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Walkenried

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Buche stürzt im Himmelreich um – „Günters Ruh“ kommt glimpflich davon

Erst Sabine, dann Victoria, nun Xanthippe – das bleibt auch in den niedrigeren Lagen des Harzes nicht ohne Folgen. Bis jetzt ging aber alles glimpflich ab. So kürzlich im Himmelreich. Dort fällte der Sturm eine schöne Buche unmittelbar an der neuen Schutzhütte „Günters Ruh“. Doch es ging gut – noch einmal gut. Die nächsten Stürme werden kommen.

Sturmschaden

Es blieb bei einem leichten Blechschaden. Ein, zwei Meter weiter links, und es hätte die Hütte schwerer getroffen. So konnten Erich und Jens Müller heute früh die gröbsten Äste entfernen. Noch ist allerdings der untere Weg zum Itelteich kaum passierbar. Hier müssen noch Teile des Baumes beseitigt werden.

Unsere Hütten sind beim Harzklub versichert. Gleichwohl würde der Wiederaufbau einer Hütte eben nicht nur Kosten verursachen, sondern auch Arbeitseinsatz in erheblichem Umfang erfordern. Deswegen ist es schon besser, wenn die Bäume danebenfallen. Man muss so etwas allerdings zum Anlass nehmen, vor dem zu frühen Betreten der Wälder nach Stürmen wie denen der letzten Wochen zu warnen.

Weihnachtsgruß, sehr ausführlich und völlig subjektiv

Ich hätte Ihnen und Euch schreiben können: Alles Gute zum Fest, guten Rutsch… aber das wäre angesichts der Fülle ehrenamtlich und für gewöhnlich mit Begeisterung erledigter Arbeiten doch etwas dünn. Das kommt nun am Ende dieses Briefes! Vorher noch dies:

Liebe Walkenriederinnen und Walkenrieder, liebe Freunde unseres Vereins in der Ferne,

der „Torbogen“ ist unser Logo und ziert unseren Briefkopf, weil er vieles ausdrückt, was unsere Arbeit kennzeichnet. Er steht als Tor für das Verbinden von neuem Ort und altem Unterkloster, er steht als ältestes Bauwerk im Ort für Kontinuität und Standfestigkeit, er sieht aber ganz und gar nicht mehr so aus wie zur Zeit seiner Erbauung und steht damit auch für Flexibilität und Anpassung an neue Aufgaben. Er hat, so ist zu hoffen, eine gute Zukunft vor sich und wird alsbald neue Aufgaben übernehmen, aber auch weiterhin den Walkenriedern und ihren Gästen dienen.

Damit passt er zu uns. Wir haben uns auch 2019 nicht auf den Lorbeeren der vergangenen Jahre ausgeruht, sondern Ausschau nach neuen Aufgaben gehalten und diese, soweit sinnvoll und vor allem leistbar, ohne zu zögern übernommen. Getreu dem Satz von John F. Kennedy: „Frage nicht, was Walkenried für Dich tun kann – frage Dich, was Du für Walkenried tun kannst!“. Oder so ähnlich… Wenn Kennedy unseren schönen Klosterort gekannt hätte, wäre dieser berühmte Satz so gefallen und nicht anders.

Die Sache hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund. Natürlich kann man sich fragen, warum dieses und jenes nicht läuft in unserer Gemeinde. Damit will ich nicht in das beliebte „Verwaltungs-Bashing“ einstimmen, sondern zum wiederholten Male auf die völlig vermurksten Rahmenbedingungen hinweisen, die dazu geführt haben und noch führen: Eine irrwitzige Gesetzgebung bei der Gewerbesteuer, die es Betrieben erlaubt, ihren Standort zu ignorieren, die „Schwarze Null“, die an sich ja nichts Böses ist, aber dann vollkommen fehl am Platze ist, wenn zugleich immer mehr Aufgaben auf die Kommunen abgedrückt werden, die sich immer schneller drehende Spirale der Zentralisierung, die wider besseres Wissen das flache Land weiter aushöhlt und noch mehr in die schon überhitzten Städte presst, eine aberwitzige Förderpraxis, die das Abwandern von Betrieben in weiter östlich liegende Orte fürstlich belohnt und den westlichen Zonenrand sträflich vernachlässigt… Es muss gespart werden, immer weniger kann geleistet werden, und als Heils- und Glücksbringer werden Fusionen und eine immer weitere Zentralisierung von Aufgaben gebetsmühlenhaft beschrieben und erzwungen, obwohl sie in keinem einzigen Fall auch nur annähernd das gebracht haben, was versprochen wurde. So werden wir uns sicher demnächst in Bad Lauterberg wiederfinden, und diverse Vereine und Einrichtungen, die sämtlich gemeinnützig und ehrenamtlich unterwegs sind, haben dank der angestrebten Gebäudeverkäufe – auch diese Ausfluss des Sparzwangs – demnächst kein Dach mehr über dem Kopf oder müssen ihre Koffer packen. Das Ehrenamt wird an Sonn- und Feiertagen gepriesen und unter der Woche mit Füßen getreten.

