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Wir Walkenrieder

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Bankprogramm im Unterkloster wird fortgesetzt

Im April 2020 wird das Herrenhaus der Domäne nach gründlicher Sanierung wieder geöffnet und beherbergt dann die Ausstellung zum Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft, neben Zorge eine weitere Tourist-Information der Gemeinde Walkenried. Auch eine behindertengerechte Toilette wird dann zur Verfügung stehen. Das Unterkloster gewinnt hierdurch weiter an Attraktivität und wird hoffentlich noch mehr Besucher anlocken.

Damit diese sich in Walkenried auch wohlfühlen und das Unterkloster als einen besuchenswerten Ort weiterempfehlen, müssen auch Plätze, Straßen und Wege und nicht zuletzt auch die Sitzgelegenheiten in Ordnung gehalten werden. Die „Walkenrieder“ kümmern sich seit einigen Jahren um den Klosterparkplatz und die zugehörige Streuobstwiese und haben auch schon am Klostervorplatz Hand angelegt. Die vor Jahren vor der Gemeinde beschafften Bänke auf dem Vorplatz, auf dem Pfarrplatz und auf dem Weg vom Kloster zum Parkplatz sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Instandsetzung. Dieser Aufgabe hat sich Claus Eggert gestellt, der über den Winter mit Hilfe von Andreas Wachsmann die nötigen Bretter zugeschnitten und aufbereitet hat. Die milde Witterung erlaubt nun das Austauschen des Holzes an den ersten Bänken. Bis zur Eröffnung des Herrenhauses soll das Unterkloster in diesem Punkt in neuem Glanz erstrahlen.

Torbogenbank

Eine erneuerte Bank am Torbogen. Auch der Mülleimer ist leer – so sollte es immer sein.

 

Das Holz wurde von der Firma Herzberg gesponsert, und auch andere Sponsoren haben zur reibungslosen Finanzierung und zum Gelingen der Aktion beigetragen. Freilich bedarf es immer eines Motors, um die Dinge anzutreiben. Das ist in diesem Fall der Ortsbürgermeister persönlich. Manchmal schimpft er ja, aber arbeiten kann er wie ein Pferd für seinen Ort. Mit Hilfe von Dieter Klein und Claus Koch wurden die ersten Arbeiten beendet. Wenn die Witterung es erlaubt, geht es weiter. Neben dem Austausch der Hölzer an den schon vorhandenen Bänken konnte dank einer Spende von Ralf Minks auch eine neue Bank beschafft und aufgestellt werden.

Weihnachtsgruß, sehr ausführlich und völlig subjektiv

Ich hätte Ihnen und Euch schreiben können: Alles Gute zum Fest, guten Rutsch… aber das wäre angesichts der Fülle ehrenamtlich und für gewöhnlich mit Begeisterung erledigter Arbeiten doch etwas dünn. Das kommt nun am Ende dieses Briefes! Vorher noch dies:

Liebe Walkenriederinnen und Walkenrieder, liebe Freunde unseres Vereins in der Ferne,

der „Torbogen“ ist unser Logo und ziert unseren Briefkopf, weil er vieles ausdrückt, was unsere Arbeit kennzeichnet. Er steht als Tor für das Verbinden von neuem Ort und altem Unterkloster, er steht als ältestes Bauwerk im Ort für Kontinuität und Standfestigkeit, er sieht aber ganz und gar nicht mehr so aus wie zur Zeit seiner Erbauung und steht damit auch für Flexibilität und Anpassung an neue Aufgaben. Er hat, so ist zu hoffen, eine gute Zukunft vor sich und wird alsbald neue Aufgaben übernehmen, aber auch weiterhin den Walkenriedern und ihren Gästen dienen.

Damit passt er zu uns. Wir haben uns auch 2019 nicht auf den Lorbeeren der vergangenen Jahre ausgeruht, sondern Ausschau nach neuen Aufgaben gehalten und diese, soweit sinnvoll und vor allem leistbar, ohne zu zögern übernommen. Getreu dem Satz von John F. Kennedy: „Frage nicht, was Walkenried für Dich tun kann – frage Dich, was Du für Walkenried tun kannst!“. Oder so ähnlich… Wenn Kennedy unseren schönen Klosterort gekannt hätte, wäre dieser berühmte Satz so gefallen und nicht anders.

