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Der Rosenblath-Zyklus interaktiv – ein Rundgang durch die 1950er Jahre

Im Rahmen eines Online-Kurses zum Thema Geoinformationssysteme auf der Online-Kursplattform Coursera beschäftige ich mich derzeit mit der Gestaltung interaktiver Landkarten. Als Teil einer Seminarübung durfte ich mich unter anderem mit der Frage befassen, wie sich historische sowie künstlerische Inhalte mit Hilfe von Kartensystemen vermitteln lassen. Dabei entstand auch der Prototyp einer interaktiven Walkenried-Karte zum Rosenblath-Zyklus – einer 30 Bilder umfassenden Serie von Gemälden des Harzmalers Karl Helbing, die Anfang der 1950er Jahre im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath entstand, und die dank einer Leihgabe der Enkeltochter Rosenblaths seit 2011 in der Ortsgeschichtlichen Sammlung Walkenried besichtigt werden kann.

Wer sich für das Projekt interessiert, kann hier einen Blick auf die Vorab-Version werfen. Ziel war es, die exakten Punkte zu identifizieren, an denen Karl Helbing einst mit seiner Staffelei gestanden haben dürfte. Eine deutschsprachige Fassung, die neben den digitalisierten Originalgemälden auch noch aktuelle Aufnahmen aus identischen Perspektiven beinhaltet, befindet sich bereits in Arbeit und kann – hoffentlich – demnächst in die Museums-Webseite eingebunden werden.

Hier klicken, um zum Prototypen der interaktiven Rosenblath-Karte zu gelangen.

Rosenblath-Map

Screenshot des Prototyps einer interaktiven Rosenblath-Karte von Walkenried (erstellt mit ArcGIS).

Walkenried in Gemälden: Die Klosterruine

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus “Mein schönes Walkenried”, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Das Bild zeigt die Ruine des Klosters Walkenried zu Beginn der 1950er Jahre – ein Anblick, der sich über viele Jahrzehnte (abgesehen von kleineren Veränderungen wie dem Verschwinden des Jägerzauns) offenkundig kaum gewandelt hat. Wer selbst noch über alte (und neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Kloster Walkenried

Die Ruinen des Klosters Walkenried – gezeichnet um 1950 von Karl Helbing.

Walkenried in Gemälden: Blick von der Kutzhütte

Mit diesem Gemälde meines Urgroßvaters Walther Hans Reinboth setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Zu sehen ist hier der Blick von der Kutzhütte in Richtung Walkenried; entstanden ist das Bild vermutlich irgendwann in den 1960er Jahren. Wer selbst noch über alte (oder neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Walkenried von der Kutzhütte

Blick auf Walkenried von der Kutzhütte aus – gemalt in den 1960ern von Walther Hans Reinboth.

Walkenried in Gemälden: Der „Goldene Löwe“

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus “Mein schönes Walkenried”, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Zu sehen ist hier das in Walkenried unmittelbar neben dem Torbogen gelegene Gasthaus „Zum goldenen Löwen“ beim heutigen Bürgerpark (damals noch ohne Gipsbrunnen). Das Gasthaus – das als „Stifts Schenke vor dem Tore“ auf eine lange Geschichte zurückblicken kann – existiert bekanntlich noch heute und wird seit vielen Jahrzehnten von der gleichen Familie weitergeführt. Wer selbst noch über alte (oder neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Hotel Zum Goldenen Löwen

Das Walkenrieder Hotel „Zum Goldenen Löwen“ – gemalt um 1950 von Karl Helbing.

 

Die Geschichte dieses traditionsreichen Walkenrieder Gasthofes kann übrigens hier nachgelesen werden (Exemplare sind über den Buchhandel, im Foyer des Hotels sowie in der Walkenrieder Gipsausstellung zu beziehen): Reinboth, Fritz: Die Stiffts Schencke vorm Thore – die Geschichte des “Goldenen Löwen” in Walkenried, Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte Walkenried / Bad Sachsa und Umgebung e.V., Heft 33, Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld, 2010 (ISBN: 978-3-86948-087-9).

Walkenried in Gemälden: Die Gipsfabrik Rode

Mit diesem Gemälde von Eckhard Rode setzen wir heute unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Das Bild zeigt die – inzwischen bekanntlich nicht mehr existierende – Gipsfabrik des bekannten Walkenrieder Industriellen Fritz Rode am Röseberg. Der Unternehmer hatte die von Albrecht Meier gegründete Walkenrieder Gipsfabrik nach dessen Tod im Jahr 1904 erworben und in den Folgejahren erheblich ausgebaut. Ende der 70er Jahre wurde die Gipsfabrik von Rodes Sohn an die Firma Börgardts verkauft, die im Jahr 1979 die Produktionsgebäude und historischen Gipsöfen abbrach und nur den Steinbruch weiterbetrieb. Wer selbst noch über alte (oder auch neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere kleine Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Gipsfabrik Rode

Die Gipsfabrik von Fritz Rode am Röseberg – ein Ölgemälde von Eckhard Rode.

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