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Bürgerarbeiter

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Weitere Sitzgruppe am Walkenried-Rundweg instandgesetzt

In einer kurzfristig anberaumten Aktion haben Erich Müller, Claus Eggert und Klaus Facius eine weitere Sitzgruppe am Rundweg um den Klosterort instandgesetzt. Die Bänke des kleinen Rastplatzes am westlichen Ende der Spatenbornwiese waren schon länger abgängig und boten nur noch bedingt die Möglichkeit, sich – auch bei Wanderungen auf dem hier entlang führenden Karstwanderweg – ein wenig zu erholen.

Sitzgruppe

Eine schöne Sitzgruppe an sonniger Stelle – die ganze Spatenbornwiese im Blick.

 

Nun wurden zwei neue stabile Bänke montiert, was angesichts des unmittelbar anstehenden Anhydrits nicht ganz einfach war und viel körperlichen Einsatz erforderte. In einem weiteren, zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Berichtes schon erledigten Schritt werden die Bürgerarbeiter das Umfeld und den Weg etwas herrichten. Damit sind in diesem Teil des Rundweges nun schon fünf Bänke erneuert worden (die anderen stehen am Priorteich und am Weg entlang der Bahnstrecke). Über die Instandsetzung der Bank auf dem Priorteichdamm wurde schon berichtet. Ob auf dem Kupferberg oder im Himmelreich, am Eckstormweg, am Klosterparkplatz oder im Blumenberg – die Aktivitäten der „Walkenrieder“ werden immer mehr sichtbar. Auch auf dem Geiersberg werden demnächst einige Bänke in Angriff genommen.

Erich Mueller

Nochmal die Sitzgruppe, Bautyp „Erich Müller“. Stabil und weitgehend immun gegen Vandalismus. Da könnten sich auch die Verantwortlichen des Karstwanderweges ja mal erkenntlich zeigen…

 

Führung durch den Röseberg brachte Spende ein

Aber auch die Fraktion mit den zwei linken Händen war derweil nicht untätig. Ohne Moos ist ja bekanntlich nichts los, und davon konnte der Schatzmeister für eine Führung durch den Röseberg einen immerhin dreistelligen Betrag als Spende von einer Gruppe Europa- und Landtagsabgeordneter der Grünen aus Thüringen im Empfang nehmen. Die Gäste aus dem Nachbarland hatten zuvor das KlosterGrüne  besichtigt und zeigten sich von den Aktivitäten in unmittelbarer Nachbarschaft und entlang des „Grünen Bandes“ wenig begeistert. Immerhin musste man sich nicht anschreien, denn der hydraulische Meißel machte gerade Pause. Neben dem Kloster und dem Gipsabbau zählte der demographische Wandel beiderseits der alten Grenze zu den angesprochenen Themen.

Neuer trauriger Fall von Vandalismus auf dem Kupferberg

Beim diesjährigen Schützenfest ist es in den späten Abendstunden dem Vernehmen nach ja hoch hergegangen. Leider trifft dies auch für den schönen Aussichtsplatz einige Schritte weiter zu. Beim Aufräumen des mit Flaschen, Pizzakartons und anderen Hinterlassenschaften – darunter übrigens auch ein Kontoauszug! – verunstalteten Platz mussten unsere Bürgerarbeiter leider feststellen, dass das Geländer auf ganzer Länge zertreten und den Hang hinunter geschubst worden ist. Im Suff schnell geschehen, bedeutet dies einen mehrstündigen Arbeitseinsatz mit entsprechendem Material, der entweder von der Forst oder von den „Walkenriedern“ zu erbringen ist. Dass man dabei gelegentlich den Spaß an der Sache verliert, dürfte jedem Mitbürger einleuchten.

Kupferberg

Ganze Arbeit haben die Vandalen auf dem Kupferberg geleistet. Schade, dass dafür die Kraft vorhanden ist, nicht aber für das Mitarbeiten am Walkenrieder Ortsbild.

Zweite Sitzgruppe am Klosterparkplatz nimmt Gestalt an

Die Aktiven des Vereins „Wir Walkenrieder“ sind unbestritten sein größtes und wichtigstes Aushängeschild. Dieser Tage arbeiten Claus Eggert und Erich Müller zusammen mit Bürgerarbeiter Bernd Facius an der neuen zweiten Sitzgruppe am Klosterparkplatz. Die bereits vorhandene Sitzgruppe wurde wieder mit ihren Holzbänken ausgestattet. Etwas näher am Wege und daher behindertengerecht erreichbar wird nun noch die zweite gestaltet. Die transportablen Bänke werden im Parkplatzbereich verbleiben und an geeigneter Stelle weitere Sitzgelegenheiten bieten.

Sitzgruppe

Ein Schnappschuss von der Überarbeitung der zweiten Sitzgruppe am Klosterparkplatz.