Die Sache hat aber einen durchaus ernsten Hintergrund. Natürlich kann man sich fragen, warum dieses und jenes nicht läuft in unserer Gemeinde. Damit will ich nicht in das beliebte „Verwaltungs-Bashing“ einstimmen, sondern zum wiederholten Male auf die völlig vermurksten Rahmenbedingungen hinweisen, die dazu geführt haben und noch führen: Eine irrwitzige Gesetzgebung bei der Gewerbesteuer, die es Betrieben erlaubt, ihren Standort zu ignorieren, die „Schwarze Null“, die an sich ja nichts Böses ist, aber dann vollkommen fehl am Platze ist, wenn zugleich immer mehr Aufgaben auf die Kommunen abgedrückt werden, die sich immer schneller drehende Spirale der Zentralisierung, die wider besseres Wissen das flache Land weiter aushöhlt und noch mehr in die schon überhitzten Städte presst, eine aberwitzige Förderpraxis, die das Abwandern von Betrieben in weiter östlich liegende Orte fürstlich belohnt und den westlichen Zonenrand sträflich vernachlässigt… Es muss gespart werden, immer weniger kann geleistet werden, und als Heils- und Glücksbringer werden Fusionen und eine immer weitere Zentralisierung von Aufgaben gebetsmühlenhaft beschrieben und erzwungen, obwohl sie in keinem einzigen Fall auch nur annähernd das gebracht haben, was versprochen wurde. So werden wir uns sicher demnächst in Bad Lauterberg wiederfinden, und diverse Vereine und Einrichtungen, die sämtlich gemeinnützig und ehrenamtlich unterwegs sind, haben dank der angestrebten Gebäudeverkäufe – auch diese Ausfluss des Sparzwangs – demnächst kein Dach mehr über dem Kopf oder müssen ihre Koffer packen. Das Ehrenamt wird an Sonn- und Feiertagen gepriesen und unter der Woche mit Füßen getreten.

Dieselben Politiker und hohen Verwaltungsleute, die am Wochenende Reden darüber schwingen, dass man das Wohnen auf dem Lande attraktiver machen und die Abwanderung stoppen muss, beschließen Montag bis Freitag oft das genaue Gegenteil hiervon. Ahnung haben sie keine – oder wie soll man folgende Äußerung eines Hannoveraner Spitzenbeamten bewerten: „Komisch – 9 von 10 Kommunen mit erheblichen Finanzproblemen liegen an der alten Zonengrenze“. Hallo! Und wundern sich dann über ein Wahlverhalten, welches Ausdruck von Protest und schierer Verzweiflung über die herrschenden Zustände ist… In Walkenried sind wir davon noch ein Stück weit entfernt, weil wir hier, anders als wenige Kilometer weiter östlich, den Wert demokratischer Lebens- und Verhaltensweisen über Jahrzehnte kennen und schätzen gelernt haben. Aber wenn dem ländlichen Raum nicht bald mehr Aufmerksamkeit zuteilwird, wer weiß? Dass Protestparteien an der Lösung der Konflikte, wegen derer sie gewählt werden, gar kein Interesse haben, sondern ganz andere Dinge im Schilde führen, macht es auch nicht einfacher. Die „Etablierten“ kriegen es nicht mehr hin und beschäftigen sich mit sich selbst. Also muss man selbst die Ärmel hochkrempeln.

Gegen alle diese Entwicklungen, den anhaltenden Bedeutungsverlust (was hat man uns nicht alles an Behörden genommen?), den Verlust an Einnahmen (von den großen Betrieben zahlt hier keiner mehr Gewerbesteuer, wie es sich gehört) und dem dadurch fehlenden Investitionsvermögen, stemmen wir uns, so gut wir das können. Die touristische Bedeutung unseres Ortes muss wachsen, die Rolle unseres Ortes als Wohngemeinde für junge Familien, die auf das Pendeln zur Arbeit angewiesen sind, muss ausgebaut werden und die Funktion Walkenrieds als guter Wohnort für Senioren muss sich weiter herumsprechen.

