//
Archiv

Kathrin R. Hotowetz

Diese Schlagwort ist 3 Beiträgen zugeordnet

Hoher Besuch beim Neu|Jahrs|Empfang 2018

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Der Kulturrevier Harz hatte am Samstag Abend in das Hotel Harzhaus zum Neujahrsempfang 2018 geladen. Der Kulturstaatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt Dr. Gunnar Schellenberger war als Ehrengast der Einladung des Vereins gefolgt. Neben den rund 30 Gästen aus dem gesamten Harz, konnten ebenfalls den Bürgermeister der Stadt Oberharz am Brocken Frank Damsch und den Ortsbürgermeister von Benneckenstein im Harz Hans-Herbert Schultess begrüßt werden.

Auch die Halberstädter Erfolgsautorin Kathrin Hotowetz und die Schauspieler Gerrit Neuhaus und Angelika Böttiger waren als Gäste anwesend. Beide Schauspieler gaben in einer Lesung einen ersten spannenden Ausblick auf das diesjährige Programm des THEATERNATUR Festival auf der Waldbühne Benneckenstein.

Liebetruth lies in seiner Ansprache das letze Jahr Revue passieren und lobte alle Beteiligten, die das THEATERNATUR 2017 mit dem Thema VER.HEXT zu einem Erfolg machten. Das Festival schrieb im dritten Jahr seiner Existenz bereits schwarze Zahlen. Das war zu großen Teilen auch der Unterstützung durch das Land Sachsen-Anhalt, Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, der Kunststiftung Sachsen-Anhalt sowie der Volksbankstiftung und der Harzsparkasse aber auch den zahlreichen Sponsoren und dem Erfolg der Uraufführung von Kathrin Hotowetz’ Erstlingsromans IM SCHATTEN DER HEXEN – HEXENRING zu verdanken.

Liebetruth nutzte gleichfalls erstmalig die Gelegenheit verdiente Mitglieder sowie weitere Beteiligten zu ehren. Mitglieder Christel Liebetruth, Renate Köhler und Frank Toepel wurden für Ihre hervorragenden Leistungen in den letzten fünf Jahren erstmals mit der Ehrennadel des Kulturrevier Harz ausgezeichnet. Ohne die unermüdliche Arbeit zugunsten des noch jungen Vereins, hätte die ambitionierten Ziele des THEATERNATUR nicht so schnell in einen Erfolg umgesetzt werden können.

Die Schauspieler der ersten Stunde, Mark Pohl, Gerrit Neuhaus und Angelika Böttiger wurden für Ihre geleistete Arbeit und die wiederholte künstlerische Unterstützung des Festivals zu Ehrenmitglieder im Verein ernannt.

Das THEATERNATUR findet in diesem Sommer vom 03.-14.08.2018 statt. Nähere Informationen über Spielplan und Premieren gibt es ab Mitte April unter www.theaternatur.de.

Gunnar Schellenberger

Petrus als Komparse ­– Erfolgreiche Eröffnung des THEATERNATUR-Festivals 2017

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Das diesjährige THEATERNATUR-Festival in Benneckenstein, Stadt Oberharz, wurde vorletzten Freitag Abend auf der bis zum letzten Platz gefüllten Waldbühne würdig eröffnet. Mit der Uraufführung der Romanadaption des Harzer Erfolgs-Krimis IM SCHATTEN DER HEXEN – Hexenring der Halberstädter Autorin Kathrin R. Hotowetz begann das 12 Tage dauernde Theaterfestival, das dem Publikum insgesamt über 50 Aufführungen von Theater, Konzerten, Tanztheater und Freiluftkino bietet. Auch das Kinderprogramm kommt nicht zu kurz.

