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Freundeskreis Harz

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Fuchsien- und Rassegeflügelschau in der Klostergärtnerei Ibold

(von Giesela Gust)

Am 11. und 12. Juli 2015 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr findet wieder die große Fuchsienschau des Freundeskreises Harz in der Deutschen Fuchsien-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit einer Stammschau des Rasse-Geflügelzüchter Vereins in Walkenried im Kreisverband Südharz statt:

in der Klostergärtnerei Bernd Ibold
Schlossstraße 22, Walkenried

Dieser neue Rahmen für die Schau mit dem interessanten Ambiente einer Gärtnerei wird sicher im zweijährigen Wechsel mit der Traditionsbrennerei in Nordhausen ebenfalls viele neue Besucher anlocken und auch die seit vielen Jahren treuen Fuchsienliebhaber wieder zu uns führen. Wie in jedem Jahr wird auch wieder eine Neuzüchtung des bekannten Fuchsienzüchters Karl Strümper aus Göttingen getauft, und das beliebte Hähnekrähen der Jugend im Kreisverband findet ebenfalls wieder statt.

Fuchsientaufe: Samstag, 11. Juli 2015 15.00 Uhr
Jugendhähnekrähen: Sonntag, 12.Juli 2015 10.30 Uhr

Für das leibliche Wohl wird an beiden Tagen wieder bestens gesorgt.

Fuchsienschau

Fuchsien, Fuchsien, Fuchsien

(von Gisela Gust)

Fuchsienschau

Sonntag morgens um 9.00 Uhr: Die ersten Helfer stehen bereit.

 

Am Samstag und Sonntag, dem 26. und 27. Juli 2014 von 10.00 bis 18.00 Uhr fand die große Fuchsienschau des „Freundeskreis Harz“ in der Deutschen Fuchsien – Gesellschaft e.V. statt. In diesem Jahr bildeten wieder die historischen Gebäude der Echten Nordhäuser Traditionsbrennerei in Nordhausen den imposanten Rahmen für diese Ausstellung.

Sicher konnten es die ältesten Hochstämme nicht mit dem Alter der Gebäude aufnehmen, aber sie waren schon beeindruckend mit ihren dicken Stämmen und ausladenden Kronen. Doch es war auch wieder für jeden Fuchsienliebhaber etwas dabei, seien es die großen Blüten der ‚Bella Rosella’ oder die winzigen einer ‚Microphylla’. Die zahlreichen Ampeln und Büsche machten das Bild dieser überwältigenden Blütenpracht vollkommen.

Mit besonderer Freude konnte Freundeskreisleiter Jürgen Domeyer den Fuchsienzüchter Karl Strümper aus Göttingen und seine Gattin Waltraud begrüßen. Auch hatten wieder Mitglieder anderer Freundeskreise den Weg zu uns gefunden. So reiste der ‚Freundeskreis Sachsen’ mit einem großen Bus an. Aber auch das Ehepaar Diegler aus KS-Baunatal und das Ehepaar Fischer aus Wackersleben gehören u.a. seit Jahren zu unseren treuen Gästen. Trotz der heißen Temperaturen hatten überwältigend viele Besucher den Weg zu unserer Ausstellung gefunden, und viel Lob und Begeisterung waren zu hören.

FUCHSIENTAUFE

Am Samstag um 14.30 Uhr fand die traditionelle Fuchsientaufe statt. Frau Inge Klaan, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, taufte eine Neuzüchtung von Karl Strümper auf den Namen ‚Freistaat Thüringen’.

Fuchsienschau

Fuchsienschau

Die „Fuchsienfrauen“ hatten wieder ganze Arbeit geleistet. Nicht enden wollender Nachschub an Torten und anderen Kuchen lockte zahlreiche Besucher an. Am Samstag brachte uns der „Sturm auf das Kuchenbuffet“ fast an den Rand unserer Möglichkeiten. Aber nicht nur die „süße Verführung“ war gefragt, auch die Griller hatten reichlich zu tun, um den Appetit auf Steak und Bratwurst zu befriedigen. Das war eine besondere Leistung bei der großen Hitze an dem heißen Grill.

