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Walkenried

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Inforunde zum Geiersberg am 15.06. im Freizeitzentrum

Am 15.06. lädt der Ortsrat Walkenried zu einer Informationsrunde zum Thema „künftige Gestaltung des Geiersbergs“ ein. Sie findet ab 19 Uhr im Freizeitzentrum Walkenried statt. Der VNK wird sein bereits im Ortsrat präsentiertes Konzept der interessierten Walkenrieder Öffentlichkeit vorstellen. Die Planung des VNK sieht die Aufteilung des Geiersbergs in rund 10 Flächen vor, die auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Zwecken entwickelt werden sollen. Im Anschluss daran besteht Gelegenheit zur Diskussion. Auch weitere Anregungen, welche das Konzept ergänzen, sind willkommen. Nach der Veranstaltung sollen das Konzept auf den Weg gebracht, Sponsoren gewonnen und Fördermittel eingeworben werden. Erste Arbeiten sind im Herbst 2022 geplant.

Für die Präsentation gelten die üblichen Corona-Verhaltensregeln wie bei anderen Veranstaltungen von Rat und Verwaltung, d.h. das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das Einhalten der Mindestabstände sind geboten. Bei Verspüren von Symptomen sollte von einem Besuch abgesehen werden.

Um Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 12.06. bei Michael Reinboth (Michael.Reinboth@gmx.de oder 05525 1550) wird gebeten.

UNESCO-Welterbetag am 5. Juni im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(von Annette Behnk, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Sonderführungen und Schnitzeljagd für Groß und Klein!

Eintritt frei

Das Kloster Walkenried gehört seit 2010 als ältester Teil zum UNESCO-Welterbe im Harz. Ausschlaggebend für die Aufnahme in das Welterbe-Ensemble war das wassertechnische Know-How der Zisterziensermönche. Bereits im frühen 13. Jahrhundert entwickelten die Walkenrieder Mönche erste Systeme zur Wasserversorgung ihrer eigenen Montan- und Teichwirtschaft, die als Vorläufer der Oberharzer Wasserwirtschaft gelten.

Am Welterebtag, dem 5. Juni, steht im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried daher bei den „Welterbe“-Führungen die bedeutende Rolle der Mönche für das Montanwesen und die Wasserwirtschaft im Harz im Mittelpunkt. Kurzführungen im Welterbe-Infozentrum, das sich direkt gegenüber vom Kloster befindet, geben darüber hinaus Einblick in eine der vielfältigsten Welterbestätten Deutschlands.

  • Kurzführung durch das Welterbe-Infozentrum: 11.15 Uhr und 14.15 Uhr, kostenlos
  • Führung im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried zu Montanwesen und Wasserwirtschaft: 12.15 Uhr und 15.15 Uhr, Preis 3 €

Außerdem stehen die regulären öffentlichen Führungen auf dem Programm:

  • Outdoor-Führung: 10.45 Uhr, Preis 3 €
  • Führung „Mit Kreuz und Spaten“: 13.45 Uhr, Preis 3 €

Für alle Führungen ist eine Anmeldung bis spätestens einen Tag vorher erforderlich: info@kloster-walkenried.de oder 05525-95 99 064.

Für große und kleine Gäste wird an mehreren Standorten im Welterbe im Harz eine Schnitzeljagd angeboten. Diese führt mit Fragen einmal rund um die mittelalterliche Klosteranlage und lädt dazu ein, ganz genau hinzuschauen! Zu gewinnen gibt es Freikarten für andere Museen im Welterbe im Harz. Die Schnitzeljagd ist online unter www.kloster-walkenried.de einsehbar oder in ausgedruckter Form am 5. Juni an der Museumskasse erhältlich.

Der Eintritt im ZisterzienserMuseum ist am Welterbetag frei. Für den Museumsbesuch wird ab dem 1. Juni das Tragen einer Gesichtsmaske empfohlen, es besteht jedoch keine Pflicht mehr dazu. Die Hygieneregeln sind weiterhin einzuhalten.

