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Kulturrevier Harz

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Präsentation des Spielplans 2016 THEATERNATUR – #ImDickichtDesWaldes

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Unter dem diesjährigen Motto #ImDickichtDesWaldes zeigt der Kulturevier Harz e.V. eine gehaltvolle Mischung aus Klassikern, zeitgenössischer Dramatik, Musik und Tanz sowie Theater für junges Publikum. Janek Liebetruth verspricht vom 04. bis 14. August 2016 wieder „spannende und anregende Theatermomente für jedermann mit national und international bekannten Künstlern“. Darunter sind die Produktionen „Die Räuber“ von Friedrich Schiller, die Uraufführung der Ballettgala „Wild│ Wald│ Tanz“ u.a. mit Choreographien von Marcom Goecke sowie eine sinnphonische Wanderung namens WALD │ SINN │ PHONIE in 3 Variationen. Das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters sowie die Thüringer Live-Electro Band Meltdown spielen Konzerte. Gastspiele aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen für Kinder und Jugendliche stehen ebenfalls auf dem Spielplan.

Festival- und Tages- und Einzeltickets sind ab dem 20.05.2016 unter www.theaternatur.de oder via Facebook online buchbar.

Pressekonferenz

v.l.n.r.: Frank Uhlenhaut (HarzEnergie), Frank Damsch (Bürgermeister Stadt Oberharz am Brocken), Janek Liebetruth (Künstlerischer Leiter THEATERNATUR), Romy Schneevoigt (Marketing, MACO Vision GmbH), Foto: Martin Liebetruth

Weihnachtliche Klänge und Geschichten für den guten Zweck

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Kulturrevier Harz e.V. bringt lokale Chöre für das BENEFIZ/ADVENTS/KONZERT zusammen

Der Kulturrevier Harz steht seit nunmehr über zwei Jahren für anspruchsvolle Kulturveranstaltungen im Oberharz, sei es eine erstklassige Ballettgala im Busdepot der Harzer Verkehrsbetriebe oder das mehrtägige THEATERNATUR Festival auf der Waldbühne Benneckenstein, welches in diesem Sommer sein Debüt feierte. Der Verein stellt sich hochgradigen Herausforderungen und versucht, diese mit der höchstmöglichen Qualität, Professionalität und Anspruch und dem Spagat zwischen Tradition und Moderne umzusetzen. Um diese Ziele auch im nächsten Jahr zu erreichen, muss der Verein aber die alltäglichen Kosten decken. Veranstaltungen dieser Größe sind aufwendig zu organisieren und das bedeutet Arbeit und Aufmerksamkeit das ganze Jahr über.

Aus diesem Anlass veranstaltet der Verein am Samstag, den 19.12.2015, ab 15:00 Uhr ein BENEFIZ/ADVENTS/KONZERT in der St. Laurentius Kirche in Benneckenstein. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die Gelder kommen dem Verein zu Gute, der seit November mitten in den Vorbereitungen für THEATERNATUR2016 steckt. Für das Konzert schafft es der Verein gleich mehrere Chöre aus der Stadt Oberharz zusammen zu bringen. „Wir freuen uns sehr, dass wir erstmals so viele lokale Mitwirkende aktivieren konnten“, freut sich Vereinsvorsitzender Janek Liebetruth. „Im Falle des BENEFIZ/ADVENTS/KONZERTS treffen nun bei Glühwein und selbst gebackenen Plätzchen regionale Laiengruppen auf einen bereits bekannten Profischauspieler.“

Die Trachtengruppe Benneckenstein, der Männerchor „Eintracht Frohsinn“ Trautenstein sowie der gemischte Chor Hasselfelde und die Turmbläser Stiege werden eine abwechslungsreiche Vorstellung bieten. Das weihnachtliche Programm wird dabei außerdem begleitet vom Schauspieler Mark Pohl. Dieser ist im Moment in einer Werbekampagne einer großen deutschen Elektronikkette im Fernsehen zu sehen. Beim THEATERNATUR2015 durften ihn die Oberharzer in der Rolle des habgierigen und opportunistischen Bürgermeisters in DER BESUCH DER ALTEN DAME bewundern. Nun kehrt der sympathische Schauspieler am kommenden Samstag abermals nach Benneckenstein zurück, um durch das BENEFIZ/ADVENTS/KONZERT zu führen und die ein oder andere lustige und nachdenkliche Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.kulturrevier-harz.de.

