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Neues Fahrplanheft ist ab sofort erhältlich

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Seit Sonntag ist der neue und erheblich erweiterte Fahrplan auf unseren Buslinien in Kraft. Die zugehörigen Faltblätter gibt es bei den Busfahrern. Eine Darstellung des gesamten Angebots mit allen Anschlüssen an den Bahnhöfen in Walkenried und Bad Sachsa sowie am Busbahnhof in Braunlage, allen Verbindungen in den Ober-, Nord- und Ostharz sowie zahlreichen Wander- und Ausflugstipps gibt es jetzt auch.

Die GLC (Tourist-Information) hat aus Anlass des Fahrplanwechsels ein Fahrplanheft aufgelegt, welches ab sofort für 1,00 € bei den Tourist-Informationen in Bad Sachsa und Zorge sowie bei Veras Kiosk in Walkenried zum Preis von 1,00 € zu haben ist. Auf 45 Seiten finden Sie alles, was man über Bus und Bahn rund um Walkenried und Bad Sachsa wissen muss.

Der Inhalt wurde von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ zusammengestellt und basiert auf den Angaben der Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger.

Besonders für Vermieter bietet das Fahrplanheft viele Vorteile. Die Fahrpläne sind getrennt nach den Tagen Montag bis Freitag (Schule), Montag bis Freitag (Ferien), Samstag und Sonn- und Feiertag aufgeführt und machen das Aufsuchen einer geeigneten Verbindung damit sehr einfach.

Seit dem 10.6. werden übrigens auch wieder die alten Haltestellen Stöberhai (Abzweigung Bahnhof) und Kaiserweg bedient. Damit sind auch viele neue Touren im Nahbereich machbar. Die Mitnahme des Fahrrads ist im Linienbus kostenlos.

Also: 1 € mitnehmen und Fahrplan bei Veras Kiosk abholen. Wenn alle, wird umgehend für Nachschub gesorgt.

ÖPNV-Treffen in Walkenried

Ein Zug, zwei Busse, viele Fahrgäste – gegen 14 Uhr herrscht am Bahnhof Walkenried viel Leben (Foto: Michael Reinboth)

Neues Buszeitalter für Walkenried bricht an

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Ab dem 10. Juni 2018 gelten auf den Buslinien 470 bis 472 der Firma Hahne neue Fahrpläne. Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen, Aufgabenträger für den Linienbusverkehr in den Landkreisen Göttingen und Northeim, hat sich – auch aufgrund einer höheren Zuwendung durch das Land Niedersachsen – dabei wahrlich nicht lumpen lassen und erhebliche Erweiterungen vor allem in den Ferien und am Wochenende vorgesehen. Aber auch an Schultagen, an denen die zeitlich gute Bedienung der zahlreichen Schulen zwischen Bad Lauterberg und Braunlage im Vordergrund steht, gibt es Verbesserungen.

Montag bis Freitag stündlich nach Braunlage und in den Oberharz

Wesentlich aufgewertet wird der Linienverkehr mit Braunlage und – mittels Verknüpfung mit den dortigen Linien – mit dem Oberharz, dem Nordharz und dem Ostharz. An Schultagen gibt es ab Walkenried ein grundsätzlich stündliches Angebot mit schulbedingt leichten Abweichungen, wobei 5 Fahrten über Wieda, alle übrigen wie bisher über Zorge und Hohegeiß geführt werden. Auch an Schultagen wird es mithin möglich sein, von Walkenried über Wieda und die alten Südharzbahn-Haltestellen Bahnhof Stöberhai, Kaiserweg und Brunnenbachsmühle zu fahren. Wieda wird an Schultagen zudem durch eine Reihe von Stichfahrten angebunden.

An Ferientagen gibt es einen glatten Stundentakt, wobei die Fahrten jeweils alternierend über Wieda oder über Zorge – Hohegeiß nach Braunlage und zurück geführt werden. Der Bedienungszeitraum wird wie auch an Schultagen bis 19 Uhr ausgedehnt.

