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Vereine gestalteten eine abwechslungsreiche „Walkenrieder Weihnacht“

Die von Vereinen aus Walkenried und Bad Sachsa gestaltete „Walkenrieder Weihnacht“ lockte wieder viele Besucher und sorgte für ein gut gefülltes Freizeitzentrum. Sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen, denn bei Kaffee und Kuchen wurde ihnen ein dreistündiges und sehr abwechslungsreiches Programm geboten. Siegried Hofer konnte auch Walkenrieds Samtgemeindebürgermeister Dieter Haberlandt begrüßen.

Der Kindergarten „Am Zauberwald“, die „Tanzmäuse“ des TV Friesen, der Gesangverein „Freundschaft“, die Chorgemeinschaft „Goldene Aue/Liedertafel Walkenried“, die „Lustigen Südharzer“ des Harzklubs Bad Sachsa mit Chor und Zithergruppe sowie Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims „Harzblick“ erfreuten die Gäste mit Musik, Tanzeinlagen und einem Sketch. Für die Kinder kam natürlich auch der Weihnachtsmann aus dem benachbarten Bad Sachsa herüber und belohnte sie für ihre Auftritte.

Walkenrieder Weihnacht

Auch einige der derzeit in Walkenried untergebrachten Flüchtlingsfamilien verfolgten inmitten der Ortsbewohner das Programm und nahmen Eindrücke einer für sie anderen Welt mit. Am Ende der Veranstaltung wurde von allen Chören und den Gästen gemeinsam das Lied „Stille Nacht“ angestimmt.

Da das gemütliche Beisammensein viel Anklang gefunden hat, waren sich die Organisatoren und Gäste einig, weitere „Walkenrieder Weihnachten“ folgen zu lassen. Moderator Michael Reinboth lud daher alle schon zur nächsten Feier im Jahr 2017 ein.

Walkenrieder sorgen selbst für den Auf- und Abbau des Klostermarktes

Der Walkenrieder Klostermarkt lockte auch 2013 trotz eher durchwachsenen Wetters viele Besucher in den Klosterort, welche das Angebot an den Marktständen und im Kloster wahrnahmen. Eines jedoch unterschied den Klostermarkt 2013 von seinen Vorgängern: Trotz mehrerer beteiligter Organisationen mussten in diesem Jahr die Walkenrieder Bürgerinnen und Bürger selbst für den Auf- und Abbau des Herzstücks des Marktes, der rund 50 Verkaufsbuden, Sorge tragen. Die Samtgemeinde Walkenried sah sich nicht in der Lage, ausreichend Personal hierfür zur Verfügung zu stellen.

Budenaufbau

(Foto vom Aufbau: Stefan Facius)

 

Neben zwei Mitarbeitern des Bauhofs waren es Mitglieder des Vereins „Wir Walkenrieder“ und andere engagierte Ortsbewohner, welche die Sache buchstäblich in die Hand nahmen. Vorsichtigen Schätzungen zufolge entstand hier – Auf- und Abbau zusammen – eine Wertschöpfung von rund 7.000 €, denn an 5 Tagen waren zumeist 7 Walkenriederinnen und Walkenrieder auf freiwilliger Basis aktiv an der Arbeit beteiligt.

Andere Mitbürger nahmen die Arbeit wiederum zum Anlass, das Team mit Kaffee (Ehepaar Henze) und Frühstück (Sigrid Hofer vom Altenheim Harzblick) zu versorgen. Vielen Dank! Auch die Gemeinde steuerte ein Frühstück bei. In die Analen des Klostermarktes 2013 werden aufgenommen: Bernd Zintl, Bernd Probst, Claus Eggert, Klaus Facius, Stefan Facius, Nina Facius, Erich Müller, Klaus Burgtorf, Werner Preissler, Claus Koch, Wolfgang Probst, Karl-Ernst Wernecke, Gerhard Henze und Wilfrid Ristau. Ohne ihr Engagement, welches erst in allerletzter Minute auf den Weg gebracht werden konnte, hätte es den diesjährigen Klostermarkt wohl kaum gegeben – oder aber irgendjemand hätte noch massiv in die Tasche greifen müssen. Aber in welche wohl?

Budenaufbau

(Foto beim Aufbau: Stefan Facius)

 

Doch die Walkenrieder machen die Arbeit gern – wie sicher auch die vielen anderen Vereine und Vereinigungen wie der DLRG, die Pfadfinder und die Freiwillige Feuerwehr, die in vielfältigen Funktionen ehrenamtlich am Gelingen des Klostermarkts beteiligt sind. Sie wissen, dass der Klostermarkt viele Besucher in den Ort bringt, die vielleicht einmal wiederkommen und zur Belebung des örtlichen Tourismus beitragen. Deswegen werden sie vom morgigen Dienstag an auch wieder antreten, um den Rückbau der Buden durchzuführen, nachdem das große Fest vorüber ist. Und zum Weihnachtsmarkt wird es dann wohl wieder heißen: Wer hilft mit?

