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Neues „Harz-Kursbuch“ bietet alles zu Bus und Bahn rund um Walkenried

Der öffentliche Personennahverkehr hat es in Corona-Zeiten nicht einfach. Wegen der nicht immer möglichen Einhaltung der Abstände besteht – wie im Einzelhandel und überall dort, wo es eng werden könnte – die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Das ist etwas lästig, sorgt aber für zusätzliche Sicherheit in Verkehrsmitteln, denen man zu Unrecht nachsagt, zur Verbreitung des Corona-Virus beizutragen. Tatsächlich sind bisher Ansteckungen in Zügen und Bussen nicht nachweisbar. Das Risiko, sich hier etwas einzufangen, ist ausgesprochen gering und allemal geringer als im Hallenbad oder auf Malle.

Seit dem 16.07. gilt nun in Niedersachsen der Ferienfahrplan, der ohne Einschränkungen gefahren wird und gerade für Walkenried ausgesprochen viele Möglichkeiten bietet, sich den Harz und sein Vorland mit Bahn und Bus zu erschließen. Für unsere Gäste gilt zudem HATIX, d.h. sie können alle Linienbusse im Altkreis Osterode und in den Kreisen Goslar und Harz kostenlos nutzen. Das Vorzeigen der Gästekarte genügt, allerdings muss ein Lichtbildausweis mitgeführt werden.

HATIX unter den obwaltenden Umständen zu einem Erfolg zu machen, ist nicht einfach, weil eben viele Gäste die Nutzung der Linienbusse scheuen. Diese sind im Südharz aber nicht überfüllt, und selbst bei 10, 15 oder 20 Fahrgästen steht ausreichend Platz zur Verfügung. Und, wie gesagt, der Mund-Nase-Schutz sorgt für zusätzliche Sicherheit. Man kann bedenkenlos einsteigen und mitfahren.

Aber was fährt denn so? Mehr jedenfalls, als gemeinhin angenommen wird. Bei den Zügen, in denen HATIX nicht anerkannt wird, die aber mit dem Niedersachsen-Ticket und anderen Vergünstigungen auch preiswertes Reisen ermöglichen, gilt weiterhin: Jeden Tag, jede Stunde in Richtung Nordhausen und in Richtung Herzberg – Northeim – Göttingen, jede Stunde auch in Richtung Osterode – Seesen – Braunschweig (hier allerdings an Sonntagen nur alle 2 Stunden), jede Stunde nach Halle oder Erfurt, jede Stunde nach Hannover… Sehr günstige Fahrmöglichkeiten gibt es auch in den Rhein-Ruhr-Raum, nach Berlin oder nach Hamburg. Beim Bus, in dem HATIX anerkannt wird, gilt für Walkenried: Montag bis Freitag jede Stunde nach Bad Sachsa, jede Stunde nach Braunlage (mit ebenfalls stündlichem Anschluss nach Oderbrück – Torfhaus – Bad Harzburg), alle 2 Stunden nach Zorge und Hohegeiß, alle 2 Stunden nach Wieda, Kaiserweg und Brunnenbachsmühle, alle 2 Stunden aber auch nach Bad Lauterberg über Bad Sachsa. Am Wochenende werden die Relationen in den Harz alle 2 Stunden bedient, es gibt dafür aber zusätzliche Anschlüsse zum Beispiel nach und von Wernigerode.

Aber wann wird gefahren? Welche Anschlüsse habe ich? Welche Ausflugs- und Wanderziele kann ich mit dem Bus erreichen? Hierüber bietet das „Harz-Kursbuch“ umfassend Auskunft. Für Walkenried enthält es die Linien A.12 Göttingen – Walkenried – Nordhausen (Zug, mit Anschlüssen Braunschweig, Hannover, Halle und Erfurt), A.13 Paderborn – Walkenried – Nordhausen (Zug, mit Anschlüssen Bielefeld und Ruhrgebiet), C.20 Bad Sachsa – Walkenried – Wieda/Zorge – Braunlage (Bus), C.94 Goslar – Bad Harzburg – Braunlage – Walkenried – Bad Sachsa (Bus) und C.95 Bad Sachsa – Walkenried – Braunlage – Drei Annen Hohne – Wernigerode (mit Anschlüssen Brockenbahn). Dazu jede Menge Wander- und Ausflugstipps entlang der oben genannten Linien. Es gibt Übersichtskarten, Hinweise zur Oberharzer Wasserwirtschaft (welche Bushaltestelle für welches Wanderziel?) und vieles mehr. Das 266 Seiten starke Werk wird rein ehrenamtlich erstellt, der Preis von 4 € deckt die Druckkosten. Diel Leute von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“, darunter Michael Reinboth aus Walkenried, wollen nichts verdienen – sie wollen, das Bahn und Bus besser genutzt werden, damit die Fahrpläne nicht nur stabil gehalten, sondern in Zukunft möglichst noch verbessert werden können.

