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Wir Walkenrieder

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Inforunde zum Geiersberg am 15.06. im Freizeitzentrum

Am 15.06. lädt der Ortsrat Walkenried zu einer Informationsrunde zum Thema „künftige Gestaltung des Geiersbergs“ ein. Sie findet ab 19 Uhr im Freizeitzentrum Walkenried statt. Der VNK wird sein bereits im Ortsrat präsentiertes Konzept der interessierten Walkenrieder Öffentlichkeit vorstellen. Die Planung des VNK sieht die Aufteilung des Geiersbergs in rund 10 Flächen vor, die auf unterschiedliche Weise und zu unterschiedlichen Zwecken entwickelt werden sollen. Im Anschluss daran besteht Gelegenheit zur Diskussion. Auch weitere Anregungen, welche das Konzept ergänzen, sind willkommen. Nach der Veranstaltung sollen das Konzept auf den Weg gebracht, Sponsoren gewonnen und Fördermittel eingeworben werden. Erste Arbeiten sind im Herbst 2022 geplant.

Für die Präsentation gelten die üblichen Corona-Verhaltensregeln wie bei anderen Veranstaltungen von Rat und Verwaltung, d.h. das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das Einhalten der Mindestabstände sind geboten. Bei Verspüren von Symptomen sollte von einem Besuch abgesehen werden.

Um Anmeldung zur Veranstaltung bis zum 12.06. bei Michael Reinboth (Michael.Reinboth@gmx.de oder 05525 1550) wird gebeten.

Mitgliederbrief der „Wir Walkenrieder“ vom Mai 2022

Liebe Wir Walkenrieder,

nach dem typischen Aprilwetter verwöhnt uns nun die Sonne zum Mai. Unsere jüngeren und älteren Aktiven lassen sich nicht mehr bremsen. In den letzten Tagen zeigten sie intensiven ehrenamtlichen Einsatz für unseren Verein und für die herrliche, nun in der Frühlingsblüte strahlende Umgebung unseres Klosterortes.

9 junge Mitglieder haben es in 2 Tagen – nach gründlicher Vorbereitung – geschafft, die Treppe und somit den Weg von Betten’s Wiese zum Kupferberg wieder aufzubauen, damit Einwohner und Gäste sicher und bequem dort gehen können. Wie oft war der eine oder andere von uns auf den maroden Restbalken und kleinen Eisenstangen ausgerutscht oder gestürzt.

Die Arbeiten waren nur möglich mit schwerem Gerät (Danke an Thomas Traut ) und einer extra gebauten Materialrinne (Danke an Sebastian Herzberg).
Es freuen sich (von oben li. nach unten re.): Stefan Gehrig, Benjamin Abraham, Roy Stahnke, Florian Müller, Erich Müller, Philipp Fritschler, Max Renner, Jens Müller, Thomas Traut, Constantin Dyck.

Damit haben unsere Aktiven ein wesentliches Vorhaben dieser Saison realisiert, herzlichen Dank euch und den Unterstützern und Sponsoren: Landesforsten, Gipswerk Formula, Dachdeckermeister Sebastian Herzberg, Thomas Traut, Frau Sigrid Hofer, Jutta und Erich Müller und Simone Koch. Am gleichen Tag vollendete Michael Schettler , ebenfalls nach intensiver Vorarbeit, die Sanierung einer Schwachstelle am Andreasteich. Der tragende Bereich des Steges neben der Landesstrasse war völlig marode und somit nicht mehr sicher für die Spaziergänger.

Mit unserem stets einsatzbereiten Mitglied Bernd Eggert vollbrachte mein Nachbar Michael (bisher noch nicht Mitglied) aus Freude und Begeisterung für ehrenamtliche Tätigkeit eine enorme und fachlich fundierte Arbeit. Die Bohlen sind auf Spezial-Puffern gelagert und mit besonderen hochwertigen Schrauben gesichert. Die Kosten des erheblichen Materialeinsatzes spendet er mit seiner Frau Heike. Ein weiterer Steg am Andreasteich ist in Vorbereitung.

