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Wieder „Walkenrieder Weihnacht“ im Freizeitzentrum

Aufgrund des großen Zuspruchs, welchen die erste „Walkenrieder Weihnacht“ 2014 in der Bevölkerung des Klosterorts gefunden hat, findet auch 2015 wieder eine von Walkenrieder Vereinen gestaltete Weihnachtsveranstaltung statt. Einhellige Auffassung war aber auch, dass das Programm kürzer ausfallen solle. Dies haben sich die Veranstalter zu Herzen genommen und gestalten nun ein rund dreistündiges Programm mit Auftritten des Kindergartens „Am Zauberwald“, der „Tanzmäuse“ des TV Friesen, der „Lustigen Südharzer“ und der Zittergruppe des Bad Sachsaer Harzklubs, des MGV „Freundschaft“ und der Chorgemeinschaft „Goldene Aue/Liedertafel Walkenried“ sowie nicht zuletzt von Bewohnern des Seniorenheims „Harzblick“, welches Zeit für einen kleinen Plausch zwischendurch oder danach oder den Besuch des kleinen Adventsbasars im Foyer bietet. Ein Besuch des Weihnachtsmanns – nur für die Kleinen unter den Mitwirkenden! – ist nicht auszuschließen…

Bei Kaffee und Kuchen können sich die Walkenrieder und ihre Gäste ein wenig auf das bevorstehende Fest einstimmen. Der Eintritt beträgt 7,50 € und schließt Kaffee und Kuchen mit ein. Am 19.12. ab 14 Uhr kann man sich einfinden. Die Veranstaltung selbst beginnt um 15 Uhr. Wer möchte, kann nach Ende (ca. 18.30 Uhr) im Freizeitzentrum noch einen kleinen Imbiß zu sich nehmen und die begonnenen Gespräche oder den Austausch von Erinnerungen gern fortsetzen. Karten können im Vorverkauf in der Walkenrieder Foto- und Druckwerkstatt (Postagentur) oder bei Sigrid Hofer erworben werden. Sie war es auch, die für die Zusammenstellung des Programms gesorgt hat. Michael Reinboth vom Verein „Wir Walkenrieder“ wird wie im Vorjahr durch das Programm führen.

MGV-Freundschaft

Auftritt des MGV Freundschaft Walkenried

Mönch begrüßt nun auch Gäste aus Richtung Ellrich

„Das ist unser kleiner Beitrag zum Wiedervereinigungs-Jubiläum“ sagt Michael Reinboth, Vorsitzender des Vereins „Wir Walkenrieder“, und freut sich über die gelungene Aufstellung des dritten Begrüßungsmönchs, der ab sofort in der Ellricher Straße Gäste begrüßt, die aus Richtung Ellrich kommen – ob mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder wie am 3. Oktober weitgehend zu Fuß.

Begrüßungsmönch

Der Mönch war noch im Fundus des Vereins vorhanden und stammt aus den übernommenen Beständen des ehemaligen Kur- und Verkehrsvereins. Die beiden anderen Mönche stehen am Freizeitzentrum und in der Bahnhofstraße. Die Aufstellung erfolgte mit freundlicher Genehmigung des Grundstückseigentümers und wurde mit der Gemeinde, „Licht & Kraft“ sowie der Straßenbauverwaltung abgestimmt. Die Aktiven des Vereins sorgten nun für eine fachgerechte Aufstellung und werden dieses wie die beiden anderen Schilder auch betreuen. Material für einen vierten Mönch habe man, so Reinboth, noch auf Lager. „eigentlich fehlt noch ein Gruß aus Richtung Wiedigshof – schauen wir mal“. Gleich hinter dem neuen Mönch weisen übrigens Harzklub-Schilder auf die Wanderwege in der Aue hin, die sich von den Forstarbeiten der Vergangenheit nur mühsam erholen. Dort wollen die „Walkenrieder“ im Herbst tätig werden und die Beschilderung komplett überarbeiten.

„Albrecht-Meier-Hütte“ wird wieder betreut

Die „Albrecht-Meier-Hütte“, eingangs des Langenbergs an der Zorger Straße gelegen, zählte ursprünglich nicht zur „Erbmasse“, welche die „Walkenrieder“ vom Harzklub übernommen haben. Inzwischen mehrten sich aber Anfragen aus der Bevölkerung, die den abgängigen Zustand der Hütte und des Umfeldes beklagten und sich auch wünschten, dort wieder kleine Veranstaltungen durchführen zu können.

