//
Archiv

Harz

Diese Schlagwort ist 12 Beiträgen zugeordnet

Ein Komet über dem Harz – zu beobachten in der Sternwarte Sankt Andreasberg

(Pressemitteilung der Sternwarte Sankt Andreasberg)

„Kometen-Jäger“ müssen bekanntlich Geduld haben – etwa bei der Beobachtung von C/2013 US10 CATALINA. Dieser Komet ist zur Zeit am besten zwischen 2:00 und 7:00 Uhr zu beobachten und ab Mitte Januar dann bereits am Abendhimmel zu sehen. Die hier gezeigte Aufnahme des Kometen entstand diesmal ausnahmsweise in Burgwedel (09.01.2016, 5:00 Uhr) – in Harzort Sankt Andreasberg wäre die Sicht aber eher noch besser gewesen. Wer diesen Kometen in einer der dunkelsten Regionen Deutschlands einmal durch ein Profi-Teleskop betrachten möchte, ist herzlich zum nächsten Astroabend am 05.02.2016 ab 18.30 Uhr eingeladen. Der Komet ist dann in der Nähe des Polarsterns. Wer den Kometen fotografieren möchte, möge bitte eine Kamera sowie möglichst ein Stativ und – ganz wichtig – warme Kleidung mitbringen – wir zeigen jedem Interessenten sehr gerne, wie man zu guten Ergebnissen kommt.

Unser Programm:

Reinhard Görke wird über astronomische Ereignisse im Februar berichten.

Zwei weitere Vorträge folgen:

Christian Hoffmann: Ein Spaziergang durch das Universum
Stefanie Hirche: Ein Sternenpark im Harz als Beitrag zum Schutz des natürlichen Nachthimmels

Abschließend: Beobachtungsabend auf der Außenanlage der Sternwarte.

Da unsere Vorträge und Veranstaltungen immer beliebter und zahlreicher besucht werden, bitten wir um eine kurze Anmeldung unter auskunft@sternwarte-sankt-andreasberg.de. Bringen Sie ruhig auch Ihre Kinder (ab 7 Jahre) mit. Für sie haben wir ein astronomisches Kinderprogramm, während Sie unsere Präsentationen sehen und Vorträge anhören können. Die Veranstaltung ist kostenlos. Ort ist die Sternwarte Sankt Andreasberg, Clausthaler Str. 11, neben dem Internationalen Haus Sonnenberg (Wegbeschreibung hier).

Am Sonnabend, 6.2.2016 findet ab 17.30 Uhr ein weiterer Beobachtungsabend auf dem Außengelände der Sternwarte statt.

Catalina-A2

Der Harz – Urlaub im Gestern?

Vor einigen Tagen bewegte ein im NDR gesendeter Beitrag über den Harztourismus mit dem Titel „Der Harz – Urlaub im Gestern“ die Gemüter. Angesprochen wurde eine Vielzahl an Problemen, die uns auch in Walkenried und in den „Walkenrieder Nachrichten“ bereits beschäftigt haben: Das enorme Fördergefälle zwischen Ost- und Westharz. Der Investitionsstau in vielen Harzorten, deren Hotels und Ferienwohnungen vielfach leider noch der Charme der 1980er Jahre anhaftet. Die Frage, ob Kunstschnee und Alpin-Skisport im Harz angesichts des Klimawandels eine Zukunftsinvestition sind – oder ob das Land Niedersachsen perspektivisch nicht besser in eine Anbindung an die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) investieren sollte. Viele spannende Fragen – und sehr viel Kritik, die unter anderem durch den HTV als überzogen zurückgewiesen wurde. Was denken die Walkenriederinnen und Walkenrieder? Ist die Kritik berechtigt oder nicht? Und was davon trifft auch auf Walkenried zu? Die Redaktion freut sich auf eure Meinung in den Kommentaren.

