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Astronomie

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Eine Begegnung der besonderen Art

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Dem guten Kontakt zwischen der Sternwarte St. Andreasberg und dem Verein Andersicht e.V. – Kompetenz für hör- und tastsinnige Projektarbeit in Kiel – ist es zu danken, dass der Verein in diesem Jahr 3 Tage in St. Andreasberg zu Gast war. Die Jahreshauptversammlung dieses sehr aktiven Vereins fand direkt neben der Sternwarte im Internationalen Haus Sonnenberg statt. Auch barrierefreie Unterkunftsmöglichkeiten konnten hier genutzt werden. Schon am Anreisetag gab es ein gemeinsames Abendessen mit dem Vorstand der Sternwarte im Restaurant Fischer, bei dem sofort die Atmosphäre „stimmte“.

Der nächste Tag war eine besondere Herausforderung für die Referenten der Sternwarte. Sehbehinderten und blinden Menschen Inhalte, Themen sowie Bilder und Videos zu vermitteln, gelang dem Sternwartenteam mit viel Einfühlungsvermögen. Hilfreich waren dabei durchaus die ein oder andere Kritik sowie Verbesserungsvorschläge der Gäste. Nur in dieser Form der Zusammenarbeit kommt die Sternwarte ihrem Ziel näher, in Deutschland die erste barrierefreie Sternwarte zu werden. Das einmalige Geschenk (Sachwert: 20.000 €) des Vereins Andersicht e.V. an die Sternwarte St. Andreasberg im vergangenen Jahr – die weltweit erste audio-taktile Himmelsscheibe – ist inzwischen bei vielen Gästen und Besuchern der Sternwarte ein beliebtes Medium zum Kennenlernen des  Sternenhimmels geworden.

Woronowicz

Michal Woronowicz erklärt den blinden Gästen das geplante Vorhaben eine Sternenpfades im Harz.

Luithardt

Niels Luithardt – Student und selbst blind – ist der „Entwickler“ dieser ersten audiotaktilen Himmelsscheibe und erklärt gern anderen die Funktionsweise.

Sternwarte St. Andreasberg nimmt Gäste mit auf die Reise

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Eine Reise dieser Art bekommt man selten geboten. Die Sternwarte St. Andreasberg machte es am Sonnabend, 6.Mai im Kurhaus St. Andreasberg möglich. Sonne, Mond und Sterne – Eine Reise zu den Sternen und zurück – erlebten fast 100 „mitreisende“ Gäste, die z.T. sogar aus Hannover angereist waren. Das  Trio zu Viert (Fagottistin Doris Schmidt, der Fagottist Martin Peter, der Bassgitarrist Albrecht Noetzel, der Gitarrist Karsten Richter sowie der Autor Werner Kieselbach) nahm die Besucher des Konzertes mit auf eine lyrisch-musikalische Reise zu den Sternen.

Karsten Richter erzählte und erläuterte die Tierkreiszeichen im Jahresverlauf. Er informierte über die dazu gehörigen Sternbilder und schilderte Interessantes aus Astronomie und Astrologie. Die Fagottisten trugen zu jedem der Tierkreiszeichen ein spezielles Musikstück vor. Während Karsten Richter die Sternbilder mit Fotografien visualisierte, spürten Martin Peter und Doris Schmidt mit ihren Fagotten den Sternbildern musikalisch nach.

Im zweiten Teil des Programms ging es von den Sternen zurück zur Erde. Die Zuschauer erfreuten  sich der musikalischen Leckerbissen aus verschiedenen Genres. Swingtitel wie „Moonriver2 oder „Fly me to the moon“ gehörten genauso zum Repertoire wie die Aufforderung an das Publikum zum gemeinsamen Singen. Der Autor Werner Kieselbach trug dazu ausgewählte Texte und Geschichten von Sonne, Mond und Sternen vor. Ob Goethes „Zauberlehrling“ oder Theodor Storms Märchen vom „Kleinen Häwelmann“ – auch hier war das Angebot breit gefächert. Die Zuschauer waren begeistert und werden auch durch diese astro-musikalische Reise die vielen weiteren Veranstaltungsangebote der Sternwarte St. Andreasberg gern besuchen.

Trio zu viert

„Die Sterne stehen günstig“ – für den Tourismus im Oberharz

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Davon überzeugt en sich die Mitglieder des Marketingbeirates beim Besuch in der höchstgelegenen Sternwarte Norddeutschlands und ersten barrierefreien Sternwarte in Deutschland. Unbestritten – die Sternwarte St. Andreasberg entwickelt sich zu einem erfolgreichen Leuchtturmprojekt in Niedersachsen. So beeindruckte der Vorstand um Elfriede Fischer, Rolf Schölzel und Utz Schmidtko nicht nur mit dem bisher Erreichten. Vorgestellt wurde ein weiteres Projekt, das jedoch nur mit vereinten Kräften und entsprechenden Netzwerken verwirklicht werden kann: Die Etablierung eines in Deutschland einmaligen Sternen-Pfades in der Region um die Sternwarte St. Andreasberg.