 

Bei den Besuchern unseres Klosters und bei vielen, die den Parkplatz als Basis für Wanderungen nutzen oder aber während einer Wanderung dort vorbei kommen, erfreut sich die schon vorhandene Sitzgruppe großer Beliebtheit. Dies gilt, soviel Offenheit muss sein, auch für abendliche Zusammenkünfte der hoffnungsfrohen Walkenrieder Jugend, wovon dann Pizzakartons und Sektflaschen zeugen – diese allerdings meistens säuberlich rund um den Mülleimer abgelegt, damit wir Alten es beim Wegräumen leichter haben… Bester Nachfrage erfreuen sich auch Infotafel und Flyer, die derzeit dreimal wöchentlich nachgefüllt werden müssen.

Keine Bankenkrise in Walkenried

… im Gegenteil: An den im Projekt „Bürgerarbeit“ definierten Rundwegen um Walkenried werden noch neue Bänke aufgestellt. Zu der Sitzgruppe am Klosterparkplatz, über deren endgültige Gestaltung noch beraten wird (Bänke mit Lehne oder doch wieder die rustikale Variante?), wird sich dort bald eine zweite gesellen, da die Inanspruchnahme durch Kloster- und andere Besucher sehr erfreulich ist und viele positive Rückmeldungen eingehen.

Nun wurde – auf dringenden Wunsch von Hermann Krieghoff, der sich selbst viel um Walkenrieder Wege gekümmert hat und immer wieder darauf hinwies, dass genau dort früher einmal eine solche gestanden hat – eine Bank auf dem Weg zum Himmelreich aufgestellt. Die Arbeit leisteten Klaus Facius und die beiden Bürgerarbeiter, wie immer gründlich und stabil.

Sitzbank

Die neue Sitzbank auf dem Weg zum Himmelreich.

 

Gipsgrus wurde vor Ort vorgefunden, die Bank entstammt den Beständen des ehemaligen Kur- und Verkehrsvereins. Nicht nur Walkenrieder Spaziergänger, sondern auch Wanderer auf dem Karstwanderweg werden die kleine Sitzgelegenheit sicher gern annehmen, wenn sie das benachbarte Schild über die Geheimnisse des Itelteichs und des Himmelreichs erschöpfend studiert haben. Für Eisenbahnfans wie den Berichterstatter steht sie allerdings zu weit weg von den Gleisen… Aber für diesen Zweck gibt es ja auf der anderen Seite des Bahnübergangs eine weitere Sitzgelegenheit.

Wer schon bis hierhin vorgedrungen ist, sollte die paar Schritte bis zum unteren Itelteichweg nicht scheuen. Er wird durch ein wunderbares Landschaftsbild entschädigt. Itelteich, Laubwald und Gipsklippen bilden ein in dieser Form einmaliges, noch dazu allenfalls durch das Geräusch eines vorüber fahrenden Zuges unterbrochenes ruhiges Idyll. Aber das ist schon wieder ein Bericht für sich. Möge Hermann Krieghoff sich noch lange dieser Bank erfreuen. Vielen Dank den fleißigen Aufstellern!

Kupferberg

Der Blick fällt von der neuen Sitzbank direkt auf den Kupferberg.

 

Itelteich

Wenige hundert Meter entfernt lässt sich der Itelteich bewundern – hier sogar mit Zugdurchfahrt.

Wandern geht bei jedem Wetter – Pause machen auch!

Beim Nachfüllen der Flyer am Klosterparkplatz bot sich in strömendem Regen das nachstehende, mit Erlaubnis der beiden Walkenried-Besucher gemachte Bild.

Klosterparkplatz

Es schmeckt auch bei Regen. Und nette Besucher sind uns immer willkommen.

 

Die von den „Walkenriedern“ gestaltete Sitzgruppe am „Baumgarten“ wird gern und viel genutzt. Gefragt nach dem woher und wohin, teilten die beiden Wanderer mit, dass sie sich jetzt zunächst das Kloster anschauen wollten, um anschließend am Harzrand entlang nach Bad Lauterberg zu marschieren. Das Wetter mache ihnen nichts aus, sie seien ausgerüstet.

Die Möglichkeiten des Klosterortes, die sich ihm im Zusammenhang mit der Lage an gleich vier überörtlichen Wanderwegen bieten, nehmen wir noch längst nicht ausreichend wahr. Immerhin haben wir den „Kaiserweg“ Bad Harzburg – Walkenried – Tilleda, den „Grenzweg“ entlang des „Grünen Bandes“, den „Baudensteig“ bis nach Bad Grund und den „Karstwanderweg“ auf unserem Territorium, und alle, die auf diesen Wegen wandern, kommen durch Walkenried.

Dank des Einsatzes der Bürgerarbeiter, die sich auch um die Entsorgung des Abfalls kümmern, macht die Streuobstwiese einen sehr guten Eindruck und ist als erster Gruß für die Gäste des Klosters eine gute Visitenkarte.

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