//
Archiv

Christian Reinboth

http://www.christian-reinboth.de
Christian Reinboth hat geschrieben 101 Beiträge für Walkenrieder Nachrichten

Stimmungsvolles Taizé-Lieder-Singen im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(von Annette Behnk, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Die eingängigen, nahezu meditativen Gesänge aus Taizé faszinieren Menschen in aller Welt. Die Veranstaltungsreihe „Spiritueller Herbst“ der Harzer Klöster lädt im Oktober zu besonderen Momenten in Kloster- und Kirchenräumen ein, so auch zu einem „Taizé-Lieder-Singen“ im Kloster Walkenried. Dort können Besucherinnen und Besucher dem Taizé-Gesang einfach nur lauschen oder auch mitsingen und gleichzeitig die Atmosphäre und außergewöhnliche Akustik dieses besonderen Ortes genießen.

Im Anschluss an die „Führung im Kerzenschein“ und die „Stille Stunde“ – zwei weitere Angebote im „Spirituellen Herbst“ – wartet am Freitag, dem 29. Oktober, erneut ein abendliches Highlight auf die Besucherinnen und Besucher: In der einzigartigen Atmosphäre des von hunderten Kerzen erleuchteten, doppelschiffigen Kreuzgangs werden Taizé-Lieder angestimmt und Besucherinnen und Besucher sind zum Mitsingen eingeladen.

Die Gesänge aus Taizé wurden für Gebetszeiten der Jugendtreffen in Taizé/Burgund komponiert, sind mittlerweile in der ganzen Welt bekannt und werden in Gottesdiensten gesungen. Die mehrstimmigen Wiederholgesänge erklingen am 29. Oktober um 19.30 Uhr im Kreuzgang in Walkenried – eine Veranstaltung vom ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Walkenried. Der Eintritt zum „Taizé-Lieder-Singen“ ist frei. Eine Voranmeldung beim Besucherservice spätestens einen Tag vorher unter info@kloster-walkenried.de bzw. 05525-95 99 064 ist erforderlich.

Das „Taizé-Lieder-Singen“ ist Teil der Reihe „Spiritueller Herbst“, die vom 22. bis 31. Oktober von den Harzer Klöster veranstaltet wird. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein vielfältiges Programm mit besonderen Momenten in Klosterräumen freuen: Gesang und Meditation, abendliche Rundgänge und Kerzenschein, Innehalten und Kraft tanken und vieles mehr.

Weitere Informationen sind auf der Website der Harzer Klöster zu finden: www.harzer-kloester.de. Das vollständige Programm des ZisterzienserMuseums zum „Spirituellen Herbst“ ist abrufbar unter www.kloster-walkenried.de.

Taizé-Lieder-Singen / Foto © Heiner Reinhard

„Stille Stunde“ im Kloster Walkenried

(von Annette Behnk, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Der Herbst gilt als melancholische Jahreszeit. Nicht nur die Natur, sondern auch Stimmung und Bedürfnisse der Menschen verändern sich. Wenn die Tage kürzer werden und die Blätter fallen, ist für viele eine Zeit der Innenschau und Besinnlichkeit gekommen.

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried nimmt den Wunsch nach einer „spirituellen Auszeit“ in der dunklen Jahreszeit auf und lädt zur „Stillen Stunde“ ein.

Nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet sich in dem vom Schein hunderter Kerzen beleuchteten Kreuzgang eine besondere Atmosphäre. Für eine Stunde können sich Besucherinnen und Besucher hier in Stille und Schweigen vom Lärm des Alltags verabschieden, den eigenen Gedanken nachhängen oder gar beim Gehen meditieren! Erleben Sie die Stille der Klosterräume und nutzen Sie die besinnliche Schweigezeit – ganz in der Tradition der Zisterzienser – für innere Einkehr und Ruhe.

Brunnenhaus im Kloster Walkenried © Günter Jentsch

Auf dem „Spirituellen Klosterrundgang“ lassen sich im Kreuzgang überdies mithilfe kleiner Impulse und meditativer Übungen die Kraftquellen der mittelalterlichen Mönche erfahren. Den Weg weist ein Begleitheft, das an der Museumskasse käuflich erworben werden kann, aber auch in digitaler Version kostenlos zur Verfügung steht. Der „Spirituelle Rundgang“ wurde von der evangelischen Kirchengemeinde initiiert. Mehr Infos dazu finden Sie unter: www.kirchengemeinde-walkenried.de/klosterrundgang/.

