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Zorge

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In Zorge gibt es jetzt eine Heilkräuterschule

Neu-Zorger

Vor etwa 10 Jahren hat Jordan in Runkel an der Lahn seine Heilkräuterschule gegründet und schon über 40 StudentInnen unterrichtet. Nun hat es ihn in den Harz gezogen, genauer gesagt, nach Zorge. Und hier macht er nun auch mit seiner Heilkräuterschule weiter: Ausbildungen zu HeilkräuterpädagogInnen und HeilkräuterexpertInnen in Form von Jahres-Kursen im Bereich der traditionellen europäischen Heilpflanzenkunde (TEH) und Tages-Exkursionen in die Harzer Wildkräuterwiesen.

Holger Jordan kennt sich mit Heilpflanzen bestens aus, kennt ihre Wirkungen und bietet auch Exkursionen durch die Welt der Kräuter an.

Holger Jordan kennt sich mit Gewächsen aus – vom duftenden Mädesüß bis zum giftigen Schierling.  Hauptsache, man kann die Pflanzen eindeutig bestimmen, sagt der Fachmann für pflanzliche Inhaltsstoffe. Melisse, Lavendel, Thymian und Dost – wer diese Kräuter in seinem Garten wachsen lässt, der hat schon mal eine gute Heilkraut-Basis, sagt Holger Jordan. Wer sich zudem ausgewogen ernährt, das Immunsystem stimuliert und auch sonst nicht über die Stränge schlägt, dessen Mikrobiom, also die Gesamtheit der Mikroorganismen im Menschen, „kann gut leben“, erklärt Jordan.

Er muss es wissen. Holger Jordan, ein drahtiger Mittsechziger mit langem schwarzen Pferdeschwanz, trägt den Titel Magister Botanicus: Meister der Pflanzenkunde. Er befasst sich seit vielen Jahren mit Pflanzen und Sträuchern, kann deren Inhaltsstoffe benennen und weiß, wie sie wirken. Um es gleich vorwegzunehmen: Jordan ist kein Müsli-Missionar, kein Vegetarier und keiner, der chemische Substanzen ablehnt. Er beschäftigt sich nur sehr intensiv mit allem, was um ihn herum wächst. Wie sinnvoll das ist, habe er bei seiner Großmutter gelernt, berichtet er. Die hatte einen Schrebergarten, versorgte die Familie mit Obst, Gemüse und eben mit Kräutern.

Studium drangehängt 

Dabei nannte sie nicht nur die Namen der Pflanzen, sondern auch deren Verwendung. Das faszinierte den Jungen. Doch statt Botanik zu studieren, entschied er sich zunächst für eine Ausbildung zum Biologielaboranten. Das Studium der Molekularbiologie hängte der Mann, der in Frankfurt bis 2020 als diplomierter Biomedizintechniker an der Goethe-Universität arbeitete, später an. Die Leidenschaft für Kräuter und Heilpflanzen blieb. Immer wieder habe er sich Fachbücher angeschafft und wusste bald so viel über Kräuterkunde, dass ihn eine Freundin vor mehr als 20 Jahren zum Magister Botanicus ernannte.

Naturschutzgebiet Steinberg / Steinkirche bei Scharzfeld

Das spornte Jordan weiter an. Er erweiterte seine Kenntnisse, um Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete bestimmen zu können und um herauszufinden: „Wie ist das physiologisch? Wie verhalten sich die Wirkstoffe im Körper?“ Anschauungsmaterial war stets reichlich vorhanden, sagt Jordan. Von Pflanzen sei er schließlich beinahe immer und überall umgeben. Man müsse nur mit wachen Sinnen durch die Natur streifen. Das tat er. Er spazierte durchs Grüne und sah etwa den nach Marzipan riechenden Mädesüß, der seinen Namen nicht etwa trägt, weil süße Mädchen unter Umständen nach Marzipan duften. Vielmehr dienen die darin enthaltenen Bitterstoffe dazu, den Met zu bittern, erläutert Jordan sachlich, mengt aber noch eine Erklärung bei: Im Mädesüß steckt der Wirkstoff Salicin, eine ähnliche Substanz, die auch in Aspirin enthalten ist.

