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Claus Eggert

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Neue Sitzgruppe auf dem Höllköpfchen ist fertig

In rekordverdächtiger Zeit haben Aktive und Freunde des Vereins „Wir Walkenrieder“ die neue Sitzgruppe auf dem „Höllköpfchen“ fertiggestellt und zugleich das marode Geländer auf diesem Aussichtspunkt komplett erneuert.

Wolfgang Wölke, Hans-Joachim Schridde, Hermann Tischner, Claus Eggert und Bernd Eggert (von links) vor der neuen Sitzgruppe. Auf den Auslöser drückte Dieter Klein.

 

Erneut bleibt nur ein ganz dickes „Dankeschön“ für die immense Arbeit, denn alles Material musste vom Höllteich zu Fuß dort hinauf geschleppt werden, so dass zur eigentlichen Arbeit auch noch schweißtreibende Transporte hinzukamen. Wie man sieht, wurde die Sitzgruppe ebenso wie das Geländer etwas von der Kante der Gipsklippe zurückgenommen, da diese auf keinen Fall betreten werden sollte.

Die Sitzgruppe wollen wir dem Andenken an unseren viel zu früh verstorbenen Zahnarzt, begeisterten Postkartensammler und Heimatfreund Dr. Andreas Helbing widmen. Er hat diesen Aussichtspunkt gern aufgesucht. Natürlich wäre es uns lieber, wenn er weiter dort oben stehen und die heutige Aussicht mit denen auf seinen alten Ansichtskarten vergleichen könnte, aber wir denken, dass wir mit dem Aufstellen dieser Sitzgruppe (und einer noch anzufertigenden Beschriftung) etwas Bleibendes in seinem Sinne und im Sinne seiner Familie geschaffen haben. Zugleich können wir uns nicht genug darüber freuen, so viele Aktive und Freunde in unseren Reihen zu wissen, die sich um das Walkenrieder Umfeld kümmern.

Kutschweg und Kolonnenweg sind beschildert und mit Bank versehen

Ungeachtet der leider immer wieder auftretenden Schäden durch Vandalismus – in diesem Jahr mussten bereits mehrere gestohlene Schilder ersetzt werden – lassen die „Walkenrieder“ bei der Gestaltung und Pflege des Wegenetzes rund um den Klosterort nicht locker. Mit Hilfe der Gelder aus dem „Ehrenamtsfonds“ der HarzEnergie konnte in diesem Frühjahr die Beschilderung des wieder hergerichteten „Kutschwegs“ über den – leider arg geschundenen – Röseberg nach Branderode und des sich anschließenden Kolonnenwegs zur Kutzhütte und nach Wiedigshof fertig gestellt werden. Nun hat Ortsbürgermeister Claus Eggert zusammen mit dem 2. Vorsitzenden der Walkenrieder, Dr. Dieter Klein, und Steffen Blau auch eine erste Bank aufgestellt, von der sich ein zwar noch durch die Kahlheit des stillgelegten Steinbruchs getrübter, aber ansonsten schöner Blick in Richtung Ravensberg und Harz bietet.

Die Firma Formula hatte beim Wiederaufbau des „Kutschwegs“ in Absprache mit den „Walkenriedern“ eine entsprechende Ecke vorbereitet. Dennoch war neben dem Aufstellen der Bank auch der Einbau einiger Stufen erforderlich. Nun können die Walkenrieder und ihre Gäste auf dem Anstieg zum Röseberg, der westlich des Weges „ausgesteint“ ist und nun wieder der Natur überlassen wird, eine kleine Pause machen.

„Das Kloster Walkenried muss in einer würdigen Umgebung stehen – so lautet eines unserer Ziele. Das ist nicht immer einfach zu erreichen, da der Steinbruchbetrieb gerade am Röseberg immer wieder neue Wunden aufreißt. Wir müssen da das Beste daraus machen, denn dieser Höhenzug ist für das Ortsbild und das Kloster prägend. Das Netz der Wanderwege rund um Walkenried wird von unseren Gästen sehr geschätzt, und die Zunahme der Übernachtungen um 6 % im letzten Jahr ist uns ein Ansporn, alles zu tun, damit die Besucher des Klosterorts sich hier wohlfühlen und gern wiederkommen“ erläutert der Vorsitzende Michael Reinboth, der sich über die Zuwendung der HarzEnergie und deren Weiterleitung an den Verein sehr freut. Ebenso freut er sich darüber, dass sich immer wieder begeisterte Walkenrieder finden, die ohne viel Worte zu machen anpacken.