Die Erfolgsstory des THEATERNATUR-Festivals begann vor drei Jahren, als der in Benneckenstein aufgewachsene und mittlerweile freiberuflich in ganz Deutschland arbeitende Regisseur Janek Liebetruth sich in den Kopf setzte, die im Dornröschenschlaf befindliche romantische Waldbühne, die er noch aus Kindheitstagen kannte, mit neuem Leben zu erfüllen. So entstand die Idee eines Festivals für Theaterkultur, die schnell im Ort und auch regional viele Anhänger und Helfer fand. Wenn man bedenkt, dass das Festival 2017 erst zum dritten Mal ausgerichtet wird, muss man unwillkürlich staunen über die Energie und Professionalität, mit der das mittlerweile rund 40-köpfige Team vor, auf und hinter der Bühne dieses Event organisiert.

Die einzige Unwägbarkeit bei Freiluftveranstaltungen wie dieser ist nur das Wetter, und auch das war in diesem Jahr – im Gegensatz zum Vorjahr – perfekt. Dr. Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen Anhalt, zeigte bei der Eröffnungsrede augenzwinkernd seine festen Schuhe, mit denen er sich aufgrund der Erfahrung im letzten Jahr für jedes Wetter gerüstet fühlte. Er gab bekannt, dass eine Unterstützung durch das Land in den nächsten Jahren garantiert ist und er sich freut, dass „sich das Festival innerhalb von drei Jahren als feste Größe in die Kunst- und Kulturlandschaft Sachsen-Anhalts etabliert hat.“ Die Besucher der Waldbühne, unter denen sich auch die Bundestagsabgeordnete Heike Brehmer und die Landtagsabgeordnete Angela Gorr befanden, durften sich jedoch an diesem Freitagabend über einen lauen Sommerabend (nach Oberharzer Konditionen gerechnet) freuen. Bürgermeister Frank Damsch (Stadt Oberharz am Brocken) dankte dem Festivalleiter und Gründer Janek Liebetruth bei einer sehr persönlichen Ansprache für sein unermüdliches Engagement.

Die Plätze für die Uraufführung des Stückes IM SCHATTEN DER HEXEN – Hexenring, sowie auch die am Samstag präsentierten Premiere des Stückes HEXENJAGD (Regie: Janek Liebetruth) waren schon einige Wochen im Voraus restlos ausverkauft, trotzdem versuchten noch einige Gäste an der Abendkasse ihr Glück und konnten die letzten Lücken füllen. Solch eine Besuchermenge hatte die Waldbühne in ihrem Leben noch nicht oft gesehen. Neben der wachsenden Popularität des Festivals, auf die die Veranstalter bei der anschließenden Premierenfeier zu Recht stolz sein durften, war aber ganz klar auch das Stück selbst ein Besuchermagnet. Schließlich spielt der Erfolgsroman von Autorin Kathrin R. Hotowetz genau hier, im Oberharz. Dieses “Heimspiel“ der von Annegret Bauer adaptierten Romanvorlage wurde von Regisseurin Clara Hinterberger, die bereits 2015 beim ersten THEATERNATUR-Festival mitgewirkt hatte, visuell effektvoll, fantasievoll und fesselnd umgesetzt.

Sogar die Hexen selbst erschienen zur Premiere: Gerade hatte im Stück die Sturm-Hexe ihr Opfer geholt, fegte plötzlich eine Windböe über die Wipfel der Bäume rund um die Waldbühne und ließ die Kronen laut rauschen. Das Publikum rätselte – war hier ein besonders raffinierter Effekt zu bestaunen oder hatte Petrus eine Komparsenrolle bekommen? Wahrscheinlich aber wollte die Sturmhexe nur klarstellen: „Mich gibt es wirklich!“

Noch vier weitere Aufführungen des Stückes wird es während des diesjährigen Festivals geben. Interessierte Besucher können den kompletten Spielpan und alle Termine auf der Webseite des Festivals www.theaternatur.de einsehen und dort auch Karten kaufen.

Die kleine Hexe

(Foto: Tim Jonez)

 

Feinste Harzer Spezialitäten

Zugriffsstatistik

  • 225.501 Besucher