Michal Woronowicz, Dipl.-Ing. , und Mitglied des Sternwartenvereins konzipierte dieses Projekt, dessen 1. Phase bereits 2018 verwirklicht werden könnte. Mit dem Ausbau der 2. Phase könnte der gesamte Harz „himmlisch“ vernetzt werden und würde somit zum touristischen Magneten vieler Menschen in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern werden, die den Sternenhimmel in ihren immer stärker beleuchteten Wohngegenden nicht mehr erleben können. Ziel des Marketingbeirat-Besuches war das Kennenlernen des Projektes Sternwarte St. Andreasberg, aber auch der Personen, die seit Jahren mit dem aufstrebenden Verein für diese Region etwas ganz Besonderes geschaffen haben. 2017 erhält die Sternwarte eine Förderung aus dem „ Topf der Fremdenverkehrsabgabe“. Für diese Unterstützung der Werbemaßnahmen dankte Vorsitzender Utz Schmidtko dem Marketingbeirat im Namen des Vereins Sternwarte St. Andreasberg. Einig war man sich, dass weitere Erfolge im Bereich Tourismus/Astro-Tourismus nur in einem gemeinsamen Netzwerk und in enger Kooperation erzielt werden können. Die Menschen dieser Region, so Utz Schmidtko, lebten früher von den Schätzen unter Tage; heute hängt das Gold am Himmel. Gemeinsam soll es nun stärker touristisch „vermarktet“ werden.

Marketingbeirat

Der Marketingbeirat zeigte sich besonders beeindruckt von der weltweit ersten audio-taktilen Himmelsscheibe – einem Geschenk des Vereins Andersicht in Kiel.

Erfolgreicher Zukunftstag 2017 in der Sternwarte St. Andreasberg

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Einen himmlischen Tag erlebten 22 Schülerinnen und Schüler am 27.4. in der Sternwarte St. Andreasberg. Ein sechsstündiges Programm des Sternwarten-Teams bot den Teilnehmern mehr Inhalte und Themen als an manchem Schultag. Sie bekamen einen Einblick in Fachgebiete der Astronomie, lernten das Projekt der ersten barrierefreien Sternwarte Deutschlands kennen; verwandte Berufe wurden vorgestellt (Optiker Cronjäger von Brillen Rottler in CLZ); nach einer Grillparty gegen Mittag gab es einen Einblick in mögliche Berufe der Weltraumfahrt von Matthias-Gruhn-Creutzburg; die Teilnehmer bekamen eine Anleitung in Astro-Software; Michal Koch und Reinhard Görke zeigten den erstaunten Schülern mit besonderen Teleskopen die Venus am helllichten Tage sowie Sonnenflecken auf unserem Zentralstern. Michal Woronowicz gab den interessierten Jugendlichen Einblicke in die Technik von Fernrohren; im kleinen Planetarium der Sternwarte liefen 3D-Projektion der wunderbaren Milchstraße über St. Andreasberg; ein besonderes Highlight war die weltweit erste audio-taktile Himmelsscheibe für blinde und sehbehinderte Menschen, die Reinhard Görke den Schülern erklärte und damit auch sensibilisierte, dass nicht alle Menschen gleich wahrnehmen können.

Astronomie Kinder

Astronomie Schüler

Kinder Astronomie

Schüler Astronomie

Sternwarte Schüler

Vorlesung Schüler

Zukunftstag für Schülerinnen und Schüler in der Sternwarte Sankt Andreasberg

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Es gibt viele Berufe, die dieselbe Endung haben: Schrankenwärter, Gefängniswärter, Leuchtturmwärter, Schleusenwärter, Zoowärter … Aber was macht eigentlich ein

„Sternwärter“ (Astronom)?

Am 27.4. können Schülerinnen und Schüler den Klassenraum gegen Räumlichkeiten von Firmen und Institutionen tauschen, um einen möglichen Einblick in die Berufswelt zu bekommen. Daran beteiligt sich auch die Sternwarte Sankt Andreasberg mit einem interessanten Angebot: Eine Antwort auf die Frage, was ein Astronom macht, und mehr über Astronomie sollen Schülerinnen und Schüler der Region am 27.4. von 9 bis 15 Uhr in der Sternwarte Sankt Andreasberg erfahren. 22 Anmeldungen liegen vor und das Team der Sternwarte freut sich auf die „Kids“. Sie bekommen einen Einblick in Fachgebiete der Astronomie, lernen das Projekt der ersten barrierefreien Sternwarte Deutschlands kennen; verwandte Berufe werden vorgestellt (Optiker Cronjäger von Brillen Rottler in CLZ); nach einer Grillparty gegen Mittag gibt es einen Einblick in mögliche Berufe der Weltraumfahrt; die Teilnehmer bekommen eine Anleitung in Astro-Software; wenn das Wetter mitspielt, findet Sonnenbeobachtung durch Spezialteleskope statt; Fernrohrkunde, 3D-Projektion im Planetarium und die weltweit erste audio-taktile Himmelsscheibe runden das breite Angebot ab.

Zukunftstag

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