Die Chancen hierzu stehen trotz allem ja nicht schlecht. Wir bekommen, erkauft mit monatelangen Erschwernissen gerade für Gewerbetreibende (und einem dramatischen Verfall der Karl-Genzel-Straße), endlich eine vernünftige Ortsdurchfahrt und müssen nun dafür kämpfen, dass sie nicht sogleich von durchrauschenden Lkw überrollt wird. Wiedigshof muss für Lkw wieder gesperrt werden, sonst werden wir uns vor Lärm und Staus in der Ortsmitte nicht retten können. Wir bekommen im April im Herrenhaus der Domäne ein zweites attraktives museales Standbein, welches Gäste anlocken wird. Dort wird auch – endlich, wir haben immer dafür geworben – die Touristinformation einziehen und kann die Vielzahl der Klosterbesucher gut beraten. Wir bekommen HATIX und gewinnen dadurch erheblich an Attraktivität als Standort für Urlauber, die von hier aus viel unternehmen können. Dadurch wird es möglich sein, die Fahrpläne des Busverkehrs weiter auszubauen. Unsere 150 Jahre alte Bahnstrecke wird modernisiert und auf Fernsteuerung umgestellt, was die Zukunft des Zugverkehrs sichert und längere Betriebszeiten erlaubt (wenngleich jede Erweiterung des Fahrplans aktuell am Verhalten Thüringens scheitert). Schule, KITA, Hort sind extrem wichtige Einrichtungen, die auf längere Sicht ganz offenbar gesichert sind, auch wenn Versprechen von Politikern gemeinhin nicht allzu sehr getraut werden kann. Der Campingplatz erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit, und der eine oder andere Gastronom beginnt zaghaft zu investieren. Schnelles Internet haben wir inzwischen auch, und am Klosterparkplatz kann man schon elektrisch Tanken.

Das alles gilt es zu stützen und zu flankieren. Das Umfeld des Klosters ist extrem wichtig für den Eindruck, den Gäste hier gewinnen. Also: Streuobstwiese, Klosterparkplatz und Klostervorplatz pflegen! 2020 werden alle (einst kommunal beschafften und nun dahingammelnden – so geht das mit Fördergeldern, es wird beschafft auf Teufel komm raus und an die Folgekosten wird nicht gedacht) Bänke runderneuert, am Rande der Streuobstwiese ist eine vielfach nachgefragte überdachte Sitzmöglichkeit geplant. Der Priorteich ist ein wichtiges Standbein unserer touristischen Infrastruktur: Die Hütte muss weiter erneuert werden, damit dort auch künftig Getränke und Speisen erhältlich sind. Vielleicht muss auch wieder gemäht werden, unter Wasser. Dann werden wir zur Stelle sein. Der Spielplatz am Geiersberg ist – als einzig öffentlicher im Ort – äußerst wichtig und muss attraktiver werden: Neue Spielgeräte sind zu beschaffen, natürlich von der Kommune, aber doch mit unserem Beistand, damit es nicht immer weiter hinausgeschoben wird. Das Netz der Wanderwege in unserer Landschaft ist zu erhalten und zu pflegen: Also Schilder beschaffen, Bänke und Hütten instand halten… Der Ort muss freundlich wirken: Blumen müssen her. Zwei Feste sind inzwischen maßgebend für das Interesse der Gäste an Walkenried, der Klostermarkt und der Weihnachtsmarkt (letzterer gewinnt zunehmend an Bedeutung): Also alles tun, damit sie weiterlaufen und nach Möglichkeit noch an Zulauf gewinnen. Wenn die Gäste einmal da sind, müssen sie für den Ort interessiert werden: Also Flyer gestalten, bestellen und auslegen. Und so weiter.

Wir hoffen sehr, dass es 2020 einen Anfang für den „Kloster-Erlebnispfad“ gibt. Auch so ein Prüfstein, anhand dessen man sehen wird, wie ernst es die Politik mit ihren Zusagen meint. Denn ohne Geld wird das nicht laufen können… Es wäre aber ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung des Ortes zu einer von Touristen gern aufgesuchten Destination. Wir werden sehen. Mitarbeiten tun wir eh. Wir arbeiten auch gern und gut mit anderen Organisationen und Vereinen zusammen (ZisterzienserMuseum, Kirche, Gemeinde, Sportfischer, Friesen…) und wollen dies nach Möglichkeit ausbauen.

Das gewaltige Programm wäre ohne die Vielzahl der begeisterten Walkenriederinnen und Walkenrieder, ob Vereinsmitglied oder nicht (besser natürlich Mitglied), die bei allen Aktionen mittun, auch nicht im Entferntesten zu erledigen. Deswegen gehört an diese Stelle ein ganz kräftiges „Dankeschön“ an alle, die sich 2019 wieder ganz ehrenamtlich und gemeinnützig in den Dienst des Ortes gestellt haben. Das war ganz große Klasse und sollte 2020 auch so bleiben.

