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Klostermarkt

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Bericht über die Aktivitäten der „Wir Walkenrieder“ in 2018 sowie die Pläne für die Zukunft

Das Jahr 2018 war erneut durch eine Vielzahl von Aktivitäten geprägt, welche die Mitglieder und Freunde des Vereins zeitweise stark gefordert haben. Leider ist auch ein Anstieg der Aktivitäten von Vandalen zu verzeichnen, was besonders im Außenbereich zusätzlich Arbeit verursacht hat.

Klostermarkt 2018

Zum Klostermarkt 2018, der jedenfalls am Sonntag nicht vom Wetter begünstigt war, haben wir und einige andere aktive Bürgerinnen und Bürger, darunter erfreulich viele junge Leute, die Buden auf- und abgebaut und für den Transport nach St. Ottilien bereitgestellt. Als besondere Aktion kam 2018 im Vorfeld des Marktes der Anstrich aller aufgebauten Buden hinzu, wobei neben Vereinsmitgliedern sich wiederum Dritte aus dem Umfeld der Pfarrei und der Pfadfinder in erfreulichem Umfang beteiligt haben. Das Material wurde von den Eigentümern der Buden bereitgestellt. Alles in allem eine sehr gelungene Aktion, die allen Beteiligten trotz vieler Arbeit Spaß gemacht hat und zum Nachahmen anreizt.

Klostermarkt

Weihnachtsmarkt 2018

Auch hierfür wurden die Buden auf- und abgebaut. Zusätzlich wurde für Weihnachtsbaumschmuck und – gut durch diese getarnt – etwas Sicherheit an den Platzeingängen gesorgt. Die gesamte Organisation lag in den Händen des Vereins: Beschaffung der Tombolagewinne, Auszeichnung der Gewinne, Einkauf der Weihnachtsgänse, Gestaltung von Flyern und Plakat, Werbung, Gespräche mit Budenbetreibern, Beschallung, Abrechnung der Standgelder und Abrechnung mit der Kommune, Nachtwächter und so weiter. Erstmals wurde der Markt gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde (Orgelhäppchen, gemeinsames Singen im Kreuzgang) und dem ZisterzienserMuseum (Führungen, Konzert am Samstag) gestaltet. Die gute Resonanz gab Anlass, beiden die Fortsetzung auf dieser Basis vorzuschlagen. Trotz wenig guten Wetters war der Markt gut besucht. Unser aller Ziel muss es nun sein, speziell die Walkenrieder Vereine und Aussteller zum weiteren Mitmachen zu ermuntern. Aus dem Gewinn des Jahres 2017 haben wir einen zusätzlichen überdachten Stand beschafft und werden dies, da wiederum ein Gewinn erwirtschaftet wurde, erneut tun, um so den Markt noch attraktiver und wetterfester zu machen. Außerdem wollen wir die Beleuchtung vom Torbogen über den Pfarrplatz bis zum Markt aufwerten (zusätzliche Sterne, Hinweis auf den Markt am Torbogen).

Auch die Erneuerung der Weihnachtssterne geht auf unser Konto – mitsamt Ersatz für zwischenzeitlich leider reihenweise defekte Birnen. Nun beschaffen wir noch zusätzliche Dichtungen. Die „Reservesterne“ werden aktiviert, siehe oben. Hiervon streng getrennt, muss das Ergebnis unseres eigenen Standes betrachtet werden, und dies war wiederum durch den Verkauf von Getränken und Kalendern (diese auch schon im Vorfeld und Nachgang) sehr erfreulich. Näheres hierzu im Bericht des Schatzmeisters. Der außerordentliche Einsatz vieler Menschen zu beiden Märkten verdient erneut hervorgehoben zu werden. Auf- und Abbau wurden perfekt organisiert. Wir werden uns jedoch gestatten, bei der Gemeindeverwaltung um Auskunft der Finanzierung unseres Weihnachtsmarktes im Vergleich zum Spellefest und zur Krippenweihnacht zu bitten. Sollte die Gemeinde in Wieda in nennenswertem Umfang Kosten übernehmen (Auf- und Abbau, Beleuchtung), werden wir das auch für unseren Weihnachtsmarkt einfordern: Gleiche Voraussetzungen für alle.

