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Kloster Walkenried

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Einladung zur Nacht der offenen Pforte 2019

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Das Tor steht auf – das Herz noch mehr: Treten Sie ein ins Mittelalter und erleben Sie Ostern im Glanz hunderter Kerzen, wenn Gregorianische Klänge den berühmten gotischen Kreuzgang erfüllen. Tauchen Sie ein in eine besondere Klosteratmosphäre mit stimmungsvollem Rahmenprogramm zwischen Begegnung, Stille und Bewegung.

Durchwandeln Sie an diesem besonderen Abend mit Familie und Freunden die alte Klosteranlage, horchen Sie auf bei Lesungen, genießen Sie mittelalterliche Musik im Dialog mit Modern oder üben Sie sich in alter Schreibtechnik. Und bevor Sie Spannendes über die mittelalterlichen Mönche entdecken und sich in der Sonderausstellung von den WeltErbeBildern Alexander Calvellis inspirieren lassen, schauen Sie gern im Klosterladen und im KlosterCafé vorbei.

Tipp: Wie jedes Jahr lässt sich die Nacht der Offenen Pforte besonders zu späterer Stunde genießen. (Text: B. Moritz)

Weitere Infos und Programmablauf:

Besucherservice ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried Telefon: 05525 – 95 99 06 4 – www.kloster-walkenried.de

Kloster-Schreibwerkstatt

Die Nacht der Offenen Pforte im Kloster Walkenried; Foto: Günter Jentsch; Rechte: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

WeltErbeBilder von Alexander Calvelli im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Von April bis Oktober wartet das ZisterzienserMuseum mit einer besonderen Ausstellung auf. Der in Köln lebende Künstler Alexander Calvelli hat über Wochen nicht nur Goslar und den Rammelsberg sowie Teiche, Gräben und Bergwerke im Oberharz durchstreift, sondern sich auch im und um das Kloster Walkenried umgesehen, fotografiert und gezeichnet. Er hat sich dabei viel Zeit genommen und den Harz mit dem Fahrrad und zu Fuß bereist. Dass dies die Augen für viele Motive öffnet, die man beim eiligen Durchfahren der Landschaft gar nicht bemerken würde, zeigen die 60 Acryl-Gemälde, die aus den Fotos und Skizzen dann in der heimischen Werkstatt entstanden sind und nun in Walkenried im Zaubersaal ausgestellt werden. Übrigens parallel zu einer Ausstellung mit ähnlichen Motiven desselben Malers, die im Rammelsberg bei Goslar gezeigt wird und 130 Bilder umfasst. Es lohnt sich also, nicht nur die Walkenrieder Ausstellung zu besuchen, sondern auch einen Abstecher nach Goslar zu unternehmen, zumal dort auch Bilder von Walkenried zu sehen sind, so wie umgekehrt ein Querschnitt durch Bauten und Landschaften des Weltkulturerbes in Walkenried zu betrachten sind.

AlexanderCalvelliAuf die Frage, was ihn denn am Kloster Walkenried besonders beein-drucken würde, antwortete der Künstler: „Dass es hier noch Mauerwerk gibt, welches seit fast 800 Jahren so steht wie es ist. Das kenne ich aus dem kriegszerstörten Köln nicht und das beeindruckt mich tief.“ Am Harz gefällt ihm, dass so vieles aus der alten Bergbau- und Hüttenzeit noch steht, obschon seinem scharfen Auge der Verfall einiger Anlagen wie dem Meding-schacht („da wird in ein paar Jahren nichts mehr stehen“) oder der Nebengebäude von Wiemannsbucht und Achenbachschacht nicht ent-gangen ist.  Umso schöner ist es, dass Calvelli so viele Motive über und unter Tage akribisch genau erfasst und dargestellt hat, wenngleich er andeutet: „Als Maler kann ich schon mal einen Baum fällen…“.

Man kann sich anhand seiner Bilder – die übrigens auch erworben werden können – einen wunderbaren Einblick in die Vielfalt des Goslarer und Oberharzer Bergbaus und seiner Wasserversorgung verschaffen und Motive aus dem Kloster Walkenried aus anderem Blickwinkel wahr-nehmen. Hierzu bietet sich in den kommenden Wochen und Monaten ausreichend Gelegenheit, da die Ausstellung bis in den Oktober hinein zu sehen sein wird. Wendy Eixler, die Direktorin des Museums in Walkenried, deutete an, dass sie diese Ausstellung als Anknüpfung an eine Tradition sieht, die mit der Ausstellung der Bilder von Gerd Winner zunächst endete. Sie möchte gern weitere Ausstellungen dieser Art in Walkenried haben, zumal bald auch die Ausstellung zum Weltkulturerbe im Herrenhaus der Domäne zu sehen sein wird. Auch sie zeigt sich von der Vielfalt der Motive Calvellis beeindruckt und freut sich, dem Walkenrieder Publikum und den Gästen des Klosters diese Schau bieten zu können.

