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Fahrplan

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Umfassendes Nachschlagewerk der Initiative „Höchste Eisenbahn“ wieder erschienen

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Mit dem neuen Titel „Mit Bahn und Bus in den Harz“ ist das Harz-Kursbuch der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ wieder da. Auf knapp 190 Seiten wird das gesamte Angebot von Bahn und Bus für die Reise in den Harz und für das Reisen und Wandern im Harz umfassend dargestellt, wobei Ausflugs- und Wandertipps, ausgehend von Bahnstationen und Bushaltestellen, einen noch breiteren Raum als früher einnehmen. Das Buch enthält alle Informationen für die An- und Abreise, wobei die Tabellen so aufgebaut sind, dass der Leser auf einen Blick eine Verbindung aus einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg bis hin zu einem Zielort im Harz und natürlich auch zurück ablesen kann. Die Gliederung in die Abschnitte Montag bis Freitag, Samstag und Sonn- und Feiertag kostet zwar Platz, erleichtert aber das Auffinden einer Verbindung sehr.

Hinzu kommen Informationen zu allen Buslinien in den Harz hinein und im Harz. Hier werden die Fahrpläne auszugsweise dargestellt, vor allem aber werden alle wichtigeren Haltestellen mit den von ihnen ausgehenden Ausflugs- und Wandermöglichkeiten aufgelistet. Das gilt auch für das Netz der Harzer Schmalspurbahnen, denn auch hier gibt es nicht nur Fahrpläne, sondern auch entsprechende Empfehlungen. Informationen über die Harzer Streckenwanderwege, die Oberharzer Wasserwirtschaft, den Karstwanderweg mit ihren jeweiligen Haltestellen, zu Tarifen, zur Gültigkeit der Ländertickets, zu HATIX und zur Urlauberkarte sowie Übersichtskarten ergänzen das Werk. Die Ausgabe Sommer / Herbst 2018 ist ab sofort zum Preis von 4,00 € bei der Initiative, bei den bekannten Verkaufsstellen im Südharz und beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar erhältlich.

Fahrplan 2018

Frühzug von Walkenried nach Göttingen ab Dezember 2018 geplant

(Pressemitteilung der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“)

Der lang gehegte und von vielen Seiten unterstützte Wunsch nach einer frühen Zugverbindung von Walkenried nach Göttingen könnte doch noch in Erfüllung gehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) jedenfalls sieht diesen Zug in ihrer Bestellung ab Dezember 2018 vor. Demnach würde er um 5.03 in Walkenried, um 5.08 in Bad Sachsa und um 5.19 in Bad Lauterberg-Barbis abfahren und ab Herzberg um 5.26 in der Fahrlage des heute schon bestehenden Zuges nach Göttingen verkehren, wo er um 6.10 Uhr ankommt. In Herzberg bestünde um 5.34 ein guter Anschluss nach Osterode – Seesen – Braunschweig (Ankunft 6.50) und in Northeim ein Anschluss um 6.00 Uhr an den ersten IC nach Hannover (Ankunft 7.00) und Hamburg.

„Wir freuen uns, dass die LNVG auf die auch von uns seit Jahren erhobene Forderung eingeht und den Zug bestellt. Freilich ist es in hohem Maße bedauerlich, dass sich der Aufgabenträger NVS in Thüringen weiter beharrlich weigert, Verbesserungen zwischen Nordhausen und Ellrich umzusetzen. So kommen erst die Fahrgäste ab Walkenried in den Genuss der frühen Verbindung, obwohl dies natürlich auch für Nordhausen, Niedersachswerfen, Woffleben und Ellrich möglich wäre.“ Sprecher Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ ist mit „seinem“ Aufgabenträger in Hannover zufrieden. Er sieht im Frühzug eine dringend notwendige Stärkung des ländlichen Raumes. „Ab Dezember wäre es, wenn nichts mehr dazwischen kommt, für Pendler mit Wohnsitz im östlichsten Zipfel des Kreises Göttingen möglich, ihre Arbeits- oder Ausbildungsplätze rechtzeitig zu erreichen. Auch für Geschäftsreisende eröffnen sich hierdurch neue Perspektiven. Jedenfalls gibt es einen Grund weniger, seinen Wohnort in Walkenried oder Bad Sachsa aufzugeben.“ Schon seit Februar haben Osterode und Bad Lauterberg dank des Engagements des Zweckverbandes in Göttingen mittels Bus eine Anbindung an den Frühzug in Herzberg. Nun kommen weitere Orte hinzu. „Langsam werden die P&R-Parkplätze für Pendler in Walkenried und Bad Sachsa knapp. In Walkenried kann man durchaus darüber nachsinnen, ob man nicht einige Stellplätze auf der anderen Seite im Bereich der früheren Güterrampe anlegt…“

