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Rudolf Pleil

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Filme über Walkenried im Internet – fünf Empfehlungen zum Wochenende

Schon des öfteren haben wir ja hier in den Walkenrieder Nachrichten Videobeiträge – beispielsweise zur Gipsausstellung des Vereins für Heimatgeschichte oder zur Bürgermeisterwahl am vergangegen Sonntag – eingestellt. Vor einigen Tagen habe ich mir interessehalber einmal angesehen, wie viele Filmbeiträge zum Klosterort sich überhaupt auf der größen Online-Videoplattform youTube finden lassen. Die fünf meiner Ansicht nach spannendsten und interessantesten Beiträge habe ich für diesen Wochenendartikel zusammengestellt – vielleicht hat ja der eine oder andere Leser der Walkenrieder Nachrichten am Samstag oder Sonntag Lust und Muße, um sich das eine oder andere Video zu Gemüte zu führen.

Beginnen wollen wir die filmische Reise durch Walkenried mit einem Dokumentarfilm über die von Rudolf Pleil kurz nach Kriegsende zwischen Walkenried, Wieda, Zorge und Ellrich verübte Mordserie. Durch den vor kurzem erschienenen – und beim Walkenrieder Geschichtsverein vorgestellten – Roman von Ernst-Ulrich Hahmann über das Leben Pleils ist dieser im Grunde schon fast vergessene Kriminalfall ja seit einigen Monaten ohnehin wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt.

 

Auch mit dem zweiten (und kürzeren) Film bleiben wir beim Themengebiet Heimatgeschichte: Diese Aufnahmen der einst zwischen Walkenried und Braunlage verkehrenden Südharzeisenbahn wurden im Jahr 1962 – also kurz vor Einstellung der Strecke – von Jürgen Rohnke aufgenommen. Ein historisches Dokument, das Eisenbahnfreunde und Hobbyhistoriker gleichermaßen erfreuen dürfte.

 

Apropros Eisenbahn: Dieses tolle Modell der Südharzeisenbahn lässt sich in der alten Schule in Zorge bewundern. Es zeigt die mit viel Liebe zum Detail nachgestaltete Strecke der alten Südharzeisenbahn zwischen Walkenried, Wieda und Zorge sowie den heutigen Bahnverkehr am Bahnhof Walkenried.

 

Natürlich wäre kein filmischer Streifzug durch Walkenried ohne einen Ausflug ins Zisterzienserkloster komplett. In diesem Filmbeitrag des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit stellt der scheidende Landeswirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) das Museumkonzept vor und erläutert die Bedeutung des Klosters samt seines Weltkulturerbe-Status für den Tourismus im Harz.

 

Ganz zum Schluss wird es dann noch musikalisch, immerhin war Walkenried auch schon einmal der Drehort für ein Musikvideo des Sängerduos Marshall und Alexander. Vor der romantischen Kulisse des Klosters Walkenried lassen die beiden Tenöre das Lied „Le Stagioni Che Verranno“ erklingen. Musikfreunde können die Aufnahme übrigens für nur 99 Cent als mp3-Datei über amazon erwerben.

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Autorenlesung zum Leben des Serienmörders Rudolf Pleil

Autorenlesungen passen gut in eine Bücherei. Deswegen wird es in Walkenried auch wieder eine solche geben, und zwar am 28.11. (Mittwoch) um 15.00 Uhr. Es geht wieder einmal um einen Kriminalfall, aber dieses Mal um einen wirklichen. Vielmehr gleich mehrere.

Ernst-Ulrich Hahmann, gebürtiger Ellricher, ist in mühsamer Kleinarbeit dem Werdegang des Mörders Rudolf Pleil nachgegangen und hat dessen Lebensgeschichte nun in Romanform verarbeitet. Aus seinem Buch, welches auch die Walkenrieder, Ellricher und Zorger Ereignisse im Zusammenhang mit Pleil abdeckt, wird er vorlesen und anschliessend für Fragen zur Verfügung stehen.

Wir freuen uns, dass es gelungen ist, einen klitzekleinen Anfang für eine neue Veranstaltungsreihe in unserer Bücherei zu organisieren. Hahmanns Buch ist eine gute Ergänzung der Schrift „Aus schweren Zeiten“, in der dieses Kapitel bewusst (im Hinblick auf das werdende Buch von Herrn Hahmann) nicht abgehandelt worden ist.

Gipsmuseum

Das Archiv für Heimatgeschichte, die ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried sowie die Bücherei befinden sich im Gebäude der ehemaligen Walkenrieder Grundschule am Geiersberg.

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