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Michael Reinboth

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Fritz Reinboth zum Ehrenvorsitzenden des Geschichtsvereins ernannt

Im Rahmen der am 27. April durchgeführten Jahreshauptversammlung des Vereins für Heimatgeschichte Walkenried/Bad Sachsa konnte der alte und neue Vorsitzende Michael Reinboth seinen Vorgänger Fritz Reinboth aus Braunschweig nach einstimmigem Votum der Anwesenden zum Ehrenvorsitzenden ernennen.

Fritz Reinboth

Fritz Reinboth hat die Geschicke des Vereins fast 25 Jahre lang geleitet und sein Amt 2014 zur Verfügung gestellt. Er steht dem Verein aber nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite und bewies dies erneut, indem er im Anschluss an den formalen Teil der Versammlung einen beeindruckenden und viele Anregungen vermittelnden Vortrag über die „Hercynia Curiosa“ des Georg Henning Behrens aus Nordhausen hielt.

Irritationen über die Entwicklung in Bad Sachsa

Die eigentliche Hauptversammlung brachte mit der Wiederwahl aller bisherigen Amtsinhaber keine Überraschungen. In seinem Tätigkeitsbericht ging Michael Reinboth auf die vielfältigen und zumeist gut besuchten Veranstaltungen, darunter die Präsentation des „Walkenrieder Altars“, die gelungene Fahrt nach Hildesheim, die Arbeit in Archiv und Ausstellung und die Herausgabe des sehr gut angenommenen Buches über die Bauwerke der Stadt Bad Sachsa und ihrer Ortsteile ein. Hier wird bereits eine weitere Auflage vorbereitet. Im Herbst wird der Verein auch wieder eine Studienfahrt anbieten. Etwas irritiert zeigte sich Reinboth über die jüngste Entwicklung beim Bad Sachsaer Heimatmuseum, denn dessen weitere Existenz liegt dem Geschichtsverein naturgemäß sehr am Herzen. Er wird sich mit der Bitte um Aufklärung zum Sachverhalt an Sachsas Bürgermeister Dr. Hartmann wenden.

Weiter für den Klosterort arbeiten – JHV 2016 der „Wir Walkenrieder“

Von Blumen, Torbogen- und Fahnenschmuck über die Pflege des Klosterumfeldes, von der Betreuung des Eckstormweges, der Schutzhütten, der Anlagen am Priorteich und aller Wanderwege, von der umfassenden Unterstützung des Kloster- und des Weihnachtsmarktes bis hin zur Verteilung von Werbeflyern reicht das Spektrum, welches der Verein „Wir Walkenrieder“ mit seinen rund 140 Mitgliedern im Klosterort abdeckt. Hinzu kommen immer wieder Sonderkationen und spontane „Feuerwehreinsätze. Die bei der Jahreshauptversammlung am 26. April zahlreich anwesenden Mitglieder bestätigten nicht nur diesen Aufgabenumfang, sondern statteten den alten und neuen Vorsitzenden Michael Reinboth, Schriftführerin Meike Bestert und die Beisitzer Claus Eggert und Hans-Joachim Schridde mit überzeugenden Mandaten für ihre Arbeit aus.

Vielfältiges bürgerschaftliches Engagement weiter notwendig

Ortsbürgermeister Andreas Viehweger und Claus Eggert dankten namens der Gemeinde dem Verein für seine ehrenamtlichen und gemeinnützigen Arbeiten. Reinboth hob in seinem Rechenschaftsbericht hervor, dass die vielfältigen Aufgaben nur dank des tatkräftigen Engagements vieler Vereinsmitglieder und weiterer den Verein unterstützender Menschen bewältigt werden können, und dankte allen, die mit Rat, Tat, Spenden oder auch einem Kaffee und Frühstück geholfen haben. Mit der Gemeindeverwaltung und dem Harzklub-Hauptverein arbeiten die „Walkenrieder“ gut zusammen. Auch mit dem Forstamt, wenngleich hier nicht immer alle Wünsche erfüllt werden konnten. Durch Vandalismus im Orts- und Außenbereich werde man zudem immer wieder zurückgeworfen, zuletzt in der Hütte am Priorteich sowie am Eckstormweg. Dennoch: Der Verein geht mit viel Optimismus in die nächsten Jahre hinein und strebt eine gute Zusammenarbeit mit dem künftigen Gemeinde- und Ortsrat in Walkenried an. Für letzteren wünscht sich Reinboth „Leute, die zu 100 Prozent den Ort in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen“.