Dieselben Politiker und hohen Verwaltungsleute, die am Wochenende Reden darüber schwingen, dass man das Wohnen auf dem Lande attraktiver machen und die Abwanderung stoppen muss, beschließen Montag bis Freitag oft das genaue Gegenteil hiervon. Ahnung haben sie keine – oder wie soll man folgende Äußerung eines Hannoveraner Spitzenbeamten bewerten: „Komisch – 9 von 10 Kommunen mit erheblichen Finanzproblemen liegen an der alten Zonengrenze“. Hallo! Und wundern sich dann über ein Wahlverhalten, welches Ausdruck von Protest und schierer Verzweiflung über die herrschenden Zustände ist… In Walkenried sind wir davon noch ein Stück weit entfernt, weil wir hier, anders als wenige Kilometer weiter östlich, den Wert demokratischer Lebens- und Verhaltensweisen über Jahrzehnte kennen und schätzen gelernt haben. Aber wenn dem ländlichen Raum nicht bald mehr Aufmerksamkeit zuteilwird, wer weiß? Dass Protestparteien an der Lösung der Konflikte, wegen derer sie gewählt werden, gar kein Interesse haben, sondern ganz andere Dinge im Schilde führen, macht es auch nicht einfacher. Die „Etablierten“ kriegen es nicht mehr hin und beschäftigen sich mit sich selbst. Also muss man selbst die Ärmel hochkrempeln.

Gegen alle diese Entwicklungen, den anhaltenden Bedeutungsverlust (was hat man uns nicht alles an Behörden genommen?), den Verlust an Einnahmen (von den großen Betrieben zahlt hier keiner mehr Gewerbesteuer, wie es sich gehört) und dem dadurch fehlenden Investitionsvermögen, stemmen wir uns, so gut wir das können. Die touristische Bedeutung unseres Ortes muss wachsen, die Rolle unseres Ortes als Wohngemeinde für junge Familien, die auf das Pendeln zur Arbeit angewiesen sind, muss ausgebaut werden und die Funktion Walkenrieds als guter Wohnort für Senioren muss sich weiter herumsprechen.

Die Chancen hierzu stehen trotz allem ja nicht schlecht. Wir bekommen, erkauft mit monatelangen Erschwernissen gerade für Gewerbetreibende (und einem dramatischen Verfall der Karl-Genzel-Straße), endlich eine vernünftige Ortsdurchfahrt und müssen nun dafür kämpfen, dass sie nicht sogleich von durchrauschenden Lkw überrollt wird. Wiedigshof muss für Lkw wieder gesperrt werden, sonst werden wir uns vor Lärm und Staus in der Ortsmitte nicht retten können. Wir bekommen im April im Herrenhaus der Domäne ein zweites attraktives museales Standbein, welches Gäste anlocken wird. Dort wird auch – endlich, wir haben immer dafür geworben – die Touristinformation einziehen und kann die Vielzahl der Klosterbesucher gut beraten. Wir bekommen HATIX und gewinnen dadurch erheblich an Attraktivität als Standort für Urlauber, die von hier aus viel unternehmen können. Dadurch wird es möglich sein, die Fahrpläne des Busverkehrs weiter auszubauen. Unsere 150 Jahre alte Bahnstrecke wird modernisiert und auf Fernsteuerung umgestellt, was die Zukunft des Zugverkehrs sichert und längere Betriebszeiten erlaubt (wenngleich jede Erweiterung des Fahrplans aktuell am Verhalten Thüringens scheitert). Schule, KITA, Hort sind extrem wichtige Einrichtungen, die auf längere Sicht ganz offenbar gesichert sind, auch wenn Versprechen von Politikern gemeinhin nicht allzu sehr getraut werden kann. Der Campingplatz erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit, und der eine oder andere Gastronom beginnt zaghaft zu investieren. Schnelles Internet haben wir inzwischen auch, und am Klosterparkplatz kann man schon elektrisch Tanken.