Die „Stille Stunde“ findet am 22., 23., 29. und 30. Oktober jeweils um 18.30 Uhr statt und ist ein kostenloses Angebot. Am Ausgang besteht die Möglichkeit für eine Spende. Anmeldung müssen spätestens einen Tag vorher beim Besucherservice unter info@kloster-walkenried.de oder 05525/95 99 064 erfolgen. Tipp: Vor der „Stillen Stunde“ finden von 17 bis 18 Uhr die stimmungsvollen Führungen im Kerzenschein statt (Preis: 9,50€/7,50€ ermäßigt).

Die „Stille Stunde“ ist Teil der Reihe „Spiritueller Herbst“, die die Harzer Klöster vom 22. bis 31. Oktober veranstalten. Auf Besucherinnen und Besucher wartet ein vielfältiges und besinnliches Programm mit besonderen Momenten in Klosterräumen: Innehalten und Kraft tanken, abendliche Rundgänge und Meditationen, Kerzenschein und Gesang und vieles mehr. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website: www.harzinfo.de/erlebnisse/harzer-kloester/spiritueller-herbst. Das vollständige Programm des ZisterzienserMuseums zum „Spirituellen Herbst“ ist unter www.kloster-walkenried.de zu finden.

Argumente der Fusionsgegner sind stichhaltig und verdienen gehört zu werden

(von Michael Reinboth)

Wer in diesen Tagen die Tagespresse im Südharz studiert, der muss zu dem Schluss kommen, dass die Gegner einer Fusion Bad Lauterberg – Walkenried (oder, richtiger formuliert, der Einverleibung von Walkenried, Wieda und Zorge durch Bad Lauterberg) von der Bildfläche verschwunden sind. Es kommen – trotz publizierter Pressemitteilungen und verteilter Flyer – nur Befürworter der Fusion zu Wort. Das ist sehr bedauerlich und widerspricht auch dem Ziel einer ausgewogenen und fairen Berichterstattung. Allerdings gibt es heute – in diesem Fall: Zum Glück! – auch andere Möglichkeiten der Information.

Die Fusionsgegner haben zum Beispiel dieser Tage an alle Haushalte in Walkenried, Wieda und Zorge einen Flyer verteilt, in dem sie auf die erheblichen Risiken der Fusion hinweisen, die Schwachstellen des so genannten Fusionsvertrages (der eher einer Unterwerfungserklärung entspricht und alles, aber auch alles in die Hände des Lauterberger Rates legt) aufzeigen und vor allem darlegen, dass jedwede Fusion ohne nachhaltige Verbesserung der kommunalen Einnahmen vergebliche Liebesmühe ist. Die Befürworter machen sich nicht einmal die Mühe, hierauf einzugehen. Das ist noch nachzuvollziehen. Das die freie Presse ebenso verfährt, ist allerdings ein Skandal.

Auch das Nichtauftreten vor der Kamera hat seinen Grund. Gefragt, ob man denn als Bürgerin oder Bürger, der sich gegen die Fusion äußert, im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit bekommt, auf das zu erwartende kollektive Niedermachen der Argumente entgegnen zu dürfen, wurde klipp und klar geantwortet: Nein! Bei einer derart einseitigen und als durchsichtiges politisches Manöver leicht zu enttarnenden Vorgehensweise muss man nicht mitmachen.

Leider wird auch nicht erwähnt, dass die Befürworterseite sich ihre Gegner auf dem Posium quasi „ausgesucht“ hat. Man hätte die Fusionsgegner ja auch bitten können, die Gesprächspartner für eine solche Runde zu benennen. Das hat man tunlichst unterlassen. Warum eigentlich? Ebenfalls unerwähnt bleibt das von vornherein geplante Missverhältnis von 6 zu 2 – 6 Amtsträger sollten auf 2 Bürgerinnen und Bürger munter einprügeln können. Demokratie sieht eigentlich anders aus – aber die wurde in Sachen Fusion schon immer mit Füßen getreten.

Aber sei’s drum. Der Flyer liefert erschöpfende und ausreichende Argumente, um diese Fusion allemal abzulehnen. Selbst wenn man Zusammenarbeit befürwortet und auch für notwendig erachtet, ist der vorliegende Vertrag eine Farce.

Damit nicht nur „Einheimische“ sich informieren können, stellen wir den Flyer hiermit auf unsere Seiten. Für die Gegenseite sorgt in herausragender Weise ja bereits der „HarzKurier“, der übrigens Leserbriefe der Fusionsgegner während der Hacker-Pause gar nicht erst entgegennahm. Er war – für den Normalbürger – schlicht nicht zu erreichen… Jetzt ist er es wieder, aber leider so einseitig wie eh und je. Es wäre schön, wenn die Befürworter des sounsovielten Zusammenschlusses im Südharz (noch keiner hat ansatzweise etwas gebracht) sich endlich einmal mit den dort aufgeworfenen Fragen beschäftigen würden, anstatt immer wieder dieselben, längst abgenutzten Argumente zu wiederholen.