Die rege Nachfrage nach Jungpflanzen zeigte, dass die kompetente Beratung und das reiche Angebot wieder viele neue Fuchsienfreunde gewonnen haben. Am Schluss fanden ein zufriedener Jochen Einenckel, Besitzer der Traditionsbrennerei, und Freundeskreisleiter Jürgen Domeyer herzliche Dankesworte an alle Beteiligten.

Thüringen

Fuchsie ‚Freistaat Thüringen’
Züchter: Karl Strümper
Eltern: Elfe x Dagmar Hase
Tubus: Hellrot
Sepalen: Leuchtend rot
Korolle: Weiß, an der Basis geflammt
Blüte: Locker gefüllt
Wuchs: Halbhängend

Fuchsienschau

Fuchsienschau

(Alle Fotos von Gisela und Jürgen Raber)

Fuchsienfreunde auf Tour

(von Gisela Gust)

Am Samstag, dem 05.07.2014 hieß es für die Mitglieder des Freundeskreis „Harz“ und zahlreiche Gäste besonders früh aufzustehen, denn bereits um 5.00 Uhr startete der Bus in Richtung Berlin.

Karl-Foerster-Garten

Erstes Highlight war der Karl-Foerster-Garten in Potsdam-Bornim. Unter sachkundiger Führung von Dr. Konrad Näser wurde dieser bekannte Staudengarten mit Senkgarten und Steingarten besichtigt. Die Vielzahl und Schönheit der Stauden ließ die Herzen aller Gartenfreunde höher schlagen, und so manches „Must have“ wurde beim Besuch der daneben liegenden Karl-Foerster-Staudengärtnerei erstanden. (Mehr zu Karl Foerster und Dr. Näser am Ende des Berichts) Ein paar hundert Meter Fußweg führten uns dann in den Privatgarten von Dr. Näser. Daß wir mit ca. 40 Personen dort einfielen, ist nicht so ganz ungewöhnlich, denn das Ehepaar Christa und Dr. Konrad Näser, Mitglieder im Freundeskreis „Berlin-Brandenburg“, führt mehrfach im Jahr einen Tag „offener Garten“ durch, beginnend im April mit dem Buschwindröschentag und endend im September mit dem Rudbeckientag.

Karl-Foerster-Garten

Was uns aber in diesem Garten erwartete, lässt sich mit Worten kaum beschreiben. Schon der Gesamteindruck der gepflegten Anlage war überwältigend. Von hohen Stauden über unzählige Fuchsien bis zu den kleinsten Bodendeckern, die kein Fleckchen Erde frei ließen, zeugte alles von der Liebe und dem Wissen der beiden 80-jährigen, die die Pflege ohne fremde Hilfe bewältigen. Diese beiden sympathischen Menschen leben für ihren und mit ihrem Garten.

Karl-Foerster-Garten

Eine Fahrt mit Fuchsienfreunden kann aber nicht enden ohne den Besuch einer Ausstellung oder Fuchsiengärtnerei. Und so war zur Mittagszeit der Besuch der Fuchsiengärtnerei Schlestein in Wandlitz / Ortsteil Basdorf eingeplant, wo in jedem Juli die „Fuchsienparty“ stattfindet. Neben dem leiblichen Wohl mit Kaffee und Kuchen und Gegrilltem sowie Tombola konnte man bei Livemusik durch die Gewächshäuser wandern oder auf zahlreichen schattigen Plätzen das Geschehen beobachten. Wundert es irgendjemanden, dass die längste Verweildauer das Fuchsienhaus in Anspruch nahm? Und so wurde am Ende auch das letzte Plätzchen des Kofferraumes im Bus mit den erworbenen „Stauden, Fuchsien und mehr“ gefüllt, als wir um 17.00 Uhr den langen Heimweg antraten.

Näsers-Garten

Dieser Tag mit seinen vielen schönen Eindrücken wird sicher lange in Erinnerung bleiben, auch durch den Anblick der Schönheiten im eigenen Garten, mitgebracht aus der Staudengärtnerei, Näsers Garten und der Fuchsiengärtnerei.

