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Rosenblath-Zyklus

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Walkenried in Gemälden: Die Klosterruine

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus “Mein schönes Walkenried”, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Das Bild zeigt die Ruine des Klosters Walkenried zu Beginn der 1950er Jahre – ein Anblick, der sich über viele Jahrzehnte (abgesehen von kleineren Veränderungen wie dem Verschwinden des Jägerzauns) offenkundig kaum gewandelt hat. Wer selbst noch über alte (und neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Kloster Walkenried

Die Ruinen des Klosters Walkenried – gezeichnet um 1950 von Karl Helbing.

Walkenried in Gemälden: Der „Goldene Löwe“

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus “Mein schönes Walkenried”, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Zu sehen ist hier das in Walkenried unmittelbar neben dem Torbogen gelegene Gasthaus „Zum goldenen Löwen“ beim heutigen Bürgerpark (damals noch ohne Gipsbrunnen). Das Gasthaus – das als „Stifts Schenke vor dem Tore“ auf eine lange Geschichte zurückblicken kann – existiert bekanntlich noch heute und wird seit vielen Jahrzehnten von der gleichen Familie weitergeführt. Wer selbst noch über alte (oder neue) Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Hotel Zum Goldenen Löwen

Das Walkenrieder Hotel „Zum Goldenen Löwen“ – gemalt um 1950 von Karl Helbing.

 

Die Geschichte dieses traditionsreichen Walkenrieder Gasthofes kann übrigens hier nachgelesen werden (Exemplare sind über den Buchhandel, im Foyer des Hotels sowie in der Walkenrieder Gipsausstellung zu beziehen): Reinboth, Fritz: Die Stiffts Schencke vorm Thore – die Geschichte des “Goldenen Löwen” in Walkenried, Schriftenreihe des Vereins für Heimatgeschichte Walkenried / Bad Sachsa und Umgebung e.V., Heft 33, Papierflieger-Verlag, Clausthal-Zellerfeld, 2010 (ISBN: 978-3-86948-087-9).

Walkenried in Gemälden: Klosterhof mit Brunnenhaus

Mit diesem Gemälde aus dem von Karl Helbing im Auftrag des Walkenrieder Kaufmanns Martin Rosenblath erstellten Bilderzyklus „Mein schönes Walkenried“, setzen wir unsere Reihe “Walkenried in Gemälden” fort. Das Bild zeigt den Innenhof des Klosters Walkenried samt Brunnenhaus zu Beginn der 1950er Jahre. Der damals noch vorhandene und hier zu sehende Bewuchs mit wildem Wein wurde mittlerweile aus denkmalpflegerischen Gründen entfernt. Wer selbst noch über alte Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere kleine Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Brunnenhaus

Das Brunnenhaus des Klosters Walkenried – gezeichnet um 1950 von Karl Helbing.

Walkenried in Gemälden: Der Walkenrieder Hauptbahnhof

Heute beginnen wir hier in den Walkenrieder Nachrichten mit einer neuen Artikelserie, die dem einen oder anderen Leser Walkenried (hoffentlich) einmal von einer ganz anderen – historischen – Seite näherbringen wird. In „Walkenried in Gemälden“ werden wir einige alte Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen und Ölgemälde des historischen Walkenrieds und seiner näheren Umgebung präsentieren – so etwa Gemälde aus dem 30 Bilder umfassenden Rosenblath-Zyklus von Karl Helbing, der Walkenried zu Beginn der 1950er Jahre zeigt. Auch einige Zeichnungen und Gemälde meines Urgroßvaters Walther Reinboth, die sich noch im Familienarchiv befinden, werde ich in den kommenden Monaten hier einstellen. Wer selbst noch über alte Gemälde, Skizzen und Zeichnungen von Walkenried verfügt, ist herzlich dazu eingeladen, unsere kleine Sammlung durch eine Zusendung an christian.reinboth@gmx.de zu bereichern.

Bahnhof Walkenried

Der Walkenrieder Hauptbahnhof um 1950 – gemalt von Karl Helbing.

 

Beginnen wollen wir mit einem Bild aus dem Rosenblath-Zyklus, welches den Walkenrieder Hauptbahnhof zeigt, der mittlerweile schon längst nicht mehr als Bahnhofsgebäude genutzt wird. In den frühen 1950er Jahren, als Helbings Gemälde entstand, hielt hier noch die mittlerweile verschwundene Südharz-Eisenbahn, mit der man von Walkenried bis nach Braunlage fahren konnte.

Zahlreiche neue Walkenrieder Museumsschätze bei museum-digital.de

Die Zahl der Exponate aus der Ortsgeschichtlichen Sammlung Walkenried bzw. der Dauerausstellung „Gips – mehr als weißes Pulver“, die im Museumsportal museum-digital.de des Instituts für Museumsforschung vorgestellt werden, konnte in den vergangenen Wochen auf 60 Ausstellungsstücke gesteigert werden. Neben ortsgeschichtlichen Exponaten wie etwa der Walkenrieder Friedenstafel von 1759 (deren interessante Geschichte sich übrigens hier mit mehr Details nachlesen lässt), vielen Ausstellungsstücken aus der Geschichte der Gipsindustrie des Ortes (wie etwa diesem aus Hochbrand-Gips gegossenem Mauerstein oder dieser Werbegrafik der Kutzhütte II) sowie zahlreichen Fundstücken zur Geologie des Harzes (wie etwa dieser Schwefelbildung auf Gips oder diesen Schwalbenschwanzkristallen), finden sich seit kurzem auch etliche digitalisierte Aquarelle des „Rosenblath-Zyklus“ auf der Internetseite.

Dieser nach dem Walkenrieder Einzelhandelskaufmann Martin Rosenblath benannte und von Karl Helbing gezeichnete Bilderzyklus bietet faszinierende Einblicke in das Walkenried der 1950er Jahre und wird von uns inzwischen auch mit einem eigenen kleinen Kurzfilm auf der bekannten Online-Videoplattform youTube beworben.

 

Walkenrieder Friedenstafel

Bei der sogenannten „Walkenrieder Friedenstafel“ handelt es sich um eine Gedenktafel aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges (1756 – 1763), die an den Abzug der kaiserlichen Truppen aus dem Fürstentum Blankenburg erinnert.

 

Schwefel auf Gips

In einigen Gipsvorkommen (etwa bei Weenzen bei Alfeld oder in Grubach bei Salzburg) findet sich elementarer Schwefel als Einschluss im Gips, der sich als Reaktionsprodukt aus dem Sulfat des Gipses (Gips/Anhydrit = Calciumsulfat) bildet.

 

Gipsfass

Bei diesem Exponat handelt es sich um ein durch die Firma Mende in Teichhütte hergestelltes kleines Gipsfass, das in der ehemaligen Walkenrieder Gipsfabrik eingesetzt wurde.

 

Wir hoffen, die Schwelle von 100 digitalisierten Ausstellungsstücken noch dieses Jahr „knacken“ zu können und so möglichst viele weitere Exponate für „virtuelle Besucher“ im Internet zu erschließen – insbesondere, da wir schon die erfreuliche Erfahrung machen durften, dass aus solchen Online-Besuchern gelegentlich auch Besucher vor Ort werden, die auf die Frage, wie sie denn von der Existenz der Ortsgeschichtlichen Sammlung Walkenried erfahren haben, mit „Euch habe ich im Internet gefunden“ antworten…

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