Weihnachtsmarkt

Priorteich

Der außerordentlich niedrige Wasserstand des Teiches im Sommer 2018 lud nicht eben zum Baden ein, ermöglichte es uns aber andererseits, die Uferbefestigung zu sanieren, einem Wunsch vieler Besucher entsprechend etwas abzusenken und die Uferzone mit zertifiziertem Sand aufzufüllen. Die sehr gut koordinierte Aktion ging in einem Tag über die Bühne. Der knochenharte Boden erlaubte das Befahren ohne das Hinterlassen von Spuren. Für 2019 haben wir uns die Sanierung des Kiosks vorgenommen: Anstrich, Dachrinnen, neue stählerne Tür, dadurch etwas mehr Einbruchsicherheit. Hierzu wurde das Material aus dem Fonds des Ortsbürgermeisters bereits beschafft, und im Frühjahr soll die Aktion über die Bühne gehen. Wir hoffen, hierdurch auch für die engagierte Pächterin ein Signal zu setzen. Der Priorteich ist uns als Teil der Walkenrieder Freizeitszene und beliebtes Ziel von Gästen sehr wichtig, und wir werden auch in Zukunft alles unternehmen, um ihm – in den vom Naturschutz gegebenen Grenzen – seine Attraktivität auch als „freie Badestelle“ ohne Steg zu erhalten.

Gemähter Priorteich

Eckstormweg

Dieser Weg ist für Walkenrieder und ihre Gäste und zunehmend auch für Klosterbesucher wichtig. Er bietet im Sommer Schatten und durch die Wieda „gefühlte“ Erfrischung. Wegen des im nördlichen Bereich abgängigen Geländers haben wir mit der Forstverwaltung Kontakt aufgenommen. Auf Bitten des Museums hin wurden – mit Zustimmung des Bode-Zorge-Verbandes – einige Bäume am Ufer gefällt, um den Blick auf den „Hohen Chor“ wieder freizumachen. Die Aktion kam beim Museum außerordentlich gut an. Der Weg bedarf weiterhin der Pflege und des gelegentlichen Freischnitts, da er Teil des vom Museum geplanten Klosterpfades werden soll. An der Entwicklung dieses Pfades arbeiten wir und der Verein für Heimatgeschichte mit.

Magister-Eckstorm-Weg

Günters Ruh

Wie der Familie versprochen, haben wir „Günters Ruh“ aufgebaut und zünftig eingeweiht. Der neue Rastplatz erfreut sich zunehmender Beliebtheit und ist eine schöne Ergänzung des Wandergebiets Himmelreich. Der Familie Helbing haben wir den Aufbau einer Bank an der von Andreas geliebten Aussicht vom „Höllköpfchen“ versprochen. Das wollen wir 2019 erledigen.

Günters Ruh

Wanderwege

Aktuell wurden 8 Schilder bestellt – allesamt Ersatz für gestohlene und/oder stark beschädigte Schilder, die teilweise zwischenzeitlich durch laminierte Ersatzschilder ersetzt worden sind. Kostenpunkt für diese Vandalismusschäden ca. 200 €… Daneben wurde mit der Beschilderung des „Kutschweges“ und des Grenzweges in Richtung Kutzhütte begonnen. Da sich die Herrichtungsarbeiten durch Formula hier aber verzögert haben, konnten wir die Arbeiten noch nicht beenden. Dies steht für das Frühjahr 2019 an, wobei wir in Wildemann erst noch etliche Einschlaghülsen beim Harzklub beschaffen müssen. Der Weg entlang der Bahn zur Sachsenburg und der weiterhin zu betreibende Teil des „Eseltreiberwegs“ (Aue bis Parkplatz) wurden gemäht und freigeschnitten. Hierbei zeigte sich, dass unser Balkenmäher nicht mehr wirklich brauchbar ist und dringend ersetzt werden muss.

Viele Geländer im Umfeld des Ortes sind abgängig. 2/3 hiervon werden aus unserer Sicht aber auch nicht benötigt – was soll z.B. das Geländer an der „Sachseneiche“? Hierzu haben wir ebenfalls mit der Forstverwaltung Kontakt aufgenommen und vorgeschlagen, diese teilweise sehr hinfälligen 2/3 abzubauen und im Gegenzug die wenigen wirklich benötigten Geländer zu erneuern: Itelklippen, Aussichtspunkte auf dem Höllstein und Sachsenstein. Auch einige Bänke sind abgängig und müssen ersetzt werden.