Risiko: Deutsche Bahn Netz

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre gibt es freilich noch ein Restrisiko. Die Deutsche Bahn Netz muss, damit der Zug rollen kann, ihre Dienstschichten in Walkenried und Scharzfeld etwas verlängern. Schon heute verfügt man dort jedoch über eine äußerst knappe Personaldecke und sucht händeringend Personal für die Stellwerke. „Allerdings“, so Reinboth, „sind die Auswirkungen unseres Zuges im Vergleich zu anderen Maßnahmen wesentlich geringer, da die Strecke bis Ellrich und ab Herzberg sowieso schon besetzt ist. Außerdem wird im Laufe dieses Jahres durch die Umstellungen in Salzgitter-Bad, Seesen und Bad Gandersheim Personal frei, welches entstehende Lücken schließen kann. Dem Zeitplan für die Umstellung auf elektronische Technik freilich hinkt man etwa 10 Jahre hinterher. Das könnte uns noch auf die Füße fallen, ist aber eher unwahrscheinlich.“

Appell: Mitfahren!

Mit dem Frühzug wird eine alte Forderung erfüllt. Ab Dezember gilt es dann allerdings, den neuen Zug auch mit Leben zu erfüllen. Sprich: Je mehr Einsteiger er hat, desto größer stehen die Chancen auf seine dauerhafte Beibehaltung und auch für die Einrichtung später Züge, bei denen sich die LNVG nach wie vor schwer tut und Thüringen in Untätigkeit verharrt. Dem Frühzug fehlt die Kundschaft aus dem Landkreis Nordhausen, wenn sie nicht Walkenried oder Bad Sachsa als Anlaufpunkte nutzt. „Der Frühzug wird einige Jahre angeboten werden, so viel ist klar. Aber irgendwann wird man Bilanz ziehen und schauen, wie viele Leute ihn tatsächlich nutzen – ihn und auch die Zubringerbusse aus Osterode und Bad Lauterberg. Wir wollen noch mehr für unsere Ecke erreichen. Die Anbindung von Bad Sachsa und Walkenried an die in Herzberg endenden Spätzüge ist der nächste Wunsch. Steigende Fahrgast-zahlen sind dabei das beste Argument, welches wir vorbringen können“ so Reinboth abschließend. Er bedankt sich bei allen, die die Forderung immer wieder mit vorgebracht haben, beim ZVSN für seine flankierende Unterstützung und bei der LNVG dafür, dass sie nun über ihren Schatten gesprungen ist.

Problemfall NVS Thüringen

„In Thüringen müssen leider noch sehr viel dickere Bretter gebohrt werden. Dort ist man auf die Achse Eisenach – Erfurt – Jena – Gera fixiert und vergisst, dass Thüringer auch nördlich und südlich davon wohnen. Auch hier gilt es, den ländlichen Raum durch verbesserte ÖPNV-Angebote zu stärken. Gerade der Thüringer Südharz hat dies dringend nötig. Natürlich sind die Züge am Abend zwischen Ellrich und Nordhausen nicht üppig besetzt. Als Argument gegen den Frühzug, der ja schon heute als Leerfahrt  von Nordhausen nach Ellrich verkehrt, kann man dies aber nicht gelten lassen. Wenigstens hier hätten wir ein Entgegenkommen erwartet. Aber natürlich würden auch späte Verbindungen ab Göttingen und ab Nordhausen zur Stärkung des Wohn- und Lebensraums Südharz beitragen“. Vielleicht, so Reinboth, nehmen sich einmal Thüringer Politiker aus der Region Nordhausen dieses Problems an…

