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Christian Reinboth

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Christian Reinboth hat geschrieben 90 Beiträge für Walkenrieder Nachrichten

Wegen Corona: Kein Weihnachtsmarkt in Walkenried

Manchmal fällt eine Entscheidung schwer. Aber was hilft es? Wir haben uns im Vorstand der WW am Dienstag lange über die Sinnhaftigkeit der Durchführung des Walkenrieder Weihnachtsmarktes unterhalten und sind zu dem Ergebnis gekommen:

Der Walkenrieder Weihnachtsmarkt 2020 findet nicht statt.

Zwar ist es bis Dezember noch eine Weile hin. Aber es ist ziemlich sicher, dass es bis dahin noch keinen Impfstoff gibt, und wenn es ihn denn schon gäbe, wären noch längst nichts alle geimpft. Damit wäre das Ansteckungsrisiko unverändert gegeben. Der Weihnachtsmarkt lebt von der Nähe, vom engen Beieinanderstehen, von Gesprächen aller Art und Lautstärke. Genau das Umfeld also, in dem das Virus prächtig gedeiht, auch wenn der Markt unter offenem Himmel stattfindet.

Außerdem ist es nicht auszuschließen, dass zwar im Vorfeld alles gut läuft, aber dann aufgrund eines aus dem Ruder laufenden Indikators kurzfristig ein regionaler oder lokaler Shutdown stattfindet. Dann wäre alle Arbeit und alle Aufwand, für Beschaffungen zumal, umsonst gewesen.

Dies alles bedenkend, sagen wir den Markt lieber jetzt schon ab, damit alle potenziellen Teilnehmer informiert sind. Das schließt nicht aus, dass wir, wenn die Lage es wirklich zulässt, bei gutem Wetter spontan etwas auf die Beine stellen, aber ganz sicher keinen großen Markt mit 25 Buden.

Das Unterkloster wird gleichwohl wie im letzten Jahr geschmückt werden, Torbogen, Pfarrplatz und so weiter.

2021 setzen wir da auf, wo wir 2020 stehengeblieben sind, auch in der Aufteilung und Zuordnung der Stände. Wir überspringen einfach ein Jahr.

Weihnachtsmarkt 2015

Der Geschichtsverein hat ein weiteres Gemälde des Klosters Walkenried erworben

… und ist darob ziemlich glücklich, denn es handelt sich schon um ein ganz besonderes Gemälde. Doch sehen sie selbst.

Der Besitzer dieses nahezu zweifelsfrei dem Maler Wilhelm Steuerwaldt zuzuschreibenden Gemäldes war im Internet auf den Verein „Wir Walkenrieder“ aufmerksam geworden und hatte sich an den Vorsitzenden gewandt. Dieser ist bekanntlich mit dem Vorsitzenden des Geschichtsvereins identisch. Eine kurze Rücksprache mit Fritz Reinboth, dem besten Kenner der Walkenrieder Gemäldeszene, ergab, dass dieses wunderbare Bild wenn irgend möglich nach Walkenried sollte. Nach Auffassung des Geschichtsvereins sollte es jedoch der Öffentlichkeit zugänglich sein, was am ehesten im Herrenhaus der Domäne, dem künftigen Domizil der Welterbe-Ausstellung und der Tourist-Information, möglich erschien. Deswegen wurde der Kontakt mit den Verantwortlichen des ZisterzienserMuseums hergestellt. Dort zeigte man sich ob des Bildes ebenfalls begeistert und willigte ein.

Somit wurde das Bild vom Geschichtsverein erworben und wird dem Museum für eine dauerhafte Ausstellung im Herrenhaus zur Verfügung gestellt. Vom Kaufpreis sind 2/3 durch Sponsoren bereits gedeckt, aber der Geschichtsverein würde sich natürlich über die eine oder andere Zuwendung für das Bild sehr freuen – er kann im Unterschied zu den „Walkenriedern“ auch Spendenbescheinigungen ausstellen.

Mit dem Erwerb dieses Bildes ist etwas gelungen, was in Walkenried leider bisher selten geklappt hat. Es gibt sehr schöne Darstellungen des Klosters aus mehreren Jahrhunderten und von sehr bekannten Malern wie eben Steuerwaldt oder Hasenpflug, doch befinden sich diese in Galerien oder im Besitz von Museen an anderen Orten und sind selten oder nie öffentlich zu sehen. Dabei stellt jedes Bild für sich eine Werbung für unseren Klosterort dar. Dieses Mal waren wir jedoch schneller, und der Verkäufer war Walkenried sehr zugetan und freut sich, dass „sein“ Bild öffentlich gezeigt werden wird. Für Walkenried jedenfalls stellt der Erwerb dieses Gemäldes eine absolut gelungene Aktion dar. Was dem Louvre seine Mona Lisa, ist Walkenried sein Steuerwaldt! Heute wurde alles unter Dach und Fach gebracht. Das ZisterzienserMuseum wird demnächst mit einem eigenen Beitrag zu diesem Bild an die Öffentlichkeit treten. Der Geschichtsverein freut sich, dass er zu dieser Bereicherung der Walkenrieder Kunst- und Ausstellungsszene beitragen konnte.

