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Henricus

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Neue Sitzplätze und geklaute Blumen in der Bahnhofstraße

Vor wenigen Tagen wurden mit Hilfe von Walkenrieder Bürgern (Erich Müller, Hans Renner, Claus Eggert und Klaus Facius) zwei Sitzplätze in der Bahnhofstraße neu gestaltet. Die Bänke befanden sich zwar schon länger dort, wurden aber immer wieder im Zuge von Mäharbeiten usw. „umgesetzt“. Nunmehr ist alles ordentlich hergerichtet.

Sitzbank am Henricus

Henricus – im Hintergrund erkennbar – war zum Zeitpunkt der Bauarbeiten noch blumengeschmückt. Heute war er es nicht mehr, denn die beiden Blumenampeln, von Familie Erich Müller gestiftet und auch betreut, wurden Opfer eines Diebstahls oder, was wahrscheinlicher ist, von geistlosem Vandalismus. Hinweise auf den oder die Täter nimmt der Verein „Wir Walkenrieder“ gern entgegen. Der Verein war bereits im Frühjahr das Opfer von Vandalen, die seinerzeit mehrere Bäume in der Harzstraße umgerissen haben.

Blumenschmuck am Henricus gestohlen

Liebe Walkenrieder,

so ist das nun auch in unserem auf den ersten Blick so beschaulichen Klosterort: Die einen kümmern sich um ein schönes Ortsbild, wieder andere haben nichts als Zerstörung im Sinn (siehe Bäume in der Harzstraße) – und noch wieder andere klauen.

Heute nacht sind die zwei von Familie Erich Müller gestifteten und betreuten Blumenampeln am Henricus gestohlen worden. Was in den kranken Köpfen solcher Diebe vorgeht, ist schwer zu beurteilen. Der materielle Verlust ließe sich sicher auch verschmerzen, aber es ist verständlich, wenn die „Kümmerer“ langsam, aber sicher die Lust verlieren, sich für ihren Ort zu engagieren.

Dem oder den Dieben sei gesagt, dass sie sich nicht an öffentlichem Eigentum vergriffen haben (was in gewissen Kreisen ja als lässliche Sünde gilt, siehe die ständigen Zerstörungen an den Buswartehäusern), sondern an privatem. Wer etwas gesehen oder gehört hat oder etwas über den Verbleib der zwei Blumenampeln weiß, möge sich bitte melden. Vielleicht war es ja kein Diebstahl, sondern Vandalismus und die Töpfe liegen irgendwo herum.

Sachsaer Zustände (heute gepflanzt, morgen geklaut) wollten wir doch eigentlich nicht, oder?

Mit wütenden Grüßen

Michael Reinboth

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