//
Archiv

Bänke

Diese Schlagwort ist 3 Beiträgen zugeordnet

Erste Schadensaufnahme nach Brandstiftung am Priorteich-Kiosk

Zwischen Samstag und Dienstag ist es am Priorteich-Kiosk zu einer schweren Brandstiftung gekommen, bei der ein Sachschaden von mehr als 2.000 Euro entstand. Glücklicherweise scheint sich das Feuer irgendwann selbst erstickt zu haben – sonst wäre vermutlich die komplette Hütte niedergebrannt. Die Sitzbänke sowie die Pumpe des von den Wir Walkenrieder-Mitgliedern mit viel Liebe installierten Kinder-Wasserspiels, hat es auf jeden Fall ziemlich schwer erwischt. Diese Bilder vom Brandort ließ Claus Eggert der Redaktion der „Walkenrieder Nachrichten“ gestern zukommen. Nach dem Vandalismus am Eckstormweg (1.200 Euro Schaden), ist dies schon der zweite schwere Schaden durch sinnlose Zerstörungswut innerhalb weniger Tage. Schade, schade, schade…

Brandstiftung

Brandstiftung

Brandstiftung

Umfangreiche Logistik sichert die örtlichen Sitzmöglichkeiten

Viele Wanderer, aber auch die Bewohner des Klosterortes nehmen auf ihren Wegen gern die Gelegenheit wahr, auf einer Sitzbank eine kleine Pause einzulegen. Man freut sich über die recht zahlreich vorhandenen Plätze, macht sich aber eher wenig Gedanken darüber, dass neben einem erheblichen personellen Aufwand – der im Falle des Vereins „Wir Walkenrieder“ ehrenamtlich erbracht, aber mittels der Bürgerarbeit bis Ende 2014 auch vom EU-Sozialfonds unterstützt wird – auch eine umfangreiche Logistik dazugehört, um den Bankbestand zu erhalten und hier und da auch zu ergänzen. Nicht zu vergessen die helfenden Hände, die beim Transport und beim Zuschneiden, Sägen und Hobeln benötigt werden.

Lagerplatz

Vieles beginnt auf dem Lagerplatz der so genannten „Interessentschaft“ an der Wieda, wo mit Hilfe von Herbert Strickers Säge das Zuschneiden erfolgt, wo aber auch Lagermöglichkeiten vorhanden sind. Die hier gezeigten Halbschalen, für vandalismusfeste Bänke bestimmt, kann man nicht mit einer gewöhnlichen Säge bearbeiten. Selbst bei Herbert Strickers Großsäge müssen Kompromisse geschlossen werden. Gesägtes und Gehobeltes muss aber auch eingelagert werden.

Der nötige Platz hierfür steht dank des Entgegenkommens der Gemeinde Walkenried, mit der ein entsprechender Vertrag geschlossen wurde, in den Räumen des Stallgebäudes der Domäne zur Verfügung. Hier lagern nicht nur die Vorräte für Bänke, sondern auch Rundhölzer zur Reparatur von Geländern, Pfosten für das Anbringen von Wegweisern und mehr. Außerdem steht Platz für handwerkliche Arbeiten in geschütztem Raum zur Verfügung. Freilich lagert in den Räumen noch allerlei anderes Gerümpel, weswegen vor dem Einlagern und Bearbeiten auch Aufräumen angesagt ist.

„Wir Walkenrieder“ sind der Gemeinde Walkenried für die Räumlichkeiten sehr dankbar, aber alles, was dort geschieht, fließt unmittelbar auch wieder in das Ortsgeschehen ein. Künftig werden hier auch Arbeiten für die Wegekennzeichnung des Harzklubs durchgeführt. Einige hierfür geeignete Pfosten wurden schon bereitgelegt. Vom Lagerplatz zur Domäne und von der Domäne zu den Aufstellorten fallen natürlich auch Transportleistungen an, die ohne die Hilfe der Walkenrieder Landwirte mit ihren Traktoren kaum bewältigt werden könnten.