Calvelli beschäftigt sich in seinen Bildern auch mit stillgelegten Zechengebäuden und Maschinen-hallen und hat auch die Untertagewelt der Schächte und Stollen hervorragend erfasst. Ein wenig bedauert er, dass die vielen Zeugen des Harzer Hüttenwesens, welches mit dem Bergbau in engem Zusammenhang steht, nicht unter dem Schutz des Weltkulturerbes stehen. So erscheint ihm unter anderem die Königshütte in Bad Lauterberg als unbedingt erhaltenswert. Calvelli: „Im Ruhrgebiet bekam ich während des Zechen- und Hüttensterbens erstmals Gelegenheit, mich mit dieser untergehenden Welt zu beschäftigen, und sie hat mich fasziniert. Im Unterschied zu dort ist im Harz so viel mehr noch vorhanden und sollte bewahrt werden.“

Aber die Darstellung dieser Zeugnisse in der ihm eigenen Technik kann ja noch werden – für dieses Mal stehen die Zeugen von Bergbau und Wasserwirtschaft im Mittelpunkt. Wer ganz genau hinschaut, wird auch einen Walkenrieder Teich entdecken. Welchen? Um das herauszufinden, sollte man ganz einfach die Ausstellung aufsuchen und Bild für Bild betrachten. Es sind Stunden, die sich allemal lohnen.

Mit einigen seiner Bilder knüpft Calvelli gewissermaßen an die Tradition Walkenrieds als „Malerparadies“ an – das war unser Klosterort ja in der Tat im 19. Jahrhundert. Vielleicht kann er es ja wieder werden. Motive sind genug vorhanden…

Holztreppe

Stiefel nicht vergessen: Familienführung im Kerzenschein zum Nikolaustag

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

6. Dezember 2018 – 17.00 Uhr

Mit Voranmeldung bis 6. Dezember 14 Uhr

Umhüllt von Dunkelheit und Kühle des mittelalterlichen Kreuzgangs, eingetaucht in das warme Licht hunderter Kerzen erfahren Kids und ihre Familien Spannendes über die Walkenrieder Gottesmänner, ihr Kloster und natürlich über den heiligen Nikolaus. Ob die Mönche auch ihre Stiefel herausgestellt haben, ist nicht bekannt. Zur Führung jedenfalls den Stiefel nicht vergessen!

Vor der einstündigen Nikolaus-Tour, die pro Person 8 Euro kostet (Kids unter 6 Jahren frei) können sich kleine und große Besucher im KlosterCafé bei Kinderpunsch und heißem Kakao stärken.

Klostergang

Führung in der Vorweihnachtszeit durch den gotischen Kreuzgang in Walkenried
Foto: Günter Jentsch
Rechte: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

 

Weitere Infos und Buchungen:

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Steinweg 4a – 37445 Walkenried – www.kloster-walkenried.de

Besucherservice

Tel: 05525-9599064 – info@kloster-walkenried.de

Öffnungszeiten

November bis niedersächsische Osterferien

Geöffnet Mi–So und feiertags 10-17 Uhr, 31.Dezember 10-15 Uhr
Geschlossen Mo und Die und 24. Dezember

Niedersächsische Osterferien bis Oktober

Geöffnet Di–So und feiertags 10-17 Uhr
Geschlossen Mo

Weihnachtsmarkt in Walkenried

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Samstag, 8. Dezember 2018 – 12:00 bis 21:00 Uhr
Sonntag,  9. Dezember 2018 – 11:00 bis 18:00 Uhr

Am zweiten Adventswochenende findet bereits zum 10. Mal der Walkenrieder Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz des Klosters statt. Erstmals sind auch die evangelische Kirchengemeinde und das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried mit einem besonderen Programm dabei.

Der den Weihnachtsmarkt ausrichtende Verein „Wir Walkenrieder“, die evangelische Kirchengemeinde und das ZisterzienserMuseum haben ihre Köpfe zusammengesteckt und eine Menge attraktiver Programmpunkte zusammengestellt und abgestimmt. Den Aufbau der Buden führen „Wir Walkenrieder“ und engagierte Ortsbürger durch. Die Schirmherrschaft über den Weihnachtsmarkt, wie jedes Jahr Treffpunkt für alle Generationen, obliegt der Gemeinde Walkenried.

Rund zwanzig Stände locken am zweiten Adventswochenende mit Punsch, Glühwein und köstlichen Leckereien von Bratwurst über Flammkuchen, Fisch und türkischen Spezialitäten bis hin zu süßen Köstlichkeiten. Außerdem gibt es an den Ständen viel Handwerkliches und Kunsthandwerkliches zu bestaunen und zu kaufen. Zur Tradition auf dem Walkenrieder Weihnachtsmarkt gehört auch an beiden Tagen die Verlosung der Weihnachtsgänse und in der Tombola warten interessante Gewinne auf die Besucher.