Dann gehört dazu eine Bitte um Nachsicht und Geduld. Warum? Nun, wo gehobelt wird, da fallen Späne. Manchmal recht grobe Späne. Sehr aktive Leute hängen sich nicht nur rein, sondern geizen gelegentlich auch nicht mit würzigen Bemerkungen. Ich habe im Laufe der Jahre gelernt, über die eine oder andere einfach hinwegzuhören. Denn es ist nie so gemeint, wie es manchmal rausrutscht. Mancher kann dieses gut, mancher eben etwas anderes. Und es ist nicht jedermann gegeben, über kleinere Schwächen hinwegzusehen. Wer hat denn da mal wieder eine Schraube beim Budenabbau vergessen? Wer hat denn da den Glühwein nicht elegant genug eingeschenkt? Mitunter führen mehrere Wege zum Ziel, aber welcher ist der richtige? Ich bitte alle Mitwirkenden, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, einfach einmal innezuhalten: Musste ich das so sagen? Musste ich da so genau hinhören? Es wäre schade, wenn aufgrund solcher Dinge die Bereitschaft zum Mittun erlahmen würde. Wir brauchen jeden von Ihnen, sonst schaffen wir es nicht. Walkenried hat es allemal verdient, dass wir uns kümmern. Es ist unser Heimatort.

Vielleicht bin ich auch zu empfindlich. Das „Knetschen“ ist eben auch eine Klostersche Eigenschaft. Aber bislang ist es hervorragend gelungen, die unterschiedlichsten Interessen, Temperamente und Meinungen zu bündeln und auf ein Ziel auszurichten: Walkenried! Das wird, soviel sei versprochen, auch 2020 so sein.

Und damit sind wir in der Tat bei Weihnachten und dem Rutsch ins neue Jahr. 2019 war für unseren Verein sehr erfolgreich. Die Mitgliederzahl ist erneut gestiegen, die Finanzen sind absolut in Ordnung und erlauben 2020 weitere Investitionen, die Sponsoren haben uns nicht im Stich gelassen. Mit diesem Resultat im Kreuz darf man dann auch laut sagen:

„Frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und alles Gute für 2020! Bleiben Sie uns treu!“

In diesem Sinne

Ihr

Michael Reinboth

Marode Wege mit 250 Tonnen Kies ausgebessert

Angeführt von Ortsbürgermeister Claus Eggert haben die „Walkenrieder“ mit Hilfe weiterer engagierter Bürger der Gemeinde Walkenried schon vor einigen Wochen mehrere marode Wege in der Umgebung des Klosterortes ausgebessert. Ermöglicht wurde dies durch die Bereitstellung von zwei Radladern und zwei Traktoren, die bei zum Teil strömendem Regen im Einsatz waren.

Fuhrpark

Ein Fuhrpark wie bei einem mittleren Tiefbauunternehmen war im Einsatz.

 

Der Dank der „Walkenrieder“ geht an Andreas Feist und die Firma Formula, die je einen Radlader beisteuerten, und an Fritz Trute, der mit zwei Traktoren anrückte, mit deren Hilfe die Wege glattgezogen werden konnten. Im Einsatz waren außerdem Bernd Eggert, Dieter Klein, Mike Scholz sowie Erich und Jens Müller. Bearbeitet wurden der Weg in die Aue und der Weg vom Einkaufszentrum Zorger Straße bis zum Sandsteg. Beide waren in so schlechtem Zustand, dass selbst die 250 Tonnen Kies nicht ganz ausgereicht haben, um alles in Ordnung zu bringen. Mit anderen Worten: Ein weiterer Einsatz ist unumgänglich.

Die viel begangenen Wege waren in einem katastrophalen Zustand und ein Ärgernis für viele Bürgerinnen und Bürger, die zum Beispiel aus dem Neubauviertel zum Einkaufszentrum gern die Abkürzung über den Sandsteg nehmen oder einen Spaziergang in die Aue machen wollen. Noch ist nicht alles erledigt, denn die Wege sollen – neben der Verfüllung weiterer Löcher – noch mit Hilfe einer Rüttelplatte oder Walze verdichtet werden.

Da die Gemeinde Walkenried aufgrund ihrer Finanzlage neben ihren Pflichtaufgaben so gut wie nichts mehr anpacken kann, müssen es eben die Bürger selbst tun. „Gut, dass wir einen Ortsbürgermeister mit Organisationstalent und Spaß an solchen Arbeiten haben. Und gut, dass es genügend Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt, die anpacken. Sonst sähe es in Walkenried nicht gut aus“ meint Michael Reinboth, der weitere Arbeiten nennt, die über den Winter und im Frühjahr angegangen werden: Für und 800 € hat der Verein Holz geordert, um bis zur Einweihung des Welterbe-Infozentrums im ehemaligen Herrenhaus der Domäne sämtliche Sitzbänke auf dem und rund um den Klostervorplatz zu sanieren. Das Holz muss komplett gestrichen werden, bevor es eingebaut werden kann. Mit Beginn des Frühjahrs wird auch die Sanierung des Kiosks am Priorteich fortgesetzt.

