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Rosenblath-Zyklus

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Walkenried-Kalender für 2020 mit Motiven von Karl Helbing

Es entspricht schon fast einer Tradition, dass der Verein „Wir Walkenrieder“ e.V. in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsverein einen Kalender mit Motiven aus Walkenried und Umgebung herausgibt. So auch für 2020. „Im neuen Kalender, der sich gerade im Druck befindet“, stehen wie schon einmal vor einigen Jahren Motive von Karl Helbing im Mittelpunkt“ erläutert Michael Reinboth. Der bekannte Walkenrieder Graphiker hatte um 1950 eine ganze Bilderwand für den Kaufmann Martin Rosenblath gestaltet. 28 Aquarelle zeigen in liebevoller und gewohnt gekonnter Weise, wie der Klosterort und seine Umgebung vor nunmehr fast 70 Jahren ausgesehen haben.

Walkenried-Kalender 2020

Der „Rosenblath-Zyklus“ befindet sich im Archiv des Geschichtsvereins in der alten Walkenrieder Schule und kann dort betrachtet werden. 13 Bilder hieraus wurden für den Kalender ausgewählt und mit Erläuterungen versehen. „Es ist nicht einfach, die Bilder zu fotografieren. Sie befinden sich aus gutem Grunde hinter Glas und sind fest mit der geschnitzten Holzwand verbunden. In den 70 Jahren seit ihrer Erschaffung haben die Farben auch gelitten, wenn auch nur leicht. Gleichwohl stellt der Zyklus ein einmaliges Dokument dar. Welcher Ort kann schon auf eine so schöne Darstellung aus der Anfangszeit der Bundesrepublik zurückgreifen? Insoweit können die Bilder zu einem Vergleich alt-neu anregen, und das sollen sie auch“ meint Reinboth. Der „Papierflieger“ in Clausthal-Zellerfeld sorgt wieder für eine gute Druckqualität. Der „Walkenried-Kalender“ für 2020 wurde auf dem Walkenrieder Weihnachtsmarkt am 2. Advent am Stand der „Walkenrieder“ zum Preis von 10 € angeboten, wird aber auch danach noch erhältlich sein. Mit dem Erwerb des Kalenders wird die weitere Arbeit des Vereins unterstützt.

„Tag der offenen Tür“ im Walkenrieder Vereinsheim war ein voller Erfolg

Sieglinde Hausecker hatte die Idee, und alle in der alten Walkenrieder Grundschule vertretenen Vereine schlossen sich an und organisierten einen Tag der offenen Tür, um ihre Einrichtungen den Walkenriedern näher zu bringen. Dies ist auch gelungen, denn am Samstag stellten sich die Besucher auf allen drei Etagen in Scharen ein.

Im Kirchenladen konnte man an einer Tombola teilnehmen und Kaffee und Kuchen genießen. Der Spielmannszug bot ein Konzert und einen wegen starken Andrangs wiederholten „Tanz im Dunklen“ der ganz Kleinen. Bei Gegrilltem kamen auch die Gaumenfreuden nicht zu kurz, wenngleich das plötzliche Gewitter zu einem hastigen Rückzug ins Innere zwang. Die Bücherei hatte einen Basar organisiert, und der Geschichtsverein bot Führungen durch seine Dauerausstellung sowie zwei Diashows über Walkenried in alten Ansichten und Bilder aus dem Walkenrieder Schulleben an.

Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem, was die Vereine in der alten Schule auf die Beine gestellt haben. Für viele war es der erste Besuch nach Jahrzehnten, aber jeder wusste noch, wo sein Klassenraum oder das Lehrerzimmer gewesen war. Starkes Interesse fanden auch die Sammlungen zur Firma Genzel, das Klostermodell, der „Walkenrieder Altar“ und der große „Rosenblath-Zyklus“ mit den Aquarellen von Karl Helbing.

Für die Veranstalter zog Michael Reinboth vom Geschichtsverein eine ausgesprochen positive Bilanz. „Wir hoffen, dass viele der heutigen Besucher auch an anderen Tagen wiederkommen, sei es, um den Kirchenladen aufzusuchen, sei es, um sich die Ausstellungen anzuschauen oder sei es, um in der Bücherei nach etwas Lesenswertem zu gucken. Wir bedanken uns bei der Gemeinde Walkenried, dass wir die Räumlichkeiten so umfassend nutzen können, und versuchen, durch Veranstaltungen wie diese ein klein wenig davon zurückzugeben und der Walkenrieder Bevölkerung etwas zu bieten.“

Eine Wiederholung mit anderen Themenschwerpunkten erscheint nicht ausgeschlossen.

Gipsmuseum

Das Archiv für Heimatgeschichte, die ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried sowie die Bücherei befinden sich im Gebäude der ehemaligen Walkenrieder Grundschule am Geiersberg.

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