Wer ein „Harz-Kursbuch“ haben möchte – und das Buch sollte auf keinem Tisch in Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen fehlen – der kann es sich bei Michael Reinboth im Klettenberger Weg 15 holen. Auf Wunsch bringt er es aber auch vorbei.

Neue Angebote machen Süd- und Westharzstrecke attraktiver

Bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ ist man über zwei neue tarifliche Angebote im Niedersachsen-Tarif, die die NITAG vor einigen Tagen vorgestellt hat, sehr erfreut. „Mit diesen Angeboten wird das Reisen auf unseren beiden Strecken Göttingen – Nordhausen und Braunschweig – Herzberg noch attraktiver. Weitere Schritte im Hinblick auf eine gemeinsame Vermarktung des ganzen Harzes für Bahn und Bus müssen sich allerdings anschließen“ formuliert Spreche Michael Reinboth. „Aber die NITAG hat uns hier positiv überrascht. So kann es weitergehen.“

Spar-Ticket für 6 € bis 50 Kilometer

Ein für ganz Niedersachsen geltendes Angebot ist das neue „Spar-Ticket“, welches eine Fahrt für 6 € bis zu einer Entfernung von 50 Kilometern ermöglicht. Das Ticket gilt wie das Niedersachsen-Ticket von Montag bis Freitag ab 9 Uhr und am Wochenende ab 0 Uhr für den gesamten Tag bis 3 Uhr des Folgetages. In den Sommerferien gilt es – entsprechend der Regelung für das Niedersachsen-Ticket – an allen Tagen ab 0 Uhr. Pro Ticket können 3 Kinder von 6 bis 14 Jahren kostenfrei mitfahren. Kinder unter 6 Jahren reisen ohnehin kostenfrei. Es gelten ansonsten die Regelungen des Niedersachsen-Tickets, also die Pflicht zur Eintragung der Reisenden auf dem Fahrschein und die Mitnahme eines Lichtbildausweises.

„Zwar können wir das Ticket wegen unserer Randlage nur in zwei Richtungen wirklich nutzen, aber da bringt es eine ganze Menge. Welche Ziele pro Startbahnhof einbezogen sind, kann man einer Karte auf der Homepage des Niedersachsen-Tarifs entnehmen. Für Relationen wie Osterode – Seesen – Goslar oder Osterode – Salzgitter-Bad bringt das Ticket einen echten Mehrwert, weil hier die Grenzen des VSN überschritten werden und die hoffentlich bald kommenden Angebote des VSN hier nicht gelten“ erläutert Reinboth.

„Nordhausen plus“ bringt eine Ausdehnung des Niedersachsen-Tickets

Ein wirklicher Hammer ist das neue „Niedersachsen-Ticket plus Nordhausen“. Die Stadt in Thüringen ist nach Groningen in den Niederlanden das zweite Ziel, welches über die Landesgrenze hinaus mit dem Niedersachsen-Ticket und einem kleinen Aufpreis erreicht werden kann, und dies ausschließlich über die Südharzstrecke und den „Grenzübergang“ Walkenried – Ellrich. „Aus ganz Niedersachsen wird es damit erheblich einfacher und vor allem deutlich preiswerter, mit dem Zug in die Südharzmetropole zu reisen, wo man dann zum Beispiel die Züge der Harzquerbahn erreicht.“ Vor allem aber können auch die Nordhäuser oder Ellricher künftig mittels dieses Tickets ganz Niedersachsen sehr bequem und preiswert erreichen. Das Ticket kostet 27 € und pro weiteren Mitfahrer 6 €. In Niedersachsen kann man damit auch viele Straßenbahnen und Stadtbusse nutzen. Das Ticket gilt wie das normale Niedersachsen-Ticket auch in Hamburg und Bremen.