Das alles gilt es zu stützen und zu flankieren. Das Umfeld des Klosters ist extrem wichtig für den Eindruck, den Gäste hier gewinnen. Also: Streuobstwiese, Klosterparkplatz und Klostervorplatz pflegen! 2020 werden alle (einst kommunal beschafften und nun dahingammelnden – so geht das mit Fördergeldern, es wird beschafft auf Teufel komm raus und an die Folgekosten wird nicht gedacht) Bänke runderneuert, am Rande der Streuobstwiese ist eine vielfach nachgefragte überdachte Sitzmöglichkeit geplant. Der Priorteich ist ein wichtiges Standbein unserer touristischen Infrastruktur: Die Hütte muss weiter erneuert werden, damit dort auch künftig Getränke und Speisen erhältlich sind. Vielleicht muss auch wieder gemäht werden, unter Wasser. Dann werden wir zur Stelle sein. Der Spielplatz am Geiersberg ist – als einzig öffentlicher im Ort – äußerst wichtig und muss attraktiver werden: Neue Spielgeräte sind zu beschaffen, natürlich von der Kommune, aber doch mit unserem Beistand, damit es nicht immer weiter hinausgeschoben wird. Das Netz der Wanderwege in unserer Landschaft ist zu erhalten und zu pflegen: Also Schilder beschaffen, Bänke und Hütten instand halten… Der Ort muss freundlich wirken: Blumen müssen her. Zwei Feste sind inzwischen maßgebend für das Interesse der Gäste an Walkenried, der Klostermarkt und der Weihnachtsmarkt (letzterer gewinnt zunehmend an Bedeutung): Also alles tun, damit sie weiterlaufen und nach Möglichkeit noch an Zulauf gewinnen. Wenn die Gäste einmal da sind, müssen sie für den Ort interessiert werden: Also Flyer gestalten, bestellen und auslegen. Und so weiter.

Wir hoffen sehr, dass es 2020 einen Anfang für den „Kloster-Erlebnispfad“ gibt. Auch so ein Prüfstein, anhand dessen man sehen wird, wie ernst es die Politik mit ihren Zusagen meint. Denn ohne Geld wird das nicht laufen können… Es wäre aber ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des Ortes zu einer von Touristen gern aufgesuchten Destination. Wir werden sehen. Mitarbeiten tun wir eh. Wir arbeiten auch gern und gut mit anderen Organisationen und Vereinen zusammen (ZisterzienserMuseum, Kirche, Gemeinde, Sportfischer, Friesen…) und wollen dies nach Möglichkeit ausbauen.

Das gewaltige Programm wäre ohne die Vielzahl der begeisterten Walkenriederinnen und Walkenrieder, ob Vereinsmitglied oder nicht (besser natürlich Mitglied), die bei allen Aktionen mittun, auch nicht im Entferntesten zu erledigen. Deswegen gehört an diese Stelle ein ganz kräftiges „Dankeschön“ an alle, die sich 2019 wieder ganz ehrenamtlich und gemeinnützig in den Dienst des Ortes gestellt haben. Das war ganz große Klasse und sollte 2020 auch so bleiben.

Dann gehört dazu eine Bitte um Nachsicht und Geduld. Warum? Nun, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Manchmal recht grobe Späne. Sehr aktive Leute hängen sich nicht nur rein, sondern geizen gelegentlich auch nicht mit würzigen Bemerkungen. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, über die eine oder andere einfach hinwegzuhören. Denn es ist nie so gemeint, wie es manchmal rausrutscht. Mancher kann dieses gut, mancher eben etwas anderes. Und es ist nicht jedermann gegeben, über kleinere Schwächen hinwegzusehen. Wer hat denn da mal wieder eine Schraube beim Budenabbau vergessen? Wer hat denn da den Glühwein nicht elegant genug eingeschenkt? Mitunter führen mehrere Wege zum Ziel, aber welcher ist der richtige? Ich bitte alle Mitwirkenden, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, einfach einmal innezuhalten: Musste ich das so sagen? Musste ich da so genau hinhören? Es wäre schade, wenn aufgrund solcher Dinge die Bereitschaft zum Mittun erlahmen würde. Wir brauchen jeden von Ihnen, sonst schaffen wir es nicht. Walkenried hat es allemal verdient, dass wir uns kümmern. Es ist unser Heimatort.

Vielleicht bin ich auch zu empfindlich. Das „Knetschen“ ist eben auch eine Klostersche Eigenschaft. Aber bislang ist es hervorragend gelungen, die unterschiedlichsten Interessen, Temperamente und Meinungen zu bündeln und auf ein Ziel auszurichten: Walkenried! Das wird, soviel sei versprochen, auch 2020 so sein.

