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Sitzbank

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Neue Sitzgelegenheit am Röseteich geschaffen

Ein lang gehegter Wunsch Walkenrieder Bürgerinnen und Bürger ist vor wenigen Tagen dank des unermüdlichen Einsatzes von Claus Eggert und Erich Müller in Erfüllung gegangen. An dem Verbindungsweg vom Bahnhof zur „Villa Meier“ wurde eine neue Bank aufgestellt. Nicht einfach so, sondern mit entsprechendem Unterbau und Drumherum.

Röseteich

Claus Eggert und Ernst Müller testen die neue Sitzbank am Röseteich.

 

Die beiden Schöpfer haben sich mit berechtigtem Stolz auf ihrem neuen Produkt ablichten lassen. Nun kann man den schönen Blick auf den Teich und hinüber zum Röseberg genießen. Nun fehlt nur noch, dass der Röseberg-Hang in diesem Bereich renaturiert und bepflanzt wird. Aber da scheint ja auch etwas im Gange zu sein.

„Wir Walkenrieder“ und viele Spaziergänger sagen Danke! Das gilt natürlich auch für die Reparateure der Bänke im Unterkloster (2 Stück) und – wiederum an Erich Müller gerichtet – für die neue Möblierung am Klosterparkplatz und die Bank vor dem Geschäft Ibold. Ohne solches Engagement könnten wir in Walkenried wohl einpacken. Gottseidank ist es da. Aber wir brauchen noch mehr aktive Leute, schon allein deswegen, damit diese beiden oder andere nicht irgendwann das Handtuch werfen.

Also: Wer macht mit?

Sitzgelegenheiten in Walkenrieds Wäldern sind eine Daueraufgabe

Und diese, kann man gleich fortsetzen, kann nur durch den Einsatz von Menschen bewältigt werden, die weder nach Geld noch nach der Uhrzeit fragen. Gottseidank haben wir sie im Klosterort. Nachstehende Beispiele zeigen, dass es mit dem erstmaligen Aufstellen nicht getan ist. Und wenn es nicht die Natur selbst ist, die ab und an einer Bank Schaden zufügt, dann sind es böse Bubenhände, die vor der Zerstörung von Allgemeingut nicht zurückschrecken.

Sitzbank

Kaputte Bänke erschweren nicht nur das Ausruhen – sie sind auch kein schöner Anblick und erwecken beim Wanderer leicht den Eindruck, dass man hierzulande nicht allzu sehr auf seine Wege achtet. Die beiden hier gezeigten Bänke am Eckstormweg und auf dem Damm des Priorteichs waren durch natürliche Entwicklung bzw. durch Vandalismus stark beschädigt und wurden nun von Erich Müller wieder instand gesetzt.

Sitzbank

Die Beschilderung von „Meckis Ruhe“ im Langenberg wurde nun, nachdem die Bank im vorigen Jahr aufgestellt wurde, von Werner Preissler und Klaus Facius in Ordnung gebracht.

Für diese Tätigkeiten braucht es neben dem persönlichen Einsatz und handwerklichen Fertigkeiten noch Holz und dafür wiederum jemanden, der es passend zurechtsägt. Hier wiederum kann der Verein „Wir Walkenrieder“ immer noch – und hoffentlich noch recht lange – auf den „Mann mit dem Trecker“ Herbert Stricker zurückgreifen, der auch in diesem Falle wieder tätig wurde. Das Holz selbst wird gelegentlich von der Forstverwaltung oder auch der Firma Krieghoff zur Verfügung gestellt. Ohne dieses Engagement ginge angesichts leerer Kassen in und um Walkenried nicht viel. Deswegen sind die Bilder auch ein kleines Dankeschön an alle Beteiligten.

Sitzbank

Gestrichen werden müssen Bänke übrigens auch. Und nicht nur die im Wald, sondern auch die am Klostervorplatz. Für diesen handwerklich nicht ganz so anspruchsvollen Job werden Freiwillige gesucht – Meldung an Klaus Facius oder Claus Eggert genügt.

