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Kloster Walkenried

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Führungen im Kerzenschein im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Ab dem 25. September beginnt im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried die Saison der beliebten Führungen im Kerzenschein: Besucherinnen und Besucher können sich somit wieder auf einen außergewöhnlichen Rundgang im stimmungsvoll erleuchteten Kreuzgang der gotischen Klosteranlage freuen, die zum UNESCO-Welterbe im Harz zählt.

Der mittelalterliche Kreuzgang der Klosteranlage Walkenried stellt bereits bei Tageslicht ein beeindruckendes Erlebnis dar, aber in den Abendstunden der „dunklen Jahreszeit“, eingetaucht in das warme Licht unzähliger Kerzen, besitzt er einen besonderen Zauber.

Der stimmungsvolle Rundgang beginnt nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Klostervorplatz vor der imposanten Kulisse der Kirchenruine und der gotischen Klausur. Er führt durch den einzigartigen Kreuzgang und die angrenzenden Räume, die einst nur den Mönchen vorbehalten waren. Umhüllt von Dunkelheit und Kühle und im Schein Hunderter Kerzen erfahren die Besucherinnen und Besucher von der bewegten Geschichte der Walkenrieder Gottesmänner und ihres Klosters. Ein eindrucksvolles Erlebnis für alle Generationen!

Dauer: ca. 1 Stunde, Kosten: 9,50 €/7,50 €, Anmeldung beim Besucherservice unter info@kloster-walkenried.de oder 05525/95 99 064.

Termine:

Bitte beachten: Am 25.9. beginnt die Führung erst um 19 Uhr;

Ab Oktober:

8.10., 9.10., 15.10., 16.10., 22.10., 23.10., 29.10., 30.10.;

6.11., 13.11., 20.11., 27.11.;

3.12., 4.12., 5.12., 10.12., 11.12., 25.12., 27.12., 28.12., 29.12., jeweils um 17 Uhr.

Vor dem Besuch sollte sich am besten auf der Website des Museums über die tagesaktuellen Corona-Regelungen informiert werden: www.kloster-walkenried.de.

Führung im Kerzenschein © Günter Jentsch

Fotowettbewerb für Groß und Klein im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Passend zu den Sommerferien läuft in der mittelalterlichen Klosteranlage Walkenried aktuell eine Mitmach-Aktion für Groß und Klein: Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen können mit einem selbst geschossenen Foto ihres Lieblingsortes in der Klosteranlage an einem Fotowettbewerb des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried teilnehmen.

Es warten attraktive Preise auf die ersten Plätze. Eine Sonderkategorie für Kinder bis 14 Jahren gibt es ebenfalls.

Der Welterbetag am 6. Juni war Auftakt für einen Fotowettbewerb im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried. Nun wird der Zeitraum für die Foto-Einsendungen erweitert: Besucher*innen können sich noch bis einschließlich zum 29. August auf Motivsuche im Kloster Walkenried machen und ihre Aufnahmen als Mail-Anhang an info@kloster-walkenried.de schicken. Es bietet sich in den Sommerferien also ein Ausflug mit der ganzen Familie in die gotischen Klosteranlage an, bei dem alle Generationen auf ihre Kosten kommen und beim Fotografieren interessante und beeindruckende Orte entdecken können.

Nach Einsendeschluss wählt eine Jury die Gewinner-Fotos, welche im Anschluss im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried ausgestellt werden. Zusätzlich warten attraktive Preise auf die ersten drei Plätze: Der 1. Preis ist die Teilnahme an einer Kerzenscheinführung und der 2. und 3. Preis sind Gutscheine für den Museumsshop. Außerdem gibt es eine Sonderkategorie für junge Fotografinnen und Fotografen bis 14 Jahren. Die ersten Plätze in dieser Kategorie erhalten ebenfalls einen Gutschein für den Museumsshop.

Da die Gewinner-Fotos im Museum ausgestellt werden sollen, ist eine gute Bildqualität wünschenswert und eine Auflösung von 300dpi Voraussetzung. Auf der Website des Museums können Sie alle Teilnahme-Bedingungen nachlesen: www.kloster-walkenried.de.

Foto-Einsendungen bis 29. August an: info@kloster-walkenried.de.

