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Vandalismus

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Ein bisschen was geht immer, trotz Corona

(von Dieter Klein)

Es gibt Menschen, die anscheinend nichts anderes zu tun haben, als heimlich mit dummen Aktionen unseren Ort zu verunstalten. Als Beispiel dient nachstehendes Bild, das den Tisch zeigt, der auf dem Kupferberg steht, mit Blick auf Walkenried. Dort hatte jemand ein Brett mit sechs langen Nägeln festgenagelt und darauf geschrieben „Verbotene Aussicht“.

Es stand schon lange auf unserem Arbeitsprogramm, den Blick vom Kupferberg aus frei zu schneiden. Dazu müssen aber auch wir den Naturschutz beachten und vor allem brauchen wir die Erlaubnis des Forstamtes. Diese Genehmigung haben wir kürzlich erhalten und zum Glück gibt es die Familien Müller. Am Freitag Nachmittag haben sich Erich, Jens und Florian Müller aufgemacht und den Blick auf Walkenried freigeschnitten. Die Bilder zeigen wie der Blick vor der Arbeit war und die fleißigen Müllers nach getaner Arbeit.

Zum Schluss noch ein Tipp an den Vandalen. Anstatt Nägel, Hammer und ein Brett mit in den Wald zu nehmen, empfehlen wir, das nächste Mal Astschere, Schaufel oder Besen mitzunehmen und etwas Sinnvolles zu leisten.

Verbotene Aussicht

Arbeiten am Kupferberg

Vereinsmitglieder am Kupferberg

(v.l.n.r.: Jens, Erich, Florian Müller nach vollendeter Arbeit)

Auch das ist (leider) Walkenried…

Dieser Tage gibt es viel Gutes über Walkenried und seine Bürger zu berichten. Disziplin bei den leider unumgänglichen Maßnahmen, Hilfsangebote zum Einkauf, Gottesdienste übers Netz und so weiter. Aber es gibt leider auch noch einige Vollpfosten im Ort, die sich um die Maßnahmen nicht scheren, gemeinsam saufen (viel Verstand dürfte dabei nicht mehr draufgehen) und weiterhin öffentliches Eigentum zerstören. So wurde auf dem Geiersberg mal wieder eine (derzeit verbotene) Feier mit Astra-Bier durchgezogen. Das Resultat dieses hirnlosen Treibens belegt beigefügtes Foto von Claus Eggert, dem bei so etwas natürlich irgendwann die Lust vergehen wird, weiter Bänke zu bauen und aufzustellen. Und nicht nur ihm.

Für sachdienliche Hinweise wären wir dankbar. So viele lautstarke Feten dürfte es ja dieser Tage nicht gegeben haben, vielleicht ist jemandem etwas aufgefallen. Wir würden nämlich gern Anzeige erstatten.

Schade – man würde ja lieber über andere Dinge berichten.

„Ellrichblick“ wieder in Ordnung – aber neue Infotafel bereits beschädigt

Am 27. Februar konnte bei im Grunde unglaublichen Temperaturen und bestem Frühlingswetter der „Ellrichblick“ runderneuert werden. Leider mussten wir dabei feststellen, dass die im Oktober 2018 montierte Infotafel bereits von Vandalen mit übertrieben Walkenrieder Heimatgefühlen beschädigt worden ist. Eine vollständige Reparatur ist aufgrund der Schwere der Beschädigung kaum möglich.

Aus Anlass der Aufstellung dieser Tafel wurde beschlossen, die Bank zu erneuern und das völlig desolate Geländer mangels Bedarf zu entfernen. Außerdem sollte das Dach der Infotafel zusätzlich mit Dachpappe geschützt werden, da es uns doch arg einfach hergestellt schien. Und so machten sich am 27.2. um 10 Uhr Claus Eggert, Steffen Blau, Dietmar Langer und der Berichterstatter auf den Weg nach oben. Dem Transport von Material und Geräten diente unser Multicar, der die Steigungen hinauf ins Himmelreich dank der trockenen Wege und der Fahrkunst von Dietmar Langer gut meisterte.

Gelber Lastwagen

Ist doch ganz gut, dass wir ihn haben, auch wenn er einiges mehr an Reparaturgeld verschlungen hat als ursprünglich geplant. Aber: Er funktioniert gut. Zunächst wurden die drei noch intakten Halbschalen umgesetzt und dann die alte Bank ausgegraben und demontiert. Danach ging es an das Eingraben, Ausrichten und Beplanken der neuen Bank, die so vandalismusfest wie möglich gestaltet worden ist. Während hiermit zwei der vier Beteiligten gut ausgelastet waren, konnten die beiden anderen ein umgebrochenes Harzklubschild instandsetzen und mit viel Mühe neu eingraben. Auch dieses Schild sollte allen Stürmen trotzen, ist aber gegen Attacken von beknackten Zeitgenossen natürlich auch nicht gänzlich geschützt. Und die gibt es, wie man gleich sehen wird, auch hier oben.

