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Diese Kategorie enthält 42 Beiträge

Baustelle in Walkenried: Busverkehr wird ab 15. Juli umgeleitet

Die Walkenrieder Großbaustelle in der Bahnhofstraße hat schon bisher zu erheblichen Problemen beim Linienbusverkehr geführt. Zwar war auf der Umleitungsstrecke ein Halteverbot ausgeschildert und so der durchgehende Busverkehr sichergestellt, doch war das für viele Verkehrsteilnehmer offenbar kein Grund, dort nicht zu Parken. Immer wieder wurde der Busverkehr auch durch disziplinlose Lkw-Fahrer, die trotz Verbot mitten durch die Baustelle fuhren, gestört.

Nun kommt es ab Montag, den 15. Juli noch dicker. Wegen der Totalsperrung der Bahnhofstraße im Bereich der Einmündung Sachsaer Weg kann der Bahnhof Walkenried auch mittels Ersatzhaltestelle nicht mehr angefahren werden. Auch die Haltestellen in Neuhof werden vorübergehend nicht bzw. in anderer Form bedient.

Linienführung Montag bis Freitag

Die Busse der Linie 470 verkehren ab Bad Sachsa Am Kurpark wie bisher bis zum Bahnhof Bad Sachsa und von dort durch den Blumenberg ohne Halt bis Walkenried Grundschule. Dort wenden sie und fahren auf dem gewohnten Linienweg über Zorge nach Braunlage. Auch in der Gegenrichtung wird so verfahren. Der Bahnhof Walkenried, Neuhof Kirche und Neuhof Sachsenstein werden nicht angefahren.

Die Busse der Linien 472 verkehren ab Bad Sachsa Am Kurpark wie gewohnt zunächst nach Tettenborn Kolonie und Tettenborn, bedienen danach Neuhof Harzstraße regulär, Neuhof Kirche und Sachsenstein zum Aussteigen und fahren ab dort ebenfalls durch den Blumenberg bis Walkenried Grundschule und von da auf dem gewohnten Linienweg über Wieda nach Braunlage. Zurück wird ebenso verfahren, wobei in Neuhof Sachsenstein, Kirche und Harzstraße in Richtung Bad Sachsa zugestiegen werden kann.

Wegen des längeren Fahrweges sind zwischen Walkenried und Braunlage Verzögerungen von 5 bis 10 Minuten nicht zu vermeiden. In der Gegenrichtung ist bei der Ankunft in Bad Sachsa mit einer Verzögerung von ca. 5 Minuten zu rechnen.

Linienführung am Wochenende

Grundsätzlich wird am Wochenende ebenso verfahren. Die Busse der Linie 472 verkehren ab Braunlage wie im Fahrplan vorgesehen von Wieda auf direktem Weg durch den Blumenberg zum Bahnhof Bad Sachsa und von dort weiter nach Bad Sachsa Am Kurpark. Dort wenden sie auf die Linie 470, fahren aber wiederum durch den Blumenberg nach Walkenried Grundschule und von dort weiter über Zorge nach Braunlage. Umgekehrt kommen die Kurse der Linien 470 von Braunlage nur bis zur Walkenrieder Grundschule und fahren ab dort durch den Blumenberg nach Bad Sachsa Am Kurpark, um dort auf die Linie 472 zu wenden. Neuhof kann am Wochenende leider nicht angefahren werden. Tettenborn wird an Samstagen wie gewohnt durch drei Stichfahrten ab Bad Sachsa bedient.

Bahnhof Walkenried aus und in Richtung Göttingen

Reisenden, die mit dem Zug aus Richtung Göttingen – Northeim – Herzberg ankommen und in Richtung Wieda, Zorge und Braunlage weiter wollen, haben ab Bahnhof Walkenried die Möglichkeit, mit einem Fußweg von ca. 10 Minuten die nächstgelegene Haltestelle Walkenried Grundschule zu erreichen (ab Bahnhof den kleinen Steig zum Sachsaer Weg, ab dort durch die Poststraße und den Lindenweg zur Grundschule. Bei Ankunft der Züge zur Minute .52 und Abfahrt der von Bad Sachsa kommenden Busse an der Grundschule frühestens zur Minute .15 reicht die Zeit hierfür aus. Umgekehrt können Reisende aus Richtung Braunlage, Zorge und Wieda an der Grundschule aussteigen und ab dort durch Lindenweg und Poststraße zum Bahnhof laufen. Bei Ankunft der Busse zur Minute .37 oder .39 und Abfahrt der Züge zur Minute .03 ist die Zeit für den Fußweg ausreichend.