Terminhinweis: 2. Vereinsstammtisch am 15.03.2013

Der 2. Vereinsstammtisch aller Vereine der Samtgemeinde Walkenried findet am 15.03.2013 um 19.00 Uhr im Pfarrhaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Walkenried, Pfarrplatz 6 statt. Dazu sind alle Vorstände herzlich eingeladen (bitte wieder aus Kapazitätsgründen max. nur ein/e Vertreter/in pro Vorstand).

Erster Walkenrieder Vereins-Stammtisch war ein voller Erfolg

(von Heiko Pollmeier)

Am 04.01.2013 trafen sich 20 Vertreter / innen von Vereinen / Vereinigungen der Samtgemeinde Walkenried zum Gedankenaustausch. Der Hintergrund war, dass sich in Zeiten knapper Kassen der Kommunen, des demographischen Wandels und immer weniger Freiwilliger die Vertreter der Vereine einfach mal austauschen, wie es in den Vereinen so aussieht und wie man gemeinsam mehr erreichen kann.

Der Stammtisch wird als eine Art Tauschbörse für Ideen und Gedanken angesehen und soll eine feste Institution in der Samtgemeinde Walkenried werden. Der Stammtisch soll auch kein Verein für Vereine werden; es wird auch keine Hierarchie bei weiteren Treffen geben. Es soll ein zwangloses Zusammenkommen von Gleichgesinnten sein. Allerdings sollte es bei jedem Treffen einen Moderator geben, damit in geordneten Bahnen diskutiert werden kann: so ähnlich wie bei einer Mitgliederversammlung, bei der es zunächst geleitet zugeht und man danach in zwanglosen Grüppchen zusammensitzt und über Gott und die Welt quatscht.

Nach einer Vorstellungsrunde, bei der bereits die ersten Probleme angesprochen wurden, diskutierten die Teilnehmer ausgiebig über Themen, die weiterhin behandelt werden sollen. Dazu fordern wir alle Vereine auf, die Interesse an weiteren Stammtischen haben, bis zum 10.03.2013 maximal 4 Diskussionspunkte an info@tvfriesen-walkenried.de zu senden.

Die am häufigsten gewünschten Themen werden dann beim 2. Vereins-Stammtisch am 15.03.2013 ab 19.00 Uhr im Pfarrhaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde in Walkenried, Pfarrplatz 6 besprochen. Dazu sind alle Vorstände herzlich eingeladen (bitte wieder aus Kapazitätsgründen nur 1 Vertreter/in pro Vorstand).

Auf-und Abbau des Weihnachtsmarktes nur mit Hilfe Walkenrieder Vereine möglich

Wer auf dem diesjährigen Walkenrieder Weihnachtsmarkt seine Bratwurst verzehrt, seinen Glühwein genossen oder einfach nur ein paar kleine Einkäufe getätigt hat, hat sich vermutlich nur wenig Gedanken darüber gemacht, wie der Aufbau des Marktes möglich war, und wohl noch weniger darüber, wie denn der Abbau erfolgen würde.

2012 war das erste Jahr, in welchem der Gemeinde die Arbeitskräfte aus der „Kommunalen Beschäftigungsinitiative“ (KBI) nicht mehr zur Verfügung standen. Die „Bürgerarbeiter“ des Vereins „Wir Walkenrieder“ können für diese Arbeiten nicht herangezogen werden, da die Geldgeber darauf achten, dass deren Einsatz nur im Rahmen genehmigter Projekte erfolgt, zu denen der Weihnachtsmarkt nun einmal nicht zählt. Also galt es, Freiwillige für den Auf- und Abbau zu finden. Zwei Vereine trugen hierbei die Hauptlast: Der Gesangverein „Freundschaft“ und „Wir Walkenrieder“. Natürlich war auch der Bauhof mit von der Partie, und die Logistik wurde durch einen Sattelauflieger der Spedition Will und einen großen Hankeschen Traktor vervollständigt.

Am 19.12., nachdem der Schnee weitgehend gewichen war, erfolgte der Abbau der Buden. Die anwesende Rentnertruppe unterstellte sich für gut zwei Stunden dem Kommando von Dirks Freiberg und bewältigte die gestellten Aufgaben anstandslos. Aber so ganz ohne ist diese Arbeit nicht, die Teile haben ihr Gewicht und müssen sorgfältig gestapelt werden.

Aufbau Weihnachtsmarkt 2012

Aber vor solcher Kulisse arbeitet man doch gern, wohl wissend, dass sich das Bild des Klosterplatzes demnächst deutlich verändern wird. Noch aber war der alt vertraute Hintergrund da. Bude auf Bude wurde demontiert und abgestapelt. Man beachte die anzubringenden Abstandsklötzchen und –plättchen: Schlecht, wenn man ganz zum Schluss merkt, dass ganz unten rechts eines fehlt… Aber dies war gottseidank nur ein einziges Mal der Fall.

Aufbau Weihnachtsmarkt 2012

Nach getaner Arbeit stellte sich das Abbauteam noch einmal dem Fotografen. Nicht dabei waren die beim Aufbau mit engagierten Wolfgang und Bernd Probst sowie Claus Eggert. Allen Auf- und Abbauhelfern sei herzlich gedankt.

Aufbau Weihnachtsmarkt 2012

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