Keiner, der auf dem Podium saß, hat sich in seiner zum Teil langwährenden politischen Karriere auch nur ansatzweise darum bemüht, die kommunale Finanzseite zu stärken. Von MdL Hausmann, gefühlt seit Jahrzehnten im Landtag, war diesbezüglich noch nie etwas zu hören. Stattdessen vergleicht er LaPeKa, unmittelbar an Osterode angrenzend und schon immer die Infrastruktur der alten Kreisstadt mitnutzend, mit Walkenried, Wieda und Zorge. Der Mann hat eben keine Ahnung oder weiß nicht, dass zwischen Walkenried und Bad Lauterberg 15 Kilometer und eine keineswegs optimale ÖPNV-Verbindung liegen.

Krönung der Veranstaltung war aber die kollektive Drohung, dass „wegen Corona“ alles noch schlechter werden wird. Wohlan denn: Dann bringt die geplante Fusion schon gar nichts und wir lassen es besser, weil die dann fusionierte Kommune sofort wieder vor der Pleite steht – und erneut fusionieren muss… Vielleicht sollten die Damen und Herren auf dem Podium mal die Ärmel hochkrempeln und sich für eine bessere Finanzausstattung der Kommunen einsetzen. Sogar Olaf Scholz hat das ja nun gerafft und geäußert, dass man gerade nach Corona die Finanzkraft der Kommunen stärken muss. In ihrer Einfallslosigkeit malen die Diskussionsteilnehmer unisono aber nur Corona als Schreckgespenst an die Wand – ein argumentatives Armutszeugnis.

Die Gegner einer Fusion sind keineswegs blind und taub. Sie blicken nur ganz realistisch auf das, was die bisherigen Fusionen (Auflösung des Kreises Blankenburg, Bildung der Samtgemeinde Walkenried, Auflösung des Kreises Osterode, Bildung der Einheitsgemeinde Walkenried) gebracht haben und sehen, dass Bürgerbeteiligung in immer weitere Ferne rückt. Bald haben wir hier in unseren drei Orten überhaupt nichts mehr selbst zu entscheiden.

Was sagte neulich eine betagte, aber noch sehr helle Bewohnerin? „Gut, dass das Kloster keine Räder hat. Sonst hätten sie uns das auch schon weggenommen!“ Recht hat sie.

Schwimmtraining erst wieder im April 2021

(von Sven Ludwig)

Am 14. Dezember fand die Jahreshauptversammlung der DLRG OG Walkenried statt. Ein Novum hierbei war, dass die Veranstaltung als Online-Konferenz via Zoom stattgefunden hat. Nachdem man im Vorfeld zweimal zur normalen Versammlung geladen hat und dann coronabedingt wieder absagen musste, war dies ein Novum, das eine verlässliche Durchführung brachte. Unterstützung erfuhr die Ortsgruppe vom Jugendring Harzland, der kurzfristig mit erforderlicher Technik aushelfen konnte.

 

Die Berichte des Vorstands, die immer noch das Geschäftsjahr 2019 betrafen, wirkten Ungewöhnlich weit weg. Nicht nur auf Grund der vergangene Zeit – die Versammlung sollte eigentlich schon im März gewesen sein – sondern auch wegen des Vereinsalltags ohne Maske und Abstand sorgten für einen Blick in eine verlorene Unbeschwertheit.

Die größte Überraschung kam dabei zum Schluss der Versammlung: Tom Täubert, Vorsitzender der Ortsgruppe berichtete, dass das Schwimmtraining der DLRG Ortsgruppe Walkenried voraussichtlich erst im April 2021 starten wird. Das Schwimmbad wird im Januar und Februar nicht öffnen. Zu groß sind die Unsicherheiten bei der Handhabung mit den Corona-Verordnungen des Landes Niedersachsen. Im März wird die seit langem die geplante Sanierung des Bades erfolgen. Derzeit sind über 35 Kinder auf der Warteliste fürs Anfängerschwimmen. Dafür sind zusätzliche Trainingsstunden für Montags geplant. Das normale Schwimmtraining mittwochs soll weiter laufen. Die gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden rechtzeitig persönlich informiert.