Und damit sind wir in der Tat bei Weihnachten und dem Rutsch ins neue Jahr. 2019 war für unseren Verein sehr erfolgreich. Die Mitgliederzahl ist erneut gestiegen, die Finanzen sind absolut in Ordnung und erlauben 2020 weitere Investitionen, die Sponsoren haben uns nicht im Stich gelassen. Mit diesem Resultat im Kreuz darf man dann auch laut sagen:

„Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und alles Gute für 2020! Bleiben Sie uns treu!“

In diesem Sinne

Ihr

Michael Reinboth

Familie Kohrs stiftet Bank am Kutschweg

Die Bank der „Walkenrieder“ am neuen Kutschweg steht schon einige Monate und erfreut sich einiger Beliebtheit, bietet sie doch – bei aller Ödnis des alten Steinbruchs ringsum, aus der sich erst wieder eine „Landschaft“ entwickeln muss – einen schönen Ausblick auf den Ort und den Harz. Zwischen den Bäumen hindurch kann man sogar das Kloster ausmachen. Außerdem ist die Bank ein willkommener Rastplatz auf dem Weg nach oben.

Familie Kohrs, früher in der „Gipsvilla“ unterhalb des Rösebergs daheim, war von der Bank so angetan, dass sie sich spontan zu einer namhaften Spende für den Verein „Wir Walkenrieder“ entschlossen hat. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich und haben kürzlich, wie versprochen, ein entsprechendes Hinweisschild angebracht.

Mit dieser – und anderen – Spenden können wir unser „Bankprogramm“ fortsetzen. Nächste Objekte sind eine Bank am Drehkreuz und eine bei der Kastanie an der Spatenbornwiese, beide als Ersatz für abgängige alte Modelle.

Familie Kohrs Walkenried

Baustelle in Walkenried: Busverkehr wird ab 15. Juli umgeleitet

Die Walkenrieder Großbaustelle in der Bahnhofstraße hat schon bisher zu erheblichen Problemen beim Linienbusverkehr geführt. Zwar war auf der Umleitungsstrecke ein Halteverbot ausgeschildert und so der durchgehende Busverkehr sichergestellt, doch war das für viele Verkehrsteilnehmer offenbar kein Grund, dort nicht zu Parken. Immer wieder wurde der Busverkehr auch durch disziplinlose Lkw-Fahrer, die trotz Verbot mitten durch die Baustelle fuhren, gestört.

Nun kommt es ab Montag, den 15. Juli noch dicker. Wegen der Totalsperrung der Bahnhofstraße im Bereich der Einmündung Sachsaer Weg kann der Bahnhof Walkenried auch mittels Ersatzhaltestelle nicht mehr angefahren werden. Auch die Haltestellen in Neuhof werden vorübergehend nicht bzw. in anderer Form bedient.

Linienführung Montag bis Freitag

Die Busse der Linie 470 verkehren ab Bad Sachsa Am Kurpark wie bisher bis zum Bahnhof Bad Sachsa und von dort durch den Blumenberg ohne Halt bis Walkenried Grundschule. Dort wenden sie und fahren auf dem gewohnten Linienweg über Zorge nach Braunlage. Auch in der Gegenrichtung wird so verfahren. Der Bahnhof Walkenried, Neuhof Kirche und Neuhof Sachsenstein werden nicht angefahren.

Die Busse der Linien 472 verkehren ab Bad Sachsa Am Kurpark wie gewohnt zunächst nach Tettenborn Kolonie und Tettenborn, bedienen danach Neuhof Harzstraße regulär, Neuhof Kirche und Sachsenstein zum Aussteigen und fahren ab dort ebenfalls durch den Blumenberg bis Walkenried Grundschule und von da auf dem gewohnten Linienweg über Wieda nach Braunlage. Zurück wird ebenso verfahren, wobei in Neuhof Sachsenstein, Kirche und Harzstraße in Richtung Bad Sachsa zugestiegen werden kann.

Wegen des längeren Fahrweges sind zwischen Walkenried und Braunlage Verzögerungen von 5 bis 10 Minuten nicht zu vermeiden. In der Gegenrichtung ist bei der Ankunft in Bad Sachsa mit einer Verzögerung von ca. 5 Minuten zu rechnen.

Linienführung am Wochenende

Grundsätzlich wird am Wochenende ebenso verfahren. Die Busse der Linie 472 verkehren ab Braunlage wie im Fahrplan vorgesehen von Wieda auf direktem Weg durch den Blumenberg zum Bahnhof Bad Sachsa und von dort weiter nach Bad Sachsa Am Kurpark. Dort wenden sie auf die Linie 470, fahren aber wiederum durch den Blumenberg nach Walkenried Grundschule und von dort weiter über Zorge nach Braunlage. Umgekehrt kommen die Kurse der Linien 470 von Braunlage nur bis zur Walkenrieder Grundschule und fahren ab dort durch den Blumenberg nach Bad Sachsa Am Kurpark, um dort auf die Linie 472 zu wenden. Neuhof kann am Wochenende leider nicht angefahren werden. Tettenborn wird an Samstagen wie gewohnt durch drei Stichfahrten ab Bad Sachsa bedient.