Am Wochenende bestehen bei der Linie 472 die gewohnten Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof Bad Sachsa. Bei der Linie 470 sind die Umsteigezeiten in beiden Richtungen am Bahnhof Walkenried ebenfalls ausreichend (Ankunft aus Braunlage an der Grundschule .38, Abfahrt an der Grundschule in Richtung Braunlage zur Minute .21).

Bahnhof Walkenried aus und in Richtung Nordhausen

Da die Züge aus Nordhausen zur Minute .03 in Walkenried ankommen, kann Montag-Freitag der Anschluss an den nächsten Bus nicht erreicht werden. Umgekehrt reicht die Umsteigezeit nicht aus, um ab Grundschule den nächsten Zug nach Nordhausen zu erreichen. Am Wochenende kann der Übergang aus Richtung Nordhausen zu den an der Grundschule zur Minute .21 nach Braunlage abfahrenden Bussen erreicht werden, umgekehrt ist aber auch hier ein Übergang erst auf den Folgezug möglich.

Die Firma Hahne bittet alle ihre Kunden um Verständnis. Die Umleitungen sollen voraussichtlich Anfang August wieder aufgehoben werden, gelten also für ca. 2 bis 2 ½ Wochen. Das genaue Ende wird rechtzeitig bekanntgegeben.

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Frühe Verbindung aus dem Südharz nach Göttingen ist eingerichtet

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Für den Frühzug von Nordhausen nach Göttingen wurde von vielen gewünscht und als wichtige Ergänzung des Angebots für Berufspendler und Auszubildende herbeigesehnt. Zuletzt fand dieser Wunsch auch Unterstützung im Kreistag und wurde von der Landesnahverkehrsgesellschaft befürwortet. Und nun, als er endlich da war, drohte aufgrund des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG gleich ein Fehlstart. Doch gottlob blieb er aus.

Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“, die sich jahrelang für diesen Zug stark gemacht hat, war denn auch am frühen Montag ganz unruhig. Im Walkenrieder Bahnhof brannte Licht, aber was war auf den anderen Stellwerken los? Doch dann schlossen sich die Schranken, und der Triebwagen rollte von Nordhausen herbei. Natürlich ohne Fahrgäste, denn das Land Thüringen verweigert seinen Bewohnern den Zugang zu dieser Verbesserung und verschließt sich der – geringfügigen – Mitfinanzierung. Von Nordhausen bis Ellrich verkehrt der Zug also, angehängt an einen ohnedies in Ellrich einzusetzenden und nach Nordhausen zurückfahrenden Zug, leer, und auch in der Grenzstadt – als solche muss man sie ja schon fast wieder bezeichnen – darf niemand einsteigen…

Frühzug

Schauriges Wetter in aller Herrgottsfrühe, aber der Triebwagen nach Göttingen ist da. Auch Fahrdienstleiter Ulrich Kamphenkel freut sich mit

Der Fahrdienstleiter und der sichtlich überraschte Triebwagenführer erhielten von Michael Reinboth ein kleines Präsent als Dankeschön und Ausdruck der Freude über diesen Frühzug überreicht. Bevor es um 5.03 in Richtung Göttingen weiterging, fanden sich bereits – trotz Streikdrohung und allererstem Betriebstag! – einige Reisende ein, ein vielversprechender Beginn. „Wir müssen natürlich an der Vermarktung des Angebots noch arbeiten, werden das aber auch tun“ meint Reinboth, der hierbei auf Unterstützung durch die DB Regio und die LNVG in Hannover setzt. Vor allem aber müsse man noch einmal in Thüringen anklopfen, um den unmöglichen Zustand vor allem in Ellrich zu beenden.

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