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Kulturrevier Harz

Diese Kategorie enthält 22 Beiträge

THEATERNATUR-Festivalchef zum Vorsitzenden des Landesverbands gewählt

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

In einer außerplanmäßigen Mitgliederversammlung wurde kürzlich ein neuer Vorstand für das Landeszentrum für Spiel und Theater Sachsen-Anhalt, kurz LanZe (Geschäftssitz Magdeburg) gewählt. Dieser setzt sich für die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen: Janek Liebetruth, 1. Vorsitzender (Kulturrevier Harz e.V., Benneckenstein), Katrin Brademann, stellvertretende Vorsitzende, Kerstin Reichelt, Schatzmeisterin (Theaterwerkstatt STiNE, Magdeburg), Kerstin Dathe, Beisitzerin (theaterlandschafft e.V., Friedrichsbrunn), Michael Morche, Beisitzer (Spielmitte e.V., Halle/Saale), Jonas Schütte, Beisitzer.

Dabei setzt der neue Vorstand verstärkt darauf, die kulturpolitische Arbeit für die freie Theaterszene in Sachsen-Anhalt noch weiter ausbauen und einen regelmäßigen gemeinschaftliche konstruktiven Dialog mit der politischen und Sachebene zu vertiefen. „Wir wollen die Szene mit besten Wissen und Gewissen selbstbewusst präsentieren und repräsentieren,“ gibt der neue Vorsitzende an. „Das Selbstbewusstsein, die Bedeutung sowie das Ansehen der Szene im Land muss darüber hinaus weiter gestärkt werden.“

Dabei sollen Themen wie eine mehrjährige Konzeptförderung, Erhöhung der  jährlich zur Verfügung stehenden Fördermittel des Landes oder ein bindendes Auswahlgremium mit fachliche Vertreter aus der Szene zur Fördermittelvergabe genauso auf der Agenda stehen, wie den Dialog und Kooperationen mit den institutionellen Theatern im Land auszubauen oder eine Gastspielförderung einzuführen, um einen Anreiz bzw. die Möglichkeit zu schaffen freies Theater aus Sachsen-Anhalt zu exportieren. Ebenso sollen die Weiterbildungsmöglichkeiten für Pädagogen gefestigt und modernisiert werden.

Das Landeszentrum Spiel & Theater Sachsen-Anhalt e. V. (LanZe) ist der Landesdach- und Fachverband der Freien Darstellenden Künste, des Amateurtheaters sowie des Schüler- und Schultheaters in Sachsen-Anhalt und es ist Ansprechpartner für alle Akteure, die im Bundesland an der Schnittstelle von Theater und Schule arbeiten.

Ziel ist die Stärkung einer vielfältigen und vernetzten Freien Theaterszene sowie einer lebendigen Amateur- und Schultheaterszene im Land-Sachsen-Anhalt. Des Weiteren ist LanZe anerkanntes Ausbildungsinstitut für die Grundlagenausbildung Theaterpädagogik des Bundesverbandes Theaterpädagogik e. V., betreut die Landesprojekte KLaTSch!, TaSS und NachKLang sowie das Theaterpädagogische Modellprojekt Sachsen-Anhalt und ist Veranstalter des jährlichen Landesschülertheatertreffens (STT) sowie des Festivals der Freien Theater NEULAND. Darüber hinaus bietet der Verband seinen Mitgliedern einen umfangreichen Service von der Beratung bis hin zum Technikverleih.

Rainer Robra

Maria Gebhardt (Links, Geschäftsführerin LanZe), Janek Liebetruth (Mitte) und Kulturminister Rainer Robra (Rechts) im Gespräch beim Symposium „Freie Theater in Sachsen-Anhalt“ in der Landesvertretung von Sachsen-Anhalt in Berlin. Foto: Hertel (KulturLSA/STK)

Festival THEATERNATUR entwickelt sich zur festen Größe im Dreiländereck

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Das  in diesem Jahr erstmals 12-tägige Festival war am 05.08. mit der Uraufführung des Harzer-Mystery-Krimis IM SCHATTEN DER HEXEN der Halberstädter Autorin Katrin Hotowetz gestartet. Eine mit 550 Gästen bis auf den letzten Platz ausverkaufte Waldbühne Benneckenstein (Oberharz am Brocken) ließ den Erfolg des Festivals bereits erahnen.  „Wir ziehen eine äußerst positive Bilanz“ gibt Liebetruth an. „Knapp 4000 Besucher bei 47 Vorstellungen an 12 Tagen. Das ist ein Wachstum von etwa 20% im Vergleich zum Vorjahr.“ Eine schwarze Null wird in diesem Jahr erstmalig erreicht.