In Braunlage bestehen in allen Fällen ausgezeichnete Verknüpfungen mit der Linie 820 der KVG nach Königskrug – Oderbrück – Torfhaus – Bad Harzburg und von dort weiter nach Goslar und mit der Linie 264 der HVB nach Elend – Schierke – Drei Annen Hohne – Wernigerode. Diese beiden Linien verkehren im Stundentakt. Über die letztgenannte Linie ergeben sich viele Anschlüsse in Schierke (Stern) oder Drei Annen Hohne zur Brockenbahn. Der Brocken kann aber auch über Oderbrück und Torfhaus erklommen werden. Mehrere Anschlüsse bestehen auch in Richtung Oderteich, Sonnenberg und St. Andreasberg.

Auch am Wochenende erhebliche Ausweitungen

Am Wochenende fährt die HVB-Linie 264 in einem anderen Takt, um in Wernigerode Zuganschlüsse nach und von Magdeburg – Berlin herstellen zu können. Um dennoch gute Anschlüsse herstellen zu können, haben sich die Planer etwas Besonderes ausgedacht. Die Linie 470 verkehrt alle 2 Stunden mit dem Verlauf Bad Sachsa – Walkenried – Zorge – Hohegeiß – Braunlage und zurück und stellt in Braunlage alle 2 Stunden die schlanken Anschlüsse zur Linie 820 nach und von Bad Harzburg her. Die Linie 472 verkehrt ebenfalls alle 2 Stunden mit dem Verlauf Bad Sachsa – Bad Sachsa Bahnhof – Wieda – Braunlage und vermittelt in Braunlage schlanke Anschlüsse nach und von Wernigerode. Mit etwas Wartezeit kann man natürlich auch von Walkenried oder Zorge nach Wernigerode bzw. von Wieda nach Bad Harzburg und zurück kommen. Beide Linien sind am Endpunkt Bad Sachsa dergestalt verknüpft, dass es „Rundfahrten“ Wieda – Bad Sachsa Bahnhof – Bad Sachsa – Neuhof – Walkenried – Zorge und umgekehrt gibt, also alle Orte mit allen relevanten Harzer Wanderhaltestellen verbunden sind. Durch diese Linienführung ist es aber möglich, Reisenden aus Richtung Göttingen stündlich eine Verbindung mit Braunlage anbieten zu können (alternierend über die Bahnhöfe Walkenried oder Bad Sachsa), während von Nordhausen kommende Fahrgäste alle 2 Stunden in Walkenried umsteigen können.

Mehr Verbindungen mit Bad Sachsa und Bad Lauterberg

Die Zahl der von Wieda, Zorge und Walkenried nach Bad Sachsa und darüber hinaus im Regelfall umsteigefrei auch nach Bad Lauterberg und zurück geführten Fahrten wird vor allem in den Ferien und am Wochenende spürbar aufgestockt. Unter der Woche verkehrt dabei die Linie 472 grundsätzlich von Neuhof über Tettenborn nach Bad Sachsa und die Linie 470 von Neuhof über den Bahnhof Bad Sachsa dorthin. Somit werden auch Walkenried und Tettenborn besser und häufiger miteinander verbunden. Da hierdurch für die Linie 471 der Umweg über Tettenborn entfällt, werden die Fahrten nach und von Bad Lauterberg merklich beschleunigt.

Früh- und Spätverbindungen für Wieda

Durch die nahezu vollständige Integration der vom und zum Depot der Firma Hahne in Wieda verkehrenden Fahrten in den Fahrplan ergeben sich für Wieda zusätzliche sehr frühe und sehr späte Verbindungen, dies allerdings nur bis und ab Pfarrwiese. Dies gilt nicht nur für Montag bis Freitag, sondern auch für das Wochenende.

Nicht alle Wünsche können erfüllt werden. So beißt sich die Forderung nach mehr Verbindungen zwischen Nordhausen und Wieda bzw. Zorge mit dem Anspruch der Schüler, nach Schulschluss möglichst rasch nach Hause zu kommen. Wo und wann immer möglich, wurden solche Anschlüsse aber eingeplant. Die Haltestelle Nordhäuser Straße in Walkenried wird nun nicht mehr von allen Fahrten, sondern vorwiegend von denen nach und von Wieda angefahren, während die Zorger Fahrten ab Grundschule den direkten Weg über das Dreieck nehmen. Ausnahmen sind jedoch im Früh- und Spätverkehr vorgesehen. Da am Wochenende die Wiedaer Kurse durch den Blumenberg zum Bahnhof Bad Sachsa verkehren, wird die Haltestelle Samstag und Sonntag nur sehr spärlich bedient.

