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Weitere Exponate für die Ausstellung „Walkenried 1923“

In diesem Jahr jährt sich die Gründung der Volksbank Braunlage zum neunzigsten Mal. Vor diesem Hintergrund bereitet der Walkenrieder Geschichtsverein – wie hier bereits berichtet – derzeit eine Ausstellung unter dem Motto „Walkenried 1923 – unser Klosterort vor 90 Jahren“ vor. Letzte Woche haben wir hierzu bereits einige Ausstellungsstücke – hochdotierte Geldscheine aus der Zeit der Hyperinflation sowie einige Briefmarken zu 30, 200 und 400 Reichsmark aus dem ersten Quartal des Jahres 1923 – hier im Blog vorgestellt. Dieser Tage sind wieder einige neue Exponate hinzugekommen, darunter etliche Notgeldscheine aus Goslar (die 1920 ausgegeben wurden und 1923 ihre Gültigkeit verloren hätten – aufgrund der galoppierenden Inflation jedoch ohnehin keinerlei Wert mehr hatten) sowie Briefmarken aus dem vierten Quartal des Jahres 1923 mit einem Nennwert von 50 Millionen Reichsmark. An diesen zeigt sich gerade im Kontrast zu den nur wenige Monate zuvor ausgegebenen Marken zu einigen hundert Reichsmark, welch enormer Wertverfall der Währung im Verlauf des Jahres 1923 zu beklagen war.

Alles in allem schreitet die Kozeptionierung der Ausstellung gut voran – auch dank der großen Bilddatenbank des Bundesarchivs, in der sich noch zahlreiche Fotografien finden lassen, die einen guten Einblick in den gesellschaftlichen (und politischen) Alltag des Jahres 1923 bieten. Wer sich mit Familienerbstücken, Fotos oder Vereinsmemorabilia aus Walkenried und Umgebung an der Ausstellung beteiligen kann und möchte, ist jederzeit herzlich eingeladen, sich per E-Mail an das Organisationsteam zu wenden – der Verein für Heimatgeschichte freut sich über jeden Beitrag zum Gelingen dieses Experiments.

25 Pfennig

„An Goslars Markt sieht man den alten Dukatenmann des Amtes walten. Das Männlein steht noch treu am Ort, das Gold ist leider Gottes fort.“

 

50 Millionen

Inflationsbriefmarken mit einem Nennwert von 50 Millionen Reichsmark, ausgegeben irgendwann gegen Ende des Jahres 1923 (allerdings noch vor der Einführung der Rentenmark Ende November).

100.000 Mark für die Ortsgeschichtliche Sammlung…

…nein, in der Ortsgeschichtlichen Sammlung Walkenried bzw. im Walkenrieder Verein für Heimatgeschichte ist kein plötzlicher Reichtum ausgebrochen. Für die hier im Blog bereits angekündigte Ausstellung “Walkenried 1923 – unser Klosterort vor 90 Jahren” zur Feier des 90jährigen Jubiläums der Volksbank Braunlage suchen wir derzeit lediglich nach passenden Exponaten rund um das Jahr 1923.

Über die Osterfeiertage konnten wir mit einem Geldschein über 100.000 Reichsmark – ausgegeben am 1. Februar 1923 – sowie einem Notgeldschein über zwei Millionen Reichsmark – ausgegeben am 9. August 1923 – zwei weitere Exponate “einwerben”, die uns dabei helfen werden, den für heutige Verhältnisse geradezu unvorstellbaren Wertverfall der deutschen Währung im Jahr der Hyperinflation nachzuzeichnen. Ebenfalls hinzugekommen sind Briefmarken über 30, 200 und 400 Reichsmark, die in den ersten Monaten des Jahres 1923 ausgegeben wurden. Derzeit suchen wir – unter anderem – noch nach Briefmarken und Notgeld des dritten Quartals sowie nach Exemplaren der im Oktober 1923 eingeführten Übergangswährung “Rentenmark”.

100.000 Reichsmark

Geldschein mit einem Nennwert von 100.000 Reichsmark, ausgegeben am 1. Februar 1923.

3.000.000 Reichsmark

Geldschein mit einem Nennwert von drei Millionen Reichsmark, ausgegeben am 9. August 1923.

Briefmarken aus der Inflationszeit

Während der Hyperinflation im Jahr 1923 ausgegebene Briefmarken zu (noch geringen) Nennwerten von 30, 200 und 400 Reichsmark.

 

Wer sich mit weiteren Ausstellungsstücken am großen Projekt “Walkenried im Jahr 1923” beteiligen will und eventuell Münzen, Fotos, Briefe, Briefmarken, Geldscheine, Ansichtskarten etc. pp. beisteuern könnte, ist herzlich dazu eingeladen, sich bei uns zu melden.

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