Eine „erstaunliche Leitung“ findet auch Bürgermeister Frank Damsch (Stadt Oberharz am Brocken) während der Eröffnungsrede. „Zumal man bedenken muss, dass dies in nur drei Jahren gelungen ist.“ gibt er weiter an.  Nicht nur die stetig wachsenden Zuschauerzahlen, auch die Aufmerksamkeit bei Wirtschaft und Politik sind ein Indiz dafür. Zur Premiere war wiederholt der Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger sowie die Harzer Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und Angela Gorr MdL sowie die Linke Bundestagskandidatin Evelyn Edler vor Ort. In den folgenden Tagen kamen darüber hinaus zahlreiche Lokal- und Regionalpolitiker wie OB Dr. Oliver Junk (Goslar) und OB Andreas Henke (Halberstadt) und haben sich von der Ausstrahlungskraft und Qualität des Festivals überzeugen können.

Auch die wachsende Anzahl an Sponsoren, über 50 in diesem Jahr verrät Liebetruth, lässt auf eine wachsende Aufmerksamkeit in der Region und darüber hinaus schließen. Und sogar Dr. Schellenberger spricht in seiner Rede davon, dass „das THEATERNATUR ab sofort eine feste Größe in der Kunst- und Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts, Thüringens und Niedersachsens ist.“

Auch die weiteren Highlights wie Liebetruths eigene Inszenierung von Arthur Millers HEXENJAGD als Allegorie auf die derzeitige wachsende Angst und Hysterie vor Flüchtlingen und allem Fremden, kam bei Publikum und Kritikern gleichermaßen gut an. Harzkritiker Thomas Kügler meint, „wenn es so weiter geht, dann wird das Festival auf der Waldbühne bald zum Pflichttermin für zeitgenössisches Theater.“ Die Ballettgala HEXTETT der Basler Ballettkompanie Carta Blanca Dance, sowie das Konzert HEXEN/WERKE des traditionsreichen und renommierten Staatsorchesters Braunschweig, besuchten jeweils über einhundert Zuschauer und sind abermals Beispiele für den Facettenreichtum und die Bandbreite des Festivals.

Zu verdanken hat das Festival das den fast über 50 Mitwirkenden vor, hinter und auf der Bühne. „Denen möchte ich abermals für ihr Engagement und unermüdlichen Einsatz danken,“ gibt Liebetruth abschließend an. „Ohne diese teils ehrenamtliche teils beschäftigten Mitarbeiter wäre ein Festival dieser Größe und diesen Anspruchs nicht möglich.“ In den kommenden Jahren sind Investitionen in Infrastruktur wie zum Beispiel ein neues Garderobenhaus und neue Bänke sowie in Technik geplant. Dazu läuft bereits ein Fördergeldantrag beim Bundesamt für Landwirtschaft und Energie aus dem Programm LandKULTUR sowie bei der regionalen LEADER Harz Gruppe. Aus der Staatskanzlei in Magdeburg, gibt Schellenberger an, wird es „auf jeden Fall Unterstützung für diesen Antrag geben.“

Das THEATERNATUR 2018 wird voraussichtlich vom 03.-14.08. laufen. Im Zentrum soll dann der demographische Wandel mit all seinen Folgen für die Harz Region und dessen Bewohnern stehen. Weitere Informationen auf Facebook und im Internet auf www.theaternatur.de

Verhext

Petrus als Komparse ­– Erfolgreiche Eröffnung des THEATERNATUR-Festivals 2017

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Das diesjährige THEATERNATUR-Festival in Benneckenstein, Stadt Oberharz, wurde vorletzten Freitag Abend auf der bis zum letzten Platz gefüllten Waldbühne würdig eröffnet. Mit der Uraufführung der Romanadaption des Harzer Erfolgs-Krimis IM SCHATTEN DER HEXEN – Hexenring der Halberstädter Autorin Kathrin R. Hotowetz begann das 12 Tage dauernde Theaterfestival, das dem Publikum insgesamt über 50 Aufführungen von Theater, Konzerten, Tanztheater und Freiluftkino bietet. Auch das Kinderprogramm kommt nicht zu kurz.

