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Wir Walkenrieder

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Weihnachtssterne für Walkenried werden instandgesetzt

Nach jahrzehntelanger Nutzung waren die Sterne, welche die Walkenrieder Straßen in der Weihnachtszeit schmücken, stark verschlissen. Außerdem war es an der Zeit, die Beleuchtung auf Energiesparlampen umzustellen. Aber wer soll das machen? Letztlich kam die in Walkenried schon mehrfach erprobte Lösung ins Spiel: Die Kommune übernimmt die – nicht unerheblichen – Sachkosten, und die alten Männer vom Verein „Wir Walkenrieder“ kümmern sich um den Rest.

Weihnachtssternbau

Erich Müller (links) und Bernd Probst bei hochsommerlicher Weihnachtsvorbereitung.

 

Die Sterne wurden nun vollständig runderneuert. Die Rahmen wurden neu gestrichen, sämtliche Leitungen und Fassungen – immerhin mehrere hundert Stück – wurden ausgetauscht, die Girlanden wurden neu gewickelt und schlussendlich werden nun noch mehrere hundert Energiesparlampen eingeschraubt, bevor die Sterne wieder in ihr Sommerquartier zurückkommen, um im Dezember den Klosterort um so heller zu beleuchten. Ob sich dann jemand erinnert, wie viel Arbeit dahintersteckt?

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„Günters Ruh“ offiziell eingeweiht

In Anwesenheit seiner Witwe und der Familie von Günter Domeyer wurde am 26. Mai die neue überdachte Sitzgruppe am Aufgang zu den Itelklippen auf den Namen „Günters Ruh“ getauft und damit auch offiziell eingeweiht.

Günters Ruh

Zuvor hatten Achim Schridde, Bernd Eggert und der Schöpfer des Namensschildes Eckhard Rode für das fachgerechte Anbringen des Schildes gesorgt. Ein Harzklub-Schild mit einigen Daten zu Günter Domeyer wird demnächst noch folgen. Bis dahin muss ein mittels Reißzwecken angepinnter Ersatz genügen.

In einer kurzen Ansprache ging Michael Reinboth vom Verein „Wir Walkenrieder“ auf die Entstehungsgeschichte der Sitzgruppe ein, für die es zwar schon Pläne gab, welche aber durch die Spende der Familie Domeyer zusätzlichen Auftrieb erhielten. Er dankte allen, die am Entwurf und Bau beteiligt waren, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die kleine Hütte künftig vom Vandalismus verschont bleiben möge, der leider in der Walkenrieder Flur wieder um sich greift. Günter Domeyer hat sich mehr als 50 Jahre lang um den Schutz der vielfältigen Walkenrieder Vogelwelt verdient gemacht und war Gründer der Ortsgruppe Walkenried der „Vogelwarte Helgoland“. Das Himmelreich und der Itelteich gehörten dabei zu seinen Lieblingsplätzen. Auch am Itel wurden früher die Fangnetze aufgestellt und Singvögel beringt. Günter Domeyer hat dies alles noch in seinem Buch über den Walkenrieder Vogel- und Naturschutz festgehalten. Ob es auch damals schon so viele Mücken gab, blieb unerforscht.

In den Gesprächen am Rande wurden Erinnerungen an die damaligen Aktivitäten, deren Protagonisten alle nicht mehr unter den Lebenden weilen, und einige Anekdoten aufgefrischt – und Pläne für eine weitere Schutzhütte geschmiedet…

Marius Klenner

Marius Klenner, Enkelsohn von Günter Domeyer und stellvertretender Ortsbürgermeister, war es dann vorbehalten, die letzte Schraube am Namensschild festzuziehen, bevor die Hütte mit einem kräftigen Schluck ihrer endgültigen Bestimmung übergeben wurde.

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