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Weltkulturerbe

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Ein Welterbe-Infozentrum entsteht

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Die Walkenrieder Klosteranlage gehört als ältester Teil zum Welterbe-Ensemble im Harz. Die Stiftung Welterbe im Harz und das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried laden am Sonntag, dem 3. Juni 2018, besonders Walkenrieder Bürger und Bürgerinnen ein, einen ersten Einblick in die Planungen zum zukünftigen Welterbe-Infozentrum zu erhalten. Es entsteht derzeit im ehemaligen Herrenhaus gegenüber der Klosteranlage.

Um 14 Uhr begrüßt die Museumsdirektorin des ZisterzienserMuseums, Frau Eixler, im Brüdersaal alle Besucher. Gleich in Anschluss daran um 14:15 Uhr – und um 16:15 Uhr – führen die beiden Projektleiterinnen der Welterbe-Infozentren, Frau Dr. Armenat und Frau Dirks durch die kleine interaktive Ausstellung Pop Up Welterbe-Infozentrum für einen Tag, die einen Einblick in das Welterbe-Infozentrum gibt. Die Besucher haben die Möglichkeit, schriftlich ein Feedback zu geben.

Für die Bürgerkarte, die die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz sponsert, bittet das ZisterzienserMusuem die Walkenrieder Bürger und Bürgerinnen, ein Ausweis mitzubringen.

Weitere Infos beim Besucherservice des ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried unter Tel: 05525-9599064 – Öffnungszeiten: Di – So und feiertags 10- 17 Uhr – www.kloster-walkenried.de

Klosterruine

Blick auf das Westportal der ehemaligen gotischen Klosterkirche Walkenried, Foto: B. Moritz, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

UNESCO Welterbe Stiftung und Harzklub unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

(von, Michael Rudolph, stellv. Harzklub-Pressewart)

Der Harzklub e.V. und die Stiftung Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft wollen künftig enger zusammenarbeiten. Das ist das Ziel einer Kooperationsvereinbarung, die Stiftungsdirektor Gerhard Lenz und Harzklub-Präsident Dr. Oliver Junk am Mittwoch in Goslar unterzeichneten. In dem Vertrag verabreden beide Partner, die Kultur- und Naturlandschaft im Bereich des UNESCO-Welterbes gemeinsam zu erhalten. Die Kooperation verfolgt weiterhin den Zweck, das Weltkulturerbe zu entwickeln und die Stätten in der Landschaft weiter zu erschließen.

Das UNESCO-Welterbe erstreckt sich insbesondere mit seinem Teich- und Grabenverbundsystem einschließlich seiner kulturhistorischen Bestandteile über weite Bereiche des Harzes. Damit überlagern sich die Interessengebiete von Harzklub e.V. und Stiftung UNESCO-Welterbe im Harz großflächig.

Die Zusammenarbeit umfasst mehrere Bereiche. So sollen Erholungseinrichtungen gepflegt und erhalten werden und Wege und Leitsysteme zu den öffentlich zugänglichen Bodendenkmälern miteinander abgestimmt werden. Auch die Wissensvermittlung über das Welterbe wollen die Partner verbessern. Wander- und Welterbe-Führer könnten gemeinsam geschult werden, um die Qualität zu sichern, sagte Gerhard Lenz. „Unsere Gäste und Welterbe-Besucher profitieren von dem Gewinn an Erlebnis und Erkenntnis, wenn wir die Energien künftig bündeln“, so der Direktor der Stiftung bei der Vertragsunterzeichnung im Museum Rammelsberg.

Dr. Oliver Junk betonte das partnerschaftliche Miteinander von Stiftung und Harzklub sowohl in der Fläche als auch bei den Zielen: “Der Harzklub hat sich Natur, Kultur und Heimat auf seine Fahnen geschrieben. Die Vereinsmitglieder leisten im Ehrenamt Großes für diesen Lebens- und Wirtschaftsraum, der noch immer von den Folgen des Bergbaus geprägt ist. Ohne die kilometerlangen Wanderwege des Harzklubs wäre das Welterbe in seiner flächigen Ausdehnung so nicht erlebbar“, hob Präsident Dr. Junk hervor.

Hand in Hand arbeiten wolle man auch bei der jüngst begonnenen, ehrgeizigen Aufgabe, das Wanderwegenetz im Harz zu optimieren, versprachen beide.

Dr. Oliver Junk

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