Sachsenbank

Zusammenarbeit mit Dritten

Der Verein wird zunehmend von Dritten im Rahmen von Projekten in Anspruch genommen. So konnten wir bzw. der mit uns ja eng zusammenarbeitende Geschichtsverein Zuarbeit bei der neuen Infotafel des Regionalverbandes Harz am „Ellrichblick“ leisten. Da bei dieser Gelegenheit der schlechte Zustand von Geländer und Sitzgruppe dort oben auffielen, wird die Sitzgruppe im Frühjahr ersetzt und das Geländer mit Zustimmung der Forstverwaltung ersatzlos entfernt. Eine weitere Infotafel des RV Harz soll am Priorteich aufgestellt werden. Die Einweihung der Tafel am „Ellrichblick“ ergab gute Gelegenheit zu Gesprächen mit den Leuten vom RV und der Forstverwaltung. Ein weiteres Projekt ist der schon erwähnte „Klosterpfad“. Wir wollen die Zusammenarbeit mit dem ZisterzienserMuseum weiter vertiefen, da das Museum und die künftige Ausstellung zur Oberharzer Wasserwirtschaft im Herrenhaus wichtige Anziehungspunkte für den Ort darstellen und wir unbedingt wieder mehr Besucher dort unten brauchen. Es gibt, nach außen kaum erkennbar, auch eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Regionalverkehr Süd-Niedersachsen (ZVSN), der unter der Regie des neuen Geschäftsführers Michael Frömming bereits viel zur Verbesserung der Busverbindungen in den Oberharz getan hat. Zum Start der Werbekampagne wurden neue Flyer übergeben, an deren Gestaltung wir mitgewirkt haben. Viele Wandertipps – auch zu Walkenried – sind auf der neuen Homepage des ZVSN („harz-nah-dran“) zu finden. Ein weiterer wichtiger Baustein in der Verbesserung der Attraktivität des Urlaubsortes Walkenried ist HATIX, damit unsere Gäste kostenlos mit dem Bus in den Harz oder – wir sind großzügig – nach Bad Sachsa fahren können. Das allwöchentliche Chaos im Harz zeigt, dass auf diesem Sektor ganz dringend etwas geschehen muss! Durch ständigen, auch von uns unterstützten Druck ist endlich auch die Einrichtung des Frühzuges nach Göttingen (Walkenried ab 5.03) gelungen. Das sind kleine, aber wichtige Bausteine, um neben Schule, KITA, Hort, Ärzten usw. Familien zum Hierbleiben oder Herziehen zu bewegen. Da dürfen wir nicht nachlassen.

Buslinie

Mit der Gemeinde arbeiten wir gut und – bei allen gelegentlichen Differenzen – auch vertrauensvoll zusammen. Das soll auch so bleiben, denn ständige Reibereien helfen ja in unserer Lage nicht weiter. Über die Förderung des Harzes an Sonntagen zu reden, ist eben eine Seite, dies dann tatsächlich auch zu tun, eine ganz andere. Die Kohleregionen erhalten für den Umbau ihrer Wirtschaft nun Milliarden, die ihnen gegönnt seien, hierher ist trotz oder vielleicht wegen des über Jahrzehnte sich hinziehenden schleichenden Abbaus von Arbeitsplätzen nicht ein Cent geflossen. Unter den Augen der Kreisverwaltung in Göttingen, die dies auch noch mit einem neuen Auftrag honoriert, durfte Veolia den Standort Walkenried dicht machen. So sieht die Förderung unserer Kommune durch den Landkreis und das Land aus… Da hilft ja nur enge Zusammenarbeit und der Versuch, mit wenig Geld – die Steuereinnahmen unserer wenigen Betriebe fließen ja auch woanders hin – noch das Beste zu machen.

Sponsoring

Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass unsere Arbeit ohne kleines und größeres Sponsoring nicht möglich wäre. Das Jahr 2018 war diesbezüglich – auch aus sehr traurigem Anlass – ein sehr gutes. Ich verzichte an dieser Stelle auf die Aufzählung aller Spender, bedanke mich aber bei wirklich allen, die uns kleine oder größere Beträge zur Verfügung gestellt oder uns mit Sachleistungen geholfen haben. Der Multicar bedurfte noch einiger zusätzlicher Investitionen, ist nun aber rundum einsatzfähig. Wir wollen mittels Anhängerkupplung das Gerät noch universeller einsetzbar machen und, wenn möglich, den Fuhrpark an einer Stelle (im Hof der Gemeinde) konzentrieren. 2019 steht, wie erwähnt, die Beschaffung eines neuen Balkenmähers an. Auch Pflanzen und Blumen für den Frühjahrsschmuck (Bürgerpark) und Sommerschmuck (Torbogen) werden wir wieder beschaffen, Flyer müssen nachgedruckt werden und so weiter.

