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Hans-Joachim Schridde

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Neue Sitzgruppe auf dem Höllköpfchen ist fertig

In rekordverdächtiger Zeit haben Aktive und Freunde des Vereins „Wir Walkenrieder“ die neue Sitzgruppe auf dem „Höllköpfchen“ fertiggestellt und zugleich das marode Geländer auf diesem Aussichtspunkt komplett erneuert.

Wolfgang Wölke, Hans-Joachim Schridde, Hermann Tischner, Claus Eggert und Bernd Eggert (von links) vor der neuen Sitzgruppe. Auf den Auslöser drückte Dieter Klein.

 

Erneut bleibt nur ein ganz dickes „Dankeschön“ für die immense Arbeit, denn alles Material musste vom Höllteich zu Fuß dort hinauf geschleppt werden, so dass zur eigentlichen Arbeit auch noch schweißtreibende Transporte hinzukamen. Wie man sieht, wurde die Sitzgruppe ebenso wie das Geländer etwas von der Kante der Gipsklippe zurückgenommen, da diese auf keinen Fall betreten werden sollte.

Die Sitzgruppe wollen wir dem Andenken an unseren viel zu früh verstorbenen Zahnarzt, begeisterten Postkartensammler und Heimatfreund Dr. Andreas Helbing widmen. Er hat diesen Aussichtspunkt gern aufgesucht. Natürlich wäre es uns lieber, wenn er weiter dort oben stehen und die heutige Aussicht mit denen auf seinen alten Ansichtskarten vergleichen könnte, aber wir denken, dass wir mit dem Aufstellen dieser Sitzgruppe (und einer noch anzufertigenden Beschriftung) etwas Bleibendes in seinem Sinne und im Sinne seiner Familie geschaffen haben. Zugleich können wir uns nicht genug darüber freuen, so viele Aktive und Freunde in unseren Reihen zu wissen, die sich um das Walkenrieder Umfeld kümmern.

Weiter für den Klosterort arbeiten – JHV 2016 der „Wir Walkenrieder“

Von Blumen, Torbogen- und Fahnenschmuck über die Pflege des Klosterumfeldes, von der Betreuung des Eckstormweges, der Schutzhütten, der Anlagen am Priorteich und aller Wanderwege, von der umfassenden Unterstützung des Kloster- und des Weihnachtsmarktes bis hin zur Verteilung von Werbeflyern reicht das Spektrum, welches der Verein „Wir Walkenrieder“ mit seinen rund 140 Mitgliedern im Klosterort abdeckt. Hinzu kommen immer wieder Sonderkationen und spontane „Feuerwehreinsätze. Die bei der Jahreshauptversammlung am 26. April zahlreich anwesenden Mitglieder bestätigten nicht nur diesen Aufgabenumfang, sondern statteten den alten und neuen Vorsitzenden Michael Reinboth, Schriftführerin Meike Bestert und die Beisitzer Claus Eggert und Hans-Joachim Schridde mit überzeugenden Mandaten für ihre Arbeit aus.

Vielfältiges bürgerschaftliches Engagement weiter notwendig

Ortsbürgermeister Andreas Viehweger und Claus Eggert dankten namens der Gemeinde dem Verein für seine ehrenamtlichen und gemeinnützigen Arbeiten. Reinboth hob in seinem Rechenschaftsbericht hervor, dass die vielfältigen Aufgaben nur dank des tatkräftigen Engagements vieler Vereinsmitglieder und weiterer den Verein unterstützender Menschen bewältigt werden können, und dankte allen, die mit Rat, Tat, Spenden oder auch einem Kaffee und Frühstück geholfen haben. Mit der Gemeindeverwaltung und dem Harzklub-Hauptverein arbeiten die „Walkenrieder“ gut zusammen. Auch mit dem Forstamt, wenngleich hier nicht immer alle Wünsche erfüllt werden konnten. Durch Vandalismus im Orts- und Außenbereich werde man zudem immer wieder zurückgeworfen, zuletzt in der Hütte am Priorteich sowie am Eckstormweg. Dennoch: Der Verein geht mit viel Optimismus in die nächsten Jahre hinein und strebt eine gute Zusammenarbeit mit dem künftigen Gemeinde- und Ortsrat in Walkenried an. Für letzteren wünscht sich Reinboth „Leute, die zu 100 Prozent den Ort in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen“.

Klosterumfeld wichtiges Aushängeschild für den Ort

Die „Walkenrieder“ messen besonders dem Umfeld des Klosters große Bedeutung bei. Hier muss alles stimmen, damit der Gast einen positiven Eindruck von Walkenried bekommt und davon auch weitererzählt, so Reinboth. Hierzu zählen die Anlagen am Klosterparkplatz mit der Streuobstwiese, den Sitzgruppen und den Informationstafeln sowie der zum Kennenlernen des Klosters wichtige „Eckstormweg“, der schöne Blicke auf Klosteranlage und Kirchenruine bietet, aber auch die Bänke auf dem Weg zur Klosterpforte und ein ordentlicher, weil gepflegter Klostervorplatz. Hier wird sich der Verein mit seinem inzwischen recht umfangreichen Fuhr- und Gerätepark umfassend einbringen. Im Bereich „Harzklub“ stehen die Vervollständigung der Beschilderung des Himmelreichs und die Herrichtung der Albrecht-Meier-Hütte im Fokus. Aus dem Kreis der Mitglieder wurde der Zustand des „SV Südharz-Weges“ zwischen der Mühlwiese und dem Freizeitzentrum als verbesserungsbedürftig benannt.

Pflanzaktion

Ein Schnappschuss von der Sommerbepflanzung 2013.

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