Ein weiteres Thema, das naturgemäß starke Diskussionen auslöst, war die Anpassung der Mitgliedsbeiträge. Nach der Feststellung, dass diese zum letzten Mal vor fast 20 Jahre erhöht wurden, konnte hier relativ schnell ein Konsens gefunden werden. Die steigenden Kosten machen die Erhöhung unumgänglich. Die Beiträge für Jugendliche werden von derzeit 20 auf 24 Euro erhöht. Der Erwachsenenbeitrag steigt von 23,50 Euro auf 28 Euro. In den Jahren 2022-2024 sind pro Jahr jeweils Erhöhungen um 3 Euro beschlossen worden. Auch der Familienbeitrag wird angepasst. Die Erhöhung ergibt sich aus dem Grundsatz, dass dieser immer zwei Erwachsenen-Beiträgen entspricht.

Weiter konnte die stellvertretende Vorsitzende, Gabriele Miche, im Vorstandsbericht von weiteren Aktivitäten berichten. Zu den Highlights zählten hierbei das jährliche Anschwimmen welches sehr gut besucht war und das Vergleichsschießen der Vereine, wo die Ortsgruppe den zweiten Platz belegen konnte.

Tom Täubert hat als technische Leiter der Ortsgruppe den Bericht zur Ausbildung gegeben.

Die Ausbildung 2019 in Zahlen:

26 Einheiten (Trainingsabende)
1174 Teilnehmer(innen)
Ø45 Teilnehmer(innen)
maximal 56 Teilnehmer(innen)
minimal Teilnehmer(innen)
456 Übung/Ausbildungsstunden

Seepferdchen:  157 Stück
DJSA Bronze  224 Stück
DJSA Silber  11
DJSA Gold  14
Juniorretter  4
DRSA-Bronze  1 Wiederholung
DRSA-Silber  2 Wiederholung

DRSA ( Deutsches Rettungsschwimmabzeichen)
DJSA ( Deutsches Jugendschwimmabzeichen)

Sven Ludwig, Leiter der Verbandskommunikation, konnte neben der üblichen Presseschau, die Umstellung der Homepage der Ortsgruppe auf ein neues Design vermelden. Auch die Zahl der Abonnenten der Ortsgruppe auf Facebook ist, wahrscheinlich coronabedingt, stark gestiegen.

Jaqueline Gleitz hielt als Vertreterin für die Jugend den Bericht. Höhepunkt war hier das Pfingstcamp, bei dem die Ortsgruppe zusammen mit den Kameradinnen und Kameraden aus Bad Lauterberg teilgenommen hat. Neben Schlauchboottouren und einer Stadtrally wurden bei diesem Camp viele Sport- und Spielangebote angeboten.

Die Schatzmeisterin Carmen Eicke gab die Übersicht zur finanziellen Lage. Eine Neuerung steht mit Mietzahlungen für die Vereinsräume im Haushaltsplan. Auch wenn man mit der Gemeinde ein noch akzeptables übereinkommen schließen konnte, belastet dies die Kasse ab sofort zusätzlich mit einem größeren Betrag.

Einen positiven Trend bei den Mitgliederzahlen im Berichtszeitraum konnte Horst Danneberg als stellvertretender Schatzmeister vermelden. Ohne Corona hätte dieser Trend wahrscheinlich angehalten. Ein Indiz hierfür ist die Warteliste zum Schwimmtraining.

3. Teil der 2. Südniedersachsenkonferenz widmet sich am 14. Januar 2021 dem Thema „Fachkräfte in|aus|für Südniedersachsen“

(Pressemitteilung der SüdniedersachsenStiftung)

Die Südniedersachsenkonferenz geht nach ihrem erfolgreichen Start im Jahr 2019 in die zweite Runde: Die regionale Strategiekonferenz findet pandemiebedingt von November 2020 bis Januar 2021 als vierteilige Online-Veranstaltungsreihe mit Best-Practices, Impulsvorträgen und Vision Talks statt. Sie richtet sich an Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen.

Der 2. Teil widmet sich am Donnerstag, 14. Januar 2021, von 14 bis 16 Uhr dem Thema „Fachkräfte in|aus|für Südniedersachsen“.

Im Januar ist das Projekt „Regionales Fachkräftemarketing für Südniedersachsen“ gestartet. Doch wie soll sich die Fachkräftesituation in Südniedersachsen 2030 darstellen – und was ist dafür zu tun? Darüber diskutieren ExpertInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik im Vision Talk. Zudem lassen wir uns von einem Best-Practice-Beispiel inspirieren, wie ein gelungenes Fachkräftemarketing aussehen kann.

Anmeldungen sind möglich unter:

https://www.suedniedersachsenstiftung.de/anmeldung-snsk2020/

Zugriffsstatistik

  • 278.885 Besucher

(aktuell 73 Abonnent*innen)