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Wir Walkenrieder

Diese Kategorie enthält 181 Beiträge

Kurzbericht von der Bepflanzung des Brunnens im Bürgerpark

(von Dieter Klein, Wir Walkenrieder e.V.)

In den Gärten zu Hause wird jetzt fleißig gearbeitet und man sieht immer mehr Krokusse, Narzissen und bald auch Tulpen. Auch die bunten Ostereier an Sträuchern und Bäumen zeigen, dass Ostern vor der Tür steht. Unser Verein wollte da nicht zurückstehen und hat die Bepflanzung um den Brunnen im Bürgerpark veranlasst. In den vergangenen Jahren haben das unsere Mitglieder gemacht, aber dieses Jahr hätten es Corona bedingt nur 2-3 Mitglieder machen können und so wurde die Gärtnerei Ibold mit den Arbeiten beauftragt. Es musste noch zusätzlich Mutterboden aufgefüllt werden und auch das wäre nur mit einem größeren Aufwand möglich gewesen.

Baumschnitt durch „Wir Walkenrieder“

(von Dieter Klein, Wir Walkenrieder e.V.)

Am 24. Februar haben Claus Berger und Bernd Zintl bei frühlingshaften Temperaturen die  Obstbäume am Klosterparkplatz beschnitten. Unser unermüdliches Mitglied Erich Müller hat anschließend die abgeschnittenen Äste entsorgt. Vielen Dank für diesen Einsatz!

BerndZintl-ClausBerger

Bernd Zintl und Claus Berger bei der Arbeit.

BerndZintl

Bernd Zintl kann es auch ohne Leiter.

ClausBerger

Fachmännischer Schnitt von Claus Berger.

Ausblick der „Wir Walkenrieder“ auf 2021

(Mitgliederbrief von Dieter Klein, Wir Walkenrieder e.V.)

Liebe Walkenrieder*innen

Die Mitglieder des Vorstandes und des Beirates möchten Euch / Ihnen auf diesem Weg einen kurzen Überblick geben, was wir uns in diesem Jahr vorgenommen haben. Da wir inzwischen 190 Mitglieder zählen, finden sich garantiert zahlreiche Helfer*innen, um Walkenried weiterhin attraktiv und lebenswert zu gestalten. Wir hatten im letzten Jahr und zu Beginn diesen Jahres 26 Neuanmeldungen und nur 2 Abmeldungen, bedingt durch Umzug, zu verzeichnen. Bevor auf die einzelnen geplanten Arbeiten eingegangen wird, möchten wir auf die für uns wichtigste Veranstaltung in diesem Jahr hinweisen.

Die Jahreshauptversammlung mit der Wahl eines neuen 1. Vorsitzenden wird, sobald es die Behörden zulassen, im Freizeitzentrum stattfinden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keinen genauen Termin bekannt geben können. Wir hoffen alle, dass wir im April oder Mai so weit sind, dass wir uns wieder im größeren Rahmen treffen dürfen. Es wird auf jeden Fall eine gemäß der Satzung schriftliche Bekanntmachung mindestens 2 Wochen vor der JHV geben.

Andere Vereine haben eine digitale JHV (DLRG) gemacht oder machen eine schriftliche Abstimmung (Harzclub Bad Sachsa). Der Vorteil liegt dabei natürlich in zeitnahen Entscheidungen. Wir haben uns bewusst für eine Präsenzveranstaltung entschieden, da wir überzeugt sind, nur so alle Fragen der Mitglieder erschöpfend zu beantworten.

Was wollen wir 2021 alles für Walkenried machen ?

Die Liste ist lang, nicht unbedingt vollständig und lässt auch noch Spielraum für weitere / andere Arbeiten.

A B E R

Am Willen der Mitglieder wird es nicht liegen, was wir davon umsetzen können. Bestimmt wird unser Handeln nach wie vor durch Corona. Wir werden selbstverständlich alle gesetzlichen Vorgaben beachten und niemand einem Risiko aussetzen.