Auf den Bildern: Der Männerchor Trautenstein und der gemischte Chor Hasselfelde, die Trachtengruppe Benneckenstein, die Turmbläser Stiege und Mark Pohl als Bürgermeister in „Der Besuch der alten Dame“ (Theaternatur2015).

Männerchor Trautenstein

Gemischter Chor Hasselfelde

Trachtengruppe

Turmbläser Stiege

Theaternatur

Kulturrevier Harz startet durch mit neuem Vorstand

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

„Man muss immer fort verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu stocken.“

Diese Aussage von Goethe haben sich die Mitglieder des Kulturrevier Harz e.V. letzten Samstag zur Jahreshauptversammlung zum Vorbild genommen. Der Einladung von Vereinsvorsitzenden Janek Liebetruth folgten etwa ein Viertel der derzeit 44 Mitglieder des seit 2013 bestehenden Kunst-und Kulturvereins mit Sitz in Tanne.

Die Versammlung begann mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden für das Jahr 2014. Dabei erwähnte er die erfolgreiche Arbeit aller Beteiligten beim THEATERSOMMERFEST 2014, jener Veranstaltung die „letztes Jahr das Potential der Waldbühne Benneckenstein und der Ideen der Veranstalter einem breiten Publikum gezeigt hat,“ resümierte Liebetruth. „Einiges ist gut gelaufen, einiges muss aber auch noch verbessert werden.“ Das Geschäftsjahr beendete der Verein mit einem kleinen Überschuss. Die gute Arbeit des Vorstands, bestehend aus Janek Liebetruth, Evelyn Edler, Michael Mohr, Dr. Inga Burgmann und Christel Liebetruth, wurde mit der einstimmigen Entlastung der anwesenden Mitglieder gewürdigt. Dr. Burgmann musste das Amt des Schatzmeisters aus privaten Gründen zum Ende des Geschäftsjahres 2014 niederlegen. Dieses hatte der ebenfalls in Benneckenstein aufgewachsene, ausgebildeten Bankkaufmann Toni Reimann übernommen.

Im Anschluss erfolgte die satzungsgemäße Wahl eines neuen Vorstandes nach zwei Jahren. Drei der fünf Vorstände hatten im Vorfeld bereits angekündigt nicht mehr kandidieren zu wollen. „Für uns war es eine aufregende Zeit, dem Verein in den ersten zwei Jahren seines Bestehens mit aller Kraft zu unterstützen,“ erklärte die amtierende 1. Stellvertretende Vorsitzende Evelyn Edler in Vertretung der ebenfalls scheidenden Vorstände Michael Mohr und Toni Reimann. „Jetzt ist es Zeit die Geschicke und die Zukunft des Vereins in die kompetenten Hände eines neuen Vorstands zu geben.“ Herr Liebetruth bedankte sich ausdrücklich für die geleistete Arbeit in den letzten zwei Jahren. Er führte aus, dass „ohne das persönliche Engagement, die Schwierigkeiten und Hindernisse beim Aufbau des Vereins und bei den ersten Veranstaltungen nicht zu bewältigen gewesen wären.“

Einstimmig wurde dann die drei neuen Vorstandsmitglieder Frank Toepel (56), Bauunternehmer aus Magdeburg mit Zweitwohnsitz in Benneckenstein, Hans-Dieter Otto (51), Spediteur mit Sitz in Benneckenstein und Nordhausen sowie Kay Rogge (43), Prokurist bei der Volksbank Braunlage, gewählt. Janek Liebetruth und Christel Liebetruth wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neuen Vorstandsmitgliedern,“ sagt Vorsitzende Liebetruth. „Sie werden nun auf Grund ihres weitreichenden Netzwerks und deren Arbeit als erfolgreiche Unternehmer bzw. Banker, zur weiteren Professionalisierung der Vorstandsarbeit beitragen.“ Der neue Vorstand wird sich zeitnah zu einer konstituierenden Sitzung treffen.

Kulturvereinsvorstand

Mitgliederversammlung (v.l.n.r. Janek Liebetruth, Frank Toepel, Maria Hecht, Victoria Hoppe, Kay Rogge, Christel Liebetruth, Evelyn Edler, Mandy Hilpert, Martina Liebetruth, Maria Schillack, Marianne Scharfe)

THEATERNATUR2015 – ein Rückblick mit Vorausblick

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Das erste überregionale, länderübergreifende Festival der darstellenden Künste im Harz ist letzten Sonntag offiziell zu Ende gegangen und der Verein hat bewiesen, dass er die Waldbühne in Benneckenstein mit einem ambitionierten, hochkarätigen Programm praktisch aus dem Dornröschenschlaf gerissen hat.