Mannschaft

Die Mannschaft nach getaner Arbeit. Auf dem Bild nicht vertreten ist Claus Eggert – er hat selbst den Auslöser betätigt.

 

Mit weiter steigender Mitgliederzahl und ordentlichen Finanzen sieht sich der Verein in der Lage, weitere Aufgaben zu stemmen.

Vorbereitungstreffen für den Walkenrieder Weihnachtsmarkt 2019

Der Verein „Wir Walkenrieder“ e.V. beginnt in diesen Tagen mit der Vorbereitung des Walkenrieder Weihnachtsmarkts 2019, der wie gewohnt am Wochenende des 2. Advent (7. und 8.12.) stattfindet. Wie im Vorjahr sind das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried und die evangelische Kirchengemeinde Walkenried mit dabei. Gemeinsam soll wieder ein attraktives Rahmenprogramm gestaltet werden.

Die „Walkenrieder“ werden aus dem Überschuss des vergangenen Jahres für mehr Schmuck zwischen dem Torbogen und dem Klostervorplatz sorgen. Dieser Schmuck, der auch die Rückseite des Torbogens umfassen wird, ist für die gesamte Adventszeit gedacht, soll aber auch Besuchern den Weg durch den Torbogen zum Weihnachtsmarkt weisen. Auch an einem weiteren überdachten Stand wird gearbeitet.

Zur Vorbereitung des Marktes, die in diesem Jahr in den Händen des 2. Vorsitzenden Dieter Klein liegt, lädt der Verein alle an einem Stand interessierten Personen, Gruppen und Vereine zu einer Sitzung am Montag, den 26. August um 19 Uhr in die Räume der Walkenrieder Gemeindebücherei (Eingang durch den Ausstellungsraum des Geschichtsvereins) ein. Hierbei wird über Standgeld, Werbung, Tombola, Gänseverlosung sowie über das bisher angedachte Rahmenprogramm informiert werden.

„Der Walkenrieder Weihnachtsmarkt hat sich als Marke im Südharz inzwischen etabliert. Das konnte man im letzten Jahr sehen, als trotz des schlechten Wetters sehr viele Besucher auf den Platz und in das Kloster geströmt sind. Hierauf wollen wir aufbauen und durch einen geeigneten Mix an Ständen noch mehr Gäste anlocken“ erläutert Michael Reinboth von den „Walkenriedern“, die seit 2 Jahren die Organisation des Marktes übernommen haben. „Wir möchten aber auch den übrigen Walkenrieder Vereinen Gelegenheit geben, sich zu präsentieren und so auf die Vielfalt des Walkenrieder Vereins- und Kulturlebens aufmerksam machen.“

Weihnachtsmarkt 2013

Der Weihnachtswunschbaum der „Walkenrieder“ neben Grußkarten und Kerzen.

Familie Kohrs stiftet Bank am Kutschweg

Die Bank der „Walkenrieder“ am neuen Kutschweg steht schon einige Monate und erfreut sich einiger Beliebtheit, bietet sie doch – bei aller Ödnis des alten Steinbruchs ringsum, aus der sich erst wieder eine „Landschaft“ entwickeln muss – einen schönen Ausblick auf den Ort und den Harz. Zwischen den Bäumen hindurch kann man sogar das Kloster ausmachen. Außerdem ist die Bank ein willkommener Rastplatz auf dem Weg nach oben.

Familie Kohrs, früher in der „Gipsvilla“ unterhalb des Rösebergs daheim, war von der Bank so angetan, dass sie sich spontan zu einer namhaften Spende für den Verein „Wir Walkenrieder“ entschlossen hat. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich und haben kürzlich, wie versprochen, ein entsprechendes Hinweisschild angebracht.

Mit dieser – und anderen – Spenden können wir unser „Bankprogramm“ fortsetzen. Nächste Objekte sind eine Bank am Drehkreuz und eine bei der Kastanie an der Spatenbornwiese, beide als Ersatz für abgängige alte Modelle.

Familie Kohrs Walkenried

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