„Wir freuen uns riesig über die Einbeziehung gerade von Nordhausen. Seit vielen Jahren prangern wir die Tarifgrenze zwischen Walkenried und Ellrich als ein Hindernis für die Nutzung unserer Strecken an. Mit Nordhausen plus entfällt nun eine Hürde. Das ist hervorragend, und wir bedanken uns bei allen, die die Umsetzung unterstützt und ermöglicht haben“ führt Reinboth aus. Für Nordhausen werden damit auf einen Schlag gleich drei weitere Bundesländer gut und billig erreichbar. Die Stadt und der Kreis haben nun tatsächlich die Möglichkeit, von der Grenze zu Polen bis zum Nordseestrand mit preiswerten Ländertickets zu reisen.

Und da hakt Reinboth nach: Im Nordharz gebe es schon die Möglichkeit, aus Sachsen-Anhalt bis Goslar zu fahren. Nun sei Nordhausen hinzugekommen. „Was wir aber brauchen, ist ein Ticket, welches den gesamten Harz umfasst und das Reisen mit Bahn und Bus rund um und in unserem Gebirge wirklich einfach und hindernisfrei gestaltet. Hieran muss unter anderem „Ein Harz“ weiter intensiv arbeiten. Wir freuen uns über das erreichte Zwischenziel, wollen aber mehr für den Harz erreichen.“

Neues Fahrplanheft ist ab sofort erhältlich

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Seit Sonntag ist der neue und erheblich erweiterte Fahrplan auf unseren Buslinien in Kraft. Die zugehörigen Faltblätter gibt es bei den Busfahrern. Eine Darstellung des gesamten Angebots mit allen Anschlüssen an den Bahnhöfen in Walkenried und Bad Sachsa sowie am Busbahnhof in Braunlage, allen Verbindungen in den Ober-, Nord- und Ostharz sowie zahlreichen Wander- und Ausflugstipps gibt es jetzt auch.

Die GLC (Tourist-Information) hat aus Anlass des Fahrplanwechsels ein Fahrplanheft aufgelegt, welches ab sofort für 1,00 € bei den Tourist-Informationen in Bad Sachsa und Zorge sowie bei Veras Kiosk in Walkenried zum Preis von 1,00 € zu haben ist. Auf 45 Seiten finden Sie alles, was man über Bus und Bahn rund um Walkenried und Bad Sachsa wissen muss.

Der Inhalt wurde von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ zusammengestellt und basiert auf den Angaben der Verkehrsunternehmen und Aufgabenträger.

Besonders für Vermieter bietet das Fahrplanheft viele Vorteile. Die Fahrpläne sind getrennt nach den Tagen Montag bis Freitag (Schule), Montag bis Freitag (Ferien), Samstag und Sonn- und Feiertag aufgeführt und machen das Aufsuchen einer geeigneten Verbindung damit sehr einfach.

Seit dem 10.6. werden übrigens auch wieder die alten Haltestellen Stöberhai (Abzweigung Bahnhof) und Kaiserweg bedient. Damit sind auch viele neue Touren im Nahbereich machbar. Die Mitnahme des Fahrrads ist im Linienbus kostenlos.

Also: 1 € mitnehmen und Fahrplan bei Veras Kiosk abholen. Wenn alle, wird umgehend für Nachschub gesorgt.

ÖPNV-Treffen in Walkenried

Ein Zug, zwei Busse, viele Fahrgäste – gegen 14 Uhr herrscht am Bahnhof Walkenried viel Leben (Foto: Michael Reinboth)

Neues Buszeitalter für Walkenried bricht an

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Ab dem 10. Juni 2018 gelten auf den Buslinien 470 bis 472 der Firma Hahne neue Fahrpläne. Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen, Aufgabenträger für den Linienbusverkehr in den Landkreisen Göttingen und Northeim, hat sich – auch aufgrund einer höheren Zuwendung durch das Land Niedersachsen – dabei wahrlich nicht lumpen lassen und erhebliche Erweiterungen vor allem in den Ferien und am Wochenende vorgesehen. Aber auch an Schultagen, an denen die zeitlich gute Bedienung der zahlreichen Schulen zwischen Bad Lauterberg und Braunlage im Vordergrund steht, gibt es Verbesserungen.

Montag bis Freitag stündlich nach Braunlage und in den Oberharz

Wesentlich aufgewertet wird der Linienverkehr mit Braunlage und – mittels Verknüpfung mit den dortigen Linien – mit dem Oberharz, dem Nordharz und dem Ostharz. An Schultagen gibt es ab Walkenried ein grundsätzlich stündliches Angebot mit schulbedingt leichten Abweichungen, wobei 5 Fahrten über Wieda, alle übrigen wie bisher über Zorge und Hohegeiß geführt werden. Auch an Schultagen wird es mithin möglich sein, von Walkenried über Wieda und die alten Südharzbahn-Haltestellen Bahnhof Stöberhai, Kaiserweg und Brunnenbachsmühle zu fahren. Wieda wird an Schultagen zudem durch eine Reihe von Stichfahrten angebunden.

