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Herbert Stricker

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Umfangreiche Logistik sichert die örtlichen Sitzmöglichkeiten

Viele Wanderer, aber auch die Bewohner des Klosterortes nehmen auf ihren Wegen gern die Gelegenheit wahr, auf einer Sitzbank eine kleine Pause einzulegen. Man freut sich über die recht zahlreich vorhandenen Plätze, macht sich aber eher wenig Gedanken darüber, dass neben einem erheblichen personellen Aufwand – der im Falle des Vereins „Wir Walkenrieder“ ehrenamtlich erbracht, aber mittels der Bürgerarbeit bis Ende 2014 auch vom EU-Sozialfonds unterstützt wird – auch eine umfangreiche Logistik dazugehört, um den Bankbestand zu erhalten und hier und da auch zu ergänzen. Nicht zu vergessen die helfenden Hände, die beim Transport und beim Zuschneiden, Sägen und Hobeln benötigt werden.

Lagerplatz

Vieles beginnt auf dem Lagerplatz der so genannten „Interessentschaft“ an der Wieda, wo mit Hilfe von Herbert Strickers Säge das Zuschneiden erfolgt, wo aber auch Lagermöglichkeiten vorhanden sind. Die hier gezeigten Halbschalen, für vandalismusfeste Bänke bestimmt, kann man nicht mit einer gewöhnlichen Säge bearbeiten. Selbst bei Herbert Strickers Großsäge müssen Kompromisse geschlossen werden. Gesägtes und Gehobeltes muss aber auch eingelagert werden.

Der nötige Platz hierfür steht dank des Entgegenkommens der Gemeinde Walkenried, mit der ein entsprechender Vertrag geschlossen wurde, in den Räumen des Stallgebäudes der Domäne zur Verfügung. Hier lagern nicht nur die Vorräte für Bänke, sondern auch Rundhölzer zur Reparatur von Geländern, Pfosten für das Anbringen von Wegweisern und mehr. Außerdem steht Platz für handwerkliche Arbeiten in geschütztem Raum zur Verfügung. Freilich lagert in den Räumen noch allerlei anderes Gerümpel, weswegen vor dem Einlagern und Bearbeiten auch Aufräumen angesagt ist.

„Wir Walkenrieder“ sind der Gemeinde Walkenried für die Räumlichkeiten sehr dankbar, aber alles, was dort geschieht, fließt unmittelbar auch wieder in das Ortsgeschehen ein. Künftig werden hier auch Arbeiten für die Wegekennzeichnung des Harzklubs durchgeführt. Einige hierfür geeignete Pfosten wurden schon bereitgelegt. Vom Lagerplatz zur Domäne und von der Domäne zu den Aufstellorten fallen natürlich auch Transportleistungen an, die ohne die Hilfe der Walkenrieder Landwirte mit ihren Traktoren kaum bewältigt werden könnten.

Holzarbeiten

Hier ein Blick auf die bereits gehobelten Bretter für klassische Bänke, die leider immer wieder Ziel von Vandalen sind. Anders als bei den schweren Halbschalen kann man hier mit roher Gewalt schon einiges anrichten, weswegen viel Ersatz zur Behebung von Schäden benötigt wird. Die oberen, etwas breiteren Bretter sind übrigens für die Bank unter dem schönen Lindenbaum in der Turmstraße eingangs der Klostergärtnerei vorgesehen.

Räume, Fahrzeuge, viele helfende Hände sind erforderlich – aber letzten Endes auch etwas Geld. Bänke müssen ab und an gestrichen, Holz muss erworben und anderes Material besorgt werden. Deswegen freuen sich die „Walkenrieder“ immer wieder auch über kleine und größere Spenden, mit denen die Arbeiten für das Ortsbild und drum herum weiter unterstützt werden können.

Der Mann mit dem Trecker – Herbert Stricker zum 80. Geburtstag

Es sind nicht viele Leute, die bei NORMA mit dem Trecker vorfahren, um sich mit notwendigen Gütern zu versorgen. Wenn ein solcher auf den Parkplatz einbiegt, dann weiß man: Herbert Stricker ist wieder unterwegs. Der Trecker ist gewissermaßen sein Markenzeichen.

Trecker

Der Mann mit dem Trecker – Herbert Stricker feierte kürzlich seinen 80. Geburtstag.

 

Dieser Tage hat er nun seinen 80. Geburtstag feiern können, und die Redaktion der „Walkenrieder Nachrichten“ gratuliert nachträglich herzlich. Dies vor allem deswegen, weil Herbert Stricker sich über Gebühr für seinen Heimatort Walkenried engagiert. Zur Zeit werden wieder mit seiner Hilfe Bretter zurecht gesägt, um sie später für neue oder die Reparatur alter Bänke einbauen zu können. Ohne ihn und seine Gerätschaften sähe zum Beispiel der Verein „Wir Walkenrieder“ alt aus, denn die Vielzahl der neuen und runderneuerten alten Bänke rings um den Ort wäre nicht denkbar, wenn er nicht geholfen hätte. Erich Müller, der sich ebenso unermüdlich für diese Sache einsetzt, und die anderen Aktiven wissen aber auch, dass Herbert Stricker über das Aufhören nachdenkt. Mit 80 Lenzen ist dies ja auch eine völlig normale Sache!

Aber sollte es soweit sein und er die Säge abschalten und den Trecker an die Seite stellen, wird es anders werden. Nicht nur für ihn, sondern auch für alle, die von seiner Hilfsbereitschaft profitiert haben. Noch aber rattert es unten am Holzplatz an der Wieda, und hierfür sind alle dankbar, die an der Erhaltung eines schönen Ortsbildes Interesse haben. Möge er gesund bleiben und noch viele schöne Jahre genießen – aber wir fragen uns natürlich schon: Mit was wird er künftig einkaufen fahren?

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