Das sehen die „Walkenrieder“ ähnlich. Man wird nicht alles erhalten können: Die Sitzgruppen im Außenbereich sind zum Teil sehr marode, und der Brunnen wird schon aus technischen Gründen nicht wieder in Betrieb gehen können. Der Kernbereich, also die rund 25 Plätze bietende Hütte, ist jedoch intakt. Nach einem ersten Arbeitseinsatz mit Freischnitt und Aufräumen sieht es schon wieder freundlicher aus. Pläne für die weiteren Instandsetzungsarbeiten werden geschmiedet. Der Verein will die Hütte in kleinem Rahmen und gegen einen entsprechenden Obolus für die Vereinskasse wieder nutzbar machen und hat hierzu jüngst sowohl das Forstamt Lauterberg und den Harzklub-Hauptverein angeschrieben. Die einen müssen zustimmen, die anderen müssen den Versicherungsschutz für die schon „ausgemusterte“ Hütte wieder aufleben lassen. Sobald die Antworten vorliegen, werden weitere Arbeiten eingeplant.

„Das große Problem der Albrecht-Meier-Hütte ist der Abfall. Sie liegt eben sehr nahe einer Straße. Wir vertrauen darauf, dass die Nutzer der Hütte nichts zurücklassen, denn wir sind nicht die Müllsammler des Südharzes. Das muss schon klappen, sonst werden wir dauerhaft die Hütte nicht betreiben und in Ordnung halten können“ erklärt der Vereinsvorsitzende Michael Reinboth hierzu. Gefragt ist also unter anderem ein „Kümmerer“, der hier gelegentlich nach dem Rechten schaut.

Albrecht-Meier-Hütte

Tlusty-Hütte auf den Itelklippen wurde vollständig renoviert

Vor mehr als einem Jahr hat der Verein „Wir Walkenrieder“ die Aufgaben des aufgelösten Harzklubs im Bereich der Wege und Hütten übernommen. Inzwischen ist schon viel passiert: Im Blumenberg, auf dem Sachsenstein und Höllstein sowie im Langenberg wurden rund 100 Harzklub-Schilder ausgewechselt oder neu angebracht, die Erneuerung der Schilder in Richtung Zorge durch die Aue wird vorbereitet. Auf Bitten des Vereins hat das Forstamt Lauterberg außerdem mehrere Aussichtspunkte rund um den Klosterort freigeschnitten. Mit den bestehenden Harzklub-Zweigvereinen in Bad Sachsa, Wieda und Zorge gibt es eine gute Zusammenarbeit.

Von den ursprünglich drei übernommenen Hütten erwies sich die „Tlusty-Hütte“ auf den Itelklippen als dringend überholungsbedürftig. In mehreren, oft stundenlangen und mit mühsamem Materialtransport verbundenen Arbeitseinsätzen haben die Aktiven des Vereins die Hütte wieder in ein Schmuckstück verwandelt, welches hoffentlich lange der Witterung standhält und vom Vandalismus verschont bleibt. Übrigens rechtzeitig zum 100. Geburtstag von Gretel Tlusty, als langjährige Leiterin der Walkenrieder Brauchtumsgruppe eine der Namenspatinnen der Hütte. Mit Hilfe von Walkenrieder Traktorbesitzern wurde das Material nach oben und der Abfall nach unten transportiert. Dachdeckermeister Andreas Sekulla war bei der Organisation und der Aufbringung der Dachpappe sehr behilflich. Wolfgang Wölke und Dietmar Langer versahen den Innenraum mit neuen Bänken und mit Hilfe von Erich Müller wurde die Wetterseite mit neuen Schutzplanken versehen. Teile der Hütte wurden auch neu gestrichen.