Da beide Arbeiten rasch vonstattengingen, konnte noch das abgängige Geländer demontiert werden, und anschließend blieb noch Zeit für die Ausstattung des Infoschild-Daches mit wetterschützender Dachpappe, bevor um 13.30 Uhr zum Rückzug geblasen werden konnte.

Bankumsetzung

Sitzprobe

Sitzprobe: Alles ok. Die Wanderer können kommen! Leider sind nicht alle so produktiv…

Vandalismus

Schmiererei

Das ist schwere Sachbeschädigung und überdies völliger Unsinn, da auf der Tafel nur der offizielle Begriff für das hiesige FFH-Gebiet aufgeführt wurde. Wer es gut mit Walkenried meint, sollte solchen Blödsinn unterlassen. Mal sehen, wie wir das wieder sauber bekommen. Die Zerkratzung ist auf keinen Fall reparabel. Ich wiederhole gerne: Der Täter ist ein Vollpfosten. Sein Handeln beschädigt unser Image massiv, nutzen tut es niemand. Gut, dass die Aussicht nicht zerkratzbar ist…

Aussicht

Erste Schadensaufnahme nach Brandstiftung am Priorteich-Kiosk

Zwischen Samstag und Dienstag ist es am Priorteich-Kiosk zu einer schweren Brandstiftung gekommen, bei der ein Sachschaden von mehr als 2.000 Euro entstand. Glücklicherweise scheint sich das Feuer irgendwann selbst erstickt zu haben – sonst wäre vermutlich die komplette Hütte niedergebrannt. Die Sitzbänke sowie die Pumpe des von den Wir Walkenrieder-Mitgliedern mit viel Liebe installierten Kinder-Wasserspiels, hat es auf jeden Fall ziemlich schwer erwischt. Diese Bilder vom Brandort ließ Claus Eggert der Redaktion der „Walkenrieder Nachrichten“ gestern zukommen. Nach dem Vandalismus am Eckstormweg (1.200 Euro Schaden), ist dies schon der zweite schwere Schaden durch sinnlose Zerstörungswut innerhalb weniger Tage. Schade, schade, schade…

Brandstiftung

Brandstiftung

Brandstiftung

Trauriger Fall von Vandalismus am Klosterparkplatz

Bisher galt der Bereich rund um das Kloster Walkenried auch bei Taugenichtsen und Trunkenbolden als eine Tabuzone. Sinnlose Zerstörungen, landläufig auch als Vandalismus bezeichnet, gab es noch nicht. Doch damit ist es nun wohl vorbei, denn in einer der letzten Nächte haben die Vandalen auch hier zugeschlagen und erheblichen Sachschaden angerichtet. Bänke wurden aus der Verankerung gerissen und umgeworfen, eine relativ teure Sitzgelegenheit am Weg vom Parkplatz zum Kloster vollkommen zerstört, Flyer herausgenommen und in der Gegend herumgestreut und so weiter.

Der Verein „Wir Walkenrieder“ e.V., der einen Teil der Anlagen pflegt und viel Zeit dafür aufwendet, wird auf jeden Fall Anzeige erstatten. Wie die ebenfalls betroffene Gemeinde reagiert, ist derzeit noch offen. Bürgerinnen und Bürger, die an den letzten Abenden etwas beobachtet haben, werden gebeten, dieses an den Verein „Wir Walkenrieder“ oder direkt an die Polizeistation in Walkenried weiterzugeben.

Wilfrid Ristau, Vorsitzender des Vereins, ist sehr besorgt: „Wir hatten dort bisher Ruhe. Der Platz und der Weg zum Kloster sind Vorzeigeobjekte, denn tausende Besucher gehen dort entlang. Es kann und darf nicht sein, dass an diesem sehr kritischen Punkt Vandalen Raum gegeben wird. Wir prüfen, wie wir auf dem Parkplatz und auf dem Weg zum Kloster zukünftig solchen Irrsinn verhindern können. Auf alle Fälle werden wir den Bereich stärker als bisher beobachten.“

Sitzecke

Die Sitzecke am Walkenrieder Klosterparkplatz – hier noch unbeschädigt.

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