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Sitzgruppe

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Neue Sitzgruppe am Fahrradweg Walkenried – Ellrich

(von Dieter Klein, Wir Walkenrieder e.V.)

Kaum sind 32 Jahre nach der Grenzöffnung vergangen und schon haben wir einen Fahrradweg von Walkenried nach Ellrich. Wer auf halber Strecke eine Rast einlegen möchte, kann dies nun an einem Tisch mit Sitzgruppe am ehemaligen Grenzstreifen tun. Am Samstag, den 03. Juli hatten Claus Koch und Rainer Weiß schon im Vorfeld etwa 4 t Mineralgemisch eingebaut, verdichtet  und den Bankplatz begradigt und eingeebnet. 

Das Mineralgemisch hat Jan Hanke bezahlt und auch zum Einbauplatz  gefahren. Am 05. und 06. Juli haben dann Claus Koch und Claus Eggert einen Tisch und zwei Bänke aufgestellt, selbstgebaut nach bewährter Art. Die Bankgruppe wurde von der Kirchengemeinde Walkenried und Ellrich zum 30. Jahrestag der Grenzöffnung mit 400,00 € (eingenommene Spende vom 03. Oktober 2020) für unseren Verein gesponsert. Auch hier geht unser Dank an die Initiatoren dieser Aktion.

Wir alle freuen uns über den neuen Fahrradweg und wären grenzenlos glücklich, wenn man auch den Aueweg so befahren könnte, wie es sich für eine ganz normale Dorfstrasse gehört.

Viel Spaß beim Fahrradfahren und genießen Sie diese neuen Perspektiven auf den Harz und natürlich auf Walkenried und Ellrich.

Neue Sitzgruppe auf dem Höllköpfchen ist fertig

In rekordverdächtiger Zeit haben Aktive und Freunde des Vereins „Wir Walkenrieder“ die neue Sitzgruppe auf dem „Höllköpfchen“ fertiggestellt und zugleich das marode Geländer auf diesem Aussichtspunkt komplett erneuert.

Wolfgang Wölke, Hans-Joachim Schridde, Hermann Tischner, Claus Eggert und Bernd Eggert (von links) vor der neuen Sitzgruppe. Auf den Auslöser drückte Dieter Klein.

 

Erneut bleibt nur ein ganz dickes „Dankeschön“ für die immense Arbeit, denn alles Material musste vom Höllteich zu Fuß dort hinauf geschleppt werden, so dass zur eigentlichen Arbeit auch noch schweißtreibende Transporte hinzukamen. Wie man sieht, wurde die Sitzgruppe ebenso wie das Geländer etwas von der Kante der Gipsklippe zurückgenommen, da diese auf keinen Fall betreten werden sollte.

Die Sitzgruppe wollen wir dem Andenken an unseren viel zu früh verstorbenen Zahnarzt, begeisterten Postkartensammler und Heimatfreund Dr. Andreas Helbing widmen. Er hat diesen Aussichtspunkt gern aufgesucht. Natürlich wäre es uns lieber, wenn er weiter dort oben stehen und die heutige Aussicht mit denen auf seinen alten Ansichtskarten vergleichen könnte, aber wir denken, dass wir mit dem Aufstellen dieser Sitzgruppe (und einer noch anzufertigenden Beschriftung) etwas Bleibendes in seinem Sinne und im Sinne seiner Familie geschaffen haben. Zugleich können wir uns nicht genug darüber freuen, so viele Aktive und Freunde in unseren Reihen zu wissen, die sich um das Walkenrieder Umfeld kümmern.

Weitere Sitzgruppe am Walkenried-Rundweg instandgesetzt

In einer kurzfristig anberaumten Aktion haben Erich Müller, Claus Eggert und Klaus Facius eine weitere Sitzgruppe am Rundweg um den Klosterort instandgesetzt. Die Bänke des kleinen Rastplatzes am westlichen Ende der Spatenbornwiese waren schon länger abgängig und boten nur noch bedingt die Möglichkeit, sich – auch bei Wanderungen auf dem hier entlang führenden Karstwanderweg – ein wenig zu erholen.

Sitzgruppe

Eine schöne Sitzgruppe an sonniger Stelle – die ganze Spatenbornwiese im Blick.

 

Nun wurden zwei neue stabile Bänke montiert, was angesichts des unmittelbar anstehenden Anhydrits nicht ganz einfach war und viel körperlichen Einsatz erforderte. In einem weiteren, zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Berichtes schon erledigten Schritt werden die Bürgerarbeiter das Umfeld und den Weg etwas herrichten. Damit sind in diesem Teil des Rundweges nun schon fünf Bänke erneuert worden (die anderen stehen am Priorteich und am Weg entlang der Bahnstrecke). Über die Instandsetzung der Bank auf dem Priorteichdamm wurde schon berichtet. Ob auf dem Kupferberg oder im Himmelreich, am Eckstormweg, am Klosterparkplatz oder im Blumenberg – die Aktivitäten der „Walkenrieder“ werden immer mehr sichtbar. Auch auf dem Geiersberg werden demnächst einige Bänke in Angriff genommen.