Zehn Tage lang war die seit vielen Jahrzehnten verschlafene und bei vielen fast in Vergessenheit geratene Waldbühne im Oberharzer Ortsteil Benneckenstein Schauplatz für darstellende Kunst der Spitzenklasse. Knapp 30 Programmpunkte aller Couleurs der darstellenden Künste präsentierte der Kulturrevier Harz e.V. während der ersten Auflage des THEATERNATUR. „Künstlerisch und organisationstechnisch bin ich hochgradig zufrieden,“ gibt Festivalleiter Janek Liebetruth an. „Auch das Wetter hat unwahrscheinlich gut gepasst – denn von den Endproben Anfang August fast bis zum letzten Tag an hatten wir ideales Sommerwetter.“ Selbst das Abschlusskonzert des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode wurde trotz des dann einsetzenden Regens ein Erfolg.

Der Besuch der alten Dame

Glanzlichter gab es zahlreiche. Allen voran ist Liebetruths Inszenierung von Der Besuch der alten Dame zu nennen. Diese Produktion war laut Angaben des Vereins von den Besucherzahlen die erfolgreichste, obwohl „es natürlich gewagt war, so ein Stück mit ernstem Hintergrund und Fragen nach Geld und Moral auf eine Waldbühne zu bringen.“ sagt der in Benneckenstein aufgewachsen und in Berlin lebende junge Regisseur. „Es wurde als Unterhaltung und Anregung aufgenommen, genau das sollte es sein.“ Auch die zweite Produktion, die musik-theatrale Uraufführung Harz/Heimat/Megacities kam beim Publikum gut an, obwohl viele Besucher mit mehr Fragen zurückgelassen wurden, als Antworten. „Aber auch das ist zeitgenössisches Theater.“ führt Liebetruth weiter aus. Ebenfalls das Gastspiel des Deutschen Nationaltheaters  Weimar Tschick ist auf viel Interesse und Begeisterung gestoßen und Liebetruth hofft, dass diese Verbindung nach Weimar weiter ausgebaut werden kann.

Dr. Oliver Junk

Die Vielfalt bot für jeden etwas, um über die engere Region hinaus Besucher in die Region zu holen. Die Besucher kamen zu etwa zwei Dritteln nicht aus Benneckenstein, sondern aus allen Teilen des Harzes und darüber hinaus. Aus Magdeburg, Halberstadt, Wernigerode, Nordhausen, Bad Harzburg, sogar einige Besucher aus Weimar und Berlin waren darunter. Ebenso der Oberbürgermeister aus Goslar Dr. Oliver Junk. „Der Verein hat gezeigt, dass so ein Festival mit eigenem Profil gut auf diese Bühne und in die Region passt,“ bestätigt Junk, der ebenfalls Begründer Initiative Ein Harz und Präsidenten des Harzklubs ist. „Benneckenstein liegt im Zentrum des Harzes, wenn man die Landesgrenzen überwindet, können wir überall hin ausstrahlen.“ Sein Amtskollege aus Nordhausen, Dr. Klaus Zeh, war ebenfalls in den kleinen Harzort gekommen, um sich die Vorstellung Besuch der alten Dame anzuschauen und anschließend an einer Podiumsdiskussion „Harzer Städte im Wandel“ über die Möglichkeiten, Chancen und Herausforderungen der Stadtentwicklung im Harz teilzunehmen. „Das ehrenamtliche Engagement der Organisatoren, Mitwirkenden und Unterstützer des Festivals ist ein wunderbares Beispiel länderübergreifender Kooperation. Dies ist ganz im Sinne unserer Initiative Ein Harz,“ sagte der Nordhäuser Oberbürgermeister. „Ich könnte mir vorstellen, dass sich aus den THEATERNATUR ein Format für den ganzen Harz entwickeln könnte.“

Eine mehrtägige Veranstaltung von diesem Anspruch verursacht natürlich hohe Kosten. Gewinn wird der Verein, nach eigenen Angaben, dieses Jahr keinen machen. Mit dem kalkulierten Budget von rund 100.000 EURO werde man gerade auskommen. Viele Institutionen, wie das Land Sachsen-Anhalt oder Lotto-Toto, Stiftungen, wie die der Harzsparkasse und private Unternehmer wie Frank Toepel aus Magdeburg sowie Hans-Dieter Otto aus Benneckenstein und David Büschlepp aus Tanne, haben das THEATERNATUR Festival in diesem Jahr materiell und immateriell unterstützt, wofür sich der Vorsitzende Liebetruth im Namen des Vereins herzlich bedanken möchte.