Klosterumfeld wichtiges Aushängeschild für den Ort

Die „Walkenrieder“ messen besonders dem Umfeld des Klosters große Bedeutung bei. Hier muss alles stimmen, damit der Gast einen positiven Eindruck von Walkenried bekommt und davon auch weitererzählt, so Reinboth. Hierzu zählen die Anlagen am Klosterparkplatz mit der Streuobstwiese, den Sitzgruppen und den Informationstafeln sowie der zum Kennenlernen des Klosters wichtige „Eckstormweg“, der schöne Blicke auf Klosteranlage und Kirchenruine bietet, aber auch die Bänke auf dem Weg zur Klosterpforte und ein ordentlicher, weil gepflegter Klostervorplatz. Hier wird sich der Verein mit seinem inzwischen recht umfangreichen Fuhr- und Gerätepark umfassend einbringen. Im Bereich „Harzklub“ stehen die Vervollständigung der Beschilderung des Himmelreichs und die Herrichtung der Albrecht-Meier-Hütte im Fokus. Aus dem Kreis der Mitglieder wurde der Zustand des „SV Südharz-Weges“ zwischen der Mühlwiese und dem Freizeitzentrum als verbesserungsbedürftig benannt.

Pflanzaktion

Ein Schnappschuss von der Sommerbepflanzung 2013.

„Walkenrieder“ mit neuer Führungsmannschaft

Der Verein „Wir Walkenrieder“ geht nach seiner Mitgliederversammlung am 13.03. mit einer neuen Führungsmannschaft und neuen Herausforderungen in die kommenden Jahre hinein. Die neu Gewählten gehörten in anderen Funktionen aber schon dem Vorstand und Beirat des Vereins an, so dass ein problemloser Übergang ermöglicht wurde. Wilfrid Ristau und Wolfgang Probst hatten vor mehr als 5 Jahren die Gründung des Vereins initiiert und waren seither als 1. und 2. Vorsitzender tätig, sahen aber nun die Zeit für reif an, sich aus der vordersten Linie zurückzuziehen. An ihrer Stelle wurden Michael Reinboth zum 1. Vorsitzenden und Klaus Facius zum 2. Vorsitzenden gewählt. Das Amt des Schatzmeisters, welches bisher Michael Reinboth innehatte, übernimmt Claus Berger. Meike Bestert bleibt als Schriftführerin weiter im Amt. Neue Beiräte sind Erich Müller und Dietmar Langer, alle übrigen Beiratsmitglieder bleiben bis auf Klaus Facius, der in den Vorstand wechselt, weiter dabei.

Michael Reinboth bedankte sich mit einem bebilderten Rückblick auf die ersten 5 Jahre der Vereinsarbeit bei den beiden bisherigen Vorsitzenden und ging darauf ein, welche vielfältigen Aufgaben der Verein in dieser Zeit übernommen und erfolgreich bewältigt hat. Das Spektrum reicht von Baum- und Blumenpflanzungen in der Harzstraße, im Bürgerpark, am Torbogen und auf dem Friedhof über die Herrichtung von „Bettens Wiese“ und des „Baumgartens“, Arbeiten im und am Priorteich, aber auch Protestaktionen zum Gipsabbau im Röseberg bis hin zur Produktion eines Walkenried-Flyers und zu den „Walkenrieder Nachrichten“ und umfasst auch die Arbeiten beim Auf- und Abbau des Kloster- und des Weihnachtsmarktes. Es gelang weitgehend, die Aufgaben des aufgelösten Kur- und Verkehrsvereins und des ebenfalls aufgelösten Walkenrieder Harzklubs zu übernehmen.

Mit dem Wegfall des 3 Jahre laufenden Projektes „Bürgerarbeit“ ergeben sich für den Verein über die bisherigen Aufgaben hinaus neue Herausforderungen, denn das, was die Bürgerarbeiter bisher erledigt haben, muss nun auch von ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern oder Freunden des Vereins übernommen werden. Eine enge Abstimmung mit der Samtgemeinde Walkenried wird hierbei zur Erzielung von Synergieeffekten und Vermeidung von Doppelarbeit angestrebt. Auch mit den anderen Walkenrieder Vereinen soll weiterhin gut und intensiv zusammengearbeitet werden.

„Trotz aller Probleme: Walkenried muss ein lebens- und liebenswerter Ort bleiben, in dem man gern wohnt und den man gern aufsucht. Hierin sehen wir weiter den Schwerpunkt unserer Aufgaben und hoffen, dass uns noch mehr Bürger als bisher bei deren Bewältigung unterstützen“ fasst Michael Reinboth zusammen.

Pflanzaktion

Ein Schnappschuss von der Sommerbepflanzung 2013.

Priorteich

Hier wird gearbeitet: Claus Eggert und Bernd Facius bringen die Drainage am Priorteich in Ordnung.

Die Sommerausgabe des Harz-Kursbuchs ist erschienen

Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ hat die Sommerausgabe des Harz-Kursbuchs, die mit dem Fahrplanwechsel der Harzer Schmalspurbahnen am 26. April Gültigkeit erlangt, fertig gestellt. Sie wird in diesen Tagen an die bekannten Verkaufsstellen ausgeliefert und ist auch bei Michael Reinboth in Walkenried direkt bestellbar. Der Verkaufspreis beträgt unverändert 2,00 €.