Einladung zur Nacht der offenen Pforte 2019

(Pressemitteilung des ZisterzienserMuseums Kloster Walkenried)

Das Tor steht auf – das Herz noch mehr: Treten Sie ein ins Mittelalter und erleben Sie Ostern im Glanz hunderter Kerzen, wenn Gregorianische Klänge den berühmten gotischen Kreuzgang erfüllen. Tauchen Sie ein in eine besondere Klosteratmosphäre mit stimmungsvollem Rahmenprogramm zwischen Begegnung, Stille und Bewegung.

Durchwandeln Sie an diesem besonderen Abend mit Familie und Freunden die alte Klosteranlage, horchen Sie auf bei Lesungen, genießen Sie mittelalterliche Musik im Dialog mit Modern oder üben Sie sich in alter Schreibtechnik. Und bevor Sie Spannendes über die mittelalterlichen Mönche entdecken und sich in der Sonderausstellung von den WeltErbeBildern Alexander Calvellis inspirieren lassen, schauen Sie gern im Klosterladen und im KlosterCafé vorbei.

Tipp: Wie jedes Jahr lässt sich die Nacht der Offenen Pforte besonders zu späterer Stunde genießen. (Text: B. Moritz)

Weitere Infos und Programmablauf:

Besucherservice ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried Telefon: 05525 – 95 99 06 4 – www.kloster-walkenried.de

Kloster-Schreibwerkstatt

Die Nacht der Offenen Pforte im Kloster Walkenried; Foto: Günter Jentsch; Rechte: ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Der Walkenrieder LeseShop – neu in den Walkenrieder Nachrichten

Einigen aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird sicher schon aufgefallen sein, dass die obere Menüleiste der “Walkenrieder Nachrichten” bereits vor einigen Wochen mit dem “Walkenrieder LeseShop” um einen neuen Punkt erweitert wurde. Aber was genau hat es mit diesem Shop auf sich?

LeseShop

Mit dem “Walkenrieder LeseShop” stellt der Wir Walkenrieder e.V. eine Möglichkeit bereit, lieferfähige Schriften, die in der Publikationsreihe des Vereins für Heimatgeschichte in Walkenried, Bad Sachsa und Umgebung erschienen sind, schnell und einfach per Mausklick zu ordern. Hierzu gehören natürlich insbesondere die vielfältigen heimatkundlichen Werke wie etwa “Die letzten Zisterzienser in Walkenried” über den gescheiterten Versuch, das Walkenrieder Kloster im Dreißigjährigen Krieg wieder zu katholisieren, oder auch “Der Walkenrieder Torbogen” über eines der markantesten und bekanntesten Baudenkmäler unseres Klosterorts. Das Portfolio umfasst darüber hinaus mehrere Wanderführer, die dem geneigten Leser die landschaftlichen und geologischen Schön- und Besonderheiten zwischen Sachsenstein und Römerstein, Himmelreich und Himmelberg sowie den Walkenrieder Klosterteichen näher bringen. Und auch das “Walkenrieder Lesebuch” und der “Rote Faden”, die mit Anekdoten, Sagen, wahren Begebenheiten und historischen Wissenshappen zu einer spannenden Erkundung Walkenrieds einladen, lassen sich über den “Walkenrieder LeseShop” beziehen.

Wer Interesse an einem der dort angebotenen Werke hat, kann dieses über die E-Mail-Adresse bestellungen@wir-walkenrieder.de schnell und bequem ordern. Möglich sind dabei sowohl die persönliche Abholung im Gipsmuseum als auch der Postversand gegen einen kleinen Aufpreis. Schauen Sie also – wenn Sie es nicht ohnehin schon getan haben – ruhig einmal im „Walkenrieder LeseShop“ vorbei und lassen Sie sich überraschen, wie viele spannende Werke über Walkenried und Umgebung wir dort zu bieten haben.

Weihnachtssterne für Walkenried werden instandgesetzt

Nach jahrzehntelanger Nutzung waren die Sterne, welche die Walkenrieder Straßen in der Weihnachtszeit schmücken, stark verschlissen. Außerdem war es an der Zeit, die Beleuchtung auf Energiesparlampen umzustellen. Aber wer soll das machen? Letztlich kam die in Walkenried schon mehrfach erprobte Lösung ins Spiel: Die Kommune übernimmt die – nicht unerheblichen – Sachkosten, und die alten Männer vom Verein „Wir Walkenrieder“ kümmern sich um den Rest.

Weihnachtssternbau

Erich Müller (links) und Bernd Probst bei hochsommerlicher Weihnachtsvorbereitung.

 

Die Sterne wurden nun vollständig runderneuert. Die Rahmen wurden neu gestrichen, sämtliche Leitungen und Fassungen – immerhin mehrere hundert Stück – wurden ausgetauscht, die Girlanden wurden neu gewickelt und schlussendlich werden nun noch mehrere hundert Energiesparlampen eingeschraubt, bevor die Sterne wieder in ihr Sommerquartier zurückkommen, um im Dezember den Klosterort um so heller zu beleuchten. Ob sich dann jemand erinnert, wie viel Arbeit dahintersteckt?

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