An Ferientagen gibt es einen glatten Stundentakt, wobei die Fahrten jeweils alternierend über Wieda oder über Zorge – Hohegeiß nach Braunlage und zurück geführt werden. Der Bedienungszeitraum wird wie auch an Schultagen bis 19 Uhr ausgedehnt.

In Braunlage bestehen in allen Fällen ausgezeichnete Verknüpfungen mit der Linie 820 der KVG nach Königskrug – Oderbrück – Torfhaus – Bad Harzburg und von dort weiter nach Goslar und mit der Linie 264 der HVB nach Elend – Schierke – Drei Annen Hohne – Wernigerode. Diese beiden Linien verkehren im Stundentakt. Über die letztgenannte Linie ergeben sich viele Anschlüsse in Schierke (Stern) oder Drei Annen Hohne zur Brockenbahn. Der Brocken kann aber auch über Oderbrück und Torfhaus erklommen werden. Mehrere Anschlüsse bestehen auch in Richtung Oderteich, Sonnenberg und St. Andreasberg.

Auch am Wochenende erhebliche Ausweitungen

Am Wochenende fährt die HVB-Linie 264 in einem anderen Takt, um in Wernigerode Zuganschlüsse nach und von Magdeburg – Berlin herstellen zu können. Um dennoch gute Anschlüsse herstellen zu können, haben sich die Planer etwas Besonderes ausgedacht. Die Linie 470 verkehrt alle 2 Stunden mit dem Verlauf Bad Sachsa – Walkenried – Zorge – Hohegeiß – Braunlage und zurück und stellt in Braunlage alle 2 Stunden die schlanken Anschlüsse zur Linie 820 nach und von Bad Harzburg her. Die Linie 472 verkehrt ebenfalls alle 2 Stunden mit dem Verlauf Bad Sachsa – Bad Sachsa Bahnhof – Wieda – Braunlage und vermittelt in Braunlage schlanke Anschlüsse nach und von Wernigerode. Mit etwas Wartezeit kann man natürlich auch von Walkenried oder Zorge nach Wernigerode bzw. von Wieda nach Bad Harzburg und zurück kommen. Beide Linien sind am Endpunkt Bad Sachsa dergestalt verknüpft, dass es „Rundfahrten“ Wieda – Bad Sachsa Bahnhof – Bad Sachsa – Neuhof – Walkenried – Zorge und umgekehrt gibt, also alle Orte mit allen relevanten Harzer Wanderhaltestellen verbunden sind. Durch diese Linienführung ist es aber möglich, Reisenden aus Richtung Göttingen stündlich eine Verbindung mit Braunlage anbieten zu können (alternierend über die Bahnhöfe Walkenried oder Bad Sachsa), während von Nordhausen kommende Fahrgäste alle 2 Stunden in Walkenried umsteigen können.

Mehr Verbindungen mit Bad Sachsa und Bad Lauterberg

Die Zahl der von Wieda, Zorge und Walkenried nach Bad Sachsa und darüber hinaus im Regelfall umsteigefrei auch nach Bad Lauterberg und zurück geführten Fahrten wird vor allem in den Ferien und am Wochenende spürbar aufgestockt. Unter der Woche verkehrt dabei die Linie 472 grundsätzlich von Neuhof über Tettenborn nach Bad Sachsa und die Linie 470 von Neuhof über den Bahnhof Bad Sachsa dorthin. Somit werden auch Walkenried und Tettenborn besser und häufiger miteinander verbunden. Da hierdurch für die Linie 471 der Umweg über Tettenborn entfällt, werden die Fahrten nach und von Bad Lauterberg merklich beschleunigt.

Früh- und Spätverbindungen für Wieda

Durch die nahezu vollständige Integration der vom und zum Depot der Firma Hahne in Wieda verkehrenden Fahrten in den Fahrplan ergeben sich für Wieda zusätzliche sehr frühe und sehr späte Verbindungen, dies allerdings nur bis und ab Pfarrwiese. Dies gilt nicht nur für Montag bis Freitag, sondern auch für das Wochenende.