Die Erfolgsstory des THEATERNATUR-Festivals begann vor drei Jahren, als der in Benneckenstein aufgewachsene und mittlerweile freiberuflich in ganz Deutschland arbeitende Regisseur Janek Liebetruth sich in den Kopf setzte, die im Dornröschenschlaf befindliche romantische Waldbühne, die er noch aus Kindheitstagen kannte, mit neuem Leben zu erfüllen. So entstand die Idee eines Festivals für Theaterkultur, die schnell im Ort und auch regional viele Anhänger und Helfer fand. Wenn man bedenkt, dass das Festival 2017 erst zum dritten Mal ausgerichtet wird, muss man unwillkürlich staunen über die Energie und Professionalität, mit der das mittlerweile rund 40-köpfige Team vor, auf und hinter der Bühne dieses Event organisiert.

Die einzige Unwägbarkeit bei Freiluftveranstaltungen wie dieser ist nur das Wetter, und auch das war in diesem Jahr – im Gegensatz zum Vorjahr – perfekt. Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen Anhalt, zeigte bei der Eröffnungsrede augenzwinkernd seine festen Schuhe, mit denen er sich aufgrund der Erfahrung im letzten Jahr für jedes Wetter gerüstet fühlte. Er gab bekannt, dass eine Unterstützung durch das Land in den nächsten Jahren garantiert ist und er sich freut, dass „sich das Festival innerhalb von drei Jahren als feste Größe in die Kunst- und Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts etabliert hat.“ Die Besucher der Waldbühne, unter denen sich auch die Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und die Landtagsabgeordnete Angela Gorr befanden, durften sich jedoch an diesem Freitagabend über einen lauen Sommerabend (nach Oberharzer Konditionen gerechnet) freuen. Bürgermeister Frank Damsch (Stadt Oberharz am Brocken) dankte dem Festivalleiter und Gründer Janek Liebetruth bei einer sehr persönlichen Ansprache für sein unermüdliches Engagement.

Die Plätze für die Uraufführung des Stückes IM SCHATTEN DER HEXEN – Hexenring, sowie auch die am Samstag präsentierten Premiere des Stückes HEXENJAGD (Regie: Janek Liebetruth) waren schon einige Wochen im Voraus restlos ausverkauft, trotzdem versuchten noch einige Gäste an der Abendkasse ihr Glück und konnten die letzten Lücken füllen. Solch eine Besuchermenge hatte die Waldbühne in ihrem Leben noch nicht oft gesehen. Neben der wachsenden Popularität des Festivals, auf die die Veranstalter bei der anschließenden Premierenfeier zu Recht stolz sein durften, war aber ganz klar auch das Stück selbst ein Besuchermagnet. Schließlich spielt der Erfolgsroman von Autorin Kathrin R. Hotowetz genau hier, im Oberharz. Dieses “Heimspiel“ der von Annegret Bauer adaptierten Romanvorlage wurde von Regisseurin Clara Hinterberger, die bereits 2015 beim ersten THEATERNATUR-Festival mitgewirkt hatte, visuell effektvoll, fantasievoll und fesselnd umgesetzt.

Sogar die Hexen selbst erschienen zur Premiere: Gerade hatte im Stück die Sturm-Hexe ihr Opfer geholt, fegte plötzlich eine Windböe über die Wipfel der Bäume rund um die Waldbühne und ließ die Kronen laut rauschen. Das Publikum rätselte – war hier ein besonders raffinierter Effekt zu bestaunen oder hatte Petrus eine Komparsenrolle bekommen? Wahrscheinlich aber wollte die Sturmhexe nur klarstellen: „Mich gibt es wirklich!“

Noch vier weitere Aufführungen des Stückes wird es während des diesjährigen Festivals geben. Interessierte Besucher können den kompletten Spielpan und alle Termine auf der Webseite des Festivals www.theaternatur.de einsehen und dort auch Karten kaufen.