Vorstand und Beirat hoffen, dass die stetige und mit vergleichsweise wenig tam-tam verbundene Arbeit für den Klosterort sich weiter herumspricht und uns die Sponsoren und vor allem die Mitglieder nicht ausgehen. Auch da bot 2018 Anlass zur Hoffnung, denn neben einem beachtlichen Zuwachs des Vereinsvermögens, welcher freilich durch den Kauf des Mähers schwinden wird, haben wir mit deutlich über 150 Mitgliedern einen neuen Höchststand erreicht – in Zeiten des Vereinssterbens sicher kein schlechtes Signal!

Wer den Verein durch eine Mitgliedschaft unterstützen möchte, findet alle nötigen Infos unter:

http://www.wir-walkenrieder.de

 

Auch ehemalige Walkenrieder halfen beim Aufbau des Klostermarkts

Der Aufbau und der Abbau der Buden und Bierzeltgarnituren für den Walkenrieder Klostermarkt ist stets von neuem eine logistische Herausforderung. Die Buden kommen langsam in die Jahre, es bedarf immer wieder neuer Kniffe, um trotz allem eine stabile Konstruktion hinzubekommen. Der Verein „Wir Walkenrieder“ e.V. und etliche dem Verein freundschaftlich verbundene alte und neue Ortsbewohner unterzogen sich auch 2017 wieder dieser durchaus anstrengenden Arbeit – vor allem, wenn man das Durchschnittsalter der Auf- und Abbauenden bedenkt.

Gruppenfoto

18 Helfer unterbrachen ihre Arbeit für ein Gruppenbild. Mangelns Selfie-Erfahrung ist der Fotograf Michael Reinboth nicht mit dabei – gearbeitet hat er aber auch. Auch Hans Preissler ist verschwunden. Hintergrund ist der Sonne wegen nicht das Kloster. Dennoch eine schöne Erinnerung. Mit dabei: Karl-Heinz Schridde (links) und Wolfgang Bette (neben Erich Müller).

 

Nachdem über mehrere Jahre hinweg Klaus Facius sehr erfolgreich die Koordination der Arbeiten übernahm, war es in diesem Jahr erstmals an Hans-Joachim Schridde, den Trupp und das Handwerkszeug sowie – nicht zu vergessen! – das Frühstück zu organisieren. Nach zwei arbeitsreichen Tagen kann man das vorläufige Fazit ziehen, dass ihm dies gut gelungen ist. Vorläufig deswegen, weil ja auch noch der keineswegs weniger arbeitsreiche Abbau vor uns liegt. Aber der wird auch klappen. Nun stehen immerhin 56 Buden für die Ausstattung durch die Klöster bereit. Hilfe kam in diesem Jahr auch von der Firma Saint Gobain, die uns für zwei Tage einen Radlader zur Verfügung stellte, den Erich Müller – gelernt ist gelernt! – virtuos durch das Gewirr der Paletten und Bretter steuerte. Das wichtige Legen und Ausrichten der Böden wurde dank einiger Fachkräfte gut bewältigt.

Zwei Ehemalige brachten sich umfassend ein und dokumentierten damit ihre Verbundenheit und Liebe zu ihrem alten Heimatort Walkenried. Den wohl weitesten Weg legte hierbei Karl-Heinz Schridde zurück, der seit 1984 in einem Vorort der südfranzösischen Metropole Toulouse wohnt und derzeit bei seinem Bruder zu Gast ist. Er sah sich heute auch in der Ausstellung des Geschichtsvereins um, denn seine Eltern waren über Jahrzehnte hinweg bei der Walkenrieder Seifenfabrik Genzel beschäftigt, von der dort viel zu sehen ist.

Nicht ganz so weit, nämlich aus dem Süden Deutschlands, ist Wolfgang Bette angereist. Beide konnten beim Aufbau in vielen Gesprächen auch alte Erinnerungen auffrischen. Die „Walkenrieder“ bedanken sich nicht nur bei diesen beiden, sondern bei allen Helfern des Aufbaus und im Vorgriff auch schon mal bei denen des Abbaus. 25 Buden werden übrigens für den kommenden Weihnachtsmarkt in Walkenried verbleiben.