  • Klostermarkt: Wenn der Markt stattfindet, werden wir wieder die Buden aufstellen und abbauen.
  • Weihnachtsmarkt: Wir sind optimistisch, dass wir dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt am zweiten Advent unter der Regie unseres Vereins durchführen können. Für Auf- und Abbau der Marktstände werden wir wie gewohnt zahlreiche Helfer*innen benötigen. Neue Stehtische analog der unten stehenden Abbildung sollen gebaut werden.
  • Maibaum: Jahrelang stand ein Maibaum auf dem Geiersberg. Wir haben vor, diese Tradition wiederzubeleben und einen neuen Maibaum aufzustellen. Dafür nehmen wir eine ausrangierte Bahnschranke, die in einem gemeinsamen Kraftakt aufgestellt werden wird. Vorher muss sie noch gestrichen werden und die alten Figuren, die sich nach langem Suchen wieder eingefunden haben, müssen angeschweißt werden. Vielleicht kann man diese Aktion auch mit einem geselligen Umtrunk verbinden.
  • Treppe vom Eckteich zum Spielplatz: Dieser viel benutzte Weg muss dringend saniert werden. Dafür lagern schon 16 Randsteine im Garten von Erich Müller und warten auf die Umsetzung.
  • Bänke: Die Aufstellung zahlreicher Bänke im letzten Jahr ist in der Bevölkerung sehr gut angekommen. Wir möchten das Bankprogramm deshalb auch in diesem Jahr fortsetzen. Claus Eggert hat 2 neue Formen zur Herstellung der Betonteile angefertigt und wird in Kürze mit der Heimarbeit starten. Er hat bereits jetzt fertige Bretter für Bänke an der Juliushütte, am Itelteich und am neuen Radweg nach Ellrich. Weitere Bänke werden folgen.
  • Dorferneuerung: Im Rahmen des Dorferneuerungsprogrammes haben wir uns verpflichtet, die Fundamente für Informationstafeln am neuen Rundwanderweg ums Kloster herum herzustellen.
  • Priorteich: Der Zaun im Eingangsbereich muss erneuert werden. Das Material dafür ist vorhanden und kann hoffentlich vor dem Beginn der Badesaison verbaut werden.
  • Sitzgruppe am Klosterparkplatz: Auch dieses Projekt war schon für 2020 geplant und auch abgesprochen mit dem Klostermuseum. Hier müssen wieder unsere Fachleute, die auch schon die Domeyer Hütte aufgestellt haben, ans Werk.
  • Geländer: Am Höllstein und an der Sachseneiche müssen neue Geländer installiert werden.
  • Geiersberg: Mit der zukünftigen Nutzung des Geiersberges beschäftigen sich viele Leute. Das Ingenieurbüro Götze hat inzwischen eine Projektarbeit durchgeführt. Die  Ergebnisse müssen jetzt  besprochen und weitere Schritte festgelegt werden. Wir nehmen an dieser Besprechung teil und werden sehen, was unser Verein dazu leisten kann.

So weit erst einmal die Auflistung unserer geplanten Arbeiten für 2021. Sie können jederzeit die Mitglieder des Vorstandes oder des Beirates ansprechen, wenn Sie Anliegen haben, die von unserem Verein bewältigt werden sollten.

Über eine aktive rege Beteiligung an allen unseren Aktivitäten freuen wir uns !

Bedanken müssen wir uns aber auch bei den vielen passiven Mitgliedern, die uns mit ihren Spenden diese Arbeiten erst möglich machen.

Für Vorstand und Beirat

Ihr / Euer

Dieter Klein

Weihnachtsmarkttische

Geplante Tische für den Weihnachtsmarkt

Maibaumschranke

Schranke für den Maibaum

Landesgrenze

Der vorbereitete Platz an der Landesgrenze des neuen Radweges. Finanziert wird diese neue Sitzgruppe durch unsere Kirchengemeinde, die Spenden gesammelt hat anlässlich der Feier an der Rotbuche zur 30 – jährigen Wiedervereinigung.

Ein bisschen was geht immer, trotz Corona

(von Dieter Klein)

Es gibt Menschen, die anscheinend nichts anderes zu tun haben, als heimlich mit dummen Aktionen unseren Ort zu verunstalten. Als Beispiel dient nachstehendes Bild, das den Tisch zeigt, der auf dem Kupferberg steht, mit Blick auf Walkenried. Dort hatte jemand ein Brett mit sechs langen Nägeln festgenagelt und darauf geschrieben „Verbotene Aussicht“.