Für den Fall, dass man zu viel des gebitterten Met´s trinken würde, hätte man also bereits ein linderndes Schmerzmittel zu sich genommen, erklärt der Magister Botanicus, der Meister und Besitzer eines ca. ein Hektar großen Pflanzenparadieses mit Mädesüß und Brennnesselplantage. Brennnesseln etwa seien übrigens besonders gesund wegen ihrer Mineralstoffe und dem Vitamin-C-Gehalt, der höher ist, als der von Zitrusfrüchten.

Giftpflanzen erkennen!

Und dann gibt es selbstverständlich auch zahlreiche Giftpflanzen, die man kennen muss.  Nachtschattengewächse etwa oder den Schierling, den tödlich giftigen blauen Eisenhut und den roten Fingerhut. Grundsätzlich müsse man sich aber darüber im Klaren sein, dass auch die Wirkstoffe aller bekömmlichen, wohltuenden Kräuter Nebenwirkungen entfalten können, betont der Experte. „Wirkungen ohne Nebenwirkungen gibt es nicht.“

Er behandelt nicht 

Und diese Pflanzen-Wirkstoffe können sich verändern, wenn sich die Pflanzen verändern, wodurch die chemische Produktion von Heilmitteln eventuell die sichere Variante sei, weil hier die Dosierung und Zusammensetzung der Bestandteile und Wirkstoffe stets gleich ist, erläutert der Biologe.  Das ist denn auch eine der Erkenntnisse, die er in seinen Kursen für Heilkräuterstudenten weitergibt. 11 Monate lang doziert er, leitet Exkursionen durch die Welt der Kräuter und lässt die Teilnehmer seines Heilkräuter-Kurses schließlich ein Heilpflanzen-Diplom ablegen.

Klar ist aber, dass die StudentInnen dadurch keine Mediziner geworden sind. Behandlungen dürfen sie ebenso wenig durchführen wie ihr Magister Botanicus. Der bemüht sich indes, seinen SchülerInnen einen Überblick zu vermitteln und gleichzeitig dessen Grenzen aufzuzeigen. Denn trotz ausführlichstem Erkunden der Pflanzen kann man nicht alles wissen, betont Jordan. Deshalb sollte man im Zweifelsfall Vorsicht walten lassen und eine „Kräuterteemischung“ lieber in der Apotheke kaufen, als sie sich selbst zusammenzustellen. Zudem darf es keinen Zweifel daran geben, dass bei schweren Erkrankungen die Heilkräuter allenfalls ergänzend eingesetzt werden können. Bei „Bagatellerkrankungen“ dagegen, so Jordan, dürfe man sich auf die Wirkung von Heilkräutern verlassen.

Wer sich über das Ausbildungsangebot der Heilkräuterschule informieren möchte, dem empfiehlt Jordan einen Besuch seiner Website (http://www.magister-botanicus-heilkraeuterschule.de/de/)

Dipl.-Ing (FH), MSc Holger Jordan

Argumente der Fusionsgegner sind stichhaltig und verdienen gehört zu werden

(von Michael Reinboth)

Wer in diesen Tagen die Tagespresse im Südharz studiert, der muss zu dem Schluss kommen, dass die Gegner einer Fusion Bad Lauterberg – Walkenried (oder, richtiger formuliert, der Einverleibung von Walkenried, Wieda und Zorge durch Bad Lauterberg) von der Bildfläche verschwunden sind. Es kommen – trotz publizierter Pressemitteilungen und verteilter Flyer – nur Befürworter der Fusion zu Wort. Das ist sehr bedauerlich und widerspricht auch dem Ziel einer ausgewogenen und fairen Berichterstattung. Allerdings gibt es heute – in diesem Fall: Zum Glück! – auch andere Möglichkeiten der Information.