Bodenplatten

Gerade oder nicht? Das Legen der Bondenplatten ist entscheidend für die Stabilität.

Palettenschaden

Manche Palette löste Stirnrunzeln aus. Die dritte Seitenwand von unten hat einen Knacks weg.

Marktaufbau

Bei diesem Wetter und dieser Umgebung macht der Aufbau allemal Freude.

Dienstbesprechung

Eine von mehreren spontanen Dienstbesprechungen. Achim Schridde hat sichtbar den Hut auf.

 

So ganz langsam müssen sich die Marktverantwortlichen aber Gedanken über vermehrte Ersatzbeschaffungen machen. Der soundsovielte Auf- und Abbau und Transport hinterlässt Spuren, und man täte gut daran, „Rückstellungen“ zu bilden, um daraus nach und nach neue Budenteile zu besorgen. Auch ein Neuanstrich, der Zug um Zug erfolgen kann, täte gut.  Was wäre der Aufbau ohne die gut organisierten Pausen im Feuerwehrhaus? Die „Walkenrieder“ bedanken sich daher ganz herzlich unter anderem bei den Damen Hanke und Henze und beim Sponsor Fritz Pape. Zum Abbau erfolgt in den nächsten Wochen noch ein gesonderter Bericht.

Der 10. Klostermarkt Walkenried öffnet seine Pforten

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Bier aus der bayerischen Klosterbrauerei Mallersdorf, Käse aus dem österreichischen Stift Schlierbach, Wein aus dem pfälzischen Klostergut Jakobsberg: Einmal im Jahr ist der Klostermarkt Walkenried Anziehungspunkt für nahezu 30 Ordensgemeinschaften aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Schon zum zehnten Mal bieten Nonnen und Mönche vor der faszinierenden Kulisse der gotischen Klosteranlage ihr Bestes für Körper, Geist und Seele aus Werkstatt, Küche, Keller und Garten. Der Klostermarkt ist aber auch Forum für ökumenische Begegnungen und Gedankenaustausch über Gott und die Welt, über Spiritualität und soziales Engagement.

Mit seinem vielfältigen Rahmenprogramm für alle Generationen lockt der Markt inzwischen Tausende von Besuchern an diesen historischen Ort. Auch das ZisterzienserMuseum steht zur Besichtigung offen. Herzlich Willkommen! Das gesamte Marktprogramm unter: www.klostermarkt-walkenried.de. Weitere Infos auch im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried unter: Tel 05525-9599064 – www.kloster-walkenried.de.

Klostermarkt

(Foto: Günter Jentsch, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

 

Jahreshauptversammlung: TV Friesen unterstützt beim Klostermarkt

(von Heiko Pollmeier)

Am 26.02.2016 fand die Jahreshauptversammlung des TV Friesen statt. Mit den Gästen waren 37 Personen anwesend. Nach den Grußworten von Renate Wagner, Vorsitzende des KSB Osterode, Dieter Haberlandt, Samtgemeindebürgermeister und Andreas Viehweger, Bürgermeister Gemeinde Walkenried, die alle die Bandbreite des Vereins mit 15 Angeboten und einer starken Jugendarbeit lobten, wurden langjährige Mitglieder geehrt. Anschließend wurde Kerstin Matysiak mit dem Ehrenamtszertifikat des LSB Niedersachsen für 10 Jahre ehrenamtliche Mitarbeit und Mareike Feist von der Sportjugend Niedersachsen für 5 Jahre Ehrenamt durch die 1. Vorsitzende des KSB Osterode ausgezeichnet.

Der 1. Vorsitzende berichtete über die Tätigkeiten des Vorstands und des Vereins. Auch in 2015 mussten 2 neue Riegenführer gefunden werden. Anja Bartholomäi übernahm die Rückenschule und Bärbel Lauenstein die Riege BOP 35+. Er bedankte sich bei Erika Kurch und verabschiedet sie in Abwesenheit. Hier sei besonders zu erwähnen, dass die Nachfolge einvernehmlich riegenintern erfolgte, ohne dass sich der Vorstand um die Nachfolge kümmern musste. Hr. Pollmeier gab einen Rückblick auf das Jahr 2015 sowie die Vorschau für 2016. Hier gibt es 2 Neuerungen: Das Osterfeuer wird ohne Feuerwerk stattfinden und der Familienwandertag erfolgt zusammen mit dem Turnkreis Osterode. Die Mitgliederzahlen sind insgesamt leicht gesunken; allerdings im Kinder- und Jugendbereich deutlich gestiegen. Der TV Friesen ist mit 340 Mitgliedern immer noch der stärkste Verein in der Samtgemeinde. Der Verein will von den Angeboten her aktuell bleiben. So wird das Jugendteam nach der Umfirmierung in ein vom Landessportbund gefördertes J-Team Trendsportarten als Projekte anbieten. Insgesamt wurden über 2.000 Stunden ehrenamtliche Tätigkeit geleistet. Anschließend berichteten alle Riegen über das vergangene Jahr.