Näsers-Garten

Karl Foerster (Kurzfassung)

Karl Foerster wurde 1874 in Berlin geboren und starb 1970 in Potsdam-Bornim. Seine 1903 in Berlin-Westend gegründete Staudengärtnerei siedelte er 1910-11 nach Potsdam-Bornim an den heutigen Standort um. Dort verwandelte er ein ca. 5.000 qm großes Ackergelände zu einem „Gartenreich“ mit dem heute berühmten Senkgarten, Steingarten, Herbstbeet und Frühlingsweg. Karl Foerster wird wegen seiner züchterischen Leistungen auch „Stauden-Papst“ genannt. 1932 kamen erste Foerstersche Phlox.-paniculata-Sorten in den Handel. In der Folge brachte er insbesondere neue Sorten von Rittersporn, Asternund Gräsern heraus. Insgesamt züchtete er etwa 370 Sorten. 1941 wurde u.a. auf seine Anregung hin der öffentliche Schaugarten auf der Potsdamer Freundschaftsinsel eröffnet.

Schlestein


Dr. Konrad Näser (Kurzfassung)

Dr. Konrad Näser (Jg. 1934) war von 1958 bis 1989 langjähriger Mitarbeiter im Foersterschen Staudenbetrieb und hat noch vom Altmeister der Staudenzüchtung direkt gelernt. Nach Karl Foersters Tod im Jahre 1970 leitete er bis 1989 dort die Staudenzüchtung und hat das Sortiment durch eigene Forschungsarbeit ergänzt. 2001 wurde ihm der Wilhelm-Foerster-Preis durch den URANIA-Verein verliehen, einer Stiftung, die diesen Preis an Wissenschaftler und Wissenschafts-Publizisten im Land Brandenburg verleiht. Für uns „einfache“ oder Hobby-Gärtner schreibt Dr. Näser monatlich Artikel für die Zeitschrift GartenFlora, jedes Mal über eine andere Staude oder „seine Zwiebelchen“ mit den Lebensbedingungen in seinem Garten. Ich erwarte diesen lesenswerten Bericht jeden Monat mit Ungeduld. Eine Abhandlung mit vielen schönen Bildern, veröffentlicht vom Gartenreise-GartenLiteraturBlog, ist im Internet zu finden.

Kaufrausch

Fuchsienpracht und Rassegeflügel auf dem Erlenhof

(von Gisela Gust)

Am 20. und 21. Juli 2013 fand wieder die schon traditionelle Fuchsienschau des „Freundeskreis Harz“ in der Deutschen Fuchsien – Gesellschaft e.V. statt. In diesem Jahr wurde die Ausstellung ergänzt durch eine Geflügelschau des Rassegeflügelzüchtervereins Walkenried. Beide gemeinsam fügten sich harmonisch in das ländliche Ambiente des Erlenhofes in Walkenried ein, und für die zahlreichen Besucher, die bei der großen Hitze gekommen waren, gab es viel zu bestaunen.

Fuchsienschau

(Foto von Gunter Grimm)

 

Trotz der ungünstigen Witterung im Frühjahr konnten wieder viele üppig blühende Fuchsien gezeigt werden und fanden die Bewunderung der Blumenliebhaber. Manche Fragen, wie z.B. nach dem Alter besonders imposanter Exemplare konnten nur ungefähr beantwortet werden, aber zu Aufzucht, Pflege, Vermehrung, Überwinterung und auch Winterhärte gab es viele nützliche Tipps und Anleitungen. In diesem Jahr war auch das Jungpflanzenangebot auf die ausgestellten Fuchsien abgestimmt, so dass jeder sich ansehen konnte, was aus seiner gerade erstandenen Pflanze einmal werden sollte.

Am Samstag um 12.00 Uhr fand die erste von zwei Fuchsientaufen statt. Der Freundeskreis bestand 2012 zehn Jahre, so dass es an der Zeit war, eine Fuchsie nach ihm zu benennen. Das jüngste Freundeskreismitglied, der 13-jährige Oliver Simon, nahm die Taufe auf den Namen „Freundskreis Harz“ vor. Es ist wieder eine Neuzüchtung von Karl Strümper aus Göttingen. Sie ist eine Kreuzung aus „Antarctica“ x „Harzerland“, ist hängend und hat rosa/weiße Blüten.