Die Fusionsgegner haben zum Beispiel dieser Tage an alle Haushalte in Walkenried, Wieda und Zorge einen Flyer verteilt, in dem sie auf die erheblichen Risiken der Fusion hinweisen, die Schwachstellen des so genannten Fusionsvertrages (der eher einer Unterwerfungserklärung entspricht und alles, aber auch alles in die Hände des Lauterberger Rates legt) aufzeigen und vor allem darlegen, dass jedwede Fusion ohne nachhaltige Verbesserung der kommunalen Einnahmen vergebliche Liebesmühe ist. Die Befürworter machen sich nicht einmal die Mühe, hierauf einzugehen. Das ist noch nachzuvollziehen. Das die freie Presse ebenso verfährt, ist allerdings ein Skandal.

Auch das Nichtauftreten vor der Kamera hat seinen Grund. Gefragt, ob man denn als Bürgerin oder Bürger, der sich gegen die Fusion äußert, im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit bekommt, auf das zu erwartende kollektive Niedermachen der Argumente entgegnen zu dürfen, wurde klipp und klar geantwortet: Nein! Bei einer derart einseitigen und als durchsichtiges politisches Manöver leicht zu enttarnenden Vorgehensweise muss man nicht mitmachen.

Leider wird auch nicht erwähnt, dass die Befürworterseite sich ihre Gegner auf dem Posium quasi „ausgesucht“ hat. Man hätte die Fusionsgegner ja auch bitten können, die Gesprächspartner für eine solche Runde zu benennen. Das hat man tunlichst unterlassen. Warum eigentlich? Ebenfalls unerwähnt bleibt das von vornherein geplante Missverhältnis von 6 zu 2 – 6 Amtsträger sollten auf 2 Bürgerinnen und Bürger munter einprügeln können. Demokratie sieht eigentlich anders aus – aber die wurde in Sachen Fusion schon immer mit Füßen getreten.

Aber sei’s drum. Der Flyer liefert erschöpfende und ausreichende Argumente, um diese Fusion allemal abzulehnen. Selbst wenn man Zusammenarbeit befürwortet und auch für notwendig erachtet, ist der vorliegende Vertrag eine Farce.

Damit nicht nur „Einheimische“ sich informieren können, stellen wir den Flyer hiermit auf unsere Seiten. Für die Gegenseite sorgt in herausragender Weise ja bereits der „HarzKurier“, der übrigens Leserbriefe der Fusionsgegner während der Hacker-Pause gar nicht erst entgegennahm. Er war – für den Normalbürger – schlicht nicht zu erreichen… Jetzt ist er es wieder, aber leider so einseitig wie eh und je. Es wäre schön, wenn die Befürworter des sounsovielten Zusammenschlusses im Südharz (noch keiner hat ansatzweise etwas gebracht) sich endlich einmal mit den dort aufgeworfenen Fragen beschäftigen würden, anstatt immer wieder dieselben, längst abgenutzten Argumente zu wiederholen.

Keiner, der auf dem Podium saß, hat sich in seiner zum Teil langwährenden politischen Karriere auch nur ansatzweise darum bemüht, die kommunale Finanzseite zu stärken. Von MdL Hausmann, gefühlt seit Jahrzehnten im Landtag, war diesbezüglich noch nie etwas zu hören. Stattdessen vergleicht er LaPeKa, unmittelbar an Osterode angrenzend und schon immer die Infrastruktur der alten Kreisstadt mitnutzend, mit Walkenried, Wieda und Zorge. Der Mann hat eben keine Ahnung oder weiß nicht, dass zwischen Walkenried und Bad Lauterberg 15 Kilometer und eine keineswegs optimale ÖPNV-Verbindung liegen.