Die kleine Hexe

(Foto: Tim Jonez)

 

Kulturrevier plant einen VER.HEXT einzigartigen Theaternatur Festivalsommer 2017

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Am Freitag, 21. April 2017 präsentierte der Künstlerische Leiter des THEATERNATUR Festivals, Janek Liebetruth, mit ausgewählten lokalen Unterstützern und Partnern wie Bürgermeister Frank Damsch (Stadt Oberharz am Brocken), Carola Schmidt (Harzer Tourismusverband) und Frank Uhlenhaut (EinHarz GmbH) im traditionsreichen Rathaus von Benneckenstein den Spielplan für die Festivalsaison 2017.

Unter dem diesjährigen Motto VER.HEXT zeigt das Kulturrevier Harz wieder eine gehaltvolle Mischung aus Klassikern, zeitgenössischer Dramatik, Film, Musik und Tanz sowie Theater für junges Publikum. Liebetruth verspricht für das Festival vom 04. bis 15. August 2017 – mit insgesamt 12 Tagen also zwei Tage länger als in den vergangenen Jahren – wieder „spannende und anregende Theatermomente für jedermann mit national und international bekannten Künstlern“.

Der Glaube an Hexerei gehört zu den ältesten Vorstellungen der Menschen. Gerade im Harz ist er mit den Walpurgisnächten und der Brocken-Mythologie kulturgeschichtlich fest verwurzelt. Unter dem Motto VER.HEXT wird das diesjährige Programm des THEATERNATUR eine spannende, theatrale Erzählwelt öffnen – denn die Kehrseite dieses heute so beliebten Wahrzeichens der „Brockenhexe“ ist die Geschichte. „Der Harz gilt als Zentrum der Hexenverfolgungen in Mitteldeutschland.“ erklärt Liebetruth. „Zur Lösung sozialer Konflikte kam es nicht selten zu Anschuldigungen und Verleumdungen. Vor allem nach Missernten und Krankheitsepidemien kam es zu schweren Anschuldigungen gegen unliebsame Menschen, und es wurden Hexenverfolgungen initiiert.“ Es wurden hier in der Fachwissenschaft ca. 2500 Hexen¬verbrennungen gezählt. Allein auf dem Schloss von Wernigerode verloren zwischen 1462 und 1609 mindestens 24 Personen im Zuge einer Anklage wegen Hexerei ihr Leben.

Im dritten Jahr seines Bestehens wird sich unser Festival daher unter dem Motto VER.HEXT sowohl mit der soziokulturellen Figur der Hexe in den vielfältigen Darstellungs¬formen der Film- und Theaterwelt beschäftigen, als auch die Möglichkeit der Übertragung in Themen und Diskurse unserer Zeit ausloten. Neben der bereits angekündigten Uraufführung des ersten Bandes der IN SCHATTEN DER HEXEN-Saga der Halberstädter Autorin Kathrin R. Hotowetz am 04. April, wird Festivalleiter und Regisseur Liebetruth einen Abend später das Stück HEXENJAGD von Arthur Millers zur Premiere bringen. Wie bereits bei Schillers „Die Räuber“ im letzten Jahr wird der in Benneckenstein aufgewachsene Regisseur damit einen Bogenschlag zur Gegenwart schaffen.

Miller schrieb sein Stück „Hexenjagd“ im Jahr 1953 als Allegorie auf die Geschehnisse seiner Zeit, nämlich die von der Regierung angeordnete Jagd auf vermeintliche Kommunisten in den USA – und nutzt als Basis für sein Stück eine authentische Begebenheit, um über das Thema der die Denunziation und Diskriminierung von Randgruppen aus Angst zu schreiben. Das Stück selber schildert eine historische Begebenheit aus den Anfangsjahren der US-amerikanischen Geschichte: In der Stadt Salem im heutigen Massachusetts kam es 1692 zu einer Jagd auf vermeintliche Hexen.