Nächstes Thema: Geländer

Neben Bänken, Schildern und Schutzhütten zählen auch die Geländer an den zahlreichen Aussichtspunkten zum Arbeitsbereich des Vereins. Hier hat man sich mit den Landesforsten auf eine Reduzierung und Erneuerung des Bestandes geeinigt. In diesem Jahr stehen Erneuerungen an der Sachsenburg und – im Zusammenhang mit dem Aufstellen einer neuen Bank zur Erinnerung an Dr. Andreas Helbing – auf dem „Höllköpfchen“ auf dem Programm. Daneben werden die Wege immer wieder gemäht und freigeschnitten. „Auf dem Weg zur Sachsenburg hat uns in diesem Jahr allerdings die Deutsche Bahn sehr geholfen, denn sie hat den zugewachsenen Randstreifen zwischen Weg und Gleis im Interesse der Signalsicht komplett beräumt. Dafür werden wir an anderen Stellen ansetzen“ verspricht Reinboth.

Aussichtspunkt auf der Sachsenburg wieder mit Sitzgelegenheit

Viele Spaziergänger und Wanderer haben es sich seit langem gewünscht. Trotzdem haben wir länger überlegt, ob eine Bank, wie sie viele Jahre lang auf der Sachsenburg-Klippe oberhalb der Burg gestanden hat, Sinn macht – schließlich finden dort oben immer wieder einmal Feiern von Zeitgenossen statt, die es mit dem Aufräumen nicht so genau nehmen. Am Ende obsiegte jedoch der Gedanke, dass dort einfach wieder eine Bank hingehört. Zu schön ist der Ausblick nicht nur auf den Sachsenstein, sondern auch auf die Eisenbahn…

Claus Eggert, der auch die Teile angefertigt hat, Dieter Klein und Dietmar Langer waren dieses Mal unterwegs, um die Bank aufzustellen. Wie man sieht, hat sie sehr stabile Fundamente und dürfte so einfach nicht herausreißbar sein. Es ist traurig, dass man sich auch über so etwas Gedanken machen muss, aber mit diesem „Unterbau“ sollte die Bank ein paar Jahre durchhalten können. Auch die Bretter sind etwas dicker als üblich, damit sie nicht zertreten werden können. Das alles macht sehr, sehr viel Arbeit. Aber dieser Aussichtspunkt ist es sicher wert.

Eine der Vorgängerinnen dieser Bank hieß übrigens „Pingel-Bank“, weil der seinerzeitige Besitzer des „Goldenen Löwen“ dieses Namens sie wohl gestiftet hat. Oder gern dort gesessen hat. Vor 30 Jahren ist dann der letzte Vorgänger dort oben verschwunden, und insbesondere Claus Eggert hat immer den Gedanken verfochten, dort wieder etwas aufzustellen. Er kann dann von da oben die millimeterweisen Bewegungen im Bahndamm direkt beobachten, denn die alte Arbeit als „Bahnmeister“ lässt ihn ja nicht wirklich los. Dieter Klein wiederum kann von dort aus der Umwandlung des Sachsenstein-Anhydrits in Gips zuschauen. Dafür muss man sich schon mal setzen können. Vor allem aber sollten die Wanderer auf dem Karstwanderweg und die Spaziergänger, die einen der schönsten Walkenrieder Wege mit dem Ziel Sachsenburg beschreiten, ihre Freude an dieser neuen Bank haben.

Dem Vorsitzenden bleibt zum dritten Mal in diesem Jahr nur, „Dankeschön“ zu sagen im Namen des Vereins und vor allem aller Menschen, die sich dort nach steilem Aufstieg zur Ruine niederlassen. Habt ihr wieder toll gemacht!