Im Oktober des letzten Jahres verstarb unser langjähriges Mitglied Heinz Kirchner. Wie uns Walkenriedern bekannt, hat Heinz sich über Jahrzehnte als Ratsherr aus voller Überzeugung und mit Tatkraft für unseren Klosterort eingesetzt. Als Vorsitzender des Friedhofsausschusses engagierte er sich besonders für dessen Gestaltung. Daher kam unser Verein gern der Bitte von Familie Kirchner nach, mit unserer Hilfe bei der Vorbereitung eine Ruhebank im Bereich der Urnengräber zu stiften. Nach Rücksprache und Genehmigung durch die Verwaltung und den Friedhofsausschuss steht diese Bank nun mit Blick auf die beschilderten Bäume und den Ort.

Unserem Bankexperten Claus Eggert danken wir für seinen unermüdlichen Einsatz, d.h. von ihm gefertigte Bänke auf Wunsch von Sponsoren an besonderen Plätzen aufzustellen. Der meist schwere körperliche Einsatz erfordert die Mitarbeit von Aktiven und der Überschuss nach Abzug der Materialkosten füllt unsere Vereinskasse für andere Aufgaben und Ausgaben. So zitiere ich gern aus einer Mail von Claus an mich nach Aufstellen einer Bank mit Tisch am Hasenwinkel:

„heute morgen haben wir den Wunsch von Walkenrieder Bürgern erfüllt und eine neue Bank mit Tisch bei einer wunderbaren Aussicht in die Harzberge umgeben von z.Zt. vieler tausender blühender Himmelschlüsselchen und Orchideen aufgestellt. In der Hoffnung, dass unser Verein weiterhin vielenWalkenrieder Bürgern und Gästen mit unserer Arbeit eine Freude in dieser tristen kriegerischen Zeit in Naturnähe bereiten kann. Wir haben nach der Arbeit noch längere Zeit dort oben verweilt, weil es da so schön ist. “

Mehr kann ich als Vorsitzender dazu nicht sagen. Danke, lieber Klaus!

Danke an die Erbauer Klaus Koch, Claus Eggert und Bernd Eggert. Danke an die Sponsoren Gerlinde und Wolfgang Probst!
Danke an Monika und Werner Preissler. Zur Erinnerung an ihre Eltern Hanna und Kurt Wernicke spendeten sie eine Bank im Lerchenfeld.

Herzliche Grüße

Ihr/ Euer Klaus Niemann

Neues Buch: „Roteisenstein aus dem Kastenthal bei Zorge und Wieda“

Mit einmaligen und unwiederbringlichen Bildern aus unterirdischen Gruben

(von Rainer Dittmann)

Am Samstag, den 7. Mai, 15:00 Uhr stellt der Förderverein des Heimatmuseums Zorge einen neuen Band über den Bergbau mit dem Titel der „Roteisenstein aus dem Kastenthal bei Zorge und Wieda“ von Klaus Pfeiffer und Manfred Dittmann im Gemeindesaal der St. Bartholomäus Kirche in Zorge vor. Autor Manfred Dittmann freut sich über ein zahlreiches Erscheinen.

Nur noch wenige Menschen in den beiden Südharz-Orten wissen heute noch, dass über 400 Jahre Bergbau die Haupterwerbsquelle der Einwohner war. Denn nach seinem Ende um die vorletzte Jahrhundertwende geriet das ganze schon nach wenigen Generationen in Vergessenheit. Und selbst für viele Fachleute scheint das Revier eher unbedeutend – Eisen eben. Der frühere Lehrer Klaus Pfeiffer aus Wieda und der Heimatforscher Manfred Dittmann, ehemals in Zorge ansässig, machten sich an die Aufgabe, die Geschichte dieses doch recht interessanten und vielfältigen Bergbaureviers endlich und akribisch aufzuarbeiten.