Sitzbank

Auf Strickers und Müllers Holzplatz liegt übrigens schon, siehe nächstes Bild, das Rohholz für die zweite Sitzgruppe am Klosterparkplatz. Sie soll natürlich in gleicher Weise gestaltet werden wie die erste, nur braucht gut Ding gelegentlich eben auch mal Weile.

Keine Bankenkrise in Walkenried

… im Gegenteil: An den im Projekt „Bürgerarbeit“ definierten Rundwegen um Walkenried werden noch neue Bänke aufgestellt. Zu der Sitzgruppe am Klosterparkplatz, über deren endgültige Gestaltung noch beraten wird (Bänke mit Lehne oder doch wieder die rustikale Variante?), wird sich dort bald eine zweite gesellen, da die Inanspruchnahme durch Kloster- und andere Besucher sehr erfreulich ist und viele positive Rückmeldungen eingehen.

Nun wurde – auf dringenden Wunsch von Hermann Krieghoff, der sich selbst viel um Walkenrieder Wege gekümmert hat und immer wieder darauf hinwies, dass genau dort früher einmal eine solche gestanden hat – eine Bank auf dem Weg zum Himmelreich aufgestellt. Die Arbeit leisteten Klaus Facius und die beiden Bürgerarbeiter, wie immer gründlich und stabil.

Sitzbank

Die neue Sitzbank auf dem Weg zum Himmelreich.

 

Gipsgrus wurde vor Ort vorgefunden, die Bank entstammt den Beständen des ehemaligen Kur- und Verkehrsvereins. Nicht nur Walkenrieder Spaziergänger, sondern auch Wanderer auf dem Karstwanderweg werden die kleine Sitzgelegenheit sicher gern annehmen, wenn sie das benachbarte Schild über die Geheimnisse des Itelteichs und des Himmelreichs erschöpfend studiert haben. Für Eisenbahnfans wie den Berichterstatter steht sie allerdings zu weit weg von den Gleisen… Aber für diesen Zweck gibt es ja auf der anderen Seite des Bahnübergangs eine weitere Sitzgelegenheit.

Wer schon bis hierhin vorgedrungen ist, sollte die paar Schritte bis zum unteren Itelteichweg nicht scheuen. Er wird durch ein wunderbares Landschaftsbild entschädigt. Itelteich, Laubwald und Gipsklippen bilden ein in dieser Form einmaliges, noch dazu allenfalls durch das Geräusch eines vorüber fahrenden Zuges unterbrochenes ruhiges Idyll. Aber das ist schon wieder ein Bericht für sich. Möge Hermann Krieghoff sich noch lange dieser Bank erfreuen. Vielen Dank den fleißigen Aufstellern!

Kupferberg

Der Blick fällt von der neuen Sitzbank direkt auf den Kupferberg.

 

Itelteich

Wenige hundert Meter entfernt lässt sich der Itelteich bewundern – hier sogar mit Zugdurchfahrt.

Neue Sitzplätze und geklaute Blumen in der Bahnhofstraße

Vor wenigen Tagen wurden mit Hilfe von Walkenrieder Bürgern (Erich Müller, Hans Renner, Claus Eggert und Klaus Facius) zwei Sitzplätze in der Bahnhofstraße neu gestaltet. Die Bänke befanden sich zwar schon länger dort, wurden aber immer wieder im Zuge von Mäharbeiten usw. „umgesetzt“. Nunmehr ist alles ordentlich hergerichtet.

Sitzbank am Henricus

Henricus – im Hintergrund erkennbar – war zum Zeitpunkt der Bauarbeiten noch blumengeschmückt. Heute war er es nicht mehr, denn die beiden Blumenampeln, von Familie Erich Müller gestiftet und auch betreut, wurden Opfer eines Diebstahls oder, was wahrscheinlicher ist, von geistlosem Vandalismus. Hinweise auf den oder die Täter nimmt der Verein „Wir Walkenrieder“ gern entgegen. Der Verein war bereits im Frühjahr das Opfer von Vandalen, die seinerzeit mehrere Bäume in der Harzstraße umgerissen haben.

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