„Langer Steg“ über die Wieda ist wieder hergestellt

„Dieser schnelle Wiederaufbau war nur dank der großzügigen Unterstützung durch die HarzEnergie und das Forstamt Lauterberg sowie die rasche Entscheidung der Ortsbürgermeister von Walkenried und Wieda möglich“ erklärte Michael Reinboth vom Verein „Wir Walkenrieder“ aus Anlass der offiziellen Übergabe des „Langen Stegs“ über die Wieda. Der von den Walkenriedern als Nachfolger des Harzklubs zu betreuende Steg, über den mehrere Wanderwege führen, war im Spätwinter altersbedingt und infolge des Hochwassers der Wieda zusammengebrochen. Das Forstamt Lauterberg stellte daraufhin einen Lärchenstamm für die Träger zur Verfügung, und mit Unterstützung der Ortsbürgermeister konnten Mittel aus dem neuen Ehrenamtsfonds der HarzEnergie für den Aufbau eingesetzt werden. „Wir wollten den Steg rechtzeitig vor der Wandersaison fertig haben und haben dieses Ziel nun auch erreicht.“

Besonders erfreut zeigte sich Frank Uhlenhaut darüber, dass sich hier zwei Ortschaften zu einem gemeinsamen Projekt zusammengetan haben, denn dies sei bei der Einrichtung des Fonds ein wichtiges Ziel gewesen. Aus diesem fließen insgesamt 1.500 € in das Projekt. Der neue Steg soll nun wie sein Vorgänger wenigstens 20 Jahre den Wanderern, Radfahrern und Spaziergängern im Südharz dienen. Für die Radfahrer wird der Verein noch eine kleine Aufstiegshilfe auf beiden Seiten anbringen. Auch eine Bank soll das Ensemble ergänzen.

Sorge bereitet an dieser Stelle allerdings das Verhalten der Wieda, die dort immer weiter nach Westen ausweicht und ihren Verlauf merklich verschoben hat. Hier hofft man darauf, dass der Bode-Zorge-Verband durch eine Korrekturmaßnahme die Wieda wieder in ihr altes Bett bewegen kann. Sonst, so Reinboth, werde man den Steg eines Tages wohl um etliche Meter verschieben müssen…

Frank Uhlenhaut

Freuen sich über den neuen Steg: Dr. Hubertus Köhler vom Forstamt Lauterberg, Ortsbürgermeister Ulrich Kamphenkel (Wieda), Frank Uhlenhaut von HarzEnergie, Ortsbürgermeister Claus Eggert (Walkenried) und der zweite Vorsitzende der „Walkenrieder“, Klaus Facius.

Jahreshauptversammlung der DLRG-Ortsgruppe Walkenried

(von Sven Ludwig, DLRG-Ortsgruppe Walkenried e.V.)

Auf eine gut besuchte Jahreshauptversammlung konnte der Vorsitzende Tomislav Grgic-Paland blicken, als er diese eröffnete. Gleich zu Beginn konnte er die Mitteilung machen, dass der Tagesordnungspunkt „Mitgliederbeitragsanpassung“ von der Tagesordnung gestrichen wird, da dieses nicht erforderlich sei. Als besondere Gäste konnte Grgic-Paland den Bürgermeister der neuen Einheitsgemeinde Walkenried Dieter Haberland und den Ortsbürgermeister Claus Eggert begrüßen. In den Grußworten bedankten sich beide für die ehrenamtlich geleistete Arbeit. Claus Eggert berichtete außerdem zum Thema Priorteich. In diesem Teich gibt es seit Jahren Probleme mit dem Tausendblatt, welches ein Schwimmen in vielen Bereichen des Teiches unmöglich macht. Der Teich soll deshalb dieses Jahr erstmalig von einer Firma in einer Tiefe bis 1,50m gemäht werden. Hierfür hofft man für die Beiarbeiten auf die Hilfe von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, unter anderem auch aus der DLRG. Zu diesem Thema gab es am 1. Februar ein erstes Zusammentreffen am „Runden Tisch Priorteich“ zu dem der Verein „Wir Walkenrieder“ eingeladen hatte. Neben der DLRG haben sich der Forst, die Walkenrieder Sportfischer und die Kommune daran beteiligt.

Im Bericht des Vorstands konnten der Vorsitzende und seine Stellvertreterin Gabriele Miche auf die zahlreichen Veranstaltungen des letzten Jahres zurückblicken. Besonders hervorzuheben ist der Verkauf des alten und die Anschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges der Ortsgruppe. Das neue Fahrzeug konnte ohne den Einsatz von Fremdkapital angeschafft werden. Weitere Höhepunkte waren das Anschwimmen und die Renovierung der DLRG-Räume. Dies war auch mit zwei Aufräumaktionen verbunden. Ebenfalls konnte man sich über die Spende eines Zeltes von der Familie Gödecke freuen, welches beim diesjährigen Pfingstcamp der DLRG Jugend erstmalig zum Einsatz kommen wird.