Es stand schon lange auf unserem Arbeitsprogramm, den Blick vom Kupferberg aus frei zu schneiden. Dazu müssen aber auch wir den Naturschutz beachten und vor allem brauchen wir die Erlaubnis des Forstamtes. Diese Genehmigung haben wir kürzlich erhalten und zum Glück gibt es die Familien Müller. Am Freitag Nachmittag haben sich Erich, Jens und Florian Müller aufgemacht und den Blick auf Walkenried freigeschnitten. Die Bilder zeigen wie der Blick vor der Arbeit war und die fleißigen Müllers nach getaner Arbeit.

Zum Schluss noch ein Tipp an den Vandalen. Anstatt Nägel, Hammer und ein Brett mit in den Wald zu nehmen, empfehlen wir, das nächste Mal Astschere, Schaufel oder Besen mitzunehmen und etwas Sinnvolles zu leisten.

Verbotene Aussicht

Arbeiten am Kupferberg

Vereinsmitglieder am Kupferberg

(v.l.n.r.: Jens, Erich, Florian Müller nach vollendeter Arbeit)

Persönliche Erklärung von Michael Reinboth zum Rücktritt vom Vorsitz des „Wir Walkenrieder“ e.V.

Liebe Walkenriederinnen, liebe Walkenrieder,

es hat in den letzten Tagen recht viele Rückfragen und Ankündigungen im Hinblick auf meine persönliche Erklärung zum Fusionsvertrag und zur Vorgehensweise von Rat und Verwaltung in dieser Angelegenheit gegeben. Gestern haben nun Vorstand und Beirat des Vereins die Situation beraten. In Ruhe übrigens. Aber mit klarer Ansage. Ich musste lernen, dass im Hintergrund nach wie vor viel läuft – denn direkt angesprochen und zur Rede gestellt hat mich aus den Reihen der Mitglieder bis heute niemand. Dafür stand bei anderen das Telefon nicht still.

Um Schaden vom Verein abzuwenden und ihm seine weitere Arbeit für den Ort nicht zu erschweren, lege ich mein Amt als Vorsitzender des Vereins mit sofortiger Wirkung nieder. Der übrige Vorstand und auch die Beiräte werden die Arbeit im Sinne des Ortes fortführen.

Eine andere Lösung als diese gibt es nicht. Was ich vom Vertragsentwurf und der Verfahrensweise halte, möchte ich sagen und schreiben dürfen. Als Vorsitzender des Vereins „Wir Walkenrieder“ geht das aber nicht. Der hat sich, so wurde das gestern erörtert, neutral zu verhalten. Das habe ich zu respektieren.

Für die Unterstützung in den letzten ca. 10 Jahren als Schatzmeister, inoffizieller „Pressewart“ und Vorsitzender bedanke ich mich bei allen sehr. Es war mir eine Ehre, so lange etwas für Walkenried tun zu können. Der Verein befindet sich aktuell in einer guten Verfassung, die Kasse ist gefüllt und die Zahl der Mitglieder ist auch weiter gestiegen. Wir sind überall anerkannt und respektiert. Das allerdings vorwiegend als Arbeitstruppe, weniger als mündige Bürger, die Anspruch auf Mitsprache bei wichtigen Entscheidungen erheben.

Über die Gründe für diese meine heutige Entscheidung möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel ausführen. Bei meiner Auffassung zum Vertragsentwurf und zur Verfahrensweise bleibe ich uneingeschränkt. Mit meiner Funktion als Vorsitzender hatte und hat das aber nichts zu tun. Ebenso will ich noch klarstellen, dass ich an keiner Stelle einer Fusion mit Braunlage das Wort geredet habe. Mir ging und geht es allein darum, Schaden von der Gemeinde Walkenried abzuwenden. Und der Beschluss dieses Vertrages wird verheerende Schäden anrichten. Und damit das Gegenteil dessen bewirken, was wir als Ziel des Vereins in der Satzung stehen haben: Förderung des Ortes.

Ihnen allen wünsche ich alles Gute und vor allem Gesundheit. Kommen Sie gut durch den zweiten und alle noch folgenden Lockdowns. Dem Verein wünsche ich weiter viel Erfolg und gutes Gedeihen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Michael Reinboth

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