Fahrplanwechsel bringt einige Verbesserungen

Der ab dem 13.12.2015 gültige Jahresfahrplan 2016 der Eisenbahn kann schon jetzt im Internet unter www.bahn.de abgerufen werden. Auch Buchungen sind jetzt bereits möglich. Die Aktiven von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ haben den Fahrplan für unsere Region analysiert und dabei – bei unveränderten Ankunfts- und Abfahrtszeiten in Walkenried – einige Verbesserungen feststellen können. „Es scheint so, dass unsere beharrliche Arbeit sich ab und an doch lohnt“ meint Michael Reinboth, der sich seit Jahren (leider nicht immer mit Erfolg) für Fahrplanverbesserungen einsetzt.

Fahrplanwechsel

Ankunft einer Regionalbahn aus Northeim in Walkenried.

 

So wird der Pendlerzug 6.03 ab Walkenried ab dem 13.12. um 7.10 statt um 7.12 Uhr in Göttingen ankommen. Nur 2 Minuten schneller und doch mit beachtlicher Wirkung, denn damit wird der ICE um 7.17 Uhr nach Frankfurt – Mannheim nun zuverlässig erreicht. „Um diese 2 Minuten haben wir uns mehrere Jahre bemüht, nun wurden wir erhört“. Verbesserungen gibt es auch in der Relation Südharz – Ruhrgebiet über Bodenfelde. Die bisher notwendigen Umstiege in Northeim (bei einigen Zügen) und Ottbergen entfallen, da mehr Züge durchgehend zwischen Nordhausen und Bodenfelde verkehren und die Züge der NordWestBahn zwischen Bodenfelde und Paderborn neu ebenfalls durchgehend fahren. Damit kann man alle 2 Stunden vom Südharz in das Ruhrgebiet und nach Münster und zurück reisen und muss nur in Bodenfelde und Paderborn umsteigen, wobei in beiden Stationen ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Für diese Verbindung genügt eine Fahrkarte des Nahverkehrs (Schönes-Wochenende-Ticket oder Quer-durchs-Land-Ticket).

Am anderen Streckenende ergeben sich in Nordhausen nach einem Jahr Unterbrechung wieder stündliche Anschlüsse nach und von Erfurt. Außerdem nimmt zwischen Nordhausen und Halle einerseits und Nordhausen und Kassel andererseits das Unternehmen Abellio mit modernen und komfortablen Triebwagen den Verkehr auf. Es gibt dann – neben den bisher schon möglichen stündlichen Anschlüssen nach und von Halle – auch stündliche Verbindungen nach Kassel-Wilhelmshöhe. Von Kassel her bleibt es allerdings bei den bisherigen Anschlüssen alle 2 Stunden. Die Abellio-Triebwagen fahren über Halle hinaus bis und ab Bitterfeld und stellen dort zweistündlich Anschluss an die ICE nach und von Berlin her. Die Südharzer haben damit zwei Reisewege nach Berlin, neben dem gewohnten, aber bei Verspätungen etwas wackeligen über Braunschweig nun auch den über Bitterfeld. In einigen Fällen bestehen zusätzliche ICE-Anschlüsse auch in Halle (Saale) Hbf.

Im Nahverkehr nach und von Nordhausen, Herzberg, Osterode, Northeim und Göttingen bleibt alles wie gewohnt. Leider auch bei den Anschlüssen nach und von Hannover in Northeim, denn wie Wartezeit beträgt weiterhin wenig attraktive 25-30 Minuten. Schneller geht es nur bei den zwei verbliebenen IC-Anschlüssen (Mo bis Fr Walkenried ab 6.03, Northeim 6.50/6.58 und Hannover 7.56 Uhr, zurück Hannover Mo bis Do um 17.03 und Walkenried an 18.52 Uhr). Hier sieht die Initiative noch immer ein großes Betätigungsfeld und wird sich weiter für die Beschleunigung der Relation Südharz – Hannover einsetzen.

