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Wir Walkenrieder

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Bankprogramm der „Walkenrieder“ vorläufig zum Abschluss gebracht

Sie alle kennen den – wohl fälschlich – Martin Luther zugerechneten Satz: „Und wenn morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. Die Welt wird nicht untergehen, aber sie wird in vielerlei Hinsicht nach dem Ende der Corona-Epidemie anders aussehen als noch vor wenigen Wochen. Auch in Walkenried. Claus Eggert und Dieter Klein wollten aber deswegen keine Apfelbäume pflanzen und haben sich für Bänke entschieden. Auf die können wir uns vielleicht in ein paar Tagen erst mal nicht setzen, wenn die Ausgangssperre kommt. Und die wird kommen, wenn sich viele Leute weiter so völlig unvernünftig verhalten wie derzeit.

Aber es wird ja der Tag kommen, wo wir wieder einen Spaziergang riskieren können. Und dann werden wir uns auch über die drei neuen Bänke freuen, welche die beiden aufgestellt haben. Herzlichen Dank, Claus und Dieter! Ihr macht uns Mut!

Diese neue Bank auf dem Priorteichdamm ist Ersatz für eine stark beschädigte. Man kann von dort aus den Blick über den Teich in Richtung Westen wunderbar genießen.

 

Eine zweite Bank steht auf der Südseite des Priorteichs und ersetzt eine ebenfalls abgängige einfache Bank, die wir dort vor vielen Jahren aufgestellt hatten. Auch von dort aus kann man den Blick über den Teich genießen, in diesem Fall in Richtung Norden. Und schließlich haben die beiden mit Hilfe von Steffen Blau in der Breitenbach zugeschlagen und bei „Kurtis Brücke“ ebenfalls eine neue Bank aufgestellt. Wir wissen, dass gerade der schöne Weg die Breitenbach aufwärts gern begangen wird.

Nun ist es erst einmal gut. Auch Claus und Dieter dürfen sich nicht irgendwelchen Risiken aussetzen. Steffen auch nicht. Deswegen habe ich sie gebeten, etwas kürzer zu treten.

Die neue Bank in der Breitenbach.

 

Geländer am Andreasteich demontiert – Hülsen von den Landesforsten erhalten

Unterdessen war Dietmar Langer nicht untätig. Zunächst einmal hat er die als Ersatz für gestohlene Schilder neu angefertigten wieder angebracht. Wir ersetzen diese ja zunächst durch laminierte „Hilfs-schilder“ und tauschen diese irgendwann gegen „richtige“ um. Das kostet jedes Jahr richtig Geld. Kaum geschehen, hat man uns schon wieder bestohlen, dieses Mal auf der Nordseite des Sandstegs. Da hängen nun auch erst einmal Notschilder – aber aktuell haben wir ja auch wenig Wanderer.

Desweiteren hat Dietmar Langer das völlig abgängige Geländer am Weg zwischen der Straße nach Neuhof und dem Andreasteich demontiert und das Geländer auf dem Steg provisorisch repariert. Die Landesforsten haben uns für das Aufstellen neuer Geländer inzwischen nicht nur mit Holz, sondern auch mit rund 30 Einschlaghülsen versorgt, so dass wir hier, auf dem Höllstein und auf den Itelklippen zur Tat schreiten können und werden, sobald die allgemeine Lage das wieder erlaubt. Ich bin mir sicher, dass wir alle Mann an Deck haben werden, wenn es so weit ist. Nur vernünftig müssen wir bis dahin schon sein.

Also bitte, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, halten Sie sich an die Auflagen, vermeiden Sie nicht nötige Kontakte, seien Sie vorsichtig. Sie alle werden noch gebraucht.

Und was die Vernunft betrifft: Gestern nach 18 Uhr musste ich noch mal zur Bank. Also nicht zu einer Sitzbank, sondern zur richtigen Bank in der Harzstraße. Da zogen doch tatsächlich kleinere Trupps von jungen Leuten vergnügt durch die Straßen. Am Hang an der Grundschule saßen sie mit dem Rekorder im Gras. Was muss eigentlich noch alles passieren, bis es mal „klick“ macht? Schulfrei ist doch nicht aus Quatsch! Die Kanzlerin spricht von der größten Herausforderung seit 1945, und viele, vorwiegend Jüngere, tun so, als ob sie das nichts anginge. Selbst wenn sie selbst vermutlich mit einem blauen Auge davonkommen, so gefährden sie mit diesem Verhalten jede Menge andere Leute, zum Beispiel die eigenen Eltern und Großeltern. Das ist in hohem Maß unsolidarisch.

Bankprogramm im Unterkloster wird fortgesetzt

Im April 2020 wird das Herrenhaus der Domäne nach gründlicher Sanierung wieder geöffnet und beherbergt dann die Ausstellung zum Weltkulturerbe Oberharzer Wasserwirtschaft, neben Zorge eine weitere Tourist-Information der Gemeinde Walkenried. Auch eine behindertengerechte Toilette wird dann zur Verfügung stehen. Das Unterkloster gewinnt hierdurch weiter an Attraktivität und wird hoffentlich noch mehr Besucher anlocken.

Damit diese sich in Walkenried auch wohlfühlen und das Unterkloster als einen besuchenswerten Ort weiterempfehlen, müssen auch Plätze, Straßen und Wege und nicht zuletzt auch die Sitzgelegenheiten in Ordnung gehalten werden. Die „Walkenrieder“ kümmern sich seit einigen Jahren um den Klosterparkplatz und die zugehörige Streuobstwiese und haben auch schon am Klostervorplatz Hand angelegt. Die vor Jahren vor der Gemeinde beschafften Bänke auf dem Vorplatz, auf dem Pfarrplatz und auf dem Weg vom Kloster zum Parkplatz sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer grundlegenden Instandsetzung. Dieser Aufgabe hat sich Claus Eggert gestellt, der über den Winter mit Hilfe von Andreas Wachsmann die nötigen Bretter zugeschnitten und aufbereitet hat. Die milde Witterung erlaubt nun das Austauschen des Holzes an den ersten Bänken. Bis zur Eröffnung des Herrenhauses soll das Unterkloster in diesem Punkt in neuem Glanz erstrahlen.

Torbogenbank

Eine erneuerte Bank am Torbogen. Auch der Mülleimer ist leer – so sollte es immer sein.

 

Das Holz wurde von der Firma Herzberg gesponsert, und auch andere Sponsoren haben zur reibungslosen Finanzierung und zum Gelingen der Aktion beigetragen. Freilich bedarf es immer eines Motors, um die Dinge anzutreiben. Das ist in diesem Fall der Ortsbürgermeister persönlich. Manchmal schimpft er ja, aber arbeiten kann er wie ein Pferd für seinen Ort. Mit Hilfe von Dieter Klein und Claus Koch wurden die ersten Arbeiten beendet. Wenn die Witterung es erlaubt, geht es weiter. Neben dem Austausch der Hölzer an den schon vorhandenen Bänken konnte dank einer Spende von Ralf Minks auch eine neue Bank beschafft und aufgestellt werden.

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