Führung im Welterbe-Infozentrum Walkenried © Stiftung Welterbe im Harz, Foto A. Behnk
Welterbe-Infozentrum Walkenried © Stefan Sobotta

B.I.S.S! legt Präsentation zur Weiterentwicklung des Tourismus vor

(von Michael Reinboth)

Die Wählergruppe B.I.S.S! hat in der Sitzung des Ausschusses für Tourismus und Kultur eine Präsentation zur Weiterentwicklung des Tourismus in Walkenried, Wieda und Zorge vorgelegt. Hieraus wurde auch ein Antrag abgeleitet, der seit Mittwoch der Verwaltung vorliegt und im Kern die Aufgabe des Status „Luftkurort“ einerseits, aber eine vielfältige Weiterentwicklung des Tourismus in den drei Orten andererseits vorsieht.

B.I.S.S! möchte mit dem Antrag Bewegung in die Sache bringen, die leider schon seit längerem „schmort“. Nach Meinung der Wählergruppe erfordert die erneute Beantragung des Status für den Ortsteil Zorge erhebliche Mittel für Gutachten und zieht erkennbar Investitionen in vorzuhaltende Infrastruktur vor, deren Nutzung fraglich ist. Zudem erscheint der Erfolg eines Antrags aufgrund der doch erheblichen Schwächen in der sonstigen Infrastruktur (Gastronomie, Apotheke, Programm für Gäste usw.) zweifelhaft. Der Tourismus ist aber ein wichtiges Standbein für Walkenried und soll daher, wenn auch anders, weiterentwickelt werden.

Naturgemäß wird der Vorschlag kontrovers diskutiert werden. Das ist auch gut so. Aber eine Entscheidung muss, wie auch bei anderen drängenden Problemen, her und kann nicht immer wieder aufgeschoben oder vertagt werden.

Um die Diskussion auf eine breite Basis zu stellen, wird die in der Sitzung vorgelegte Präsentation hiermit allen Interessierten zur Verfügung gestellt. B.I.S.S! setzt auf eine anhand von Argumenten und nicht von Emotionen geführte Debatte und erhofft sich in Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen und Gruppen am Ende ein für Walkenried finanziell tragbares und nach vorn orientiertes Ergebnis.

B.I.S.S! legt Vorschlag zur Entwicklung der Walkenrieder Gemeinde-Immobilien vor

(von Michael Reinboth)

In der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen präsentierte Ratsherr Steffen Blau erstmals einen von der Wählergruppe B.I.S.S! ausgearbeiteten Vorschlag zur Entwicklung der Immobilien, die sich noch im Besitz der Gemeinde Walkenried befinden. Ihre Zahl beläuft sich – mit Kiosken und anderen kleineren Bauten – auf knapp 40. Viel zu viele für die Kommune, die den laufenden Unterhalt nur mit Mühe bewältigen und Investitionen nur dann tätigen kann, wenn Zuwendungen von dritter Seite beigesteuert werden.

„Das dauert und dauert, bis wir da mal was vom Tisch bekommen. Derweil laufen wir Gefahr, uns jedwede andere Investition zu verbauen, nur weil wir jede Menge Immobilien mit uns herumschleppen, die wir angesichts unserer Ortsgrößen und Einwohnerzahlen schlicht nicht mehr stemmen können – und die wir in diesem Umfang auch nicht mehr benötigen“ erklärt Ratsherr Michael Reinboth hierzu. „Unser Vorschlag soll neuen Schwung in die Debatten bringen und dafür sorgen, dass Schluss ist mit dem Hinhalten und Hinauszögern von – sicherlich wenig populären, aber doch notwendigen – Entscheidungen.“

Trennung in Pflicht- und freiwillige Leistungen einerseits und bei Letzteren eine Schlüsselung nach Einwohnerzahlen andererseits sind die Kernthesen des Vorschlags, der nun seinen Weg durch die Ausschüsse in den Rat finden soll. Die Gebäude, welche für Pflichtleistungen gebraucht werden, werden quasi vor die Klammer gezogen. Dasselbe geschieht mit den für den Tourismus unabdingbaren Immobilien wie dem Schwimmbad in Zorge und dem Kiosk am Priorteich. Sie sind ohne Wenn und Aber weiter zu unterhalten. Für die freiwilligen Leistungen der Kommune und die Arbeit der örtlichen Vereine sieht der Vorschlag den Erhalt je eines weiteren Gebäudes pro 1.000 Einwohner je Ortsteil vor – was auf zwei zu unterhaltende Gebäude in Walkenried und je eines in Wieda und Zorge hinausläuft.