Vor rund 50 Jahren kletterte eine Gruppe junger Männer aus Wieda und Umgebung in verschiedene Stollen und Gruben, da sie damals noch begehbar waren. Klaus Pfeifer nutze die Gelegenheit, dort zu fotografieren, soviel er konnte. Die Bilder stellen heute unwiederbringliche Zeitdokumente von den inzwischen nicht mehr zugänglichen Gruben dar.

Nach einer geschichtlichen Aufarbeitung – erste Gruben sind bereits im 16. Jahrhundert überliefert – behandeln die Autoren u.a. folgende Themenbereiche: Die Arbeit des sog. „Alten Mannes“, der Bau von Stollen und Schächten und die damit verbundenen Arbeiten wie Abbauen, Sprengen, Fördern, „Bewettern und Wasserlösen“, Aufbereiten usw. Eine Sensation seinerzeit:  Das erste Auffinden einer Selenverbindung, die als „Zorgit“ weltberühmt wurde. Die größeren Gruben werden näher beschrieben, auch einzelne Bergleute und ihre schwere Arbeit und Lebensumstände, wenn sie täglich über Jahre in den Berg einfuhren. Alte Transportwege sind auch heute noch mit wachem Auge im Gelände zu finden.

Das Buch ist ein Versuch, die bergbauliche Vergangenheit einer bislang eher stiefmütterlich behandelten Region auch dem Nichtfachmann/der Nichtfachfrau näher zu bringen. Durch die reiche Bebilderung wird es als historisches Zeitdokument eine wichtige Erweiterung der Heimatgeschichte beider Orte und des Harzes sein. Zuletzt wird ein noch Exkursionsvorschlag gemacht, der dem interessierten Laien die rechts und links der Wanderwege die bis heute sichtbaren Spuren des alten Bergbaus näherbringt.

Mitgliederbrief der „Wir Walkenrieder“ vom März 2022

Liebe Wir Walkenrieder,

nach dem verregneten Februar ist nun der Frühling eingezogen mit dem wärmsten und trockensten März seit über 30 Jahren. Also weiter Extreme, so auch in der Pandemie, die uns aber nun erlaubt, geplante Aktivitäten in die Tat umzusetzen. So hat Herr Jödicke von der Gemeinde die Wegweiser angebracht, unsere Fahrradtouristen werden sich freuen. Unsere aktiven Mitglieder sind an den Wanderwegen unterwegs. Jens Müller und Thorben Güther haben den Bewuchs am Ellrich Blick beschnitten und so haben die Wanderer wieder einen freien Blick. Unsere zahlreichen Ruhebänke bedürfen immer der Kontrolle und gelegentlich des erneuten Anstriches. Hier sind einzelne Mitglieder auch in Eigeniniative unterwegs, so die eifrige Schwimmerin Ines Hermann am Priorteich.

Auch Christa Badstübner hat sich vorgenommen, einigen Bänken in der Nähe ihrer Wohnung wieder neuen Glanz zu verschaffen. Dafür hat unser Bankexperte immer die richtige Farbe bereit und stellt diese gern zur Verfügung. Wir danken herzlich Ines, Christa und Claus

Farbe wird auch ehrenamtlich intensiv eingesetzt von Karl Heinz Kramer, der uns somit das baldige Aufstellen des Maibaumes ermöglicht. In den nächsten Tagen muss die ehemalige Bahnschranke vor Ort am Geiersberg noch abschließend gestrichen werden. Auf Anraten von Gärtnermeister Ibold haben wir schon Mitte März wieder in Eigenarbeit die Bepflanzung des Brunnens im Bürgerpark vorgenommen. Vielen Dank an Bernd Ibold für den Preisabschlag beim Kauf der Pflanzen. Wie zu sehen, haben unsere Aktiven die Farbauswahl wieder gut hinbekommen und hatten ihren Spaß daran. Der Nachbar, der Vorsitzende, kann die Stiefmütterchen nun regelmäßig begießen.

