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Brunsteich

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Gipsbrüche in der Walkenrieder Gemarkung – Teil 2

Wir stellen Ihnen heute im zweiten Teil unserer kleinen Serie zu den Walkenrieder Gipsbrüchen (Teil 1 siehe hier) die Steinbrüche „Röseberg-Mitte“ und „Meholz“ vor. Der Röseberg liegt praktisch täglich vor unseren Augen und tage- und stundenweise ja auch vor unseren Ohren. Wir zeigen hier zwei Aufnahmen, da wir der Fairness halber auch den Teil des Röseberges zeigen wollen, der bereits wieder rekultiviert wird (und von dem wir Einwohner laut „Natürlich Gips“ so begeistert sind).

Röseberg

Das erste Bild zeigt den Röseberg von oben, aufgenommen in Richtung Nordwest. Wieder sehen wir die Bahnstrecke sowie (von unten nach oben) Röseteich, Andreasteich, Sackteich und Brunsteich sowie links davon die Höllteiche. Gut erkennbar auch die Straße Walkenried – Neuhof und die Felder des „Rösetals“, geteilt von dem Waldstreifen, der die Trasse der alten Feldbahn markiert, die von der Kutzhütte einmal in die Steinbrüche am Höllstein verlief. Auch diese gab es ja einmal!

Unterhalb der Straße nach Neuhof sehen wir den Teil des Röseberg-Steinbruchs, der bereits ausgebeutet ist (weitgehend noch von der Firma Rode) und rekultiviert worden ist. Ein Stück darunter der von Formula ausgebeutete Bruch, in dem die Rekultivierungsmaßnahmen angelaufen sind. Wiederum darunter der aktive Bruch „Röseberg-Mitte“, der bis an die Häuser der Straße „Am Röseberg“ heranreicht und den alten „Kutschweg“ zwischen Walkenried und Branderode gänzlich zerstört hat. Die Schneise markiert die alte Grenze auf dem Kamm des Berges. Sie endet in einem weiteren Steinbruch, der schon zu Branderode zählt, uns in Walkenried aber das häßliche Loch in der Waldkante des Röseberges eingebracht hat. Über dem Gipswerk oben links sieht man dann schon den nächsten Bruch „Meholz“ und dahinter die Häuser von Neuhof.

Röseberg-Steinbruchkante

Die Röseberg-Steinbruchkante quasi in Frontalsicht zeigt das zweite Bild. Vom „Branderoder Loch“ über den in Rekultivierung befindlichen Teil bis zum aktiven Teil reicht der Blick von rechts nach links. Was auf beiden Bildern noch nicht gezeigt werden kann, weil es sich erst in Vorbereitung befindet, ist das künftige Loch des Steinbruchs „Röseberg-Ost“. Dieser bisher unberührte Teil des Berges wurde ja bekanntlich auch mit Stimmen Walkenrieder Lokalpolitiker zum Abbau freigegeben. Hier wird sich bald ein ähnliches Bild bieten wie in „Röseberg-Mitte“.

Einen wahrhaft großen Bruch zeigt schließlich das letzte Bild. Es ist der Steinbruch im „Meholz“. Rechts wäre das Gelände der „Kutzhütte“ zu denken, an das sich, getrennt durch einen nur noch schmalen Waldstreifen, der Bruch heran frisst. Der mittlere Teil ist nicht mehr aktiv, wohl aber der rechte und auch der Teil ganz links. Dieser wiederum frisst sich an den Karstwanderweg in der Nähe der Helbinghütte heran. Wer’s nicht glaubt, schaue bitte in die linke obere Bildecke: Dort erkennt man den Steilabbruch des „Sachsenstein“ und darunter die etwas graue Ebene, die der Flusslauf der Uffe bildet…

Meholz

Vier aktive Brüche, dazu der mit Müll verfüllte Bruch unterhalb der „Kutzhütte 2“ und der ehemalige Bruch am Höllstein, der zwar nur wenige Jahre betrieben wurde, uns aber die Lücke in der Kante des Höllsteins eingetragen hat – das ist mehr als genug. Insbesondere Röseberg-Ost ist schwer zu ertragen. Hinzu kommen Brüche in Neuhof (direkt hinter dem Ort am „Kuhberg“, am Kranichstein und am Pfaffenholz“ und solche in Tettenborn-Kolonie in unmittelbarer Nachbarschaft des Naturdenkmals „Kleiner Trogstein“ und natürlich die Brüche im Landkreis Nordhausen. Weitere Brüche werden hier ja vorbereitet. Da das Material aus allen Brüchen per LKW zum Werk Kutzhütte gefahren wird, finden sich Walkenrieds Straßen in mehr oder weniger regelmäßigem Abstand grauweiß überzogen und im 5-Minuten-Takt von schweren Lkws befahren wieder.

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Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer

Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer am Anglerheim beim Brunsteich

Gute Stimmung beim Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer am Anglerheim beim Brunsteich

 

Zahlreiche Gäste besuchten das diesjährige Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer am idyllisch gelegenen Anglerheim am Brunsteich. Hier waren schon zur Mittagszeit alle Plätze im Schatten oder unter den Bäumen besetzt, und man ließ sich die geräucherte Forelle oder das Fischbrötchen schmecken. Auch für Fleischliebhaber wurde natürlich mit Spezialitäten vom Grill, leckeren Salaten und Bratkartoffeln bestens gesorgt – und auch die kühlen Getränke waren dank des warmen Wetters heiß begehrt.

Auch bei den Kindern kam keine Langeweile auf – auf sie warteten unter anderem die Hüpfburg, das Goldschürfen, Balanceübungen am Seil und das Shuffleboard. Als weiteres Highlight erwies sich wieder einmal das Kuchenbuffet am Nachmittag: Kaum waren die ersten Torten in der Vitrine, bildete sich auch schon eine Schlange, um die besten Sahnestücke zu erhaschen. Glücklicherweise hatten die Frauen der Sportfischer vorgesorgt, so dass genügend Kaffee und Kuchen vorhanden waren.

Josef Welzel, der erste Vorsitzende der Walkenrieder Sportfischer, bedankte sich nach der getanen Arbeit bei den fünfundreißig Helfern mit den Worten: „An solchen Tagen sieht man, dass unser Verein noch funktioniert und dass es gar nicht selbstverständlich ist, sich so für den Verein einzubringen.“ Am Ende waren sich auch alle Helfer einig: „Es war ein gelungenes Fest“.

Das nächste Vereinsevent wird auf dem Weihnachtsmarkt am Kloster stattfinden – dort gibt es im Winter wieder Fisch satt. Weitere Informationen zu den Aktivitäten und Angeboten der Walkenrieder Sportfischer finden sich auf der Webseite des Vereins:

http://www.vw-sportfischer.de

Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer

Spielende Kinder beim Räucherfest der Walkenrieder Sportfischer am Anglerheim beim Brunsteich

 

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