Fotowettbewerb, Kreuzgarten © ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, Foto A. Behnk

Harzer Klostersommer im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Vom 13. bis 22. August ist auch in Walkenried das „Kloster in Bewegung“! Das ZisterzienserMuseum lädt Sie im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe des Harzer Klostersommers zu zehn bewegten Tagen mit einem vielfältigen Programm ein:

Begleiten Sie uns auf einen Rundgang innerhalb des ehemaligen Klosterbezirks der mittelalterlichen Zisterzienserabtei in Walkenried. Auf dem „Kloster-Erlebnisweg“ erkunden Sie die frühsten Spuren aus romanischer Zeit, lernen das älteste Fachwerkhaus Walkenrieds kennen und erfahren Spannendes über das Nachleben des Klosters. Neben dem gotischen Klausurgebäude und der Kirchenruine zählen unter anderem das Hospital, der Klosterhof, die Alte Drostei und das herzogliche Jagdschloss zu den Stationen (13., 17. und 20. August, jeweils 10.45 Uhr).

Für die Zisterziensermönche des 1129 gegründeten Klosters Walkenried war die Kultivierung der Sumpflandschaft vor ihrer Haustür überlebenswichtig. Sie legten in unmittelbarer Umgebung zum Kloster zahlreiche Teiche für die Fischzucht an. Die Walkenrieder Teichlandschaft ist heute ein idyllisches Naturschutz- und Naherholungsgebiet sowie ein bedeutendes Technikdenkmal des Mittelalters. Erfahren Sie auf einer ca. 7 km langen geführten E-Bike-Tour durch die reizvolle Teichlandschaft mehr über das wassertechnische Wissen der Mönche und erleben Sie gleichzeitig den Zauber und die Artenvielfalt der Natur- und Kulturlandschaft (14., 15., 21. und 22. August, jeweils ab 10.30 Uhr).

E-Bike-Tour © ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, Foto A. Behnk

Schon die Künstler der Romantik haben sich im 19. Jahrhundert von der imposanten Kirchenruine oder dem kunstvollen Bauschmuck des Klosters Walkenried inspirieren lassen. Erlernen Sie bei einem Zeichenspaziergang mit der Künstlerin Schirin Fatemi zum Thema „Ruinenfaszination“, Landschaft und Architektur zeichnerisch zu erfassen. Ihnen werden unter anderem Techniken zu Bildaufbau, Komposition und Grundlagen der Perspektive vermittelt (19. und 20. August, jeweils ein Kurs).

Portrait Schirin Fatemi © P. Schiefer

Alle Angebote nur mit vorheriger Anmeldung beim Besucherservice: info@kloster-walkenried.de oder 05525-95 99 064. Weitere Informationen zu Preisen, Dauer etc. unter www.kloster-walkenried.de.

Skizzen von Samuel Rösel machen späte Zerstörungen an der Klosterruine deutlich

(von Michael Reinboth, Walkenrieder Geschichtsverein)

Der Verein für Heimatgeschichte Walkenried/Bad Sachsa wirkt wie so viele andere Vereine auch seit Monaten etwas im Verborgenen. Veranstaltungen sind über Monate hinweg nicht möglich gewesen, und auch der Besuch von Archiv und Ausstellung unterlag Beschränkungen.

Die Arbeit am Thema Heimatgeschichte ging freilich ohne Pause weiter, die Bestände des Archivs wurden weiter gesichtet, und nun ist auch ein neues Heft in der Schriftenreihe des Vereins erschienen – immerhin die Nummer 52. Besonders die in den letzten fünfzehn Jahren nach und nach herausgebrachten Hefte und Bücher zu Walkenrieder Themen und zur Walkenrieder Umgebung wurden und werden vielhundertfach verkauft und tragen mit dazu bei, das Interesse am Klosterort zu wecken und Gäste anzulocken. Schade, dass diese Arbeit, die ja ausschließlich ehrenamtlich erfolgt, durch den Verkaufsbeschluss zur alten Grundschule am Geiersberg erheblich beeinträchtigt wird. Der Verein weiß nämlich nicht, wo die Bestände dann gelagert, die vielen, zum Teil wertvollen Ausstellungsstücke präsentiert und die Archivarbeit, die vielfach Auskünfte an Dritte umfasst, welche seitens der Gemeinde nicht erteilt werden können, fortgesetzt werden soll. Eine entsprechende, auch die Bücherei betreffende Anfrage an die derzeitige Verwaltungsspitze blieb bis dato ohne Antwort, obgleich die Zusammenarbeit mit der Verwaltung über Jahrzehnte hinweg sehr gut war und immer von gegenseitigem Respekt und Vertrauen geprägt wurde.