Hella Presse, Gerald Pinnow, Claus Berger, Kerstin Klein, Karl Ernst Wernecke, Martin Homagk und Dieter Klein.

Unser Mitglied Hella Presse ließ es sich nicht nehmen, auch auf unserer Streuobstwiese neben dem Klosterparkplatz für eine Neubepflanzung zu sorgen. Hella spendete zwei Obstbäume, vom Gärtnermeister eingepflanzt. Nun gießt sie diese bei der Trockenheit auch mit Wasser vom Mühlgraben und befüllt nebenbei noch regelmäßig die Flyerboxen unserer Infotafel. Danke!!

Am letzten Samstag hatte die Gemeindeverwaltung und unser Ortsbürgermeister nach zweijähriger Zwangspause wieder zum Umwelttag aufgerufen. Bei herrlichem Sonnenschein  fanden sich viele Mitbürger ein und auch unser Verein war in guter Anzahl vertreten. Am Geiersberg und an den Wegen neben den Bahngleisen und Teichen fand sich wieder unendlich viel, sorglos fortgeschmissener Unrat. Aber vor allem unseren jungen Familien hat es wieder viel Spaß gemacht und die Geselligkeit in freier Natur konnte wieder genossen werden. Hinzu kam die Spendenaktion von Michael Reinboth für die vielen Leidtragenden des unseligen Ukrainekrieges, eine gute Idee mit sicher gutem Ertrag. Auch wir danken allen, die an dieser Aktion teilgenommen haben.

Herzliche Grüße

Ihr/Euer Klaus Niemann

Museums-App auf Deutsch und Englisch im ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

(von Annette Behnk, ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried)

Seit Eröffnung des ZisterzienserMuseums im Jahr 2006 ist der Audioguide ein bei Besucherinnen und Besuchern beliebtes und vielgenutztes Angebot. Die unterhaltsame und kurzweilige Hörführung begleitet die Gäste durch Kreuzgang, Abtei und Dormitorium und bietet Wissenswertes und Spannendes über Leben und Wirken der Walkenrieder Gottesmänner. Einziger Wermutstropfen: Die Audioguide-Tour war bislang nur in deutscher Sprache verfügbar.

Foto © ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried kann sein Angebot dank der Förderung des Soforthilfeprogramms „Kirchturmdenken. Sakralbauten in ländlichen Räumen“ nun endlich erweitern: Der klassische Audioguide ist an der Museumskasse jetzt auch in englischer Sprache erhältlich. Eine weitere zeitgemäße Neuerung ist eine Museums-App, die über 40 Stationen der Hörführung auf Deutsch und Englisch beinhaltet und durch spannende Fakten zum Montanwesen und dem Welterbe im Harz erweitert wurde. Die App kann im Eingangsbereich des ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried kostenfrei per QR-Code oder URL auf das eigene Smartphone herunterladen werden. Ein offenes WLAN-Netz im Eingangsbereich des Museums macht dies spontan möglich. Gleichzeitig steht sie kostenfrei als Download auch auf der Museumswebsite zur Verfügung. So ist es möglich, bereits vor dem eigentlichen Museumsbesuch in die App hineinzuschnuppern oder eine Tour ganz nach dem eigenem Geschmack zu planen und diese vor Ort fortzuführen. Die Museums-App ist somit die ideale Ergänzung für Ihren Museumsbesuch!

Begeben Sie sich auf Entdeckungstour und lernen Sie die „Hörführung to go“ kennen:

https://kloster-walkenried.de/de/besuch-bei-uns/audioguideapp.

Für alle, die über kein Smartphone verfügen, sind die Audioguides in Deutsch und Englisch nach wie vor zur Ausleihe an der Museumskasse erhältlich. Unsere jungen Gäste  können dort auch die beliebte Hörführung für Kinder ausleihen.

Foto © ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried

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