Krönung der Veranstaltung war aber die kollektive Drohung, dass „wegen Corona“ alles noch schlechter werden wird. Wohlan denn: Dann bringt die geplante Fusion schon gar nichts und wir lassen es besser, weil die dann fusionierte Kommune sofort wieder vor der Pleite steht – und erneut fusionieren muss… Vielleicht sollten die Damen und Herren auf dem Podium mal die Ärmel hochkrempeln und sich für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen einsetzen. Sogar Olaf Scholz hat das ja nun gerafft und geäußert, dass man gerade nach Corona die Finanzkraft der Kommunen stärken muss. In ihrer Einfallslosigkeit malen die Diskussionsteilnehmer unisono aber nur Corona als Schreckgespenst an die Wand – ein argumentatives Armutszeugnis.

Die Gegner einer Fusion sind keineswegs blind und taub. Sie blicken nur ganz realistisch auf das, was die bisherigen Fusionen (Auflösung des Kreises Blankenburg, Bildung der Samtgemeinde Walkenried, Auflösung des Kreises Osterode, Bildung der Einheitsgemeinde Walkenried) gebracht haben und sehen, dass Bürgerbeteiligung in immer weitere Ferne rückt. Bald haben wir hier in unseren drei Orten überhaupt nichts mehr selbst zu entscheiden.

Was sagte neulich eine betagte, aber noch sehr helle Bewohnerin? „Gut, dass das Kloster keine Räder hat. Sonst hätten sie uns das auch schon weggenommen!“ Recht hat sie.

So, 19. Juni, Zorge im Südharz: 175 Jahre Lokomotivbau im Harz

(von Rainer Dittmann)

Es ist zwar schon ein Weile her, aber stolz sind die Zorger eigentlich immer noch darauf: In ihrem kleinen idyllisch im Südharz gelegen Erholungsort wurden vor 175 Jahren einige der ersten Lokomotiven Deutschlands überhaupt gebaut.

Der Förderkreis des Heimatmuseums in Zorge wird mit einer Sonderausstellung an dieses Ereignis erinnern. Eröffnet wird die Ausstellung mit Bildern, Plänen, Zeichnungen und Modellen am Sonntag, den 18. Juni um 15:00 Uhr mit einer Sonderveranstaltung im Lesesaal des Zacharias-Koch-Hauses (Gebäude des Heimatmuseums, Am Kurpark 4). Der Heimatforscher Manfred Dittmann (derzeit Bad Kohlgrub) wird sein neues Buch zum Thema vorstellen und die spannende Geschichte der Entstehung erläutern. Abgerundet wird der Nachmittag mit Vorführungen von Real-Steam-Modellen des begnadeten Modellbauers Hartmut Ludwig aus Bad Lauterberg. Selbstverständlich wird auch Kaffee und Kuchen gereicht.

Die Lokomotive „Zorge“ war wie die fünf folgenden Maschinen bei den Braunschweigischen und Hannoverschen Staatsbahnen eingesetzt. Sie war das Ergebnis einer erfolgreichen Industriespionage, würde man heute sagen. Ihr Vorbild war eine englische Sharp, die in Einzelteilen zerlegt auf Umwegen in den Südharz geschmuggelt wurde. Der erste Einsatz erfolgte auf der einzigen 1842 im damaligen Land Braunschweig vorhandenen Strecke von der Hauptstadt Braunschweig über Vienenburg nach Neustadt, dem heutigen Bad Harzburg. Sehr ungünstig war jedoch, das Zorge selbst gar keinen Bahnanschluss hatte (der kam erst 1907) und die Lokomotiven von bis zu 20 Pferden mehr als 40 Kilometer über den Torfhausberg (8oo Meter hoch gelegen) oder um den Harz herum über Seesen (100 Kilometer) zum nächsten Eisenbahngleis gezogen werden mussten. Es verwundert nicht, dass sich die sehr erfolgreich begonnene Produktion aus wirtschaftlichen Gründen bald auf die Herstellung anderer, etwas leichter zu transportierenden Gütern verlagerte; u. a. auf Lokomotiv-Tender, Dampfkessel, Eisenbahnzubehör und z. B. Druckerpressen. Die heutigen Harzguss-Werke in Unterzorge – ein Automobil-Zulieferer – sind ein direkter Nachfolger der ehemaligen Zorger Lokomotiv- und Maschinenfabrik.