Neues Harz-Kursbuch und Fahrplan zur Harz-Weser-Bahn erhältlich

„Das war dieses Mal ein ziemlicher Kraftakt, aber wir wollten alle Harzer Bahn- und Busverbindungen so aktuell wie möglich präsentieren.“ Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ freut sich, dass er das neue „Harz-Kursbuch“ rechtzeitig zum Fahrplanwechsel anbieten konnte. Es ist bereits seit Samstag (13.12.) bzw. Montag (15.12.) bei den bekannten Verkaufsstellen im Harz und beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar zu bekommen, umfasst 202 Seiten, kostet weiterhin 2,00 € und enthält eine enorme Fülle an Infomationen zum Fern- und Nahverkehr, Angaben zu allen Bahn- und Buslinien im Harz, touristische Informationen und vieles mehr und soll den Kunden von Bahn und Bus als Ratgeber dienen.

Während die Buslinien im Landkreis Harz schon im August ihren Fahrplanwechsel hatten, trat dieser bei den meisten anderen Linien und bei der Bahn am 14.12. in Kraft. Etliche Südharzer Buslinien wiederum wechseln erst am 6.1.2015 – nicht ganz einfach, hierbei den Überblick zu wahren, besonders für Touristen, Wanderer und andere Gäste. Alternativen zum Harz-Kursbuch sind entweder ein ständiger Internet-Zugriff auch unterwegs oder aber ein alter Schuhkarton, in dem man die Vielzahl kleiner Fahrplanhefte und Flyer für den Harz sammeln müsste…

Wegen der Fülle an Änderungen im Bahnverkehr zogen sich die redaktionellen Arbeiten mehr als sonst in die Länge. Viele Buslinien mussten ihre Pläne an die der Bahn anpassen und standen der Redaktion damit erst wenige Tage vor dem Fahrplanwechsel zur Verfügung. Allerletzte Änderungen nach Drucklegung sind in einem Einlageblatt aufgelistet. „Noch aktueller ging es einfach nicht, aber wir verweisen ja auch auf die Internet-Präsenz der einzelnen Verbünde und Unternehmen, die Harzer Linien betreiben. Auch im Fernverkehr gibt es 2015 wieder jede Menge Änderungen durch Bauarbeiten, bei denen man im Einzelfall nachhaken muss. Aber das Harz-Kursbuch bietet einen umfassenden Überblick zum gesamten Angebot und erleichtert die Orientierung beim Zusammenstellen von Ausflügen, Wanderungen usw. ganz erheblich“ erläutert Reinboth. Einige hundert Stunden sind in diesem Jahr in die Erarbeitung der Tabellen geflossen. Im Frühjahr 2015 wird es wieder die Sommerausgabe mit dem aktuellen Fahrplan der HSB und allen bis dahin bekannten Änderungen geben.

Auch kleines Fahrplanheft für das „Harz-Weser-Netz“ erschienen

DB Regio hat für die von ihr betriebenen Strecken des „Harz-Weser-Netzes“ ein kleines Fahrplanheft herausgegeben, welches u.a. die Fahrpläne der Strecken Göttingen – Nordhausen, Northeim – Bodenfelde, Braunschweig – Herzberg und Göttingen – Bad Harzburg nebst einigen Anschlussangaben und Informationen zu geplanten Bauarbeiten enthält. Das Heft ist übersichtlich gestaltet und bietet gegenüber den seitherigen Faltblättern den Vorteil, dass man Informationen zu mehreren Strecken zur Hand hat. Allerdings sind einige frühere Informationen wie Taxi-Rufnummern und Busanschlüsse entfallen. Das Fahrplanheft liegt u.a. in den Zügen der DB Regio aus. Verbessert wird auch die Internet-Präsenz, denn ab sofort kann man unter http://www.bahn.de/harz-weser-netz Fahrpläne und aktuelle Informationen abrufen.