Holzarbeiten

Hier ein Blick auf die bereits gehobelten Bretter für klassische Bänke, die leider immer wieder Ziel von Vandalen sind. Anders als bei den schweren Halbschalen kann man hier mit roher Gewalt schon einiges anrichten, weswegen viel Ersatz zur Behebung von Schäden benötigt wird. Die oberen, etwas breiteren Bretter sind übrigens für die Bank unter dem schönen Lindenbaum in der Turmstraße eingangs der Klostergärtnerei vorgesehen.

Räume, Fahrzeuge, viele helfende Hände sind erforderlich – aber letzten Endes auch etwas Geld. Bänke müssen ab und an gestrichen, Holz muss erworben und anderes Material besorgt werden. Deswegen freuen sich die „Walkenrieder“ immer wieder auch über kleine und größere Spenden, mit denen die Arbeiten für das Ortsbild und drum herum weiter unterstützt werden können.

Arbeiten an den Wegen in und um Walkenried gehen weiter

Noch bis November 2014 läuft das Projekt „Bürgerarbeit“ des Vereins „Wir Walkenrieder“, aber auch danach müssen die Wege in und um den Klosterort weiter gepflegt und freigeschnitten, Bänke repariert und aufgestellt werden und vieles mehr. Ab Frühjahr 2015 müssen diese Arbeiten allein von den Vereinsmitgliedern gestemmt werden, denn dann stehen die beiden Bürgerarbeiter nicht mehr zur Verfügung. Gottseidank gibt es im Verein – und auch und gerade außerhalb des Vereins – Freiwillige, die sich um ihren Ort kümmern. Nicht zu übersehen ist hierbei allerdings, dass auch diese Gruppe 2015 schon wieder einige Jahre mehr auf ihren Buckeln versammelt haben wird.

Weg zum Hohen Chor

Schlimm sah es entlang des wichtigen, von Klosterbesuchern gern beschrittenen Weges vom Parkplatz zum Hohen Chor aus, denn die „Braunschweig-Stiftung“ hat zwar die Häuser zwecks Umgestaltung des Geländes erworben, aber offensichtlich niemanden beauftragt, dort mal nach dem Rechten zu sehen. Kniehohe Brennnesseln boten keinen wirklich schönen Anblick.

Zugewachsen war auch der kleine Pfad, welcher hinter dem Bahnübergang am Bahnhof links abzweigend am „Faulen Sumpf“ vulgo Röseteich entlang zur einmaligen Gipsvilla von Albrecht Meier führt. Hier wurde – ebenso wie bei der hergestellten Sitzgruppe an der Spatenbornwiese – mittels Motorsense und anderer Geräte wieder ein gangbarer Weg geschaffen. Geprüft wird nun noch, ob auf dieser Seite des Röseteichs mit Blick auf den leidlich intakten Teil des Röseberges eine Bank aufgestellt werden kann.

Wenn es nicht die Pflanzen sind, zu deren Aufgaben schließlich das Wachsen und Wuchern gehört, dann sind es liebe Mitbürger, die Arbeit verursachen, die grundsätzlich nicht sein müsste. Das dem Vandalismus anheimgefallene Geländer am Aussichtspunkt auf dem Kupferberg wurde wieder hergestellt. Holz kam vom Forst, die Arbeitsleistung von den „Walkenriedern“. Die Gefahr ist hier aber wohl nicht gebannt, denn zum Zeitpunkt der Reparatur lagen schon wieder reichlich Kronkorken und Pizzaschachteln herum.

Eckstormweg

Doch nicht nur Praktisches wie begehbare Wege, Geländer oder Bänke erfreuen den Gast, sondern auch die „Kunst am Weg“ gehört dazu. Hier wurde die Szene am Eulenpark eingangs des Eckstormweges um eine weitere Holzplastik erweitert.

Gnom

Mit dem lächelnden Gnom zusammen wünschen wir viel Spaß an herbstlichen Spaziergängen!

Zugriffsstatistik

  • 246.593 Besucher

(aktuell 73 Abonnent*innen)