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Dietmar Langer

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Aussichtspunkt auf der Sachsenburg wieder mit Sitzgelegenheit

Viele Spaziergänger und Wanderer haben es sich seit langem gewünscht. Trotzdem haben wir länger überlegt, ob eine Bank, wie sie viele Jahre lang auf der Sachsenburg-Klippe oberhalb der Burg gestanden hat, Sinn macht – schließlich finden dort oben immer wieder einmal Feiern von Zeitgenossen statt, die es mit dem Aufräumen nicht so genau nehmen. Am Ende obsiegte jedoch der Gedanke, dass dort einfach wieder eine Bank hingehört. Zu schön ist der Ausblick nicht nur auf den Sachsenstein, sondern auch auf die Eisenbahn…

Claus Eggert, der auch die Teile angefertigt hat, Dieter Klein und Dietmar Langer waren dieses Mal unterwegs, um die Bank aufzustellen. Wie man sieht, hat sie sehr stabile Fundamente und dürfte so einfach nicht herausreißbar sein. Es ist traurig, dass man sich auch über so etwas Gedanken machen muss, aber mit diesem „Unterbau“ sollte die Bank ein paar Jahre durchhalten können. Auch die Bretter sind etwas dicker als üblich, damit sie nicht zertreten werden können. Das alles macht sehr, sehr viel Arbeit. Aber dieser Aussichtspunkt ist es sicher wert.

Eine der Vorgängerinnen dieser Bank hieß übrigens „Pingel-Bank“, weil der seinerzeitige Besitzer des „Goldenen Löwen“ dieses Namens sie wohl gestiftet hat. Oder gern dort gesessen hat. Vor 30 Jahren ist dann der letzte Vorgänger dort oben verschwunden, und insbesondere Claus Eggert hat immer den Gedanken verfochten, dort wieder etwas aufzustellen. Er kann dann von da oben die millimeterweisen Bewegungen im Bahndamm direkt beobachten, denn die alte Arbeit als „Bahnmeister“ lässt ihn ja nicht wirklich los. Dieter Klein wiederum kann von dort aus der Umwandlung des Sachsenstein-Anhydrits in Gips zuschauen. Dafür muss man sich schon mal setzen können. Vor allem aber sollten die Wanderer auf dem Karstwanderweg und die Spaziergänger, die einen der schönsten Walkenrieder Wege mit dem Ziel Sachsenburg beschreiten, ihre Freude an dieser neuen Bank haben.

Dem Vorsitzenden bleibt zum dritten Mal in diesem Jahr nur, „Dankeschön“ zu sagen im Namen des Vereins und vor allem aller Menschen, die sich dort nach steilem Aufstieg zur Ruine niederlassen. Habt ihr wieder toll gemacht!

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„Walkenrieder“ mit neuer Führungsmannschaft

Der Verein „Wir Walkenrieder“ geht nach seiner Mitgliederversammlung am 13.03. mit einer neuen Führungsmannschaft und neuen Herausforderungen in die kommenden Jahre hinein. Die neu Gewählten gehörten in anderen Funktionen aber schon dem Vorstand und Beirat des Vereins an, so dass ein problemloser Übergang ermöglicht wurde. Wilfrid Ristau und Wolfgang Probst hatten vor mehr als 5 Jahren die Gründung des Vereins initiiert und waren seither als 1. und 2. Vorsitzender tätig, sahen aber nun die Zeit für reif an, sich aus der vordersten Linie zurückzuziehen. An ihrer Stelle wurden Michael Reinboth zum 1. Vorsitzenden und Klaus Facius zum 2. Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Schatzmeisters, welches bisher Michael Reinboth innehatte, übernimmt Claus Berger. Meike Bestert bleibt als Schriftführerin weiter im Amt. Neue Beiräte sind Erich Müller und Dietmar Langer, alle übrigen Beiratsmitglieder bleiben bis auf Klaus Facius, der in den Vorstand wechselt, weiter dabei.

Michael Reinboth bedankte sich mit einem bebilderten Rückblick auf die ersten 5 Jahre der Vereinsarbeit bei den beiden bisherigen Vorsitzenden und ging darauf ein, welche vielfältigen Aufgaben der Verein in dieser Zeit übernommen und erfolgreich bewältigt hat. Das Spektrum reicht von Baum- und Blumenpflanzungen in der Harzstraße, im Bürgerpark, am Torbogen und auf dem Friedhof über die Herrichtung von „Bettens Wiese“ und des „Baumgartens“, Arbeiten im und am Priorteich, aber auch Protestaktionen zum Gipsabbau im Röseberg bis hin zur Produktion eines Walkenried-Flyers und zu den „Walkenrieder Nachrichten“ und umfasst auch die Arbeiten beim Auf- und Abbau des Kloster- und des Weihnachtsmarktes. Es gelang weitgehend, die Aufgaben des aufgelösten Kur- und Verkehrsvereins und des ebenfalls aufgelösten Walkenrieder Harzklubs zu übernehmen.

Mit dem Wegfall des 3 Jahre laufenden Projektes „Bürgerarbeit“ ergeben sich für den Verein über die bisherigen Aufgaben hinaus neue Herausforderungen, denn das, was die Bürgerarbeiter bisher erledigt haben, muss nun auch von ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern oder Freunden des Vereins übernommen werden. Eine enge Abstimmung mit der Samtgemeinde Walkenried wird hierbei zur Erzielung von Synergieeffekten und Vermeidung von Doppelarbeit angestrebt. Auch mit den anderen Walkenrieder Vereinen soll weiterhin gut und intensiv zusammengearbeitet werden.

„Trotz aller Probleme: Walkenried muss ein lebens- und liebenswerter Ort bleiben, in dem man gern wohnt und den man gern aufsucht. Hierin sehen wir weiter den Schwerpunkt unserer Aufgaben und hoffen, dass uns noch mehr Bürger als bisher bei deren Bewältigung unterstützen“ fasst Michael Reinboth zusammen.

Pflanzaktion

Ein Schnappschuss von der Sommerbepflanzung 2013.

Priorteich

Hier wird gearbeitet: Claus Eggert und Bernd Facius bringen die Drainage am Priorteich in Ordnung.

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