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Krimilesung

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Gänsehaut-Atmosphäre im Kloster Walkenried: Das Mordsharz-Krimifestival ist am 17. September zu Gast!

(von Annette Behnk, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Das Mordsharz-Krimifestival bietet alljährlich im Herbst spannende Lesungen im Harz an. Der doppelschiffige Kreuzgang im Kloster Walkenried ist einer der Veranstaltungsorte. Am Samstag, den 17. September stellen H. Dieter Neumann, Sven Stricker und Ursula Poznanski drei ausgewählte Werke vor und lesen aus ihren spannenden Krimi-Romanen.

Als erste Lesung ist ab 18 Uhr H. Dieter Neumann mit seinem Roman „Todeslied“ zu hören. Als passionierter Segler hat Neumann in seinem Krimi Hochspannung aus dem deutsch-dänischen Grenzland zwischen den Meeren verarbeitet.

Um 19.30 Uhr folgt die Lesung von Sven Stricker mit „Sörensen am Ende der Welt“. In dem Roman hofft Kommissar Sörensen vergeblich, in der nordfriesischen Provinz etwas Ruhe zu finden. Mit seinem Werk war Sven Stricker 2017 für den Glauser-Preis nominiert, die gleichnamige Verfilmung gewann 2021 den Deutschen Fernsehkrimipreis.

Ab 21 Uhr liest Ursula Poznanski aus ihrem Werk „Stille blutet“, in dem eine aufstrebende Nachrichtensprecherin über Nacht berühmt wird, weil sie vor laufender Kamera ihre Ermordung ankündigt – und tatsächlich zwei Stunden später tot ist.

Die drei Lesungen sind einzelne Veranstaltungen und kosten jeweils 12 Euro bzw. 10 Euro ermäßigt. Tickets sind an der Kasse des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried zu den Öffnungszeiten des Museums (dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr) sowie an der Abendkasse erhältlich, wenn noch Restkarten verfügbar sind.

Am Veranstaltungsabend werden in den Pausen zwischen den Lesungen Snacks und Getränke vom KlosterCafé angeboten. Weitere Informationen zum Mordsharz-Krimifestival finden Sie unter www.mordsharz-festival.com.

Mordsharz-Krimifestival (Archivfoto 2021 © Christian Dolle)

Jugendbuchautor Fabian Lenk las zum bundesweiten Vorlesetag im Kloster Walkenried

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Über hundert Schüler und Schülerinnen fanden zum bundesweiten Vorlesetag am Freitagvormittag den Weg ins Zisterzienser Museum Kloster Walkenried. Seit Jahren setzt dieser Aktionstag immer Mitte November ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens.

Schon zum zweiten Mal bot der mittelalterliche Kreuzgang einen wirklich passenden Vorleseort und natürlich die perfekte – an diesem Vormittag auch lichtinszenierte – mittelalterliche Kulisse. Fabian Lenk, in ganz Deutschland auf Lesereise unterwegs, las hier aus seinem Kloster-Krimi „Das Teufelskraut“ und fesselte seine Zuhörerschaft mit äußerst spannend vorgetragenen Dialogen. Applaus und Fragen der über 100 Kids bei zwei Lesungen waren dem Vorleser sicher.

Dieser ließ die Schüler und Schülerinnen auch hinter die Kulissen eines Autors blicken und gab sogar Tipps fürs Schreiben eigener Aufsätze und Stories. Auch wollten die jugendlichen Zuhörer wissen, ob man denn mit dem Schreiben von Krimis auch „gutes Geld“ verdienen könne.

Der Autor, dessen Bücher auch auf Chinesisch, Russisch, Türkisch und in vielen anderen Sprachen erschienen sind, bejahte dies mit dem Hinweis, der Verdienst an jedem einzelnen Buch sei äußerst gering. Erst eine wirklich hohe Verkaufszahl bringe auch Gewinn. Der Vormittag endete für alle Schüler und Schülerinnen mit einer Schnuppertour durchs Museum.

Krimilesung

Krimi im Kreuzgang – gespannt verfolgen Schüler und Schülerinnen die Jagd nach dem „Teufelskraut“ (Foto: B. Moritz).

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