Bahnhof Walkenried aus und in Richtung Göttingen

Reisenden, die mit dem Zug aus Richtung Göttingen – Northeim – Herzberg ankommen und in Richtung Wieda, Zorge und Braunlage weiter wollen, haben ab Bahnhof Walkenried die Möglichkeit, mit einem Fußweg von ca. 10 Minuten die nächstgelegene Haltestelle Walkenried Grundschule zu erreichen (ab Bahnhof den kleinen Steig zum Sachsaer Weg, ab dort durch die Poststraße und den Lindenweg zur Grundschule. Bei Ankunft der Züge zur Minute .52 und Abfahrt der von Bad Sachsa kommenden Busse an der Grundschule frühestens zur Minute .15 reicht die Zeit hierfür aus. Umgekehrt können Reisende aus Richtung Braunlage, Zorge und Wieda an der Grundschule aussteigen und ab dort durch Lindenweg und Poststraße zum Bahnhof laufen. Bei Ankunft der Busse zur Minute .37 oder .39 und Abfahrt der Züge zur Minute .03 ist die Zeit für den Fußweg ausreichend.

Am Wochenende bestehen bei der Linie 472 die gewohnten Umsteigemöglichkeiten am Bahnhof Bad Sachsa. Bei der Linie 470 sind die Umsteigezeiten in beiden Richtungen am Bahnhof Walkenried ebenfalls ausreichend (Ankunft aus Braunlage an der Grundschule .38, Abfahrt an der Grundschule in Richtung Braunlage zur Minute .21).

Bahnhof Walkenried aus und in Richtung Nordhausen

Da die Züge aus Nordhausen zur Minute .03 in Walkenried ankommen, kann Montag-Freitag der Anschluss an den nächsten Bus nicht erreicht werden. Umgekehrt reicht die Umsteigezeit nicht aus, um ab Grundschule den nächsten Zug nach Nordhausen zu erreichen. Am Wochenende kann der Übergang aus Richtung Nordhausen zu den an der Grundschule zur Minute .21 nach Braunlage abfahrenden Bussen erreicht werden, umgekehrt ist aber auch hier ein Übergang erst auf den Folgezug möglich.

Die Firma Hahne bittet alle ihre Kunden um Verständnis. Die Umleitungen sollen voraussichtlich Anfang August wieder aufgehoben werden, gelten also für ca. 2 bis 2 ½ Wochen. Das genaue Ende wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Tag der offenen Tür in der alten Grundschule

Samstag, 13. April 2019 14-18 Uhr

Konzert des Spielmannszuges * Bücher zum Mitnehmen * Schnuppern in der Gemeindebücherei * Führungen durch die Dauerausstellung zum Gips * Der „Walkenrieder Altar“ * Das Kirchenmodell von 1927 * Walkenried und die Seife * Kaffee und Kuchen im Kirchenladen * Fotos aus der Sammlung von Andreas Helbing * Drei Filme über Walkenried

Zum zweiten Mal öffnen die in der alten Grundschule aktiven Vereine und Einrichtungen ihre Türen und laden alle Walkenriederinnen und Walkenrieder ein, einen abwechslungsreichen und interessanten Nachmittag in und um die Schule zu verbringen. Die Dauerausstellung des Geschichtsvereins und die Flure weisen viele Neuigkeiten auf, aber auch für schon Bekanntes gibt es besondere Führungen. Der Kirchenladen zeigt, was er leistet, und lädt zu einer Tasse Kaffee mit Kuchen ein. In der Bücherei führt Jakob Heinert Filme aus den 70er und 80er Jahren über Walkenried vor. Alle Mitwirkenden erteilen gern Auskunft über ihre Arbeit…

Wir freuen uns auf ihren Besuch!

Achtung:

In den Straßen Am Geiersberg, Poststraße, Blankenburger Straße und Lindenweg besteht wegen der Baustelle Bahnhofstraße ein Parkverbot!

Gipsmuseum

Das Archiv für Heimatgeschichte, die ortsgeschichtliche Sammlung Walkenried sowie die Bücherei befinden sich im Gebäude der ehemaligen Walkenrieder Grundschule am Geiersberg.

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