Der Vorschlag sieht weiter je Ort die Möglichkeit des „Tauschs“ zwischen einem Pflicht- und einem freiwilligen Gebäude vor, wenn dies aus Gründen des Unterhalts- und Investitionsbedarfs sinnvoll ist. Bestandteil des Papiers ist auch die Erarbeitung eines einheitlichen Kostenschlüssels für die nutzenden Vereine, wobei für Vereine, die sich nachweislich und dauerhaft für eigentlich kommunale Aufgaben einbringen, entsprechende Ermäßigungen vorgesehen sind.  

„Die Entscheidung, welche Gebäude das am Ende sein sollen, trifft jeder Ort für sich. Damit beugen wir Neiddebatten vor. Der Einwohnerschlüssel ist hierbei ein faires Instrument, denn letzten Endes hängen Vereins- und Versammlungsgrößen ja vorrangig hiervon ab. Der Schlüssel bedeutet aber auch, dass kein Ortsteil zulasten eines anderen mehr Gebäude einbringen kann. Wenn in jedem Ort somit etwas aufzugeben ist, muss man da eben endlich mal durch“ meint man bei B.I.S.S!. Um weiteres Hinausschieben zu vermeiden, sieht der Vorschlag ein Ende der Debatte zum Jahresende 2022 vor. Bis dahin muss sich jeder Ortsteil für „seine“ Gebäude entschieden haben.

„Wir haben jetzt mal einen Stein ins Wasser geworfen und bekennen uns auch dazu, dass Einschnitte bei den Immobilien erforderlich sind, um der Kommune wieder etwas Luft zu verschaffen. Wenn andere bessere, aber eben auch lösungsorientierte und zielführende Vorschläge haben, freuen wir uns auf eine Debatte – an deren Ende muss aber eine signifikante Kostenentlastung stehen.“   

Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried

(von Sven Ludwig, DLRG Walkenried)

Am 13. Mai fand die Jahreshauptversammlung der DLRG Ortsgruppe Walkenried statt. Tom Täubert, Vorsitzender der Ortsgruppe, konnte neben den Mitgliedern auch den Bürgermeister der Gemeinde Walkenried, Lars Deiters begrüßen. Dieser freute sich mit Blick auf die Mitgliederzahlen, einen solch großen Verein in der Gemeinde zu haben. Auch wenn die Kassenlage der Gemeinde nicht besonders gut ist, bot er seine Hilfe für Kreative Lösungen an. Der Vorstand brauche nur auf ihn zukommen.

Ebenso konnte Täubert den Ortsbürgermeister Michael Reinboth begrüßen. Dieser ging in seinem Grußwort auf die Situation am Priorteich ein. Die vorhandene offene Badestelle müsse erhalten bleiben. Für den dort vorhandenen Kiosk muss ein neuer Pächter gefunden werden. Altersbedingt steht hier ein Wechsel an. Es geht dabei nicht nur um den Betrieb des Kiosks, sondern auch darum, regelmäßig jemanden vor Ort zu haben der oder die nach dem Rechten sieht.

Tom Täubert (Vorsitzender der Ortsgruppe), Monika Klank, Rolf Stange, Renate Reichelt, Jozo und Marija Grgic, Herbert Degenhardt, Gabriele Miche (2. Vorsitzende der Ortsgruppe), Hans Jürgen Lenfert.

Im Bericht des technischen Leiters/Leiterin konnte Jaqueline Gleitz auf Besonderheiten der Wiederaufnahme des Schwimmtrainings nach Corona-Pause berichten. Einige Kinder hatten das richtige Schwimmen in der langen Zeit des Lockdowns verlernt und es musste zunächst noch einmal Grundlagen wiederholt werden. Trotz des verspäteten Starts im Juni 2021 konnten im vergangenen Jahr bei den 47 Übungsabenden 193 Seepferdchen und 225 Schwimmabzeichen in Bronze, 17 in Silber und sechs in Gold abgenommen werden.

Schatzmeisterin Carmen Eicke konnte über eine ausgeglichene Kassenlage berichten. Es wird in den kommenden Jahren jedoch schwieriger, da durch den Wegfall des Spendenmailings hier keine Einnahmen mehr erzielt werden.