Davon unbeeindruckt hat Fritz Reinboth nach einigen sich mehr oder weniger zufällig ergebenden Kontakten und Funden die Fährte nach Zeichnungen des seinerzeit sehr bekannten, sogar von Goethe in einem Gedicht erwähnten Kunstprofessors und Zeichners Samuel Rösel (1769 – 1843) aufgenommen und wurde im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin, wo man sich sehr kooperativ zeigte, fündig. Ein wahrer Schatz exakter Zeichnungen trat zutage, die Rösel aus Anlass eines Besuchs in Walkenried 1801 angefertigt hat. Sie sind so präzise, dass sich eine Gegenüberstellung mit dem Zustand zur Jahrhundertwende 1898 und dem heutigen Zustand geradezu anbot. Man bemerkt, dass nach 1801 bis zur endgültigen Sicherung der Ruinen der Klosterkirche noch allerhand kaputtgegangen oder verschwunden ist. Rösels Zeichnungen beeindrucken durch ihre Präzision, die bis ins kleinste Detail reicht – immerhin war er allenfalls ein paar Stunden hier, und was er da alles in sein Skizzenbuch gebracht hat, ist mehr als beachtlich.

Fritz Reinboth hat mit der von ihm gewohnten Präzision die Zeichnungen, ihre Entstehungsgeschichte und die Vergleiche mit vorgestern und heute in Heft Nummer 52 der Schriftenreihe zusammengestellt. Dass der Verein dabei mit der auch von ihm gern kolportierten Mär, das Karl Friedrich Schinkel dereinst den Torbogen gezeichnet habe, aufräumen muss, ist nicht zu ändern – immerhin beruhte dies ja auf Einschätzungen von Schinkel-Experten aus der damaligen „Hauptstadt der DDR Berlin“ aus dem Jahre 1982. Also, er war es nicht, Rösel war es. Aber das tut der Präzision auch dieser Darstellung ja keinen Abbruch, im Gegenteil.

Das neue Heft „Samuel Rösel – Skizzen aus Walkenried 1801“ ist soeben erschienen und kann zum Preis von 6 € im Archiv des Geschichtsvereins (noch in der alten Grundschule, Di 15 bis 17 Uhr) oder im Kiosk an der Harzstraße erworben werden.

Der Klostermarkt in Walkenried wird abgesagt

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Beliebtes Highlight im September: Der alljährliche Klostermarkt in Walkenried ist ein großer Besuchermagnet mit überregionaler Strahlkraft, der jährlich mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher an zwei Öffnungstagen anzieht. Corona-bedingt wird der Klostermarkt, der am 25. und 26. September stattfinden sollte, auch in diesem Jahr von den Veranstaltern abgesagt. Der nächste Klostermarkt findet im September 2022 statt.

Seit 2008 bieten Ordensgemeinschaften aus ganz Deutschland und anderen europäischen Länder jährlich am 4. Septemberwochenende vor der beeindruckenden Kulisse des ehemaligen Zisterzienserkloster Walkenried eine bunte Produktpalette aus klösterlicher Werkstatt, Küche, Keller und Garten an. Der Klostermarkt mit seinem abwechslungsreichen Rahmenprogramm ist aber nicht nur ein Fest für Leib und Seele, sondern auch ein Forum für ökumenische Begegnungen und Gedankenaustausch zwischen klösterlichen Marktstandbetreibenden sowie Besucherinnen und Besuchern.

Da dieser rege Austausch aufgrund der aktuellen Situation nicht wie gewohnt stattfinden kann, haben sich die Veranstalter mit Bedauern dazu entschlossen, den Klostermarktes auf das Jahr 2022 zu verlegen. Zu den Organisatoren gehören das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried, die Gemeinde Walkenried, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Walkenried und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.

Der Klostermarkt findet im nächsten Jahr am Samstag, 24., und Sonntag, 25. September, statt.

Weitere Informationen finden Sie online unter www.kloster-walkenried.de/de/veranstaltungen/klostermarkt. Dort gibt es ebenfalls einen kurzweiligen Rückblick auf den letzten Klostermarkt im Jahr 2019.

Archiv-Foto vom Klostermarkt 2019 (c) Günter Jentsch

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