Tlusty-Hütte

Die Forstverwaltung wiederum übernahm einen Teil der Materialkosten. „Viele Hände waren erforderlich, um aus der Tlusty-Hütte wieder ein kleines Schmuckstück zu machen. Auch der Aufwand für die Koordination und Terminabstimmung war nicht unerheblich – schließlich waren alle Leute ehrenamtlich und in ihrer Freizeit im Einsatz“ meint Klaus Facius, der als 2. Vorsitzender des Vereins „Wir Walkenrieder“ ebenfalls mit zufasste. Dietmar Langer, der die Harzklub-Aktivitäten des Vereins übernommen hat, freut sich über das gelungene Werk, hat aber nun schon die verkommene Sitzgruppe am Aufgang zu den Itelklippen fest im Blick. „Mit der Hütte, den freigeschnittenen Blicken auf den Itelklippen und hinüber nach Ellrich, den schon vorher aufgestellten Bänken an den beiden Aussichtspunkten und der guten Beschilderung für Rundwege, Harzer Grenzweg und Karstwanderweg ist unser Himmelreich ein hervorragendes Beispiel für die Naherholung. Das soll auch so bleiben. Deswegen werden wir nicht nur die Sitzgruppe erneuern, sondern auch hier und da weitere Schilder anbringen, die u.a. auf die beiden Schutzhütten hinweisen“ erläutert der Vereinsvorsitzende Michael Reinboth. „Aber alles mit Augenmaß und so, dass es den Aktiven auch noch Spaß macht.“ Leider habe man hier und da schon wieder mit Vandalismusschäden zu kämpfen, was die Freude doch etwas beeinträchtigt.

Gelungene vorweihnachtliche Veranstaltung im Freizeitzentrum

Walkenrieder Vereine und Spielgemeinschaften boten am dritten Advent im Freizeitzentrum ein vorweihnachtlich geprägtes Programm und begeisterten damit rund 300 Bürgerinnen und Bürger des Klosterortes. Damit, so Moderator Michael Reinboth am Ende des vierstündigen Nachmittags, sei eines bewiesen: Man könne es in Walkenried eben doch!

MGV-Freundschaft

Auftritt des MGV Freundschaft Walkenried

 

Freilich bedurfte es eines Ideengebers und Organisators, um viele Mitwirkende zum einen auf die Bühne zu bekommen, zum anderen aber auch viele für die umfangreichen Vorbereitungen und die Nacharbeiten zu gewinnen. Diese Rolle übernahm Sigrid Hofer vom Alten- und Pflegeheim „Harzblick“, welches in diesem Jahr auf das 25-jährige Bestehen zurückblicken kann. Aber nicht dieses Jubiläum, sondern ihre Erinnerung an die mehrere Jahrzehnte zurückliegenden Schulfeiern für alle Walkenrieder haben sie bewogen, einen neuen Anlauf zu wagen. Und es hat sich gelohnt, denn der große Saal des Freizeitzentrums war fast bis auf den letzten Platz gefüllt, als es um 14 Uhr mit einer Ansprache von Altbürgermeister Domeyer und der Aufführung des „Wilden Jägers“ losging. Dem schlossen sich, garniert durch zwei Gedichtvorträge von „Harzblick“-Bewohnerinnen, Auftritte der Gesangvereine Chorgemeinschaft Goldene Aue, Liedertafel Walkenried und Freundschaft, der „Lustigen Südharzer“ vom Harzklub Bad Sachsa, des Kindergartens „Am Zauberwald“ Walkenried und der Kantorei und des Kinderchors „Tiniton“ Walkenried an. Pfarrer Heiner Reinhard vermochte es, in seiner kurzen Ansprache einen Bogen vom „Wilden Jäger“ zur Adventszeit zu schlagen, und die Walkenrieder Pfadfindergruppe überbrachte im Rahmen der Veranstaltung das „Friedenslicht“ aus Bethlehem. Zum guten Schluss sangen alle Chöre und der Saal zusammen das alte Weihnachtslied „Macht hoch die Tür“.

Die Bandbreite des Gebotenen war beeindruckend und zeigte, welches Potenzial im Klosterort vorhanden ist, auch wenn hier und da nachbarschaftliche Hilfe in Anspruch genommen wurde. Viele wünschten sich eine solche Veranstaltung auch für 2015 – jedenfalls sollten nicht erneut Jahrzehnte vergehen, bis die Walkenrieder Vereine wieder in dieser Form zusammen finden würden.

Tiniton

Kantorei und Kinderchor „Tiniton“

 

Aber ohne Organisation ist bekanntlich alles nichts, und so ging der Dank nicht nur an die Auftretenden, sondern auch an die „Walkenrieder“ und die drei „Lange-Schwestern“ für ihre Hilfe beim Auf- und Abbau und die Damen des Spielmannszuges Walkenried für Kaffee-, Kuchen- und Würstchenausgabe. Kleiner Wermutstropfen: Die Beschallungsanlage des Freizeitzentrums pfeift quasi aus dem vorletzten Stecker und bedarf dringend einer Generalüberholung – nur mit Hilfe der Anlage des Harzklubs gelang es, Sprache und Gesang über den ganzen Saal hinweg zu übertragen.

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