Horst Danneberg ergänzte den Bericht mit der Mitgliederstatistik. Hier ist ein Zuwachs von 100 Mitgliedern zu verbuchen. Dieses führte zu „positiven Ärger“ mit dem Bezirk, der zunächst von falsch übermittelten Mitgliederzahlen ausging.

Die zweite Vorsitzende Gabriele Miche konnte auf Grund der Einschränkungen der Pandemie nur auf wenige Veranstaltungen zurückblicken. Hier konnte ein Erste-Hilfe-Kurs durchgeführt werden und die Jährliche Weinprobe, welche 2020 ausfallen musste konnte mit verringerter Teilnehmerzahl stattfinden. Betont werden muss, dass das Schwimmtraining massiv ausgeweitet wurde. Es fand 2021 in zehn Gruppen an vier Tagen pro Woche statt. Dadurch gibt es derzeit keine Wartezeiten bei Neuanmeldung. Besonderer Dank gilt hier Carin Keijzers vom Knaus Campingplatz. Ohne die gute Zusammenarbeit wäre dies so nicht möglich.

Sven Ludwig, Leiter der Verbandskommunikation gab einen Rückblick auf die Pressearbeit des Vorjahres. Positiv war hier, dass ein längeres Interview mit dem Vorsitzenden im Harz Kurier erschienen ist. Ausfühlich konnte er darin die Vorzüge des Schwimmen Lernens in der DLRG darlegen. Weniger positiv musste über illegale Müllentsorgung bei den Altkleider-Containern der Ortsgruppe berichtet werden.

Die Jugendvertreterin Jaqueline Gleitz als Jugendvertreterin nur über Ausfälle von Veranstaltungen berichten. Außer Schwimmtraining hat auf Grund der Pandemie nichts stattgefunden. Sie blickte jedoch positiv in die Zukunft. Das traditionelle Pfingstcamp wird beispielsweise wieder stattfinden, wozu bereits 10 Anmeldungen aus der Ortsgruppe vorliegen.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen gab es einen Wechsel. Melanie Meister folgt Horst Danneberg als stellvertretende Schatzmeisterin. Weiter scheidet Sven Henning als Beisitzer aus. Für ihn wurde Silke Krieghoff in dieses Amt gewählt. Aus persönlichen Gründen möchte die amtierende Schatzmeisterin abgeben. Aus diesem Grund sucht die Ortsgruppe dringend einen neuen Schatzmeister (m/w/d).

Einen wichtigen Antrag hatte der Vorstand in die Versammlung eingereicht. Aus organisatorischen Gründen soll hier ein Wechsel vom Bezirk Braunschweig in den Bezirk Göttingen erfolgen. Auch die anderen drei Ortsgruppen des Altkreises Osterode werden diesen Schritt vollziehen.

Im Ausblick wies der wiedergewählte Vorsitzende unter anderen auf den Familientag am Priorteich am 19. Juni hin. Weiter wird es neben dem Schwimmtraining auch wieder eine Weinprobe und eine Zusammenkunft der Aktiven zum Jahresabschluss geben, sofern dies nicht durch behördliche Auflagen unterbunden wird.

Der neu gewählte Vorstand

Vorsitzender – Tom Täubert
Stellvertretende Vorsitzende – Gabriele Miche
Schatzmeisterin – Carmen Eicke
Stellvertretender Schatzmeister – Melanie Meister
technischer Leiter Ausbildung – Tom Täubert
technische Leiterin Einsatz – Jaqueline Gleitz
Leiter der Verbandskommunikation – Sven Ludwig
Beisitzer – Monika Klank und Silke Krieghoff

Revisoren

Ulrike Steckhan-Sohns
Ingrid Junski
Marija Grgic (stellvertretende Revisorin)

Die Delegierten für den Bezirkstag

Gabriele Miche
Monika Klank
Jaqueline Gleitz
Sven Ludwig
Melanie Meister

Geehrte Mitglieder:

25 Jahre:
Christoph Apel
Fabian Dechant

30 Jahre:
Jozo Grgic
Marija Grgic
Renate Reichelt
Maike Franke
Nadine Schmidt

45 Jahre:
Monika Klank
Ralph Latus

50 Jahre:
Herbert Degenhardt
Rolf Stange

65 Jahre:
Hans Jürgen Lenfert

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