Harzer Heimat

Leider blieben bisweilen etliche Sitzreihen leer wie Liebetruth ebenfalls bestätigte „Wir bleiben leider unter unseren eigenen Erwartungen zurück. Fünftausend Tickets hätten wir für die Veranstaltungen insgesamt verkaufen können, Tausendeinhundert haben wir nur verkauft.“ Aber so ein komplexes Theaterangebot gab es auch erstmalig auf der Waldbühne Benneckenstein. Verglichen mit dem Theatersommerfest im letzten Jahr, waren es in diesem Jahr laut Liebetruth schon deutlich mehr Besucher. „Aber so ein Angebot muss sich erst rumsprechen. Aller Anfang ist bekanntlich schwer.“

Alles hänge nun vom endgültigen finanziellen Ergebnis diesen Sommers sowie der wiederholten Unterstützung von Förderern und Sponsoren ab, einige Förderanträge müssen bereits im September fertig werden. Auf jeden Fall arbeiten Liebetruth und sein Team bereits jetzt an den Plänen fürs nächste Jahr. Vom 5. bis 14. August 2016 soll es dann das die Fortsetzung, das THEATERNATUR2016, auf der Waldbühne geben.

Christian Fitzner

Prominente Fernsehgesichter auf der Waldbühne im Harz

(Pressemitteilung des Kulturrevier Harz e.V.)

Wer sie nicht aus Kinofilmen wie RUSSENDISKO oder SUSHI IN SUHL kennt, dem ist Angelika Böttiger mit Sicherheit aus dem Fernsehen bekannt: als Schwester des sympathischen, schwergewichtigen Kommissars Horst Krause spielte sie sich in die Herzen der Zuschauer, zuletzt in der Episode „KRAUSES GEHEIMNIS“. Ab dem 7. August ist sie in einer Paraderolle des Theaters auf der Waldbühne Benneckenstein zu erleben: als exaltierte Milliardärin versetzt sie ihr kleines Heimatstädtchen in der Tragikkomödie „DER BESUCH DER ALTEN DAME“ in Angst und Schrecken. Während des Festivals THEATERNATUR ist sie gemeinsam mit zwei anderen bekannten Fernsehgesichtern auf der Bühne zu erleben.

Neben Wolfgang Bahro, dem Fiesling Jo Gerner aus der beliebten Vorabendserie GUTE ZEITEN SCHLECHTE ZEITEN, der einen filmischen Gastauftritt als Fernsehreporter hinlegt, verkörpert Alexander Kiersch in der Inszenierung des Berliner Regisseurs Janek Liebetruth den Pfarrer. Eine ungewöhnliche Rolle, kennt man ihn doch als skrupellosen Patrick Graf aus GUTE ZEITEN SCHLECHTE ZEITEN und als Polizeimeister Thorsten Gerlach aus der RTL-Serie DIE WACHE.

THEATERNATUR – das Festival für darstellende Künste findet vom 7. bis 16. August auf der Waldbühne Benneckenstein/Stadt Oberharz am Brocken statt. Im Mittelpunkt des THEATERNATUR2015 steht der vielschichtige Begriff „Heimat“, dargestellt in einem breitgefächerten Programm mit eigenen Theaterproduktionen und Gastspielen für Erwachsene ebenso wie Kinder und Jugendliche, mit Konzerten und Filmvorführungen im Rahmenprogramm. Das THEATERNATUR Festival soll den Harz als Kulturstandort stärken und innovative, kraftvolle Impulse für die lokale Theaterlandschaft setzen und gleichzeitig die traditionsreiche, 1952 erbaute Waldbühne Benneckenstein aus dem langem Dornröschenschlaf erwecken. Dabei verfolgt der veranstaltende Kulturrevier Harz e.V. das Ziel, länderübergreifend die Harzer Einwohner für zeitgemäße Theaterkunst zu begeistern und ein neues Interesse an Theater und an der Region zu wecken.

Karten und Infos erhalten sie unter: www.theaternatur.de oder an den bekannten Vorverkaufsstellen der Region.

Angelika Böttiger

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