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Grenze

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Vortragsabend: Als die Harzer Orte wieder zueinander fanden

Am Mittwoch, den 25. Mai, bietet der Verein für Heimatgeschichte in der Walkenrieder Gemeindebücherei einen weiteren Vortrag an. Friedemann Schwarz aus Hohegeiß erinnert in Bild und Wort an jene bewegenden Monate der Jahre 1989 und 1990, als im Harz nach der Grenzöffnung eine Verbindungsstraße nach der anderen wieder passierbar gemacht wurde und die Harzer Orte wieder zueinander fanden. Von Eckertal bei Bad Harzburg über Braunlage/Elend, Hohegeiß/Benneckenstein, Zorge/Ellrich, Walkenried/Ellrich bis hin nach Mackenrode hat Schwarz aus eigenem Erleben Dokumente und Fotos zusammengetragen und erinnert damit an eine Zeit, als nach der Wende in der DDR unmöglich geglaubtes wahr wurde, aber auch daran, dass manche der Grenzöffnungen buchstäblich holprig verlief.

Der Öffnung des Schienengrenzübergangs Ellrich/Walkenried hat der Verein bereits einen Vortrag gewidmet und auch ein Buch darüber herausgegeben. Der Vortrag beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei, Gäste sind herzlich willkommen.

Walkenrieder Altar weiter zu besichtigen

Wer ihn noch nicht gesehen hat, kann rund um diesen Vortrag herum auch den Walkenrieder Altar in der ortsgeschichtlichen Sammlung des Geschichtsvereins aufsuchen. Dies ist ansonsten aber auch jeden Dienstag zwischen 15 und 17 Uhr (Öffnungszeit von Archiv und Bücherei) möglich.

Walkenrieder Altar

(Bildrechte: Narodni-Galerie, Prag)

Vortrag über Ereignisse und Vorfälle an der innerdeutschen Grenze im Harz

(Pressemitteilung des Förderkreises Heimatmuseum in Zorge)

Am Sonntag, den 13.03.2016, spricht Dieter Freesemann anlässlich der Jahreshauptversammlung des Förderkreises Heimatmuseum in Zorge im Hotel Kunzental über Ereignisse und Vorfälle an der innerdeutschen Grenze in unserer unmittelbaren Heimat. Der langjährige Leiter des Bundesgrenzschutzkommandos Goslar bezeichnet damit den Abschnitt von Hohegeiß über den Jägerfleck, Kunzental, Ehrenplan, Hohe Harz, Langenberg bis hinunter zum Ellricher Feld, für den er verantwortlich war. Er wird über einige ausgewählte, zum Teil tragische Ereignisse berichten, die er im Rahmen seiner Tätigkeit erlebt hat. Der Vorstand des Förderkreises Heimatmuseum lädt auch Nichtmitglieder zu diesem einmaligen Vortrag ein. Er beginnt nach den Regularien der Hauptversammlung gegen 16:00 Uhr.

Das Ende der Welt

Das Ende der westlichen Welt (und der Bundesstraße 4) im Spätsommer 1983 am Jägerfleck Hohegeiß/Rothesütte (Foto Rainer Dittmann).

Brockenblick

Vom sogenannten „Brockenblick“ bei Hohegeiß aus konnte man eine Blick „hinter die Grenzanlagen“ werfen, was ja sonst wegen der strengen Betretungs- und Fotografierverbote nicht möglich war. Von links nach rechts: Grenzzaun, Spurensicherungsstreifen, Kraftfahrzeugsperrgraben, Kolonnenweg und Wachturm (Foto Rainer Dittmann).

Grenzaufklärer

Die „Grenzaufklärer“ der NVA operierten häufig auch vor dem Grenzzaun; im einem Bereich, der fälschlicher Weise häufig als „Niemandsland“ bezeichnet wurde. Eine Gruppe Grenzsoldaten bei Reparaturarbeiten an einer DDR-Grenzsäule (Foto Fritz Jentsch).