Man muss jetzt abwarten, wie sich der Fahrplan einspielt und an welchen Stellen ggf. nachgesteuert werden sollte und kann. Vor allem aber gilt:

Das neue Angebot muss genutzt werden

Für Urlauber, aber auch für unternehmungslustige Walkenrieder bieten sich mit dem neuen Fahrplan ganz erheblich mehr Möglichkeiten. Alte Traditionen wie Wanderungen ab Bahnhof Stöberhai und Kaiserweg können wieder belebt werden, der Brocken rückt noch ein Stück näher, die Städte Bad Harzburg, Goslar und Wernigerode sind hervorragend zu erreichen. Hinzu kommt, dass die Mitnahme des Fahrrades im Linienbus kostenlos möglich ist. Soll das neue Angebot Bestand haben, muss es auch genutzt werden. Urlaubsgäste mit Kurkarte können zudem die „Urlauberkarte“ erwerben, die für aktuell 14,10 € die Nutzung aller Linienbusse im Westharz an drei nacheinander folgenden Tagen ermöglicht. Für 4,70 € pro Tag kann man nach Herzenslust diesen Teil des Harzes erkunden.

Kein Ersatz für das zwingend erforderliche HATIX, also die kostenlose Mitnahme von Urlaubern im Bus, aber immerhin: Ein Anfang ist gemacht.

ÖPNV-Treffen in Walkenried

Ein Zug, zwei Busse, viele Fahrgäste – gegen 14 Uhr herrscht am Bahnhof Walkenried viel Leben (Foto: Michael Reinboth)

Umfassendes Nachschlagewerk der Initiative „Höchste Eisenbahn“ wieder erschienen

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Mit dem neuen Titel „Mit Bahn und Bus in den Harz“ ist das Harz-Kursbuch der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder da. Auf knapp 190 Seiten wird das gesamte Angebot von Bahn und Bus für die Reise in den Harz und für das Reisen und Wandern im Harz umfassend dargestellt, wobei Ausflugs- und Wandertipps, ausgehend von Bahnstationen und Bushaltestellen, einen noch breiteren Raum als früher einnehmen. Das Buch enthält alle Informationen für die An- und Abreise, wobei die Tabellen so aufgebaut sind, dass der Leser auf einen Blick eine Verbindung aus einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg bis hin zu einem Zielort im Harz und natürlich auch zurück ablesen kann. Die Gliederung in die Abschnitte Montag bis Freitag, Samstag und Sonn- und Feiertag kostet zwar Platz, erleichtert aber das Auffinden einer Verbindung sehr.

Hinzu kommen Informationen zu allen Buslinien in den Harz hinein und im Harz. Hier werden die Fahrpläne auszugsweise dargestellt, vor allem aber werden alle wichtigeren Haltestellen mit den von ihnen ausgehenden Ausflugs- und Wandermöglichkeiten aufgelistet. Das gilt auch für das Netz der Harzer Schmalspurbahnen, denn auch hier gibt es nicht nur Fahrpläne, sondern auch entsprechende Empfehlungen. Informationen über die Harzer Streckenwanderwege, die Oberharzer Wasserwirtschaft, den Karstwanderweg mit ihren jeweiligen Haltestellen, zu Tarifen, zur Gültigkeit der Ländertickets, zu HATIX und zur Urlauberkarte sowie Übersichtskarten ergänzen das Werk. Die Ausgabe Sommer / Herbst 2018 ist ab sofort zum Preis von 4,00 € bei der Initiative, bei den bekannten Verkaufsstellen im Südharz und beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar erhältlich.