Modell einer Tenderlok mit Stehkessel

2. Modell einer Tenderlok mit Stehkessel, eingesetzt u.a. bei der berühmten Erzstufenbahn von Blankenburg/Harz..

Live-Blog zu den Wahlen 2016: Landrat, Kreistag, Bürgermeister, Gemeinderat, Ortsräte

Auf dieser Seite veröffentlichen wir Zwischen- und Endergebnisse zu den heutigen Kommunalwahlen, sobald sie verfügbar werden.

17:59 Uhr, NDR-Meldung: Die Wahlbeteiligung in Niedersachsen ist offenbar ähnlich hoch ausgefallen, wie zur letzten Kommunalwahl vor fünf Jahren. Ersten Schätzungen zufolge wird sie wohl zwischen 45% und 50% liegen.

18:50 Uhr, KDG-Zwischenergebnis: Bei der Landratswahl zeichnet sich ein klarer Sieg von SPD-Kandidat Bernhard Reuter ab, der bei knapp über 50% der ausgezählten Wahlbezirke mit 49% deutlich vor CDU-Kontrahend Dr. Lugwig Theuvsen bei 33% liegt. Offen ist damit allerdings noch, ob Reuter eventuell noch gegen Theuvsen in die Stichwahl muss – um das zu vermeiden, müsste er melr als 50% der Wählerstimmen auf sich vereinen.

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18:50 Uhr, KDG-Endergebnis: Der amtierende Samtgemeindebürgermeister Dieter Halberlandt wurde ohne Gegenkandidaten mit 69,16% Ja-Stimmen zu 30,84% Nein-Stimmen im Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung lag bei (zumindest im Landesdurchschnitt) erfreulichen 56,85%.

Haberlandt

19:50 Uhr, KDG-Zwischenergebnis: Zur Kreistagswahl liegen nach 10% der Stimmauszählung CDU und SPD jeweils bei rund 35%, die Grünen bei 10%, die AfD dagegen erst bei knapp 5%. Ein erheblicher Unterschied zu den Ergebnissen, die die Populisten zuletzt bei verschiedenen Wahlen in den neuen Bundesländern erreichen konnten – man darf offenbar hoffen, dass der Siegeszug der AfD sich bei der niedersächsischen Kommunalwahl erst einmal nicht fortsetzt.

kreistag-10-prozent

20:18 Uhr, KDG-Endergebnis: Die Stimmen der Walkenrieder Wählerinnen und Wähler zur Landratswahl sind inzwischen ausgezählt – und im Gegensatz zu den Gesamtergebnissen im Kreis scheinen die rechtspopulistischen Parteien im Klosterort doch ganz gut abgeschnitten zu haben: NPD und ALFA kommen hier gemeinsam auf knapp über 12%. Damit ist zu befürchten, dass ALFA oder der AfD auch der Einzug in den Gemeinderat und in die Ortschaftsräte gelingen könnte.

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20:40 Uhr: Der HarzKurier meldet, dass Dieter Haberlandt Bürgermeister der Samtgemeinde Walkenried bleibt und bringt erste Reaktionen auf das Wahlergebnis im Klosterort.

21:14 Uhr, KDG-Endergebnis: Endergebnis der Kreistagswahl in Bad Sachsa. Unter „Sonstige“ ist die AfD mit 10,23% enthalten. Die Ergebnisse für die Ratswahlen in der Uffestadt stehen allerdings noch aus.

bad-sachsa-kreistag

22:14 Uhr, KDG-Endergebnis: Endergebnis der Kreistagswahl in Walkenried. Unter „Sonstige“ sind die BLW mit 9,64%, die AfD mit 8,97% und ALFA mit 1,82% enthalten. Die Ergebnisse der Gemeinde- und Ortschaftsratswahlen sind weiter offen.

