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Umbau

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Verknüpfungspunkt der kurzen Wege muss erhalten bleiben

Verknüpfungspunkt

Der Bahnhof in Walkenried ist ein in jeder Hinsicht vorbildlicher Verknüpfungspunkt zwischen Bahn und Bus. Wie man diesem Bild entnehmen kann, sind zwischen den Zügen und den Omnibussen keine 20 Meter zurückzulegen, und dies niveaugleich und barrierefrei. Überdachte Wartemöglichkeiten für beide Bereiche und ein täglich besetzter Bahnhof mit Fahrkartenverkauf sowie zahlreiche P&R-Plätze runden das Bild ab.

So schön muss es freilich nicht bleiben. Die Deutsche Bahn schmiedet Umbaupläne, welche in allererster Linie zu einer Verschlankung der Infrastruktur (volkstümlich: zu weniger Weichen) führen sollen und wie bei anderen Stationen wie Gittelde-Bad Grund zu einer eklatanten Verlängerung der Umsteigewege nebst Überquerung verkehrsreicher Straßen führen können. Dies wäre dann der Fall, wenn der Bahnsteig für Züge nach Nordhausen hinter den Bahnübergang (in Richtung des Röseteichs) verlegt werden würde. Die Schranke regelt dann den Zugang quasi kostenlos mit. Das Nachsehen hätte der Fahrgast, denn alle hier auf diesem Bilde zu sehenden Kunden hätten nicht mehr 10, sondern etwa 100 Meter zurückzulegen und müssten dabei die von vielen Lkws genutzte Straße nach Neuhof und den P&R-Parkplatz überqueren, um zu den Bussen zu kommen. Umgekehrt würde dies für Fahrgäste vom Bus zum Zug nach Nordhausen gelten.

Diese Verschlechterung der Umsteigesituation muss verhindert werden. Wir wollen kein zweites Gittelde, und wir wollen keine Unfälle beim Überqueren der Landstraße. DB Netz hat sich im Südharz als durchaus zugänglicher und Vernunftargumenten nicht gänzlich abgeneigter Gesprächspartner erwiesen. Hoffen wir, dass es auch in diesem Fall so bleibt und der „Bahnhof der kurzen Wege“ erhalten wird.

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