Fahrplan 2018

Frühzug von Walkenried nach Göttingen ab Dezember 2018 geplant

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Der lang gehegte und von vielen Seiten unterstützte Wunsch nach einer frühen Zugverbindung von Walkenried nach Göttingen könnte doch noch in Erfüllung gehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) jedenfalls sieht diesen Zug in ihrer Bestellung ab Dezember 2018 vor. Demnach würde er um 5.03 in Walkenried, um 5.08 in Bad Sachsa und um 5.19 in Bad Lauterberg-Barbis abfahren und ab Herzberg um 5.26 in der Fahrlage des heute schon bestehenden Zuges nach Göttingen verkehren, wo er um 6.10 Uhr ankommt. In Herzberg bestünde um 5.34 ein guter Anschluss nach Osterode – Seesen – Braunschweig (Ankunft 6.50) und in Northeim ein Anschluss um 6.00 Uhr an den ersten IC nach Hannover (Ankunft 7.00) und Hamburg.

„Wir freuen uns, dass die LNVG auf die auch von uns seit Jahren erhobene Forderung eingeht und den Zug bestellt. Freilich ist es in hohem Maße bedauerlich, dass sich der Aufgabenträger NVS in Thüringen weiter beharrlich weigert, Verbesserungen zwischen Nordhausen und Ellrich umzusetzen. So kommen erst die Fahrgäste ab Walkenried in den Genuss der frühen Verbindung, obwohl dies natürlich auch für Nordhausen, Niedersachswerfen, Woffleben und Ellrich möglich wäre.“ Sprecher Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ ist mit „seinem“ Aufgabenträger in Hannover zufrieden. Er sieht im Frühzug eine dringend notwendige Stärkung des ländlichen Raumes. „Ab Dezember wäre es, wenn nichts mehr dazwischen kommt, für Pendler mit Wohnsitz im östlichsten Zipfel des Kreises Göttingen möglich, ihre Arbeits- oder Ausbildungsplätze rechtzeitig zu erreichen. Auch für Geschäftsreisende eröffnen sich hierdurch neue Perspektiven. Jedenfalls gibt es einen Grund weniger, seinen Wohnort in Walkenried oder Bad Sachsa aufzugeben.“ Schon seit Februar haben Osterode und Bad Lauterberg dank des Engagements des Zweckverbandes in Göttingen mittels Bus eine Anbindung an den Frühzug in Herzberg. Nun kommen weitere Orte hinzu. „Langsam werden die P&R-Parkplätze für Pendler in Walkenried und Bad Sachsa knapp. In Walkenried kann man durchaus darüber nachsinnen, ob man nicht einige Stellplätze auf der anderen Seite im Bereich der früheren Güterrampe anlegt…“

Risiko: Deutsche Bahn Netz

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre gibt es freilich noch ein Restrisiko. Die Deutsche Bahn Netz muss, damit der Zug rollen kann, ihre Dienstschichten in Walkenried und Scharzfeld etwas verlängern. Schon heute verfügt man dort jedoch über eine äußerst knappe Personaldecke und sucht händeringend Personal für die Stellwerke. „Allerdings“, so Reinboth, „sind die Auswirkungen unseres Zuges im Vergleich zu anderen Maßnahmen wesentlich geringer, da die Strecke bis Ellrich und ab Herzberg sowieso schon besetzt ist. Außerdem wird im Laufe dieses Jahres durch die Umstellungen in Salzgitter-Bad, Seesen und Bad Gandersheim Personal frei, welches entstehende Lücken schließen kann. Dem Zeitplan für die Umstellung auf elektronische Technik freilich hinkt man etwa 10 Jahre hinterher. Das könnte uns noch auf die Füße fallen, ist aber eher unwahrscheinlich.“

Appell: Mitfahren!