Die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ freut sich über den verbesserten Service, bedauert aber, dass die „Atomisierung“ der gedruckten Informationen zu Zugverbindungen in Niedersachsen damit weiter voranschreitet. Denn natürlich gibt auch „ErixX“ ein eigenes Fahrplanheftchen mit „seinen“ Strecken im Nordharz heraus, die NordWestBahn bietet jenseits von Bodenfelde und Kreiensen weiter Flyer an, der „Metronom“ hat wiederum ein eigenes Heft mit den Plänen nur dieses Unternehmens. Wer Anschlüsse sucht, ist auf das Internet angewiesen oder uss sich mehrere Heftchen zulegen. „Grenzüberschreitende“ Informationen nach Thüringen fehlen völlig. Auch das Erscheinungsbild und die Sonderzeichen weichen Heft für Heft voneinander ab, jedes Unternehmen bevorzugt das eigene Outfit und macht es damit dem weniger gut bewanderten Fahrgast schwer, sich zurecht zu finden. „Wir haben zwar einen einheitlichen Niedersachsen-Tarif“, aber ein Durcheinander bei der Darstellung der Zugverbindungen“ meint Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Thüringen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind diesbezüglich deutlich weiter und geben landesweite Fahrplanbücher mit vielen „grenzüberschreitenden“ Informationen heraus.

ÖPNV-Treffen in Walkenried

Ein Zug, zwei Busse, viele Fahrgäste – gegen 14 Uhr herrscht am Bahnhof Walkenried viel Leben (Foto: Michael Reinboth)

Öfter nach Braunschweig, besser nach Kassel, umständlicher nach Erfurt

Der kommende Jahresfahrplan der Deutschen Bahn nimmt langsam Form an. Ab Dezember treten neue Verträge für die Durchführung des Regionalverkehrs in Kraft, die in unserem Falle allerdings dem bisherigen Betriebsführer Deutsche Bahn Regio Nord auch zukünftig die Verantwortung für den Zugverkehr übertragen. Anders im Nordharz, wo die „Heidebahn“ an die Stelle der DB tritt. Mit den neuen Verträgen gehen auch Fahrplanänderungen einher, um die sich die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ in letzter Zeit intensiv gekümmert hat. Nicht in allen, aber doch in einigen Fällen durchaus mit Erfolg, da sich die LNVG – die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen – einigen Vorschlägen der Initiative angeschlossen und diese bei der DB Regio entsprechend bestellt hat. Anderes geht unmittelbar auf die Vorstellungen der LNVG zurück.

Eisenbahn

Über den bedauerlichen Wegfall der beiden vor einigen Jahren eingelegten Zusatzzüge (6.28 nach Göttingen und 18.24 von Northeim) hatten wir schon berichtet. Der bewährte Stundentakt bleibt ansonsten erhalten. Nach und von Braunschweig über Herzberg wird das Angebot an Samstagen nun ganztägig auf stündliche Fahrten verdichtet. Neue Reisemöglichkeiten zeichnen sich in der Relation Südharz – Nordhausen – Kassel und zurück ab, denn die LNVG hat die langjährigen Rufe der Initiative erhört und will zusammen mit der NVS Thüringen ab Dezember nun auch alle 2 Stunden schlanke Anschlüsse von den RE aus Kassel zu den Regionalbahnen in Richtung Walkenried schaffen. Bisher gab es diese zweistündlichen Anschlüsse nur in Richtung Kassel. Damit stünde ab Dezember eine alternative Reisemöglichkeit zu den ICE-Verbindungen über Göttingen zur Verfügung.

Zwischen Nordhausen und Wolkramshausen wird ab Oktober für rund ein Jahr an beiden Gleisen gebaut. Wegen des dadurch erforderlichen eingleisigen Betriebs fallen die Züge Nordhausen – Erfurt und zurück tagsüber zwischen diesen beiden Stationen aus. Ersatzweise fahren alle 2 Stunden Omnibusse, und in der jeweils anderen Stunde besteht in Wolkramshausen Anschluss zu und von den Kasseler Zügen. Ab Dezember würde damit das bewährte stündliche Angebot Südharz – Erfurt in beiden Richtungen wenigstens beibehalten, auch wenn in Wolkramshausen umgestiegen werden muss. Ab Oktober bis zum Fahrplanwechsel jedoch ist aus Richtung Erfurt wohl nur alle 2 Stunden ein Anschluss mittels Bus gegeben, denn die von Kassel kommenden RE erhalten den Anschluss in den Südharz ja erst zum Fahrplanwechsel – und in diesen Zügen sitzen ja dann auch die Reisenden aus Richtung Erfurt!

„Höchste Eisenbahn“ will hier allerdings nicht locker lassen und fordert die Beibehaltung der stündlichen Verbindung aus Erfurt in den Südharz auch von Oktober bis Dezember.

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