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Dr. Andreas Helbing

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Andreas-Helbing-Bank auf dem vorderen Höllstein eingeweiht

Am 1. Juni wurde die vom Verein „Wir Walkenrieder“ e.V. zur Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen Walkenrieder Zahnarzt Dr. Andreas Helbing errichtete kleine Sitzgruppe auf dem vorderen Höllstein, dem „Höllköpfchen“, in Anwesenheit seiner Familie und früherer Mitarbeiterinnen der Praxis eingeweiht. Viele fleißige Hände haben auf diesem schönen Aussichtspunkt eine kleine Sitzgruppe geschaffen und zugleich das abgängige Geländer vollständig erneuert. Ein kleines Harzklub-Schild erinnert nun an Andreas Helbing und seine große Leidenschaft, das Sammeln von alten Ansichtskarten des Klosterortes und seiner Umgebung.

Freuen sich über die neue Sitzgruppe: Zwei der Erbauer, Bernd und Claus Eggert, mit Frau Helbing und Tochter sowie ehemaligen Mitarbeiterinnen der Praxis auf dem Höllstein.

 

Michael Reinboth erinnerte in einer kleinen Ansprache an Andreas Helbing und bedankte sich bei der Familie für die großzügige Spende zugunsten des Vereins. Er dankte auch denen, die in schweißtreibender Arbeit – hier herauf kann man nicht fahren – für den Aufbau der Sitzgruppe gesorgt haben. Stellvertretend für die Erbauer waren Claus und Bernd Eggert dabei. Das Wetter wiederum war dem Ereignis durchaus angemessen und zeigt sich von seiner schönsten Seite. Andreas Helbing hat diese Stelle sehr gemocht – vielleicht auch, weil der Blick nicht nur über den Höll-, sondern auch über den Andreasteich hinweg in Richtung Klosterort geht. Dass der Weg über den Höllstein von vielen Wanderern sehr geschätzt wird, bewiesen gleich mehrere Gruppen, die an diesem Vormittag heraufkamen und die Aussicht genossen. Der Karstwanderweg, der Harzer Grenzweg, der Wanderweg 32R des Harzklubs und der Rundwanderweg Nr.1, sie alle führen hier oben entlang. Der Weg über den Höllstein und die Spatenbornwiese zum Sachsenstein zählt neben dem Himmelreich zu den am meisten begangenen Walkenrieder Wanderwegen.

Blick vom Aussichtspunkt über Höll- und Andreasteich zum Geiersberg und nach Walkenried.

 

Es bleibt zu hoffen, dass die Sitzgruppe nebst Schild vom leider überall zu beobachtenden Vandalismus verschont bleibt. Die „Walkenrieder“ wiederum wollen jetzt noch das Geländer am zweiten Aussichts-punkt auf dem Höllstein ausbessern.

Walkenried gestern und heute – ein Vergleich mit Hilfe von Ansichtskarten

Am 22. Februar ab 15 Uhr bietet der Verein für Heimatgeschichte seinen nächsten Vortrag an. Zahnarzt Dr. Andreas Helbing, begeisterter Sammler von Post- und Ansichtskarten von Walkenried und Umgebung, hat dem Verein 40 seiner schönsten Ansichten von Walkenried zur Verfügung gestellt. Claus Berger und Michael Reinboth haben die einstigen Fotostellen aufgesucht und, soweit dies die Vegetation und die neuere Bebauung zulassen, aktuelle Aufnahmen angefertigt. Alt und neu können nun verglichen werden. Die alten Ansichten bergen aber auch noch so manches Geheimnis, welches vielleicht an diesem Nachmittag aufgeklärt werden kann. Wieso sind auf diesem Bild eigentlich im Klosterbereich Baracken zu sehen? Was hat es mit der alten Poststraße von Walkenried nach Neuhof auf sich?

Alte Postkarte

Zu Beginn wird Dr. Helbing eine kleine Einführung in die Geschichte der Postkarte geben. Die Veranstaltung findet im Freizeitzentrum statt. Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen.

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