Der Technische Leiter Tom Täubert hielt einen Rückblick auf den durchgeführten Trainingsbetrieb. Dieser findet regelmäßig mittwochs im Schwimmbad am Campingpark statt. Im vergangenen Jahr konnte man hier in den 27 Trainingswochen 1340 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Es wurden 141 „Seepferdchen“, 172 Jugendschwimmabzeichen Bronze und 29 weitere Abzeichen abgenommen. Dies war durch die 18 Helferinnen und Helfer, welche 517 Aufsichtsstunden geleistet haben, möglich. Für die DLRG-Jugend konnte Täubert auf zahlreiche Veranstaltungen neben dem Übungsbetrieb blicken. Das Pfingstcamp und ein Besuch des Regenbogenlandes stellten die Highlights der Saison dar.

Der Leiter der Verbandskommunikation Sven Ludwig gab einen Überblick der im vergangenen Jahr veröffentlichten Artikel. Weiter gab dieser bekannt, dass die Ortsgruppe seit Anfang November 2016 eine Facebook-Seite hat. Sie ist über die Suche als DLRG Ortsgruppe Walkenried auffindbar. Weiter gab er die Empfehlung zum Besuch des Internetsauftritts „walkenried.dlrg.de“. Hier sind Artikel und zahlreiche Fotos von den Veranstaltungen abrufbar. Der stellvertretende Schatzmeister Horst Danneberg gab einen Einblick in die Mitgliederstatistik. Mit 340 Mitgliedern (Stand 01.03.) ist die DLRG Ortsgruppe Walkenried einer der größten Vereine in Walkenried. Mit 170 Frauen und Männern ist die Aufteilung exakt gleich.

Schatzmeisterin Carmen Eicke gab den Bericht zum Haushaltsjahr 2016. Dieses konnte mit einem positiven Jahresergebnis abgeschlossen werden. Kritikpunkte der Revisoren konnten schnell geklärt werden, womit der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Der vorgelegte und von der Versammlung einstimmig genehmigte Haushaltsplan für 2017 enthielt neben dem Alltagsbetrieb bereits eine Rückstellung für das in 2018 anliegende 50jährige Bestehen der Ortsgruppe. Hierzu sollen die üblichen Veranstaltungen wie z.B. das Faschingsschwimmen und der Familientag am Priorteich (Anschwimmen) etwas festlicher gestaltet werden. Des Weiteren wird eine Jubiläumsveranstaltung auf dem Hof der Einheitsgemeinde gefeiert werden. In den hierfür gebildeten Festausschuss ist noch Hilfe willkommen. Interessierte Mitglieder können sich beim Vorsitzenden melden.

Die Ehrungen der Mitglieder nahmen der Vorsitzende und seine Stellvertreterin gemeinsam vor. Als besonders langjähriges Mitglied wurde Hans-Jürgen Lenfert geehrt. Er ist bereits seit 60 Jahren Mitglied der DLRG. Die weiteren Ehrungen gab es für: 25 Jahre für Nadine Schmidt, Jozo Grgic, Marija Grgic, Petra Schröder, Renate Reichelt und Maike Franke, für 40 Jahre Monika Klank und Ralph Latus, für 45 Jahre Rolf Stange und Herbert Degenhardt. Das Verdienstabzeichen in Silber erhielten Carmen Eicke, Jörg Mückenheim und Horst Danneberg. Das Abzeichen wird für langjährige ehrenamtliche Arbeit in der DLRG vergeben.

Die geehrten Mitglieder

25 Jahre
Nadine Schmidt
Jozo Grgic
Marija Grgic
Petra Schröder
Renate Reichelt
Maike Franke

40 Jahre
Monika Klank
Ralph Latus

45 Jahre
Rolf Stange
Herbert Degenhardt

60 Jahre
Hans-Jürgen Lenfert

Verdienstabzeichen Silber

Carmen Eicke
Jörg Mückenheim
Horst Danneberg

DLRG-OG-Walkenried

Die geehrten Mitglieder mit Vorstandsmitgliedern von links nach rechts: Jozo Grgic, Gabriele Miche, Marija Grgic, Maike Franke, Nadine Wadewitz, Carmen Eicke, Hans-Jürgen Lenfert, Tomislav Grgic-Paland, Monika Klank, Renate Reichelt, Tom Täubert, Horst Danneberg. (Foto: Sven Ludwig)

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