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Kometenjäger Michael Koch fotografiert seltenen Kometen

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Am Nachthimmel ist zur Zeit ein seltener Komet zu beobachten. Eine Aufnahme gelang kürzlich unserem Astrofotografen Michael Koch auf dem Beobachtungsgelände der Sternwarte Sankt Andreasberg. Den derzeit in der Nähe der Andromedagalaxie sichtbaren Kometen C/2018 W2 Africano nutzte Michael Koch sozusagen nur zum Üben und um die Zeit für einen interessanteren Kometen zu nutzen. Das war C/2019 Q4 Borisov, der erste jemals entdeckte interstellare Komet. Das Bild ist auf den Kometen gestackt, ca. 60 Aufnahmen zu je 30s mit 400mm f/2.8 und Canon 5D-MK4. Dieser äußerst lichtschwache Komet entpuppte sich als „harte Nuss“ mit einer Helligkeit von nur mag 17.6, nur ganz knapp über den Bäumen im Osten. Während der Belichtungen sind immer wieder Äste und Blätter durchs Bildfeld gewandert. Von dem Zeitpunkt an, als er endlich über den Bäumen war bis zum Beginn der Dämmerung, gab es nur ein Zeitfenster von 40 Minuten.

Africano

Foto: Michael Koch, Sternwarte Sankt Andreasberg

Borisov

Foto: Michael Koch, Sternwarte Sankt Andreasberg

 

 

Besuch des Lions-Club Bad Gandersheim-Seesen in der Sternwarte Sankt Andreasberg

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Über einen besonderen Besuch freuten sich unsere Referenten, als Mitglieder des Lions-Club Bad Gandersheim-Seesen die Sternwarte Sankt Andreasberg besuchten. Präsident Christian Buchberger bedankte sich im Namen des Lions-Club bei den Aktiven des Vereins für interessante astronomische Einblicke, die weit über unser Sonnensystem hinausgingen. Im Vortragsraum der Sternwarte wurde am Ende des Programms ein weiterer goldener Spendenstern angebracht und der stellvertretende Vorsitzende der Sternwarte, Rolf Schölzel, bedankte sich für eine großzügige Spende in Höhe von 500,-€, die der Förderverein für die Weiterentwicklung des Projektes einsetzen wird.

Sternaufhang

Sternaufhang

Kunsthandwerkstatt Sankt Andreasberg spendet der Sternwarte 1.000 €

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Der Vortragsraum der Sternwarte Sankt Andreasberg war am vergangenen Freitagabend wieder bis auf den letzten Platz belegt. Im Anschluss an die Präsentation der monatlichen astronomischen Ereignisse unseres Referenten und zweiten Vorsitzenden Reinhard Görke bedankte sich der Vorsitzende Utz Schmidtko bei Herrn und Frau Kress von der Kunsthandwerkstatt Sankt Andreasberg. Sie präsentieren mehrfach im Jahr die Kunsthandwerkstatt in der Rathausscheune. Dabei werden auch Waffeln verkauft – ehrenamtlich. Die Einnahmen daraus verteilen sie an einheimische Vereine. Dieses Mal war die Sternwarte der glückliche Empfänger. Herr und Frau Kress konnten für Ihre Unterstützung einen goldenen Kometen an der Rückwand des Vortragsraumes anbringen. Sterne und Kometen tragen die Namen der Spender ab 500 €. Das Geld wird vom heute 112 Mitglieder starken Verein für notwendige Investitionen und die Weiterentwicklung des Sternwartenprojektes angelegt.

Ehepaar Kress

Foto: Ehepaar Kress von der Kunsthandwerkstatt St. Andreasberg bringen den goldenen Spenderkometen an.

 

Tag der Astronomie am 24. März 2018 in der Sternwarte St. Andreasberg

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Deutschlandweit findet in Sternwarten im Frühjahr der Tag der Astronomie statt. Auch die Sternwarte Sankt  Andreasberg öffnet ihre Türen und ermöglicht den Gästen und Besuchern himmlische Einblicke. Wir bieten ein schönes astronomisches Programm von 10 Uhr bis Mitternacht. Wir freuen uns auf viele Besucher in Norddeutschlands höchster und Deutschlands erster barrierefreien Sternwarte.

Tag der Astronomie 2018

Tag der Astronomie 2018

 

 

Astrowochenende am 2. und 3. Februar in Sankt Andreasberg

(von Utz Schmidtko, Sternwarte Sankt Andreasberg)

Die Sternwarte Sankt Andreasberg lädt am 2. und 3. Februar 2018 zum nächsten Astrowochenende mit tollem Programm ein:

2. Februar 2018, 18.30 Uhr: Astroabend

  • Vortrag *): „Mit dem 3D-Drucker ins Weltall“ (Dr. Thomas Mühler)
  • Vortrag:  „Was gibt es im Februar am Himmel zu sehen? (Reinhard Görke)
  • Planetariumsprojektionen
  • Anschließend: Himmelsbeobachtung mit Sternwartenteleskopen

3. Februar: Beobachtung (bei klarer Sicht)

  • Sonnenbeobachtung mit Spezial-Teleskopen ab 14 Uhr
  • Himmelsbeobachtung mit Sternwartenteleskopen ab 17 Uhr: Andromeda-Galaxie, Orion-Nebel, Ringnebel in der Leier u.v.a.m.

Eintritt frei! Unsere Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt. Sollte eine Himmelsbeobachtung aufgrund der Wetterlage nicht möglich sein, bieten wir ein interessantes Alternativprogramm: Vorträge, Präsentationen, Planetariumsprojektion und mehr. Aus Platzgründen bitten wir um Anmeldung unter: auskunft@sternwarte-sankt-andreasberg.de.

*) Ein spannendes Thema erwartet unsere Gäste beim Astroabend am 2. Februar 2018, 18.30 Uhr in der Sternwarte St. Andreasberg:

Dr. Thomas Mühler (TU Clausthal) referiert über Materialforschung in der Schwerelosigkeit während mehrerer Parabelflüge.

22 Sekunden schwerelos – und das 30 Mal hintereinander pro Flug, bei insgesamt vier durchzuführenden Flügen: Das Programm für Professor Jens Günster und Diplom-Ingenieur Thomas Mühler vom Institut für Nichtmetallische Werkstoffe (INW) der TU Clausthal im September. Im Rahmen der 30. Parabelflugkampagne des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums (DLR) testeten die Clausthaler Wissenschaftler, wie ein 3D-Drucker mit Pulver als Ausgangsmaterial in Schwerelosigkeit stabilisiert werden kann. Konkret geht es im Projekt „Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit” darum, ein Bauteil durch Aufbringen von Schichten eines fließfähigen Pulvers herzustellen. Dazu wird ein Computer-animiertes und in virtuelle Schichten zerlegtes Bauteil durch das wiederholte Auftragen von Pulverschichten Schicht für Schicht aufgebaut. In den Parabelflug-Experimenten lag der Fokus auf dem Schichtauftrag des Pulvers, da dies unter Schwerelosigkeit sehr schwierig ist. Um das Pulverbett mit dem eingeschlossenen Bauteil auch ohne Gravitation zu stabilisieren, wollen die Wissenschaftler Luft-Gasstrom nutzen, der durch die Pulverschichten gesaugt wird.

Mit dem 3D-Drucker ins Weltall

 

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