassen zu können. Statt in den DLRG-Räumen fand die Versammlung im geräumigen Festzelt des Knaus-Campingparks statt. Auch wurde auf die Ladung von Gästen verzichtet, um die Veranstaltung so klein wie möglich zu halten. Der Vorsitzende der Ortsgruppe, Tom Täubert, konnte 29 Mitglieder bei der Eröffnung der Versammlung begrüßen.

Bericht im Bericht des Vorstands konnte Jaqueline Gleitz als Technischer Leiterin Einsatz die Zahlen zum Schwimmtraining präsentieren. Hier konnten im vergangenen Jahr lediglich 14 Übungsabende stattfinden. Dadurch wurde nicht nur weniger Kindern das Schwimmen beigebracht werden. Die Ausbildung von Rettungsschwimmern ist im vergangen Jahr komplett zum Erliegen gekommen. Es gab keine einzige Prüfungsabnahme in diesem Bereich. 2019 waren es sieben.

Horst Danneberg konnte den aktuellen Stand von 352 Mitglieder aus der Mitgliederstatistik verkünden. Zum Jahresende waren es noch 378. Durch den späten Trainingsbeginn in diesem Jahr gab es bisher weniger Beitritte. Es ist davon auszugehen, dass sich dies bis zum Jahresende wieder normalisiert und man eventuell sogar die Marke von 400 Mitgliedern überschreitet.

Schatzmeisterin Carmen Eicke musste die Auflösung des Spendenmailings in ihrem Bericht über die Finanzen der Ortsgruppe vermelden. Bisher konnten dadurch kontinuierlich Einnahmen generiert werden. Durch die vom Bundesverband betriebene Auflösung fallen diese nun weg.

Im Jahresbericht führte die 2. Vorsitzende Gabriele Miche durch die Aktivitäten des Vorjahres. Dieser fiel äußerst kurz aus, da ab März auf Grund von Corona sämtliche Aktivitäten eingestellt wurden. Das Faschingsschwimmen und das Aktiven-Bowling stellten die einzigen Highlights dar. Der Rest war geprägt von Bemühungen der Wiederaufnahme des Trainingbetriebs unter Corona-Bedingen und der Durchführung der Jahreshauptversammlung. Diese konnte im dritten Anlauf im Dezember lediglich online stattfinden. Wenig erfreulich waren die mehrmalig erforderlichen Aktionen zur Müllbeseitigung an den Altkleider-Containern. Die illegalen Müllentsorgung vor diesen stellen ein Ärgernis dar und dies bei sinkenden Erlösen durch die Kleiderspenden.

Der Leiter des Verbandskommunikation, Sven Ludwig, präsentierte das Jahr aus Sicht der Öffentlichkeitsarbeit. Dieses war geprägt durch die Absage von Terminen und Veranstaltungen. Dennoch gab es viel zu tun: Die Homepage musste auf ein neues Layout umgestellt werden. Unter der Adresse https://walkenried.dlrg.de kann sich jeder ein Bild davon machen. Weiter konnte er eine Verdopplung der Abonnenten bei Facebook vermelden.

Jaqueline Gleitz gab den Bericht der Jugend. Hier mussten alle Termine bis auf das Faschingsschwimmen auf Grund von Corona abgesagt werden.

Bei der Vorstellung des Haushaltsplans konnte von Schatzmeisterin Carmen Eicke ein ausgeglichener Haushalt präsentiert werden.

Bei den anstehenden Ehrungen konnte Gabriele Miche sieben Mitglieder begrüßen.

Das Ehrenmitglied Horst Blase sprach ein Lob für die Arbeit des Vorstands aus. Er habe den Verein gut durch die Corona-Krise gebracht. Wie wichtig das Schwimmtraining ist, hätte man aktuell am Hochwasser in Westdeutschland gemerkt. Die DLRG leiste hier Hilfe mit Booten und weiteren Material. Dies könne nur gelingen, wenn Kinder schwimmen und einige auch das Rettungsschwimmen lernen. Deshalb darf die Ortsgruppe das Rettungsschwimmen nicht aus dem Auge verlieren. Weiter wies Horst Blase darauf hin, dass man trotz zurückgehender Erträge nicht die Altkleider-Container als Einnahmequelle vernachlässigen solle. Es sei ein Privileg, diese in der Gemeinde Walkenried und der Stadt Ellrich auf öffentlicher Grund stehen haben zu dürfen.