Darüber hinaus wird es wieder eine Ballettgala namens HEXTETT (06.08.) inklusive einer Uraufführung des Basler Solisten und Choreographen Jorge Garcia Perez geben, dessen tänzerisches Genie die Besucher bereits vor zwei Jahren beim Theatersommerfest 2014 auf der Waldbühne Benneckenstein erleben durften. Als fast krönender Abschluss am 13.08. ist es dem Festivalteam gelungen, das berühmte Staatsorchester Braunschweig zu einem erst- und einmaligen Auftritt auf die Open-Air Bühne im Dreiländereck zu bewegen. Das Konzert HEXEN | WERKE wird einige musikalische Überraschungen bereithalten. Im weiteren Programm findet sich das Puppenspiel DIE KLEINE HEXE der Berliner Kompanie Handmaids für das jüngere Publikum sowie diverse Kinovorstellungen, u.a. wird die gesamte „Spuk unterm Riesenrad“-Serie gezeigt. Regisseur Günter Meyer wird zu einem KENNEN | LERNEN erwartet.

Freuen Sie sich auf einen verhext einzigartigen Theatersommer mit mehr als 50 Events und Vorstellungen in 12 Tagen auf der Waldbühne in Benneckenstein. Mehr Infos zum Programm sowie Einzeltickets und günstige Pässe gibt es ab sofort auf www.theaternatur.de sowie an vielen bekannten Vorverkaufsstellen.

Pressekonferenz

Kontakt: Janek Liebetruth, janek.liebetruth@theaternatur.de, Mobil: 0160 93 83 0013.

„Im Schatten der Hexen“ erstmals auf der Bühne zu erleben

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Zusammen mit Autorin Kathrin R. Hotowetz hat Festivalleiter Janek Liebetruth ein Geheimnis um das diesjährige Programm gelüftet und die Weltpremiere bei einer Lesung der Halberstädterin am gestrigen Donnerstag auf der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben.

„Das Team vom THEATERNATUR möchte den HEXENRING in einer besonderen Inszenierungsform auf die Open-Air-Bühne bringen, die der Atmosphäre des Buches und seiner verzweigten Geschichte gerecht wird.“ sagt die Autorin am Rande der Messe. „Das hat mich überzeugt.“

Die Regie übernimmt die Münchner Regisseurin Clara Hinterberger, die hier bereits vor zwei Jahren das Stück „HARZ|HEIMAT|MEGACITIES“ zur Premiere gebracht hat. Sie ist Absolventin der renommierten August Everding Akademie in München. Hinterberger wird die spannende Kriminalgeschichte um die sagenumwobene Harzer Hexenwelt atmosphärisch dicht und visuell wie akustisch beeindruckend auf die Waldbühne in Benneckenstein bringen. Sie nutzt dazu die modernen Stilmittel einer multimedialen szenischen Einrichtung mit einer Auftragskomposition und verschiedenen Videoelementen – ein sehr vielfältiges Bühnenerlebnis.

Liebetruth und sein Team vom THEATERNATUR Festival legten bereits in den letzten Jahren bei der Auswahl der Stücke besonderen Wert darauf, die Harzregion und ihre kulturelle Vielfalt mit einzubeziehen. „Da sind wir an dem Erfolgsroman mit mittlerweile 5 Fortsetzungen nicht vorbei gekommen.“ begründete Liebetruth die Auswahl für den diesjährigen Spielplan. Vor ein paar Jahren sei er über seine Familie auf die Geschichte „Im Schatten der Hexen“ aufmerksam gemacht worden und war sofort begeistert. Gebannt von der spannenden, komplexen Geschichte um die Kommissare Breitner und Bechtold, Oma Hoffmann und ihren Enkeln sowie den düsteren Machenschaften des Hexenrings reifte in ihm die Idee, den Roman zur Uraufführung zu bringen. „Schon damals hab ich gedacht dass diese Geschichte auch sehr gut geeignet für die Bühne sei.“ Zur Besetzung von möglichen Schauspielern kann an dieser Stelle noch keine Angabe gemacht werden.

Für das THEATERNATUR 2017 sind vom 04.-15. August 2017 wieder spannende Veranstaltung unter dem Motto VER.HEXT geplant, u.a. Puppentheater, Ballett, Schauspiel, ein Symphoniekonzert, Kino und vieles mehr. Nähere Details zum weiteren Spielplan gibt es dann ab Ende April.

Karten für diese aufregende Uraufführung gibt es ab 22.April 2017 auf www.theaternatur.de

Weitere Informationen: Janek Liebetruth, 0160|93830013, janek.liebetruth@theaternatur.de

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