 

(mit Dank an Hans-Joachim Raasch für den TV-Tipp)

Im Jahresdurchschnitt 5,1 Grad auf dem Brocken – der Klimawandel erreicht den Harz

Dass die Temperaturen auch im Harz im Jahresmittel langsam ansteigen, ist bereits allgemein bekannt – wie stark dieser Anstieg aber wirklich ausfällt, erschließt sich einem erst mit dem Blick auf die Temperaturkurve des Brockens wirklich, wo auf 1.141 Metern bereits seit dem Jahr 1848 Temperaturaufzeichnungen geführt werden. In diesen 167 Jahren ist die Durchschnittstemperatur von gerade einmal 1,5 Grad auf 4,1 Grad gestiegen, 15 der 25 heißesten Jahre fallen in die Zeit nach 1990. Für das gerade erst vergangene Jahr kommt nun noch ein trauriger neuer Rekord hinzu: Zum ersten Mal überhaupt überschritt die Temperatur im Jahresmittel die 5 Grad-Grenze.

Auch im Harz müssen wir uns also langsam aber sicher den Folgen des Klimawandels stellen – und das bedeutet vor allem weniger Schneetage, mehr Regenfälle in Herbst und Winter sowie ein höheres Risiko für Extremwetterereignisse. Für den Harztourismus muss das nicht so schlecht sein, wie es sich zunächst anhört, schließlich wird der Harz trotz unverkennbarer Erwärmungstendenzen kühler und feuchter bleiben, als viele der urbanen Zentren in der näheren Umgebung. Als angenehm temperiertes Naherholungsgebiet während der warmen Jahreszeit, könnte unsere Region vielleicht sogar neue Bedeutung gewinnen – über die Träume vom Harz als (trotz künstlicher Beschneiung auch zukünftig stets von kalten Temperaturen abhängiges) Skisportgebiet der Zukunft, sollte jedoch angesichts der sich in den letzten Jahren immer stärker verdichtenden Beweislage für klimatische Änderungen auch im Harz neu nachgedacht werden.

Temperaturkurve vom Brocken

Für eine Großdarstellung bitte auf die Grafik klicken. Grafik: Nationalpark Harz, Daten: DWD

 

Harz-Kursbuch für den Winterabschnitt wieder erhältlich

Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ gibt auch für das Fahrplanjahr 2014, welches am 15.12.2013 beginnt, wieder ihr „Harz-Kursbuch“ heraus. Auf knapp 190 Seiten enthält das Buch alles Wissenswerte über den öffentlichen Nahverkehr mit Bahn und Bus im gesamten Harz.

Harzkursbuch

„Höchste Eisenbahn“ hat aufgrund von Anregungen aus dem Nutzerkreis in diesem Jahr den Teil Fernverkehr in einem eigenen Block am Anfang zusammengefasst und einige neue Tabellen wie Osterode – Wulften/Katlenburg aufgenommen sowie viele Tabellen vom Umfang her erweitert. Auch das Verzeichnis der Sehenswürdigkeiten wurde um weitere Punkte und Telefonnummern ergänzt.

Das „Harz-Kursbuch“ kostet weiterhin 2,00 € und ist ab sofort bei den bekannten Verkaufsstellen im Südharz, beim Harzer Tourismus-Verband und bei Michael Reinboth in Walkenried erhältlich. Die Sommerausgabe erscheint Mitte April 2014.

 

Buchvorstellung: Jörg Seedow – Der Flüchtling

Am Mittwoch, den 9.10.2013 um 15.00 Uhr stellt Ernst-Ulrich Hahmann (Bad Salzungen) sein neues Buch

„Jörg Seedow – Der Flüchtling“

in der Walkenrieder Gemeindebücherei vor und liest einige Abschnitte daraus. Ernst-Ulrich Hahmann, gebürtiger Ellricher, hat bereits das Geschehen um Rudolf Pleil romanhaft verarbeitet und wendet sich in seinem neuen Buch nun Ereignissen an der innerdeutschen Grenze zu. Auch in diesem Buch geht es um unsere Region und den Grenzstreifen im Südharz. Vor fast 25 Jahren verlor die Grenze ihren Schrecken. An ihre Existenz und die durch sie hervorgerufenen Leiden und Schicksale soll immer wieder erinnert werden – so auch durch Hahmanns neuen Roman.

Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Gipsmuseum

Das Archiv für Heimatgeschichte, die ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried sowie die Bücherei befinden sich im Gebäude der ehemaligen Walkenrieder Grundschule am Geiersberg.

Zugriffsstatistik

  • 273.752 Besucher

(aktuell 73 Abonnent*innen)