Erich Mueller

Nochmal die Sitzgruppe, Bautyp „Erich Müller“. Stabil und weitgehend immun gegen Vandalismus. Da könnten sich auch die Verantwortlichen des Karstwanderweges ja mal erkenntlich zeigen…

 

Führung durch den Röseberg brachte Spende ein

Aber auch die Fraktion mit den zwei linken Händen war derweil nicht untätig. Ohne Moos ist ja bekanntlich nichts los, und davon konnte der Schatzmeister für eine Führung durch den Röseberg einen immerhin dreistelligen Betrag als Spende von einer Gruppe Europa- und Landtagsabgeordneter der Grünen aus Thüringen im Empfang nehmen. Die Gäste aus dem Nachbarland hatten zuvor das KlosterGrüne  besichtigt und zeigten sich von den Aktivitäten in unmittelbarer Nachbarschaft und entlang des „Grünen Bandes“ wenig begeistert. Immerhin musste man sich nicht anschreien, denn der hydraulische Meißel machte gerade Pause. Neben dem Kloster und dem Gipsabbau zählte der demographische Wandel beiderseits der alten Grenze zu den angesprochenen Themen.

Zweite Sitzgruppe am Klosterparkplatz nimmt Gestalt an

Die Aktiven des Vereins „Wir Walkenrieder“ sind unbestritten sein größtes und wichtigstes Aushängeschild. Dieser Tage arbeiten Claus Eggert und Erich Müller zusammen mit Bürgerarbeiter Bernd Facius an der neuen zweiten Sitzgruppe am Klosterparkplatz. Die bereits vorhandene Sitzgruppe wurde wieder mit ihren Holzbänken ausgestattet. Etwas näher am Wege und daher behindertengerecht erreichbar wird nun noch die zweite gestaltet. Die transportablen Bänke werden im Parkplatzbereich verbleiben und an geeigneter Stelle weitere Sitzgelegenheiten bieten.

Sitzgruppe

Ein Schnappschuss von der Überarbeitung der zweiten Sitzgruppe am Klosterparkplatz.

 

Bei den Besuchern unseres Klosters und bei vielen, die den Parkplatz als Basis für Wanderungen nutzen oder aber während einer Wanderung dort vorbei kommen, erfreut sich die schon vorhandene Sitzgruppe großer Beliebtheit. Dies gilt, soviel Offenheit muss sein, auch für abendliche Zusammenkünfte der hoffnungsfrohen Walkenrieder Jugend, wovon dann Pizzakartons und Sektflaschen zeugen – diese allerdings meistens säuberlich rund um den Mülleimer abgelegt, damit wir Alten es beim Wegräumen leichter haben… Bester Nachfrage erfreuen sich auch Infotafel und Flyer, die derzeit dreimal wöchentlich nachgefüllt werden müssen.

Wandern geht bei jedem Wetter – Pause machen auch!

Beim Nachfüllen der Flyer am Klosterparkplatz bot sich in strömendem Regen das nachstehende, mit Erlaubnis der beiden Walkenried-Besucher gemachte Bild.

Klosterparkplatz

Es schmeckt auch bei Regen. Und nette Besucher sind uns immer willkommen.

 

Die von den „Walkenriedern“ gestaltete Sitzgruppe am „Baumgarten“ wird gern und viel genutzt. Gefragt nach dem woher und wohin, teilten die beiden Wanderer mit, dass sie sich jetzt zunächst das Kloster anschauen wollten, um anschließend am Harzrand entlang nach Bad Lauterberg zu marschieren. Das Wetter mache ihnen nichts aus, sie seien ausgerüstet.

Die Möglichkeiten des Klosterortes, die sich ihm im Zusammenhang mit der Lage an gleich vier überörtlichen Wanderwegen bieten, nehmen wir noch längst nicht ausreichend wahr. Immerhin haben wir den „Kaiserweg“ Bad Harzburg – Walkenried – Tilleda, den „Grenzweg“ entlang des „Grünen Bandes“, den „Baudensteig“ bis nach Bad Grund und den „Karstwanderweg“ auf unserem Territorium, und alle, die auf diesen Wegen wandern, kommen durch Walkenried.

Dank des Einsatzes der Bürgerarbeiter, die sich auch um die Entsorgung des Abfalls kümmern, macht die Streuobstwiese einen sehr guten Eindruck und ist als erster Gruß für die Gäste des Klosters eine gute Visitenkarte.

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