Fuchsienschau

(Foto von Gisela Raber)

 

Am Sonntag wurde eine Neuzüchtung, ebenfalls von Karl Strümper, Klaus Vollmer gewidmet. In seiner Ansprache zur Taufe würdigte Freundeskreisleiter Jürgen Domeyer als jetziger 1. Vorsitzender des Rassegeflügelzuchtvereins dessen Vereinsarbeit. Klaus Vollmer war 38 Jahre 1. Vorsitzender im Rassegeflügelzuchtverein Walkenried und Vorstand des Kreisverbandes Südharz. Er war Meister der Rassegeflügelzucht und Träger der „Goldenen Feder“. Er war langjähriges Mitglied in der Deutschen Fuchsien – Gesellschaft e.V. und im „Freundeskreis Harz“. Sein Andenken wird geehrt durch die Fuchsie „Klaus Vollmer“, die von seiner Tochter Susanne getauft wurde. Es ist eine Kreuzung aus „Antarctica“ x „Harzerland“ x „Chasmarsche Latüchte“, ist stehend und hat rosa/hellflieder Blüten.

Fuchsienschau

(Foto von Gunter Grimm)

 

Für die Kinder gab es das große Trampolin, das die Firma Kielholz wieder zur Verfügung gestellt hatte und Ulrike und Jörg Morich von den Geflügelzüchtern boten ein buntes Kinderprogramm. Eine lustige Bereicherung war auch das Jugendhähnekrähen am Sonntag. Die vielen schattigen Plätze wurden gerne angenommen, und nach einer Stärkung mit Getränken und Gegrilltem oder Kaffee und Kuchen sowie einem anregenden Schwätzchen war wieder genug Energie getankt, um eine erneute „Runde zu drehen“ und alles Schöne wieder und wieder zu bewundern.

Fuchsienschau

(Foto von Gisela Raber)

 

Die große Besucherzahl zeigt, wie bekannt und beliebt diese Schau ist. Allen Helfern, die dies jedes Jahr wieder ermöglichen, gilt ein herzliches Dankeschön, besonders auch Gisela und Georg Domeyer, die ihren Erlenhof wieder zur Verfügung stellten, um diese Fuchsienschau zu ermöglichen.

Fuchsienschau

(Foto von Gisela Raber)

Fahrt zur IGS nach Hamburg-Wilhelmsburg

Die Fuchsienfreunde im „Freundeskreis Harz“ unternehmen am 10. August 2013 eine Tagesfahrt zur IGS (Internationale Gartenschau), die auf der Elbinsel Hamburg-Wilhelmsburg noch bis zum Oktober stattfindet. Das Motto dieser Schau lautet: „In 80 Gärten um die Welt“. Zu diesem Zeitpunkt findet auch die Fuchsien-Hallenschau statt. Wer sich schon einen Eindruck dieser interessanten Schau verschaffen will, findet bei Google unter den verschiedensten Stichpunkten Informationen und Bilder. Unter dem Punkt IGS Hamburg – Fuchsien und Engelstrompeten hat eine Hamburger Fuchsienfreundin auf 7 Seiten wunderschöne Bilder ins Netz gestellt. Auf dem Gelände gibt es dann den großen Überblick mit der interessanten „Monorailbahn“.

 

Noch einige Informationen, warum es in diesem Jahr keine IGA, sondern die IGS ist: Eine IGA (Internationale Gartenbauausstellung) findet in jedem 10. Jahr in Deutschland statt. Bis zur IGA 2003 in Rostock waren dies die 3er-Jahre, also 1953 …. 2003. Da in den Niederlanden ebenfalls alle 10 Jahre in den 2er-Jahren die „Floriade“ stattfindet, verfügte das zuständige Europagremium, dass nicht mehr zwei Internationale Gartenbauausstellungen in zwei aufeinander folgenden Jahren stattfinden dürfen. Deutschland verlegte daher seine IGA’s auf die 7er-Jahre, so dass die nächste 2017 in Berlin-Marzahn stattfindet. Die Bezeichnung IGS wurde einmalig eigens für die Gartenschau in Hamburg 2013 geschaffen.

Es sind für diese Fahrt noch einige Plätze im Bus frei. Gäste sind, wie immer, zur Mitfahrt herzlich willkommen. Treffpunkt ist Samstag, der 10.08.2013 um 6.00 Uhr an der Volksbank in der Harzstraße in Walkenried.

Anmeldung und weitere Auskünfte bei Jürgen Domeyer, Telefon 05525/1265.

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