Zum Schluss bedankte sich Tom Täubert bei allen Helfern, welche die Arbeit des Vereins erst möglich machen.

Die geehrten Mitglieder

Für 50 Jahre Mitgliedschaft:
Dieter Straube
Bernwart Reichelt
Harald Koch
Axel Ehrhardt

Für 45 Jahre Mitgliedschaft:
Heike Seele
Wolfgang Nützler
Sabine Ibold
Stefan Gloger
Claudia Dreymann
Jürgen Dittrich
Dr. Nicole Blase
Ilse Bergmann
Jens Badstübner

Für 45 Jahre Mitgliedschaft:
Regina Ehrhardt

Für 30 Jahre Mitgliedschaft:
Olaf Wiemann
Lars Reichelt
Jürgen Köthe

Für 25 Jahre Mitgliedschaft:
Violia Wagner
Barbara Rosenthal
Julia Rennschuh
Matthias May

LudDie geehrten Mitglieder mit den Vorsitzenden: Dr. Nicole Blase, stellvertretende Vorsitzende Gabriele Miche, Stefan Gloger, Claudia Dreymann, Axel Ehrhardt, Lars Reichelt, Bernwart Reichelt, Regina Ehrhardt, Vorsitzender Tom Täubert (Foto von Sven Ludwig).

Die DLRG Walkenried bietet endlich wieder Trainings an – ein Interview mit Tom Täubert

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Seit kurzem findet das Schwimmtraining der DLRG Ortsgruppe Walkenried wieder statt. Dort kann neben dem Seepferdchen auch für die meisten weiteren Schwimmabzeichen trainiert und die meisten Prüfungen dafür abgenommen werden. Wir sprachen darüber mit Tom Täubert, dem Vorsitzenden der Ortsgruppe. Das Gespräch führte Sven Ludwig.

Herr Täubert, was spricht für das Schwimmen lernen bei der DLRG?
Es ist die Aufgabe der DLRG, Menschen insbesondere Kindern das Schwimmen beizubringen. Dadurch wird aktiv Prävention gegen den Ertrinkungstot betrieben.

Wozu macht die DLRG das? Es gibt doch den schulischen Schwimmunterricht und viele private Anbieter von Schwimmkursen.
Der Vorteil bei der DLRG Schwimmen zu lernen ist, dass es kein Kurs, sondern ein Schwimmtraining ist. Im Gegensatz zu Schwimmkursen gibt es keine feste Stundenzahl. Das bedeutet, dass bei jedem Kind so lange trainiert wird, bis es auch wirklich schwimmen kann. Bei den Schulen gibt es seit Jahren die dramatische Entwicklung, dass viele keinen Zugang mehr zu einem lokalen Schwimmbad haben, in denen ein Schwimmunterricht möglich ist. Hier macht sich bemerkbar, dass die Schließung von Schwimmbädern auch eine Gefahr für Leib und Leben sein kann, weil dadurch viele Kinder in der Schule nicht mehr schwimmen lernen. Auch wenn es den Schwimmunterricht in der Schule gibt, findet dieser oft zu spät statt. Bei uns kann bereits ab dem 5. Lebensjahr begonnen werden. Ein Kind das schwimmen kann ertrinkt nicht so leicht. Es macht auch einen großen Unterschied, ob ich, wie in der Schule eine Lehrkraft und einen Betreuer bei 25 Schülern habe oder wie bei uns mindestens zwei Trainer im Wasser und zwei am Beckenrand. Da können wir doch besser individuell nachsteuern und an der Schwimmtechnik arbeiten. In der Schule ist dies durch die Gegebenheiten nicht machbar.

Dann ist diese längere Trainingszeit bestimmt mit hohen Kosten verbunden…
Im Gegenteil. Als gemeinnütziger Verein arbeiten wir ehrenamtlich beim Schwimmtraining. Es wird lediglich der Mitgliedsbeitrag für die Ortsgruppe fällig (derzeit 24 € im Jahr für Jugendliche, 28€ für Erwachsene). Dazu kommen die Gebühren für die Prüfungsabnahme (5€ bei den Schwimmabzeichen). Somit sind die Kosten absolut überschaubar.