Mit dem Frühzug wird eine alte Forderung erfüllt. Ab Dezember gilt es dann allerdings, den neuen Zug auch mit Leben zu erfüllen. Sprich: Je mehr Einsteiger er hat, desto größer stehen die Chancen auf seine dauerhafte Beibehaltung und auch für die Einrichtung später Züge, bei denen sich die LNVG nach wie vor schwer tut und Thüringen in Untätigkeit verharrt. Dem Frühzug fehlt die Kundschaft aus dem Landkreis Nordhausen, wenn sie nicht Walkenried oder Bad Sachsa als Anlaufpunkte nutzt. „Der Frühzug wird einige Jahre angeboten werden, so viel ist klar. Aber irgendwann wird man Bilanz ziehen und schauen, wie viele Leute ihn tatsächlich nutzen – ihn und auch die Zubringerbusse aus Osterode und Bad Lauterberg. Wir wollen noch mehr für unsere Ecke erreichen. Die Anbindung von Bad Sachsa und Walkenried an die in Herzberg endenden Spätzüge ist der nächste Wunsch. Steigende Fahrgast-zahlen sind dabei das beste Argument, welches wir vorbringen können“ so Reinboth abschließend. Er bedankt sich bei allen, die die Forderung immer wieder mit vorgebracht haben, beim ZVSN für seine flankierende Unterstützung und bei der LNVG dafür, dass sie nun über ihren Schatten gesprungen ist.

Problemfall NVS Thüringen

„In Thüringen müssen leider noch sehr viel dickere Bretter gebohrt werden. Dort ist man auf die Achse Eisenach – Erfurt – Jena – Gera fixiert und vergisst, dass Thüringer auch nördlich und südlich davon wohnen. Auch hier gilt es, den ländlichen Raum durch verbesserte ÖPNV-Angebote zu stärken. Gerade der Thüringer Südharz hat dies dringend nötig. Natürlich sind die Züge am Abend zwischen Ellrich und Nordhausen nicht üppig besetzt. Als Argument gegen den Frühzug, der ja schon heute als Leerfahrt  von Nordhausen nach Ellrich verkehrt, kann man dies aber nicht gelten lassen. Wenigstens hier hätten wir ein Entgegenkommen erwartet. Aber natürlich würden auch späte Verbindungen ab Göttingen und ab Nordhausen zur Stärkung des Wohn- und Lebensraums Südharz beitragen“. Vielleicht, so Reinboth, nehmen sich einmal Thüringer Politiker aus der Region Nordhausen dieses Problems an…

Harzkreis setzt Fahrplanwechsel aus – vorerst kein Harz-Kursbuch für 2018

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Aufgrund der äußerst kurzfristigen Entscheidung des Harzkreises, den Fahrplanwechsel im gesamten Busverkehr, der für den 10.12. geplant war, zurückzunehmen und vorerst bis Februar zu vertagen, sind weite Teile des Harz-Kursbuchs, welches bereits im Druck war, nicht mehr aktuell. Oder besser: Sie eilen ihrer Zeit voraus, denn sie enthalten die neuen Pläne mitsamt neuer Linienstruktur und angepassten Karten, Ortsverzeichnissen und so weiter. Zugleich konnte die last minute-Entscheidung der DB Netz AG, die Umsetzung der fest geplanten Früh- und Spätzüge im Nordharz wegen nötiger Sperrpausen zu stoppen, nur in Form eines Berichtigungsblattes berücksichtigt werden. Für den Februar sind wiederum Änderungen in den Südharzer Linien 440, 450, 460 und 470 angekündigt worden.

Unter diesen Umständen macht die Herausgabe einer gedruckten Version des Harz-Kursbuchs keinen Sinn. Wir werden die Auflage daher schweren Herzens weitgehend einstampfen. Aber auch eine elektronische Version möchten wir derzeit nicht anbieten, da auch hier die Dinge im Kreis Harz nicht zusammengehen würden. Deswegen bleibt uns aktuell nur das Abwarten, was wann rund um Wernigerode und Quedlinburg passiert. Eine Ausgabe Winter 2017/2018 wäre mithin frühestens im Februar machbar. Im April wechseln jedoch die HSB schon wieder vom Winter- auf den Sommerfahrplan, so dass eine wie auch immer gestaltete Winterausgabe nur rund 2 Monate gelten würde.

Es erscheint daher sinnvoller, für 2018 nur eine Sommerausgabe vorzusehen, die dann hoffentlich alle Änderungen auch enthalten wird. Wer trotz der Mängel im Kreis Harz eine Winterausgabe haben möchte (der Fernverkehr, die Schienentabellen, die HSB und die Bustabellen der Kreise Goslar, Göttingen und Nordhausen sind ja korrekt), kann dies gern per Bestellung bei Michael Reinboth erledigen und bekommt das Buch dann zugesandt.

Harzkursbuch

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