walkenried-kreistag

23:28 Uhr, KDG-Endergebnis: Der neue Gemeinderat der Samtgemeinde Walkenried ist gewählt – die Wahlbeteiligung lag bei 56,85%. Die Liste der gewählten Gemeinderatsmitglieder folgt mit dem nächsten Update.

walkenried-gemeinderat

23:31 Uhr: Zusammensetzung des neuen Gemeinderats

  • Ulrich Kamphenkel (SPD)
  • Claus Eggert (SPD)
  • Rosita Klenner (SPD)
  • Klaus-Dieter Albrecht (SPD)
  • Ines Hermann (SPD)
  • Andreas Viehweger (CDU)
  • Klaus-Erwin Gröger (CDU)
  • Tobias Mielke (CDU)
  • Hans-Joachim Bothe (CDU)
  • Herbert Legero (BVZ)
  • Martin Neulen (BVZ)
  • Herbert Miche (BLW)
  • Philipp Göthel (AfD)

23:38 Uhr: Bei der Landratswahl liegt Bernhard Reuter (SPD) nach der Auszählung von 425 von 426 Wahlbezirken mit 48,65% an erster Stelle, konnte aber keine absolute Mehrheit erzielen. Laut HarzKurier wird die Stichwahl zwischen Reuter und Prof. Dr. Ludwig Theuvsen (CDU) in zwei Wochen stattfinden.

23:53 Uhr, KDG-Endergebnis: Der letzte Wahlbezirk der Landratswahl wurde ausgezählt.

landratswahl-endergebnis

Letztes Update am nächsten Morgen: Die noch fehlenden Ergebnisse der Ortsratswahlen

Der neue Ortsrat Walkenried:

ortschaftsrat-walkenried

Gewählt sind:

  • Andreas Viehweger (CDU)
  • Tobias Mielke (CDU)
  • Herbert Miche (BLW)
  • Claus Eggert (SPD)
  • Marius Klenner (SPD)

Der neue Ortsrat Wieda:

ortschaftsrat-wieda

Gewählt sind:

  • Klaus-Erwin Gröger (CDU)
  • Klaus Marx (CDU)
  • Thomas Wernicke (parteilos)
  • Ulrich Kamphenkel (SPD)
  • Christiane Hellberg (SPD)

Der neue Ortsrat Zorge:

ortschaftsrat-zorge

Gewählt sind:

  • Klaus-Dieter Albrecht (SPD)
  • Hans-Joachim Bothe (CDU)
  • Herbert Legero (BVZ)
  • Ronald Martin Kühn (BVZ)
  • Steffen Lambertz (BVZ)

Im Vergleich zu anderen Kommunen ein wenig auffallend sind übrigens die niedrigen Frauenquoten: 2/15 Sitze im Gemeinderat, 0/5 Sitze im Ortsrat Walkenried, 1/5 Sitze im Ortsrat Wieda, 0/5 Sitze im Ortsrat Zorge. Ohne die SPD läge die Frauenquote durchgehend bei 0%.

Mitglieder des Walkenrieder Tennisclubs auch außerhalb des Platzes aktiv

(von Mathias Schwabe, Tennisclub Walkenried)

Zum gemütlichen Kaffeetrinken und anschließenden Grillen trafen sich die Mitglieder des Tennisclub Walkenried kürzlich auf der „Eselranch“ bei Zorge. Bei der traditionellen Veranstaltung fehlten zwar einige sonst aktive Mitglieder aufgrund von Urlaubsreisen. Die Anwesenden hatten jedoch trotzdem ihren Spaß. Viele sportliche und allgemeine Themen ließen die schönen Stunden viel zu schnell vergehen. Hauptorganisator Alfred Weise bedankte sich bei dem aktiven Mitglied Helmut Seifert, das man erneut auf seiner herrlich gelegenen Anlage zusammen kommen durfte. Die Beteiligten waren sich einig, dies zukünftig weiter so fortzusetzen.

Die Tennisfamilie des TC Walkenried

Eselranch Zorge

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