Nicht alle Wünsche können erfüllt werden. So beißt sich die Forderung nach mehr Verbindungen zwischen Nordhausen und Wieda bzw. Zorge mit dem Anspruch der Schüler, nach Schulschluss möglichst rasch nach Hause zu kommen. Wo und wann immer möglich, wurden solche Anschlüsse aber eingeplant. Die Haltestelle Nordhäuser Straße in Walkenried wird nun nicht mehr von allen Fahrten, sondern vorwiegend von denen nach und von Wieda angefahren, während die Zorger Fahrten ab Grundschule den direkten Weg über das Dreieck nehmen. Ausnahmen sind jedoch im Früh- und Spätverkehr vorgesehen. Da am Wochenende die Wiedaer Kurse durch den Blumenberg zum Bahnhof Bad Sachsa verkehren, wird die Haltestelle Samstag und Sonntag nur sehr spärlich bedient.

Man muss jetzt abwarten, wie sich der Fahrplan einspielt und an welchen Stellen ggf. nachgesteuert werden sollte und kann. Vor allem aber gilt:

Das neue Angebot muss genutzt werden

Für Urlauber, aber auch für unternehmungslustige Walkenrieder bieten sich mit dem neuen Fahrplan ganz erheblich mehr Möglichkeiten. Alte Traditionen wie Wanderungen ab Bahnhof Stöberhai und Kaiserweg können wieder belebt werden, der Brocken rückt noch ein Stück näher, die Städte Bad Harzburg, Goslar und Wernigerode sind hervorragend zu erreichen. Hinzu kommt, dass die Mitnahme des Fahrrades im Linienbus kostenlos möglich ist. Soll das neue Angebot Bestand haben, muss es auch genutzt werden. Urlaubsgäste mit Kurkarte können zudem die „Urlauberkarte“ erwerben, die für aktuell 14,10 € die Nutzung aller Linienbusse im Westharz an drei nacheinander folgenden Tagen ermöglicht. Für 4,70 € pro Tag kann man nach Herzenslust diesen Teil des Harzes erkunden.

Kein Ersatz für das zwingend erforderliche HATIX, also die kostenlose Mitnahme von Urlaubern im Bus, aber immerhin: Ein Anfang ist gemacht.

ÖPNV-Treffen in Walkenried

Ein Zug, zwei Busse, viele Fahrgäste – gegen 14 Uhr herrscht am Bahnhof Walkenried viel Leben (Foto: Michael Reinboth)

Umfassendes Nachschlagewerk der Initiative „Höchste Eisenbahn“ wieder erschienen

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Mit dem neuen Titel „Mit Bahn und Bus in den Harz“ ist das Harz-Kursbuch der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder da. Auf knapp 190 Seiten wird das gesamte Angebot von Bahn und Bus für die Reise in den Harz und für das Reisen und Wandern im Harz umfassend dargestellt, wobei Ausflugs- und Wandertipps, ausgehend von Bahnstationen und Bushaltestellen, einen noch breiteren Raum als früher einnehmen. Das Buch enthält alle Informationen für die An- und Abreise, wobei die Tabellen so aufgebaut sind, dass der Leser auf einen Blick eine Verbindung aus einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg bis hin zu einem Zielort im Harz und natürlich auch zurück ablesen kann. Die Gliederung in die Abschnitte Montag bis Freitag, Samstag und Sonn- und Feiertag kostet zwar Platz, erleichtert aber das Auffinden einer Verbindung sehr.

Hinzu kommen Informationen zu allen Buslinien in den Harz hinein und im Harz. Hier werden die Fahrpläne auszugsweise dargestellt, vor allem aber werden alle wichtigeren Haltestellen mit den von ihnen ausgehenden Ausflugs- und Wandermöglichkeiten aufgelistet. Das gilt auch für das Netz der Harzer Schmalspurbahnen, denn auch hier gibt es nicht nur Fahrpläne, sondern auch entsprechende Empfehlungen. Informationen über die Harzer Streckenwanderwege, die Oberharzer Wasserwirtschaft, den Karstwanderweg mit ihren jeweiligen Haltestellen, zu Tarifen, zur Gültigkeit der Ländertickets, zu HATIX und zur Urlauberkarte sowie Übersichtskarten ergänzen das Werk. Die Ausgabe Sommer / Herbst 2018 ist ab sofort zum Preis von 4,00 € bei der Initiative, bei den bekannten Verkaufsstellen im Südharz und beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar erhältlich.

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