Das ist alles? Kommen da nicht noch die Eintrittsgelder für das Schwimmbad obendrauf?
Wir sind derzeit in der glücklichen Lage, dass wir die Eintrittsgelder aus der Vereinskasse bestreiten können. Dies wird zum einen durch die Mitgliedsbeiträge möglich. Deshalb sind wir für den Verbleib jedes Mitglieds in der Ortsgruppe dankbar. Zum anderen auch durch Spenden. Deshalb ist jede Spende an die Ortsgruppe auch eine Sicherung des Schwimmtrainings. Als gemeinnütziger Verein ist für beides die Ausstellung einer Spendenquittung für die Steuererklärung möglich. Wir hoffen so, den freien Eintritt zum Training auch weiter gewährleisten zu können.

Dann gibt es bei Euch bestimmt eine lange Warteliste…
In der Tat haben wir seit den ersten Lockdown erstmals eine Warteliste einrichten müssen. Dies war insbesondere durch die geringe erlaubte Teilnehmerzahl im letzten Jahr notwendig. Die gute Nachricht ist, dass wir neben der Erhöhung der Teilnehmerzahl seit Trainingsbeginn am 16. Juni 2021 die Trainingsstunden insbesondere beim Anfängerschwimmen ausgeweitet haben. Zusätzlich zum Mittwochstraining findet montags und donnerstags eine Trainingseinheit statt. Dadurch ist die Warteliste so gut wie abgearbeitet.

Wird das auf Dauer so bleiben?
Wir hatten das Glück bei der Pächterin vom Knaus Campingpark, Carin Keijzers, das Hallenbad des Campingplatzes für die zusätzlichen Trainingszeiten zu bekommen. Die Zusammenarbeit klappt hier sehr gut. Einzig in den Sommerferien können wir das Hallenbad in der Woche nicht nutzen. Hier haben wir zu „nicht-Corona-Zeiten“ auch kein Training. Wir planen jedoch, in den Ferien samstags ein Training von ein bis zwei Anfängergruppen einzurichten.
Nach den Ferien werden wir versuchen die Trainingszeiten weiterhin auszubauen und weitere Gruppen für Anfänger sowie fortgeschrittene anzubieten.

Wie hat sich der Ablauf durch die Corona- Pandemie verändert? Wie funktioniert das Hygienekonzept?
Aktuell herrscht im Umkleidebereich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Weiter ist die Teilnehmerzahl auf 20 beschränkt. Diese müssen für den Abend zwingend angemeldet sein, um eine Nachverfolgung gewährleisten zu können. Es werden die vorgeschriebenen Abstände eingehalten. Weiter gibt es einen Zeitpuffer, der verhindert, dass sich die verschiedenen Gruppen beim Wechsel nicht begegnen. Aus diesen Grund ist ein Duschen nach dem Training nicht möglich. Dies würde unseren Zeitrahmen sonst sprengen. Weiter müssen alle Teilnehmer einmalig eine Erklärung zur Einhaltung der Corona- Regeln abgeben. Ein entsprechendes Formular liegt auf unserer Homepage bereit und kann zur Not auch vor Ort ausgefüllt werden.

Wo muss ich mich als Neuling anmelden?
Eine Anmeldung ist bei mir möglich. Das geht per E-Mail an tom.taeubert@walkenried.dlrg.de oder telefonisch unter 05525 /959078. Per Briefpost an unsere Vereinsadresse DLRG Ortsgruppe Walkenried; Vor den Birken 32, 37445 Walkenried. Eine Telefonnummer ist für Rückfragen und kurzfristiger Absprachen dringend erforderlich.

