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Bürgerpark

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Kurzbericht von der Bepflanzung des Brunnens im Bürgerpark

(von Dieter Klein, Wir Walkenrieder e.V.)

In den Gärten zu Hause wird jetzt fleißig gearbeitet und man sieht immer mehr Krokusse, Narzissen und bald auch Tulpen. Auch die bunten Ostereier an Sträuchern und Bäumen zeigen, dass Ostern vor der Tür steht. Unser Verein wollte da nicht zurückstehen und hat die Bepflanzung um den Brunnen im Bürgerpark veranlasst. In den vergangenen Jahren haben das unsere Mitglieder gemacht, aber dieses Jahr hätten es Corona bedingt nur 2-3 Mitglieder machen können und so wurde die Gärtnerei Ibold mit den Arbeiten beauftragt. Es musste noch zusätzlich Mutterboden aufgefüllt werden und auch das wäre nur mit einem größeren Aufwand möglich gewesen.

Walkenried in Gemälden: Der „Goldene Löwe“

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus “Mein schönes Walkenried”, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Zu sehen ist hier das in Walkenried unmittelbar neben dem Torbogen gelegene Gasthaus „Zum goldenen Löwen“ beim heutigen Bürgerpark (damals noch ohne Gipsbrunnen). Das Gasthaus – das als „Stifts Schenke vor dem Tore“ auf eine lange Geschichte zurückblicken kann – existiert bekanntlich noch heute und wird seit vielen Jahrzehnten von der gleichen Familie weitergeführt. Wer selbst noch über alte (oder neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Hotel Zum Goldenen Löwen

Das Walkenrieder Hotel „Zum Goldenen Löwen“ – gemalt um 1950 von Karl Helbing.

 

Die Geschichte dieses traditionsreichen Walkenrieder Gasthofes kann übrigens hier nachgelesen werden (Exemplare sind über den Buchhandel, im Foyer des Hotels sowie in der Walkenrieder Gipsausstellung zu beziehen): Reinboth, Fritz: Die Stiffts Schencke vorm Thore – die Geschichte des “Goldenen Löwen” in Walkenried, Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte Walkenried / Bad Sachsa und Umgebung e.V., Heft 33, Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld, 2010 (ISBN: 978-3-86948-087-9).

Bürgerpark und „Einfallstore“ mit Sommerblumen bepflanzt

Am Montag (03.06.) konnten Aktive des Vereins „Wir Walkenrieder“ die Bepflanzung des Ortes mit Sommerblumen fortsetzen. Bei nach langen Tagen erstmals brauchbarem Wetter wurden der Bürgerpark und die Einfallstore in den Klosterort am Freizeitzentrum und in der Bahnhofstraße mit rund 500 Begonien versorgt.

Sommerbepflanzung

Während einige noch mit dem Einsetzen der dritten Reihe beschäftigt sind, berät die Einsatzleitung schon über Reihe 4 und die Verwendung der übrigen Pflanzen. Schließlich soll es ja gut aussehen.

 

Für die Bepflanzung hatten viele Walkenrieder Bürgerinnen und Bürger gespendet (wir berichteten bereits). Die von der Gärtnerei Ibold bezogenen Pflanzen wurden binnen zwei Stunden gesetzt. Die Zeit reichte auch noch, um im Bürgerpark einige der sehr oberflächlich eingesetzten Großpflanzen richtig einzugraben. Am Ende konnte das mittlerweile bewährte Team auf der Terrasse des „Goldenen Löwen“ noch eine von Frau Fleischhacker gespendete Runde genießen – mit Blick auf eine der gerade behandelten Flächen.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass der in der Straße „Am Eckfleck“ zu versorgende Baumstamm von Frau Tänzer dieses Jahr in Eigenregie bestückt worden ist. Vielen Dank dafür! Richtig gegossen, sollte im Bürgerpark und andernorts nun nichts mehr schiefgehen. Hoffen wir, dass unsere Gäste, aber auch die Walkenrieder selbst Freude an dem Blumenschmuck haben und es uns nicht so geht wie den „Schmerels“ (kaum gepflanzt, schon geklaut).

Sommerbepflanzung

Das stolze Team am Ende der Aktion. Hella Presse hatte schon wieder einen anderen Termin.

 

Sommerbepflanzung

Das stolze Team (2) am Ende der Aktion. Hella Presse hatte schon wieder einen anderen Termin.

Walkenrieder ärgern sich über Schrotthaufen in der Ortsmitte

Zunehmend verärgert zeigen sich die Walkenrieder Bürger über den nun schon seit einigen Wochen in der Ortsmitte vorhandenen Schrotthaufen aus kaputt gefahrenen Schildern und Kästen. Für die österlichen Besucher unseres Klosterortes ist der Anblick gegenüber vom Bürgerpark und an zentraler Stelle des Ortes ebenfalls befremdlich.

Schrotthaufen

Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass die Regelung versicherungstechnischer Angelegenheiten einige Zeit in Anspruch nimmt. Ungewöhnlich hingegen ist es, wenn der oder die Gegenstände, um die es geht, noch Wochen nach dem Schadensereignis an gleicher Stelle herum gammeln. Nach Verkehrsunfällen bleiben die betroffenen Autos ja auch nicht tagelang weiter auf der Straße stehen… Sicher ist auch die Eigentumslage kompliziert, es handelt sich um kommunale Schilder, private Infokästen an oder auf privatem Grundstück. Dies alles kann aber kein Hindernis sein, um die gewohnte Ordnung wieder herzustellen. Zumal dann, wenn der liegen gebliebene Schrott seinerseits ein gewisses Unfallrisiko darstellt.

Wir werden wohl damit leben müssen, dass der schöne Anblick uns und unseren Gästen auch über die Feiertage erhalten bleibt.

Frohe Ostern!

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