Die Kasse schloss 2015 mit einem leichten Minus ab, wobei allerhand Anschaffungen getätigt wurden. Die Mitgliedsbeiträge brauchen in 2016 nicht erhöht werden. Die Kassenprüfer bestätigten die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung und ihr Antrag auf Entlastung wurde einstimmig angenommen. Bei den Wahlen wurden Michael Bestert als 2. Vorsitzender und Marius Klenner als Jugendleiter einstimmig wiedergewählt.  Neue 2. Kassenprüferin wurde Rosita Klenner. Herr Pollmeier bedankte sich beim alten und neuen Vorstand und hofft weiterhin auf gute Zusammenarbeit. Ein funktionierendes Team sei sehr wichtig für den Verein.

Der TV Friesen wird sich an den Projekten „Integration von Flüchtlingen“ des Olympischen Sportbundes und „Sport verein(t)“ unter der Federführung des SSB Göttingen beteiligen. Hierbei wird Langzeitarbeitslosen durch die Jobcenter die Teilnahme am Sport in Vereinen ermöglicht. Weiterhin soll noch vor den Sommerferien ein weiterer Erste Hilfe-Lehrgang in Zusammenarbeit mit dem ASB Bad Lauterberg stattfinden. Zum Schluß wurde die Unterstützung des Klostermarktes durch Übernahme der Einlasskontrolle diskutiert. Hier handelt es sich um einen großen personellen Aufwand über 2 Tage. Erfreulicherweise wurde von allen Anwesenden eine sofortige Zustimmung nach dem Motto „Das schaffen wir“ angeboten.

Folgende Mitglieder wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt:

25 Jahre Marius Klenner
30 Jahre Inge Pfeiffer
40 Jahre Mathias Schwabe, Harald Seeber, Wolfgang Wölke

Hauptversammlung

Von links: Renate Wagner, Inge Pfeiffer, Kerstin Matysiak, Mareike Feist, Mathias Schwabe, Marius Klenner, Wolfgang Wölke, Heiko Pollmeier

Foto-Impressionen vom 8. Walkenrieder Klostermarkt

Am Wochenende fand bereits zum achten Mal der – wie in jedem Jahr gut besuchte und toll gestaltete – Walkenrieder Klostermarkt statt. Einige unkommentierter fotografische Impressionen haben wir nachfolgend kurz für die „Walkenrieder Nachrichten“ zusammengestellt.

Klostermarkt

Auf dem Vorplatz des Klosters genossen am Samstag viele hundert Besucherinnen und Besucher die tolle Atmosphäre des Klostermarktes.

 

Klostermarkt

Am Stand des Benediktinerklosters Huysburg aus Sachsen-Anhalt ließen sich Honig, Liköre und viele andere Köstlichkeiten erwerben.

 

Klostermarkt

Der Stand der bayerischen Abtei Maria Frieden begeisterte mit handverarbeiteten Kerzen.

 

Klostermarkt

In öffentlichen Interviews gaben Mönche und Nonnen aus zahlreichen Klöstern Auskunft über Klosterleben und Glaubensfragen.

 

Klostermarkt

Auch für die kleinen Besucherinnen und Besucher des Klostermarktes wurde in diesem Jahr wieder viel Spiel und Spaß geboten.

 

Klostermarkt

Verkauft wurden in Walkenried unter anderem diese handgeflochtenen Körbe aus Bangladesch.

 

Klostermarkt

Auch das in Niedersachsen gelegene Ursulinenkloster Duderstadt war auf dem Walkenrieder Klostermarkt vertreten.

 

Klostermarkt

Das Thema „fair trade“ – der Verkauf von Produkten aus der Dritten Welt zu fairen Konditionen – spielte an vielen Ständen eine große Rolle.

 

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