Kann ich mich bei Euch auch selbst aktiv einbringen?
Natürlich. Ein Verein wie unserer lebt vom Mitmachen. Helfende Hände, wie beim Schwimmtraining sind gern gesehen. Hier bin ich sehr dankbar, dass unser Team beim Training so gut in dieser schwierigen Zeit mitgezogen hat und auch kurzfristig zum Start zur Verfügung stand und auch weiterhin steht. Auch die verschiedenen Aktionen, welche nach der Corona-Zeit hoffentlich wieder aufleben, wollen gut organisiert sein. Da gibt es den Familientag (Anschwimmen) und auch den Umwelttag der Gemeinde. Hierfür kann unter denselben Adressen Kontakt aufgenommen werden. Auch die DLRG-Jugend veranstaltet regelmäßig Aktionen, wie z.B. ein Jugendzeltlager über Pfingsten. Weiter haben wir eine Seite auf Facebook und unsere eigene Homepage (https://walkenried.dlrg.de), wo es aktuelle Infos zu Terminen gibt. Hier gibt es auch die Beitrittserklärung mit den notwendigen Formularen und auch Infos zum Spenden.

Herr Täubert, vielen Dank für das Gespräch!

Arbeit, die keiner braucht

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Die DLRG-Ortsgruppe Walkenried betreibt in der Einheitsgemeinde und der Umgebung mehrere Altkleider-Container. Dieses wird durch ein Unternehmen, welches diese in Lizenz leert bewerkstelligt. Die Ortsgruppe generiert hierdurch ein kleines Zubrot für ihre tägliche Vereinsarbeit. Hierbei war im Verlauf der Zeit ein rückläufiger Erlös zu verzeichnen.

Gleichzeitig begegnet man dem unschönen Trend, dass die Umgebung der Container von einigen Zeitgenossen zur Entsorgung des kompletten Hausstand es genutzt wird. Dieses Verhalten ist absolut unverständlich, zumal jeder Haushalt von der Müllabfuhr abgedeckt wird. Die Entsorgung von Teppichen, Möbeln und Elektrogeräten ist ohne Probleme über die Sperrmüllabfuhr möglich. Stattdessen bringen einige Mitmenschen mit krimineller Energie ihren Müll lieber neben die DLRG-Container. Der Müll ist weg, nach mir die Sintflut. Jetzt dürfen sich ehrenamtliche Schwimmtrainer neben Training auch noch um den Müll ihrer Mitmenschen kümmern. Aber damit nicht genug: der Müll landet dann zunächst beim Bauhof, wo sich die Mitarbeiter der Gemeinde erneut damit befassen dürfen.
In den Vergangenen drei Monaten musste die Ortsgruppe alle zwei Wochen den illegal entsorgten Müll vor den Containern beseitigen. Dazu Tom Täubert, Vorsitzender der Ortsgruppe:

„Es ist nicht einzusehen, dass man sich seinen Privat-PKW oder wir uns das Vereinsfahrzeug geruchs- und schmutzmäßig mit der Entsorgung von Müll verpestet.“

Für den am meisten verschmutzten Container-Standort wird jetzt eine Alternative gesucht. Bleibt dies erfolglos, wird dieser ersatzlos gestrichen. Zum Jahresende wird vom Vorstand der DLRG-Ortsgruppe die Grundsatzentscheidung gefällt, ob komplett auf dieses Zubrot verzichtet werden soll.

Um vielleicht doch im Geschäft zu bleiben, bittet die DLRG die Bevölkerung um Mithilfe: Sollte jemand verdächtige Aktivitäten bei den Containern feststellen, so bitten wir um sachdienliche Hinweise unter container@walkenried.dlrg.de. Hinweise nimmt natürlich auch jede Polizeidienststelle entgegen.

Schwimmtraining erst wieder im April 2021

(von Sven Ludwig)

Am 14. Dezember fand die Jahreshauptversammlung der DLRG OG Walkenried statt. Ein Novum hierbei war, dass die Veranstaltung als Online-Konferenz via Zoom stattgefunden hat. Nachdem man im Vorfeld zweimal zur normalen Versammlung geladen hat und dann coronabedingt wieder absagen musste, war dies ein Novum, das eine verlässliche Durchführung brachte. Unterstützung erfuhr die Ortsgruppe vom Jugendring Harzland, der kurzfristig mit erforderlicher Technik aushelfen konnte.

 

Die Berichte des Vorstands, die immer noch das Geschäftsjahr 2019 betrafen, wirkten Ungewöhnlich weit weg. Nicht nur auf Grund der vergangene Zeit – die Versammlung sollte eigentlich schon im März gewesen sein – sondern auch wegen des Vereinsalltags ohne Maske und Abstand sorgten für einen Blick in eine verlorene Unbeschwertheit.