Programm am Samstag

Am Samstag bietet das Museum um 11.30 und um 14.00 Uhr zwei öffentliche Themenführungen an und am Abend erstrahlt der mittelalterliche Kreuzgang wieder im Licht hunderter Kerzen. Hier startet die öffentliche Führung um 17.00 Uhr, das Adventskonzert mit dem Chor „Offbeat“ aus Osterode beginnt um 19:45 Uhr.

Klostergang

Führung in der Vorweihnachtszeit durch den gotischen Kreuzgang in Walkenried
Foto: Günter Jentsch
Rechte: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

 

Programm am Adventssonntag

Zum Gottesdienst am zweiten Advent mit dem Kinder- und Jugendchor „TeenieTon“ lädt die evangelische Kirchengemeinde ab 10.30 Uhr alle Markt-und Museumsbesucher herzlich ein. Und nicht nur die Kinder des Walkenrieder Kindergartens, die um 15.30 Uhr auf dem Kloster Vorplatz auftreten, warten schon um 15 Uhr auf den Walkenrieder Weihnachtsmann. Nachmittags klingen dank der evangelischen Kirchengemeinde kleine „Orgel-Häppchen“ durch die Klosterräume und um 16 Uhr beginnt das „Offene Singen“ im kerzenscheinerleuchteten Kreuzgang.

Besucher können also zwischen Markt, Museum und Kirche im Kapitelsaal wechseln und so kulinarische Genüsse und ihre kleinen Weihnachtseinkäufe mit einigen kulturellen Highlights kombinieren, wobei sicher jeder Verständnis dafür haben wird, dass Essen und Trinken auf den Außenbereich beschränkt sind. Selbstverständlich haben auch die gastronomischen Betriebe rund um das Unterkloster an beiden Tagen geöffnet.

Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt in Walkenried – nicht nur Treffkpunkt für den Klosterort
Foto und Rechte: Verein „Wir Walkenrieder“

 

Mit Bürgerkarte freier Eintritt

Alle Programmpunkte können einem kleinen Flyer entnommen werden, der Ende November in den Geschäften rund um den Klosterort ausliegen wird. Unter www.kloster-walkenried.de lässt sich das Programm jederzeit digital einsehen. Der Museumseintritt beträgt an beiden Tagen jeweils 6 Euro inklusive aller Veranstaltungen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unter Vorlage eines Ausweises sind Museumsveranstaltungen und Eintritt für Walkenrieder, Zorger und Wiedaer Bürger frei!

Orgel

An der Walkenrieder Orgel erklingen am 2. Adventssonntag nachmittags „Orgel-Häppchen“
Foto und Rechte: Evangelische Kirchengemeinde Walkenried

 

Klosterführung mit Buchvorstellung und Orgelkonzert

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Freitag, 24. August, ab 15 Uhr – Eintritt 6 Euro – mit Walkenrieder Bürgerkarte frei – um Voranmeldung bis 22.8.18 wird gebeten

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried und Braunschweigischer Geschichtsverein e.V. laden am 24. August zu einem ganz besonderen Programm ein, das um 15 Uhr mit einer Führung durch Klosteranlage, Ausstellung und Kirchenruine startet. Um 16 Uhr erwartet die Besucher dann im Brüdersaal die Wolfenbütteler Kunsthistorikerin Dr. Barbara Klössel-Luckhardt. Sie wird ihr soeben erschienenes Buch über „Mittelalterliche Siegel des Urkundenfonds Walkenried“ vorstellen.

Intensiv hat die Fachautorin den beeindruckend umfangreichen Siegelbestand des Klosters Walkenried mit seinen über 1500 Siegeln erforscht. Aus dieser besonderen Perspektive von „Brief und Siegel“ wird Dr. Klössel-Luckhardt am authentischen Ort einen spannenden kulturhistorischen Einblick in die Klostergeschichte und zu den Siegelführern geben.

Direkt im Anschluss können die Besucher um 17 Uhr im ehemaligen Kapitelsaal einem Orgelkonzert mit Musik aus Barock, Klassik und Romantik lauschen: Die neue Benthe-Orgel wird Hans-Ulrich Funk, Organist, Orgelsachverständiger und langjähriger Herzberger Kreiskantor erklingen lassen, natürlich auch mit einem Werk von Johann Sebastian Bach!

Ab 18 Uhr erwartet die Besucher schließlich das Team vom KlosterCafé mit deftigen Spezialitäten aus der Region (Selbstzahler). Weitere Infos und Anmeldungen zu allen Programmpunkten im ZisterzienserMuseum unter Tel:  05525-9599065 – www.kloster-walkenried.de.

Klössel-Luckhardt

Dr. B. Klössel-Luckhardt, Wolfenbütteler Kunsthistorikerin.

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