HarzKursbuch

Alle seit Dezember eingetretenen Änderungen im Bahn- und Busverkehr wurden in das Buch ebenso eingearbeitet wie der Sommerfahrplan der HSB. Neu aufgenommen wurden drei den Harz berührende Fernbuslinien von „BerlinLinienBus“ und „meinfernbus“. Außerdem wird auf heute schon bekannte Baumaßnahmen im Sommer und im Herbst hingewiesen, die sich auf die Fahrpläne des Schienenverkehrs auswirken werden. Die Übersichten der Knotenpunkte und der Ausflugsziele wurden um weitere Telefonnummern ergänzt. Das Format wurde zur Verbesserung der Lesbarkeit leicht vergrößert.

„Mit dem Harz-Kursbuch stellen wir wieder einen umfassenden Ratgeber für Harz-Reisende zur Verfügung, die unser schönes Mittelgebirge mit Bahn und Bus erkunden wollen“ erläutert Michael Reinboth, der für die Initiative die Zusammenstellung der Daten übernommen hat. „Während unsere Kunden sich mit der Sommerausgabe auf Reisen begeben, arbeiten wir bereits an der Zusammenstellung der Winterausgabe 2014/2015“. Diese wird, so Reinboth, wegen der vielen Änderungen im Zugverkehr ab Dezember 2014 etwas umgestaltet und erweitert, um der Vielzahl der sich dann ergebenden neuen Verbindungen gerecht zu werden.

Generationswechsel beim Verein für Heimatgeschichte

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des 50 Jahre bestehenden Vereins für Heimatgeschichte Walkenried / Bad Sachsa und Umgebung e.V. war von einem Generationswechsel im Vorstand geprägt, denn sowohl der langjährige Vorsitzende Fritz Reinboth als auch der Kassenwart Walther Reinboth sen., der diese Funktion seit der Gründung des Vereins wahrgenommen hat, gaben den Rückzug von ihren Ämtern bekannt. An ihre Stelle treten mit Michael Reinboth (Vorsitzender) und Claus Koch (Kassenwart) zwar keine jungen Leute, aber gleichwohl Angehörige einer jüngeren Generation. Walter Schaper als stellvertretender Vorsitzender und Friedemann Schwarz als Schriftführer behalten ihre Ämter bei, und anstelle von Claus Koch rückt Detlef Roggenbach neu in der Funktion eines Kassenprüfers nach.

Neue Ausrichtung und Konzentration erforderlich

Der neue Vorsitzende bedankte sich bei Fritz und Walther Reinboth für ihre langjährigen Tätigkeiten, für die sehr viel Freizeit geopfert wurde. Das gilt auch für den neuen Vorstand. Jedoch müssen die Aktivitäten des Vereins angesichts einer älter werdenden und rückläufigen Mitgliederschar neu ausgerichtet und auf Themen konzentriert werden, die von den Aktiven auch „gestemmt“ werden können. Michael Reinboth benannte hier ausdrücklich das ständig wachsende Vereinsarchiv mit der ortsgeschichtlichen Sammlung und die Weiterführung der sehr erfolgreichen Schriftenreihe, wohingegen Vorträge und Exkursionen zurückgefahren werden müssen. Vorträge wird es weiterhin geben, sie werden aber von der Zahl her auf ca. 4 pro Jahr begrenzt werden. Exkursionen werden zukünftig auf die engere Umgebung von Bad Sachsa und Walkenried beschränkt werden.

 

Für die zwei in diesem Frühjahr noch ausstehenden Exkursionen zum Kloster Huysburg (Busfahrt) und zur Harliburg sind Gäste sehr herzlich willkommen. Ausdrücklich gewürdigt wurden die Aktivitäten des kürzlich verstorbenen Walkenrieder Heimatforschers Ronald Benneckenstein. Der Verein freut sich, dass seine Sammlungen künftig den Bestand des Archivs bereichern werden. Besonders die umfangreichen Fotoalben sind eine wahre Fundgrube für Forscher der jüngeren Ortsgeschichte.

Weitere Veröffentlichungen sind geplant

Die Aktivitäten des Vereins im zweiten Halbjahr 2014 werden von den Jubiläen „100 Jahre Beginn des Ersten Weltkriegs“ und „25 Jahre Grenzöffnung“ geprägt sein. Zum ersten Jubiläum werden derzeit Dokumente zusammengetragen, zum zweiten Jubiläum wird es ein neues Buch über die Öffnung des Schienen-Grenzübergangs Ellrich-Walkenried geben. Kleinere Projekte betreffen die schon im Internet präsentierte Lebensgeschichte des „Walkenrieder Kapitäns“ Felix Meier und die kürzlich entdeckten Zusammenhänge zwischen Walkenried und dem Aufstand der Hottentotten im südlichen Afrika 1908, an dessen Bekämpfung ein Walkenrieder Bürger namens Domeyer als Mitglied der Schutztruppe beteiligt war.

Gipsmuseum

Das Archiv für Heimatgeschichte, die ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried sowie die Bücherei befinden sich im Gebäude der ehemaligen Walkenrieder Grundschule am Geiersberg.

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