Die größte Überraschung kam dabei zum Schluss der Versammlung: Tom Täubert, Vorsitzender der Ortsgruppe berichtete, dass das Schwimmtraining der DLRG Ortsgruppe Walkenried voraussichtlich erst im April 2021 starten wird. Das Schwimmbad wird im Januar und Februar nicht öffnen. Zu groß sind die Unsicherheiten bei der Handhabung mit den Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen. Im März wird die seit langem die geplante Sanierung des Bades erfolgen. Derzeit sind über 35 Kinder auf der Warteliste fürs Anfängerschwimmen. Dafür sind zusätzliche Trainingsstunden für Montags geplant. Das normale Schwimmtraining mittwochs soll weiter laufen. Die gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden rechtzeitig persönlich informiert.

Ein weiteres Thema, das naturgemäß starke Diskussionen auslöst, war die Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Nach der Feststellung, dass diese zum letzten Mal vor fast 20 Jahre erhöht wurden, konnte hier relativ schnell ein Konsens gefunden werden. Die steigenden Kosten machen die Erhöhung unumgänglich. Die Beiträge für Jugendliche werden von derzeit 20 auf 24 Euro erhöht. Der Erwachsenenbeitrag steigt von 23,50 Euro auf 28 Euro. In den Jahren 2022-2024 sind pro Jahr jeweils Erhöhungen um 3 Euro beschlossen worden. Auch der Familienbeitrag wird angepasst. Die Erhöhung ergibt sich aus dem Grundsatz, dass dieser immer zwei Erwachsenen-Beiträgen entspricht.

Weiter konnte die stellvertretende Vorsitzende, Gabriele Miche, im Vorstandsbericht von weiteren Aktivitäten berichten. Zu den Highlights zählten hierbei das jährliche Anschwimmen welches sehr gut besucht war und das Vergleichsschießen der Vereine, wo die Ortsgruppe den zweiten Platz belegen konnte.

Tom Täubert hat als technische Leiter der Ortsgruppe den Bericht zur Ausbildung gegeben.

Die Ausbildung 2019 in Zahlen:

26 Einheiten (Trainingsabende)
1174 Teilnehmer(innen)
Ø45 Teilnehmer(innen)
maximal 56 Teilnehmer(innen)
minimal Teilnehmer(innen)
456 Übung/Ausbildungsstunden

Seepferdchen:  157 Stück
DJSA Bronze  224 Stück
DJSA Silber  11
DJSA Gold  14
Juniorretter  4
DRSA-Bronze  1 Wiederholung
DRSA-Silber  2 Wiederholung

DRSA ( Deutsches Rettungsschwimmabzeichen)
DJSA ( Deutsches Jugendschwimmabzeichen)

Sven Ludwig, Leiter der Verbandskommunikation, konnte neben der üblichen Presseschau, die Umstellung der Homepage der Ortsgruppe auf ein neues Design vermelden. Auch die Zahl der Abonnenten der Ortsgruppe auf Facebook ist, wahrscheinlich coronabedingt, stark gestiegen.

Jaqueline Gleitz hielt als Vertreterin für die Jugend den Bericht. Höhepunkt war hier das Pfingstcamp, bei dem die Ortsgruppe zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Bad Lauterberg teilgenommen hat. Neben Schlauchboottouren und einer Stadtrally wurden bei diesem Camp viele Sport- und Spielangebote angeboten.

Die Schatzmeisterin Carmen Eicke gab die Übersicht zur finanziellen Lage. Eine Neuerung steht mit Mietzahlungen für die Vereinsräume im Haushaltsplan. Auch wenn man mit der Gemeinde ein noch akzeptables übereinkommen schließen konnte, belastet dies die Kasse ab sofort zusätzlich mit einem größeren Betrag.

Einen positiven Trend bei den Mitgliederzahlen im Berichtszeitraum konnte Horst Danneberg als stellvertretender Schatzmeister vermelden. Ohne Corona hätte dieser Trend wahrscheinlich angehalten. Ein Indiz hierfür ist die Warteliste zum Schwimmtraining.

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