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Braunschweig

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Braunschweiger Zöllner kontrollierten im vergangenen Jahr 319 Baufirmen

(Pressemitteilung der IG BAUEN-AGRAR-UMWELT, Bezirksverband Niedersachsen-Süd)

Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen im Landkreis Göttingen sollen häufiger Besuch vom Zoll bekommen. Dies fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte im Bereich des zuständigen Hauptzollamts Braunschweig im vergangenen Jahr insgesamt 319 Bauunternehmen – das sind rund zehn Prozent weniger als im Vorjahr. Hierbei leiteten die Zöllner 38 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Der Schaden wegen hinterzogenen Steuern und Sozialabgaben belief sich auf rund 2,44 Millionen Euro.

Die IG BAU Niedersachsen-Süd nennt die Zahlen „alarmierend“. Der Anteil schwarzer Schafe in der Baubranche sei nach wie vor sehr hoch. „Selbst dabei ist noch von einer erheblichen Dunkelziffer auszugehen. Viele Dumping-Firmen gehen nicht ins Netz des Zolls, weil die Beamten mit den Kontrollen überhaupt nicht hinterherkommen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Torsten Witt. Angesichts des aktuellen Bau-Booms sei davon auszugehen, dass auch die illegale Beschäftigung stark zugenommen habe. „Das Ausmaß krimineller Machenschaften in der Branche ist enorm. Deshalb müssen die Behörden auch im Landkreis Göttingen noch viel stärker kontrollieren“, so Witt. Hierfür benötige der Zoll jedoch deutlich mehr Personal – auch beim Hauptzollamt Braunschweig. „Für eine effektive Ermittlung brauchen wir Manpower“, erklärt Witt. Die IG BAU fordert bundesweit mindestens 10.000 Beamte bei der FKS. Zuletzt waren lediglich gut 6.400 FKS-Planstellen besetzt.

Die Zollbilanz geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. Um mehr Möglichkeiten im Kampf gegen Schwarzarbeit zu haben, schlägt die IG BAU die Schaffung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften in allen Bundesländern vor. Auch die Gewerkschaften könnten an den Kontrollen beteiligt werden. „Die Schweiz hat damit gute Erfahrungen gemacht“, sagt Witt. Nach dem „Genfer Modell“ machen dort Gewerkschaften und Arbeitgeber gemeinsame Kontrollen auf Baustellen.

IG BAUEN-AGRAR-UMWELT
Bezirksverband Niedersachsen-Süd
Teichstr. 18
37154 Northeim
Tel. 05551-1278
northeim@igbau.de

Zoll-Fahrzeug

Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig veröffentlicht Tätigkeitsbericht

(Pressemitteilung des Amts für regionale Landesentwicklung Braunschweig)

Drei Jahre Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig – das sind drei Jahre intensiver Arbeit für eine erfolgreiche und nachhaltige Entwicklung unserer Region.  Mit unserem Tätigkeitsbericht möchten wir einen Einblick in die Vielfältigkeit unseres Arbeitsgebietes geben und die Möglichkeit bieten exemplarisch einige Projekte aus der Region kennenzulernen. Obwohl wir schon drei Jahre tätig sind, gibt es bestimmt immer noch Neues und Interessantes aus unserem Aufgabenportfolio zu entdecken.

Unsere Region, bestehend aus den Landkreisen Gifhorn, Peine, Helmstedt, Wolfenbüttel, Goslar,  Northeim, Göttingen, sowie den Städten Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter und Göttingen hat viel zu bieten! Wir haben starke wirtschaftliche und wissenschaftliche Zentren, eine beeindruckende Natur und kulturellen Reichtum. Führt man sich dieses große Gebiet aber einmal vor Augen, so wird schnell deutlich, vor welch unterschiedlichen Herausforderungen wir in unserer Region damit auch stehen.

Als Bindeglied zwischen den Ministerien in der Landeshauptstadt Hannover auf der einen Seite und der regionalen Ebene auf der anderen Seite kümmern wir uns um Belange, bei denen der
„kurze Draht“ zu den Menschen vor Ort besonders wichtig ist. Wir fühlen uns der Entwicklung und Stärkung unserer Region besonders verpflichtet und bieten Kommunen, Verbänden, Kammern, Unternehmen, Stiftungen und vielen anderen Institutionen und selbstverständlich auch Rat suchenden Bürgern unsere Unterstützung an. Zusammen mit Vertretern der kommunalen Gebietskörperschaften, der Wirtschaft, der Wissenschaft, mit den Wohlfahrts- und Sozialverbänden, den Gewerkschaften, Kirchen und vielen weiteren regionalen Akteuren haben wir als regionale Verantwortungsgemeinschaft eine gemeinsame Strategie entwickelt. Mit dieser Strategie hat sich die Region darauf verständigt, in welchen Handlungsfeldern die Region vorankommen will.

Dabei zeigt sich für mich immer wieder: Eine aktiv gelebte Kooperationskultur und Netzwerktätigkeiten sind heute für die regionale Landesentwicklung wichtiger denn je! Wir unterstützen einen offenen und transparenten Austausch, der alle Beteiligten mitnimmt. Im Zuge unserer Arbeit sind hierbei bereits vielversprechende Netzwerke entstanden. Das fördert den gemeinschaftlichen Regionsgedanken und die regionale Identität gleichermaßen. Denn Ziel ist und bleibt, im Rahmen einer gut abgestimmten Regionalentwicklung gemeinsam dazu beizutragen, dass die wirtschaftlichen Zentren unserer Region weiter wachsen und die ländlichen Räume sich entwickeln!

Hier klicken, um den Bericht im PDF-Format herunterzuladen.

Ansprechpartner für diese Pressemitteilung sind:
Nicole Daniel / Johanna Stiegler
Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
Bohlweg 38, 38100 Braunschweig
Tel.: +49 531 484-1089 / -1060
Email: oeffentlichkeitsarbeit.arl-bs@arl-bs.niedersachsen.de
www.arl-bs.niedersachsen.de 

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